Seit Oktober 2019 durchgehend arbeitsunfähig, lt. EGV muss ich sechs Bewerbungen pro Monat vorweisen. Aufgrund meiner Erkrankung musste ich schon Vorstellungsgespräche absagen, da eine evtl. Einstellung zur Zeit nicht möglich ist. Bekomme weiterhin VV

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Claudita62

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Einen guten Tag wünsche ich Euch,

bin seit dem Monat Oktober 2019 durchgehend AU. Diese werden auch immer zeitnah an den SB mit Nachweis versendet. In meiner EGV werden monatlich 6 Bewerbungen gefordert, die ich zur Zeit auch noch immer schreibe, da in der EGV geschrieben steht "Erkrankungen befreien nicht grundsätzlich von Bewerbungsbemühungen". Da ich nicht körperlich erkrankt bin, ist es mir grundsätzlich möglich, diese Bewerbungen zu schreiben. Ich hatte in der Vergangenheit meiner Krankschreibung auch schon Termine für Vorstellungsgespräche. Diese habe ich aber nicht wahrgenommen (abgesagt), da es in meinen Augen keinen Sinn macht, sich dort persönlich vorzustellen, da meine Erkrankung kein einfacher "Schnupfen" ist und auch in den nächsten Monaten erstmal keine Besserung eintreten wird. Die abgesagten Vorstellungstermine waren keine VV vom SB, sondern von mir selber gesucht.

Soll ich weiterhin meine Vorgabe bzgl. der Bewerbungsbemühungen erfüllen, obwohl ich dann bei evtl. Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch, diese absagen werde. (Anmerkung: welcher AG ist an einem AN interessiert, der AU ist und auch keine Aussage treffen kann, wann man evtl. wieder arbeitsfähig ist) Bekomme ich evtl. eine Sanktion, wenn ich ab sofort meine sechs Bewerbungen im Monat nicht mehr schreibe. Soll ich hier das Gespräch mit dem SB suchen?? Der SB weiss, dass ich eine Gleichstellung habe und anhand der AU (behandelnder Arzt) , kann er sich bestimmt vorstellen, was mich da so aus der Bahn wirft.

Mein SB schickt mir natürlich VV (ZAF) trotz der vorliegenden AU. Darauf bewerbe ich mich natürlich, so wie ich es hier im Forum gelesen habe. Von den ZAF habe ich bis jetzt daraufhin noch keinen Termin zu einem Vorstellungsgespräch bekommen.

Freue mich von Euch Tips zu bekommen, wie ich mich hier am besten verhalten soll/muss....
 

grün_fink

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da in der EGV geschrieben steht "Erkrankungen befreien nicht grundsätzlich von Bewerbungsbemühungen".
Das heißt, dass man während AU nicht immer und in jedem Fall von Bewerbungen frei gestellt ist, dass man es unter bestimmten Umständen aber schon ist, also freigestellt.
Wie schon @Kerstin_K schrieb, würde ich auch mit dem SB reden. Bei längerer Krankheit ohne konkret absehbares Ende der Krankmeldung macht keine Bewerbung Sinn.
Das Schlimmste was passieren kann, ist dass SB den ärztlichen Dienst einschaltet zur Überprüfung der Erwerbsfähigkeit.

Wann wurde die EGV denn abgeschlossen? Warst du da schon krank?
Wurde ein Profiling gemacht?
 
H

HowEver0815

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Das Schlimmste was passieren kann, ist dass SB den ärztlichen Dienst einschaltet zur Überprüfung der Erwerbsfähigkeit.
Wenn auf unbestimmte Zeit kein Ende der AU abzusehen ist, macht es ja vielleicht auch Sinn, selber einen Antrag auf Feststellung der Erwerbsfähigkeit zu stellen.

Bis diese dann abgeklärt ist, wäre es auch mit den Bewerbungsverpflichtungen vorbei.
 

Claudita62

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Das heißt, dass man während AU nicht immer und in jedem Fall von Bewerbungen frei gestellt ist, dass man es unter bestimmten Umständen aber schon ist, also freigestellt.
Wie schon @Kerstin_K schrieb, würde ich auch mit dem SB reden. Bei längerer Krankheit ohne konkret absehbares Ende der Krankmeldung macht keine Bewerbung Sinn.
Das Schlimmste was passieren kann, ist dass SB den ärztlichen Dienst einschaltet zur Überprüfung der Erwerbsfähigkeit.

Wann wurde die EGV denn abgeschlossen? Warst du da schon krank?
Wurde ein Profiling gemacht?

Die EGV wurde vor meiner Erkrankung im Oktober 2019 gemacht und auch ein Profiling. Das mit dem amtsärztlichen Dienst finde ich in meiner Situation jetzt nicht so schlimm, da ich diese Erkrankung schon sehr lange habe. Aufrund dessen habe ich mir auch nur Jobs gesucht, wo ich mit meinen diversen Einschränkungen arbeiten bzw. es einigermassen abfedern konnte.
 
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Claudita62

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Wenn auf unbestimmte Zeit kein Ende der AU abzusehen ist, macht es ja vielleicht auch Sinn, selber einen Antrag auf Feststellung der Erwerbsfähigkeit zu stellen.

Bis diese dann abgeklärt ist, wäre es auch mit den Bewerbungsverpflichtungen vorbei.
Das sehe ich auch so. Wusste garnicht, dass man so eine Feststellung auch selber beantragen kann. Dann werde ich mal mein SB kontaktieren und um einen Termin bitten. Werde gerne diesbezüglich hier im Forum eine Rückmeldung geben
 

HermineL

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Wusste garnicht, dass man so eine Feststellung auch selber beantragen kann. Dann werde ich mal mein SB kontaktieren und um einen Termin bitten. Werde gerne diesbezüglich hier im Forum eine Rückmeldung geben
Falls du es beim SB brauchst weil er evtl. behauptet das gibt es nicht. Die Rechtsgrundlage für die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit ist § 44a SGB II
 

Claudita62

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Falls du es beim SB brauchst weil er evtl. behauptet das gibt es nicht. Die Rechtsgrundlage für die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit ist § 44a SGB II
[/QUOTE
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Vielen Dank für den Hinweis.

Denke, dass mein jetziger SB dann nicht mehr dafür zuständig ist, da ich noch bei der Joboffensive bin. Hatte zwar von Anfang an gesagt, dass ich aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen (die ich nicht genannt habe) hier nicht hingehöre...aber der SB sah das anders..[/QUOTE]
 
H

HowEver0815

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Hallo @Claudita62 ,

das sollte man auch schriftlich beantragen, hab Dir dazu mal einen Vorschlag angehängt. Schau mal, ob das inhaltlich so für Dich in Ordnung ist.

Falls ja , bitte ergänzen, Anschrift, etc.

Wichtig wäre, diesen Antrag nachweislich beim JC einzureichen, am besten auf einer Kopie den Empfang bestätigen lassen.

Weiß ich nun nicht, ob Du bei Deinem SB kurzfristig einen Termin machen kannst und ihm dann den Antrag gegen Empfangsbestätigung aushändigst.


Da die EGV vor Deine Erkrankung abgeschlossen wurde, wäre auch überlegenswert, diese zu kündigen, da sich durch die Erkrankung nach Abscluss der EGV die Verhältnisse wesentlich geändert haben, so dass Dir nicht mehr zuzumuten ist, an der vertraglichen Regelung festzuhalten, § 59 SGB X.

Von wann ist die EGV genau und wie lange läuft die noch ?
 

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  • Antrag Abklärung Leistungsfähigkeit.doc
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Claudita62

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Hallo @Claudita62 ,

das sollte man auch schriftlich beantragen, hab Dir dazu mal einen Vorschlag angehängt. Schau mal, ob das inhaltlich so für Dich in Ordnung ist.

Falls ja , bitte ergänzen, Anschrift, etc.

Wichtig wäre, diesen Antrag nachweislich beim JC einzureichen, am besten auf einer Kopie den Empfang bestätigen lassen.

Weiß ich nun nicht, ob Du bei Deinem SB kurzfristig einen Termin machen kannst und ihm dann den Antrag gegen Empfangsbestätigung aushändigst.


Da die EGV vor Deine Erkrankung abgeschlossen wurde, wäre auch überlegenswert, diese zu kündigen, da sich durch die Erkrankung nach Abscluss der EGV die Verhältnisse wesentlich geändert haben, so dass Dir nicht mehr zuzumuten ist, an der vertraglichen Regelung festzuhalten, § 59 SGB X.

Von wann ist die EGV genau und wie lange läuft die noch ?

Die EVG ist von Oktober 2019 und und gültig bis auf weiteres...danke für den Antrag. Hatte auch schon überlegt, ob man diese nicht Kündigen kann, da ja die Voraussetzungen jetzt eine andere ist.
 
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HowEver0815

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Hallo @Claudita62 ,

dann machen wir das auch. Hab Dir auch dazu mal einen Vorschlag angehängt, bitte genau durchlesen und so Du damit einverstanden bist, noch ergänzen, Erstelldatum EGV, Anschrift, etc.

Beides am besten zusammen einreichen, Antrag und Kündigung. Wichtig ist, wie bereits geschrieben (Post 9), bitte auf alle Fälle nachweislich beim JC einreichen.

Oder nachweislich beim Termin bei Deinem SB, so Du kurzfristig einen bekommen kannst.

Das Einreichen beider Schreiben sollte schon in Kürze erfolgen.
 

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  • Kündigung EGV, Oktober 2019.doc
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Claudita62

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Hallo @Ghansafan ,

danke erstmal für Deine ausführlichen Antworten und den passenden Schreiben.

Werde diese verwenden und schriftlich um einen persönlichen Termin beim SB bitten.

Zeitnah werde ich dann hier wieder eine Rückmeldung geben.
 

Claudita62

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Bis jetzt habe ich alles schriftliche per Einschreiben / Einwurf versendet und damit keine Probleme gehabt.
Ja ich weiss, dass kostet etwas...aber ich mag mich nicht bei einem Anbieter für das Faxen anmelden, da es so selten vorkommt. Aber danke für Eure Rückmeldung...
 

Kerstin_K

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Ich nutze PDF24 auch nur selten, da ich sonst anders faxe. Das ist sozusagen meine Notlösung bei technischen Problemen. Die haben auch wirklich keine Daten von mir ausser der Mailaddi und da bekommt man auch keine Werbemails oder so. Ich glaube am Anfang gab es eine Mail zur Bestätigung der Anmeldung, das wars. Total unklompliziert.Und für das Geld für das Einschreiben kauf dir lieber ein Eis oder einen Cappu.
 

Claudita62

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Einen guten Tag,

wie versprochen, kommt hier eine zeitnahe Rückmeldung.

Nachdem ich am 12.02.2020 einen schriftlichen
Antrag auf ärztliche Begutachtung zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit gemäß § 44a SGB II
gestellt habe, ist nun endlich am 05.06.2020 ein Schreiben vom Jobcenter eingetroffen mit einem Gesundheitsfragebogen, diversen
Entbindungen von der Schweigepflicht sowie ein Auftrag zur Feststellung des Umfangs der Erwerbsfähigkeit.

Mit dem Gesundheitsfragebogen habe ich keine Probleme, aber mit den diversen Schweigepflichtsentbindungen, die ich als Datei
anhänge, sowie den Auftrag und das Anschreiben vom Jobcenter.

Die Entbindung von der Schweigepflicht für die behandelnden Ärzte etc. für den Arzt der Agentur für Arbeit habe ich jetzt nicht
gescannt, da diese soweit in Ordnung ist und ich nur den Passus "Diese Erklärung gilt für die Dauer von 3 Jahren ab dem Datum
der Unterzeichnung" auf 3 Monate abändern werde.

Bei dem anhängenden Auftrag handelt es sich um einen Maßnahmeträger, ich aber nur von dem ärztlichen Dienst der Agentur
für Arbeit ausgegangen bin, der mich begutachten soll/muss.

Laut der anhängenden Schweigepflichtsentbindungen würde ich ja im Vorfeld dem Maßnahmeträger erlauben, alle für ihn relevanten
Daten etc. einzuholen, womit ich überhaupt nicht einverstanden bin.

Ich bin weiterhin durchgehend AU und das wird sich auch in naher Zukunft erstmal nicht ändern, somit käme hier für mich
eine Maßnahme nicht in Betracht.

Laut Schreiben vom Jobcenter soll ich alle Unterlagen unterschrieben mit evtl. vorhanden Befunden an dieses zurücksenden.
Ich habe hier im Forum gelesen, dass ich den Gesundheitsbogen etc. selber an den Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit
senden kann. Dies würde ich auch so machen wollen, aber dann nur den Gesundheitsbogen und die Schweigepflichtsentbindung
für den Arzt der Agentur für Arbeit, ggfl. noch aktuelle Befunde, sobald diese mir vorlieben.

Die anderen hier eingestellten Dokumente würde ich nicht mitschicken, da sie aus meiner Sicht nicht relevant sind.

Wäre meine Vorgehensweise die richtige oder gibt es hier noch andere Überlegungen, Einwände etc.

Freue mich auf Eure Rückmeldungen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Sorry, hatte noch eine Datei vergessen
 

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  • Anschreiben Jobcenter.pdf
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  • Entbindung von der Schweigepflicht ärztlicher Dienst.pdf
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  • Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht.pdf
    17,7 KB · Aufrufe: 25
  • Auftrag zur Feststellung des Umfangs der Erwerbsfähigkeit.pdf
    187,1 KB · Aufrufe: 31

avrschmitz

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Es gibt hier im Forum eine Schweigepflichtentbindung von @gila. Die würde ich nehmen und nicht die des JC.

Ausserdem müsste bei Deinen Unterlagen ein Informationsblatt beigewesen sein. Bei meinem stand drin, dass das Ausfüllen der Schweigepflichtentbindungen freiwillig ist. Wenn Du also genug aussagekräftige Unterlagen hast, kannst Du auch die statt der SPE dem ärztlichen Dienst zukommen lassen.

Manche SB wollen die Unterlagen selbst haben, dies mit den abstrusesten Begründungen. Mal weil angeblich geprüft werden muss ob die Unterlagen vollständig sind, dann dass es mehrere Stellen des äD gibt und der SB nicht weiss wohin die Unterlagen geschickt werden müssen. Lass Dir nichts erzählen. Du hast das Recht die dem äD selbst zukommen zu lassen. Das habe ich schriftlich vom BfDI. Der SB muss Dir auch die Adresse nennen.
 

Claudita62

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Es gibt hier im Forum eine Schweigepflichtentbindung von @gila. Die würde ich nehmen und nicht die des JC.

Ausserdem müsste bei Deinen Unterlagen ein Informationsblatt beigewesen sein. Bei meinem stand drin, dass das Ausfüllen der Schweigepflichtentbindungen freiwillig ist. Wenn Du also genug aussagekräftige Unterlagen hast, kannst Du auch die statt der SPE dem ärztlichen Dienst zukommen lassen.

Manche SB wollen die Unterlagen selbst haben, dies mit den abstrusesten Begründungen. Mal weil angeblich geprüft werden muss ob die Unterlagen vollständig sind, dann dass es mehrere Stellen des äD gibt und der SB nicht weiss wohin die Unterlagen geschickt werden müssen. Lass Dir nichts erzählen. Du hast das Recht die dem äD selbst zukommen zu lassen. Das habe ich schriftlich vom BfDI. Der SB muss Dir auch die Adresse nennen.

Vielen Dank für die Info...dann nehme ich diese.
Ja es war ein Informationsblatt dabei. Dann warte ich erstmal den Bericht von meine Arzt ab und wenn die Befunde ausreichend sind, spare ich mir die Erklärung.
 

abcabc

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Mit dem Gesundheitsfragebogen habe ich keine Probleme, aber mit den diversen Schweigepflichtsentbindungen, die ich als Datei
anhänge, sowie den Auftrag und das Anschreiben vom Jobcenter.
Schweigepflichtsentbindungen sind freiwillig. Wenn du zu Hause die Unterlagen hast, kannst du selbst entscheiden was der Gutachter bekommt und was nicht und somit das Gutachten beeinflussen. Also Berichte einfach weglassen, die nicht zum gewünschten Ergebnis passen.
Und dann steht es dir auch frei die Unterlagen zum Gutachter zu schicken oder sie nur zur Einsichtnahme bei einem persönlichen Termin mitzubringen. Je nachdem ob du dort persönlich hin willst oder nach Aktenlage ein Gutachten haben willst.

Bei dem anhängenden Auftrag handelt es sich um einen Maßnahmeträger, ich aber nur von dem ärztlichen Dienst der Agentur
für Arbeit ausgegangen bin, der mich begutachten soll/muss.
Der/die SB schreibt im Anschreiben selbst von "ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit" und nicht irgendeiner Hans Wurst GmbH als Gutachter...
Passiert aber öfter. Könntest schauen was passiert, wenn du den SB nach der "Postanschrift des ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit" fragst - falls der dir dann die Adresse von dieser GmbH gibt widersprechen, dass im Anschreiben der äD als Gutachter Stelle genannt wird und du gerne diese Adresse hättest.
 

Claudita62

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Schweigepflichtsentbindungen sind freiwillig. Wenn du zu Hause die Unterlagen hast, kannst du selbst entscheiden was der Gutachter bekommt und was nicht und somit das Gutachten beeinflussen. Also Berichte einfach weglassen, die nicht zum gewünschten Ergebnis passen.
Und dann steht es dir auch frei die Unterlagen zum Gutachter zu schicken oder sie nur zur Einsichtnahme bei einem persönlichen Termin mitzubringen. Je nachdem ob du dort persönlich hin willst oder nach Aktenlage ein Gutachten haben willst.


Der/die SB schreibt im Anschreiben selbst von "ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit" und nicht irgendeiner Hans Wurst GmbH als Gutachter...
Passiert aber öfter. Könntest schauen was passiert, wenn du den SB nach der "Postanschrift des ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit" fragst - falls der dir dann die Adresse von dieser GmbH gibt widersprechen, dass im Anschreiben der äD als Gutachter Stelle genannt wird und du gerne diese Adresse hättest.

Habe schon ein Schreiben aufgesetzt an den SB mit der Bitte um die Postanschrift des ÄD. Bin mal gespannt, was der mir antwortet, da ich ja auch nicht vorhabe, diesen Auftrag und die anderen Schweigepflichtsentbindungen für den Maßnahmeträger an den ÄD weiterzuleiten.
 
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