Selbst konstruierte Unterlagen des JC ?

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Hilfee

Gast
Hallo, habe zu der Unterlage die mir das JC zugesandt hat eine Frage: ist dies eine "selbst konstruierte" Unterlage des JC ? Wenn ja, wie könnte man da dagegen vorgehen, bzw. dem JC schreiben ?
 

Anhänge

  • selbst konstruierte Unterlagen des Jobcenters_1.pdf
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  • selbst konstruierte Unterlagen des Jobcenters_2.pdf
    594,8 KB · Aufrufe: 112
E

ExitUser

Gast
TazD
"Was wäre denn dein Ziel, wenn du dagegen vorgehst?"
Lies doch mal bitte nochmals mein Frage.

Ich schließe mich TazD an: Ich habe deine Frage gelesen, aber auch nicht verstanden.

Daher der Präzisierung halber: Gegen was willst du vorgehen?

Gegen die Form des Vordrucks? Gegen das, was inhaltlich gefordert wird? Gegen Teile davon? Du musst das schon präzisieren.
 
H

Hilfee

Gast
Wie kann man eine solche einfache Frage nicht verstehen ?
Ich frage hier nicht nach §en ! Ich möchte hier anfragen, wie man schriftlich eine evtl. Beschwerde, schreiben könnte ( ohne §en ), richtige Formulierung dazu. Dass dieses Formular eben nicht rechtmäßig ist und mich auch nicht verpflichtet, das auszufüllen.
 

TazD

Super-Moderation
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Was soll an diesem Formular denn "nicht rechtmäßig" sein?
Hat dich irgendwer dazu verpflichtet, genau dieses Formular zu nutzen?
Andere Frage: Was stört dich daran überhaupt?
 

Helga40

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Dann Füll sie nicht aus, trage die daraus resultierenden Folgen und dann wird das Sozialgericht befinden, was rechtmäßig ist oder nicht. Ich kann an einem Vordruck Kassenbuch und einer Aufstellung Einnahmen und Ausgaben bei einem Selbständigen nichts rechtswidriges finden.
 
E

ExUser 2606

Gast
Dann Füll sie nicht aus, trage die daraus resultierenden Folgen und dann wird das Sozialgericht befinden, was rechtmäßig ist oder nicht. Ich kann an einem Vordruck Kassenbuch und einer Aufstellung Einnahmen und Ausgaben bei einem Selbständigen nichts rechtswidriges finden.

Sicher idt da an sich nichts rechtswiedriges dran. Ich frage mich allerdings auch, ob das JC jemanden zwingen kann, seine Buchhaltung genau in dieser Form zu führen, oder ob der Sebständige auch sein eigenes Kassenbuch usw vorlegen kann.

DAs JC könnte ja ähnlic wie bei Antragsvordrucken argumentieren, dass durch einheitliche Vordrucke die Prüfung erleichtert wird, eil die MA dann eben schon genau wissen, was wo steht. Aber darf das verlangt werden?
 
H

Hilfee

Gast
Richtiges zitieren lernst Du hier ...

https://www.elo-forum.org/technisch...itung-richtiges-zitieren-beitraegen-mehr.html


TazD
Was mich daran stört, ist, dass ich dem JC alles abgegeben habe. Alles was gefordert wurde, notwendig ist um meine "Hilfebedürftigkeit" und "Mittellosigkeit" zu beweisen. mehr kann man nicht tun. Selbst nach zweimaligem, schriftlichen Antrag auf "Vorschuss § 42 SGB I", interessiert es dem JC nicht !! Fadenscheinige Argumente wie, auch hier gebe ich es mal wortwörtlich, das ich auch noch schriftlich von denen so bekommen habe !: " ich hätte mehrere Sparbücher und Konten". Das ist nur ein kleiner Teil was man mir vorwirft. Auf meine Frage hin, man möchte mir doch bitte diese Tatsachen vorlegen, kommt keine Antwort von denen. Nun, es wird nächste Woche geklärt ( hoffentlich ) im SG. Ich hoffe nur, dass der Gerichtstermin "öffentlich ist".
Ich bin es mir wirklich leid, immer wieder von denen angeforderte Unterlagen zu bringen, die denen mehrfach schon vorliegen, ( ich gebe es mal fast wörtlich wieder: "man muss erst sehen, ob ich überhaupt "hilfebedürftig" bin". ) Meine Fragen werden kaum vom JC beantwortet, wenn überhaupt. Das ganze ist schon Willkür des JC. Ich möchte mir von denen einfach nichts mehr gefallen lassen, natürlich sachlich.Deshalb verstehe bitte meine Handlungen und teilweise meine Fragen hier im Forum.
 

Solanus

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Die Unterlagen an sich sind m. E. so iO.

Es sind nichts anderes wie normale EÜR Berechnungen.

Die Frage wäre, ob es eine zwingende Vorlage ist oder nicht. Für eine zwingende Vorlage, sind diese nicht aussagekräftig genug und wären abzulehnen.

Bei einer freigestellten Nutzung würde ich diese nicht nutzen.

Kundenrechnungen sind m. E. generell nicht vorzulegen, da Kundenrechnungen kein Beleg für eine Zahlung sind. Einzig und allein der Kontoauszug oder das Kassenbuch sind Nachweise für erfolgte Zahlungen. Als Zahlung kann und darf nur tatsächlicher Zufluss angerechnet werden. Diesem wird eine Kundenrechnung nicht gerecht. Weiterhin fehlt der Hinweis auf die Zulässigkeit der Schwärzung bestimmter Angaben.

Du solltest ersteinmal ein paar Info's nachreichen. Hast DU nur diese zwei Blätter in die Hand gedrückt bekommen, oder gibt es genauere schriftliche Hinweise zur Nutzung?
 
E

ExUser 2606

Gast
Okay, jetzt mal Butter bei die Fische: Hat man Dich aufgefordert.zwingend genau diese Vordrucke zu verwenden?

Wenn man Dir übrigens schreibt, Du hättest mehrere Sparbücher usw., dann würde ich zurückschreiben "Nennenn Sie mir bitte Geldinstitut und Kontonummer, da mir diese Konten nicht bekannt sind." Dann müssen ja die Karten auf den Tisch. Eine Akteneinsicht soll da auch schon Erhellendes zu Tage gebracht haben. Irgendwie muss das JC ja drauf kommen, dass Du da Konten hast.
 
M

mucel

Gast
"Gast
Sicher idt da an sich nichts rechtswiedriges dran. Ich frage mich allerdings auch, ob das JC jemanden zwingen kann, seine Buchhaltung genau in dieser Form zu führen, oder ob der Sebständige auch sein eigenes Kassenbuch usw vorlegen kann."
So sehe ich das auch. Man "versucht" es halt. Darum muss man dem JC auch mal seine Grenzen aufweisen. Sonnst macht das JC es immer und immer wieder und man muss sich immer und immer wieder rechtfertigen. Da muss man dem JC einen Riegel vorschieben und gleich im Keim ersticken. ( Natürlich ist das keine Garantie ... )

Also um die Spalten bzw. Angaben: Belegdatum, Bezeichnung (Buchungstext), Einnahme (Zugang) Ausgabe (Abgang) und Bestand, wirst du bei einem ordnungsgemäßen Kassenbuch in der Regel nicht drum herum kommen. Im übrigen müssen die Seiten dann auch noch fortlaufend nummeriert sein. Zu dem Kassenbuch gehören dann übrigens zwingend die Belege (Buchungsbelege), die zu den Buchungen geführt haben.

Ohne diese Angaben und Belege ist ein Kassenbuch nämlich nicht nachvollziehbar. Alle diese vom JC gewünschten Angaben entsprechen den kaufmännischen und steuerlichen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB).

Streiten kannst du jetzt natürlich mit dem JC darüber, ob auf jeder Seite oben im "Kopf", Bewilligungsabschnitt, BG und dein Name stehen müssen.

Wenn du das darunter verstehst, dem Tun des JC einen Riegel vorzuschieben und wenn du denkst das es sich lohnt, hierüber eine Diskussion mit denen zu starten, dann mach das halt.
 

Helga40

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Sicher idt da an sich nichts rechtswiedriges dran. Ich frage mich allerdings auch, ob das JC jemanden zwingen kann, seine Buchhaltung genau in dieser Form zu führen, oder ob der Sebständige auch sein eigenes Kassenbuch usw vorlegen kann.

DAs JC könnte ja ähnlic wie bei Antragsvordrucken argumentieren, dass durch einheitliche Vordrucke die Prüfung erleichtert wird, eil die MA dann eben schon genau wissen, was wo steht. Aber darf das verlangt werden?


Lt. einem anderen Thread ist der TE aus Leutkirch oder Umgebung. Zuständig ist daher das JC Landkreis Ravensburg. Das ist eine optierende Kommune. Ich gehe davon aus, dass die obigen Formulare einfach das ersetzen, was bei einer GE der EKS Vordruck ist. Es gibt ja keine zwingend gesetzlich für alle JCs vorgeschriebenen Vordrucke.
 
H

Hilfee

Gast
Du solltest ersteinmal ein paar Info's nachreichen. Hast DU nur diese zwei Blätter in die Hand gedrückt bekommen, oder gibt es genauere schriftliche Hinweise zur Nutzung?
Nun mal weitere Infos dazu.
meine nebenbei "Selbständigkeit" ist nur für einen sehr kurzen Zeitraum Ende August bzw. Anfang September - Anfang Oktober ( Anfang Oktober habe ich dann mein Gewerbe abgemeldet ) . Nicht mehr, wird auch so vom JC verlangt.
Habe dann im februar mal wieder ein Schreiben bekommen, wo ich ( wiedereinmal ) entspr. Unterlagen/Abgaben zu machen habe. Dabei handelt es sich ( wie schon geschrieben ) wiedereinmal um Angaben und Unterlagen die das JC schon längst hat und bekannt sind. Dazu auch die Anlage EKS mit Unterlagen: Das Geschäftsjournal / Kassenbuch ( was fraglich ist ), dann ein Blatt: Personenbezogene Unterlagen der/des Selbsändigen ( Absetzungen vom Einkommen), sowie Belehrungen mit den aufgeführten §en, und die Hinweisblätter HS für das richtige ausfüllen der Unterlagen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Lt. einem anderen Thread ist der TE aus Leutkirch oder Umgebung. Zuständig ist daher das JC Landkreis Ravensburg. Das ist eine optierende Kommune. Ich gehe davon aus, dass die obigen Formulare einfach das ersetzen, was bei einer GE der EKS Vordruck ist. Es gibt ja keine zwingend gesetzlich für alle JCs vorgeschriebenen Vordrucke.

Aber in einer EKS listet man doch nicht jede Buchung einzeln auf, dondern nur die Summen am Ende, die man dann allerdings mit belegen untemauern muss.

Wenn Deine Vermutung stimmt, wäre das mal wieder typisch Optionskommune und übers Ziel hinausgeschossen.
 
S

schnuckelfürz

Gast
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