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Selbständig, ALGII Leistungen eingestellt - Anlage EKS

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Doug

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Langsam muss ich daran denken, dass ich auf das Schreiben des "unwirtschaftlichen Verhaltens" (PDF/Beitrag) reagiere und etwas schreibe.:icon_kinn:
Ich frage mich nur was ich denn genau schreiben soll.:confused:
Langsam tut sich was und es kommen vereinzelt Kunden so dass ich Einnahmen habe, wenn auch nur geringfügig.:icon_klatsch:
 

michaelulbricht

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hallo,

frag Sie ob sie einen Lieblingsrichter beimSG haben oder ob es ihnen reicht wenn jeder x-beliebige Richter dort sie auslacht.
 

Doug

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Wie die BA in Nürnberg schon schrieb (Beitrag weiter oben) liegt es im Ermessen der Arge. Ich kann dann höchstens die Sanktionierung durch Rechtsmittel prüfen lassen, aber noch ist ja ja nicht soweit.

Die wollen ja erstmal was schriftliches, da reicht es wohl nicht das zu schreiben.:icon_evil:
 

Doug

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Antwort von der Arge auf mein Schreiben zu meinem "unwirtschaftlichen Verhalten" bekommen.
Die ticken nicht ganz sauber!:icon_dampf:

Jetzt brauche ich wieder etwas was ich denen schreiben kann.:rolleyes:
Es wird wohl vorher kein ALGII (beantragt für Mai-Okt.) bewilligt, weil das Schreiben der Arge gleichzeitig mit dem Schreiben über den ALGII-Weiterbewilligungsantrag - bei welchem der Arge noch was fehlt :rolleyes: - gekommen ist.
Das aber wohl wieder ein anderes Thema.:icon_kinn:
 

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Koelschejong

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Îch würde auf die Anhörung nicht antworten sondern würde mir doch mal langsam einen Anwalt suchen. Bei so viel Dummheit auf Seiten der ARGE geht das wohl nicht anders. Also ab zum Amtsgericht, Beratungsschein beantragen und einen im Sozialrecht bewanderten Anwalt aufsuchen.

Stimmt denn die Zahl von € 490 Verlust pro Monat. Das ist schon ein heftiger Betrag und es stellt sich schon die Frage, woraus Du das deckst. Diesen Nachweis wirst Du sicher auch bei Gericht bringen müssen.
 

Doug

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490€/Monat sind zwar in der EKS aber das ist ja nur eine Schätzung.
Diese kommt natürlich nicht hin, weil ich ja z.B. keine Raumkosten und kein Kfz habe - es steht halt zum Teil so im Businessplan.

Gut und weches Amtsgericht ist für mich zuständig?:confused:
Internetadresse?

Möchte das so schnell wie möglich erledigt haben da ich ja ab Mai kein ALGII bekomme!
Wovon soll ich leben?!
 

Koelschejong

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Zuständies Amtsgericht - das für Dich örtlich zuständige.

Ich hab mir aber gerade überlegt - wenn es ja ohnehin nur eine geschätzte EKS ist, ja dann korrigier die, mach eine Veränderung - Du erwartest jetzt ganz sicher Einnahmen in den nächsten 6 Monaten, die aus den € 490 Verlust pro Monat einen Gewinn von € 80 pro Monat machen. Begründen kannst Du das mit sehr aussichtsreichen Gesprächen, Verhandlungen etc. etc.

Damit hättest Du das € 490 Argument von der Backe - und wenn's dann nach 6 Monaten doch nicht so rosig aussieht - der wirtschaftliche Aufschwung hat eben noch nicht den letzten Winkel der Republik mit Wohlstand überflutet und bei den Verhandlungen hast Du leider nur einen ausgesprochen guten, aber wertlosen 2. Platz belegt.

Wenn ARGE besch... werden will, dann lässt man eben die Hose runter.
 

Doug

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Naja, komplett ins + komme ich mit dem Gewerbe ja leider noch nicht.
Es wäre nur theoretisch machbar, dass ich alles in der EKS weglasse was ich im Moment nicht an Ausgaben habe, das wären rund 190€.
Also wären mindestens 200-300€ trotzdem als Ausgaben pro Monat aufzuführen.:icon_kinn:

Zudem hab ich die EKS samt ALGII-Antrag Anfang April an die Arge geschickt, da kann ich jetzt nicht kommen und aus einem Minus ein Plus machen!

Würde mir beim "unwirtschaftlichen Verhalten" auch nichts nützen!
 

Koelschejong

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Warum kannst Du nicht - wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Ganz plötzlich kommt hinter den Wolken die Sonne hervor - und pflichtschuldigst teilst Du diese positive Entwicklung der ARGE mit.

Andererseits - wenn Du der ARGE klar machen kannst, die € 490 Verlust werden nicht aus dem Regelsatz gedeckt sondern durch ???, dann fällt die Unterstellung des unwirtschaftlichen Verhaltens völlig in sich zusammen. Ich halte das ja ohnehin für absoluten Blödsinn, aber auch ein Richter könnte fragen - wodurch wird der Verlust abgedeckt?
 

ethos07

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Du solltest schon eine Vorschau (was ja immer im Fantasia-Land spielt, das von der krisengeschüttelten Realität hinterher immer ganz anders werden kann ..) machen. die plus/minus zumindest 0 ist. Besser noch etwas wie Koelschejong vorgeschlagen hat: im Plus > 100.

...und die Vorschläge mit den neuen Verhandlungspartnern fand ich auch bestens :icon_kinn: - so ist nun mal das Geschäftsleben: jeden Tag können ganz neue Geschäftsausgangslagen möglich sein.

Denn ansonsten wird dir die ARGE und das Gericht sagen: Das wird nichts - außer unwirtschaftliches Verhalten!

* * *

Alternativ kannst du die Selbständigkeit natürlich auch einfach sofort aufgeben. Dann würdest du aus meiner Sicht ab Datum Ende der Selbständigkeit normal berechnetes ALG II bekommen müssen.
 

Doug

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@Koelschejong
Hab mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen wegen der neuen EKS mi jeweils 80€/Monat im Plus.
Wenn das wirklich die einfachere Möglichkeit ist......

Dadurch ist das unwirtschaftliche Verhalten für die Arge dann aber bestimmt trotzdem nicht geklärt?:icon_kinn:
Was soll ich denn dann auf das Schreiben antworten, wenn ich die neue EKS mitsende?:confused:

Alle Kosten die ich nicht habe, lasse ich dann in der EKS weg?
 

Koelschejong

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Nein!!!!!

Die Kosten bleiben drin, denn die tauchen ja dann später zum Teil auch wieder in der endgültigen EKS auf und müssen dann belegt werden. Die Schätzung ist auf der Kostenseite viel leichter und exakter als auf der Einnahmenseite. Viele Kosten stehen fest, Versicherungsbeiträge, Telefon weitgehend, Kfz.-Kosten weitgehend, Mieten etc. etc. etc.

Auf der Einnahmenseite aber ist es Kristallkugel pur. Niemand kann halbwegs verlässlich voraussagen, ob der Auftrag kommt, ob der Kunde pünktlich zahlt, ob der Kunde wegen angeblicher Mängel kürzt etc. etc.

Also wenn Du "korrigierend" eingreifen willst, dann auf der Einnahmenseite, nicht auf der Kostenseite.

Und dann schreibst Du zur vorläufigen EKS noch einen kleinen Satz dazu, das hilft später bei der endgültigen EKS, wenn ARGE da nicht meckert.

[FONT=&quot]Alle von mir angegebenen Betriebsausgaben halte ich für angemessen und notwendig. Sie gelten mit der Angabe im EKS als beantragt.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Falls von der Berechnung nicht abgewichen wird, fasse ich dies als Anerkennung der Angemessenheit und Notwendigkeit i.S. §3 Abs. 2 und 3 Alg-II-VO auf. [/FONT]
[FONT=&quot]Eine Rücknahme dieser Entscheidung im Rahmen des abschließenden Bescheides nach §3 Abs. 3 Alg-II-VO kann ich aus dem Regelsatz nicht finanzieren.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Für den Fall, dass Betriebsausgaben zunächst nicht oder nicht in voller Höhe als angemessen und notwendig betrachtet werden, bitte ich um Nachfrage oder Begründung, damit eine weitere Bearbeitung in Ihrem Hause bzw. der rechtzeitigen Berücksichtigung durch die Vermeidung meiner Ausgaben möglich ist. [/FONT]
 

Doug

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Erstmal Danke für die Hilfe bis hierher.:smile:

Du sagst ja, dass ich Kosten der Ausgaben später belegen muss.... was aber, wenn doch nur im Businessplan monatliche Raumkosten, Versicherung, Darlehen etc. steht und ich das überhaupt nicht habe bzw. nicht monatlich habe?
Wie will ich das dann später als Ausgabe nachweisen?
Wir wissen ja, dass die EKS nur eine Schätzung ist......

Lasse ich da alle Kosten drin, dann muss ich ja anstatt 300€ monatliche Einnahmen einen höheren Betrag darin angeben, damit ich zum Schluß (pro Monat) 80€ Gewinn habe.:icon_kinn:
Das kapier ich gerade nicht, da ja bei "Summe der Betriebsausgaben / Gewinn" bei mir jeweils -490/Monat rauskommt.:icon_sad:
Wie komm ich da denn ins Plus?
Ich steh auf dem Schlauch!
Soll das so bleiben und ich wirklich nur bei den Betriebseinnahmen mehr angeben?

Würde es dir helfen, wenn ich dir meine ausgefüllte EKS mal zuschicke (Mail oder FreeHoster)?
Würdest du mir ggf. eine ausfüllbare EKS (als PDF), welche man speichern kann, dann entsprechend dem, was du aus meiner ersehen kannst, ausfülen?:redface:
Vielleicht komme ich ja doch noch drauf wenn du es mir erklärst.:wink:
 

Koelschejong

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Es ist ganz einfach. Kosten, die nur im Businessplan stehen und mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht anfallen, kannst Du natürlich aus der EKS rausnehmen. Kosten belegen, ja, aber erst bei der endgültigen EKS. Niemand (zumindest wenn er mehr als Luft zwischen den Ohren hat) wird auf die Idee kommen und z.B. fragen:

Hör mal - Du hast in der geschätzten EKS Benzinkosten von € 270 angegeben, hier sind aber nur Belege über € 150. Wo sind die restlichen € 120?

Auf der Einkommensseite aber kannst Du natürlich auch mal zu optimistisch sein. Wenn's dann nicht so doll gelaufen ist auf der Einnahmenseite, ja Pech gehabt. Das hat ARGE zu akzeptiern bei der endgültigen EKS.
 

Phyllis

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... vemutlich geht dieses wohlgesetzte Wortgeklingel nun auch noch in die Sammlung der wohlgesetzten Textbausteine der 1. bis 10'000. Frachkraft bei der BA in Nürnberg ein....
ernsthafte Ironie ON:
Ich erklären hiermit alle längerfristig hier im elo guten Rat gebenden User ab heute ebenfalls als

"allererste 1. Fachkraft im Entblößungsmangement des ARGE-Schwachsinns
[at]Erwerbslosen Forum Deutschland"

ernsthafte Ironie OFF

Aber frag doch mal die 1. Fachkraft in Kundenreaktionsmanagement der BA, wie sich denn eine 2. Fachkraft bei ihnen von einer 1. Fachkraft unterscheide? ... und ob du als für Sanktionen in dein Existenzminimum offensichtlich vogelfrei gegebener KUNDE vielleicht von der 2. oder auch 12. Fachkraft eine aussagenkräftigere Antwort erhalten könntest

Selten so gelacht und tiefen Dank empfunden für ALLE, die sich die Mühe machen, hier Anderen Sorgenträgern zu helfen!!!!:icon_smile::icon_daumen::icon_kinn: ich gebe mir die beste Mühe meinen Beitrag an Erfahrungen zu bringen!:biggrin:
 

Doug

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Falscher Thread von mir - sorry!
 
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