Seit Dezember keine Leistungen, wer weiß Rat?

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Valerie

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Hallo liebe Forumsteilnehmer,

Ich versuche im Folgenden, die Fakten so gut wie möglich darzustellen.
Ich blicke bei der ganzen Angelegenheit leider selber kaum noch durch.
Wir sind völlig am Ende.

Im September letzten Jahres habe ich eine Honorartätigkeit bei einem Bildungsverein aufgenommen. Ich hatte Ende September 520 Euro, Ende Oktober 680 verdient und es war im Gespräch, dass ich noch mehr Kurse geben sollte. Ich teilte das dem Jobcenter mit und meine SB sagte: "Sie können dann entweder aufstockendes ALG II beziehen oder zum Wohngeldamt, dann haben Sie mit dem Jobcenter nichts mehr zu tun!"

Beim Wohngeldamt erhielt ich die Info, mein Einkommen sei zu gering, sie wollten dann eine Bewilligung ab Dezember machen, da ich dann ja mehr Stunden machen sollte - man sagte mir, ich brauchte einen Ablehnungsbescheid für Dez. vom Jobcenter, den ließ ich mir dort ausstellen. Des Weiteren teilte ich mit, dass ich ab Dez. mit meinen Kindern mit meinem Freund (berufstätig) zusammenziehen wolle.

Ende November sagte man mir beim Bildungsverein, dass ich im Dezember allerhöchst im Umfang von 10-12 Stunden arbeiten könne, da eine weitere Lehrerin eingestellt worden sei.

Da mir das mit dieser Stelle zu unsicher wurde suchte ich kurzfristig nach einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und fand eine Stelle im CallCenter die am 13.12. beginnen sollte. Nachdem ich die Zusage für den Job hatte, wurde der Einsatz verschoben auf den 3.1., erster Lohn sollte am aber erst am 28.2. kommen und am 31.1. nur Geld für den 3.-15. Januar.

Ich bin also am 14.12 neuen Wohnort zum Jobcenter gegangen (Duisburg-West) und habe gesagt dass ich einen Antrag stellen möchte. Hatte am 17.12. den Termin zur Antragsabgabe, wo die SB mir sagte, sie könne gar nichts für mich tun, da ich erst zum alten Jobcenter in Duisburg Mitte müsste, damit dort mein Umzug abgewickelt werden könne, damit man in West auf meine Akte zugreifen könne, erst dann könne ich einen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Kurz vor Weihnachten bin ich dann nach Mitte gegangen, habe meine Ummeldebescheinigung eingereicht und die Info erhalten, die Akte sei dann "im neuen Jahr" in der Geschäftstelle West. Mehr sei da nicht zu machen.

Am 3.1. fing ich an zu arbeiten und bombardierte das Servicecenter mit Anrufe, bat am Rückrufe, die nie kamen. Mitte Januar bekam ich einen Brief vorgelesen, der wohl an meine alte Adresse gegangen war, in dem stand, dass NOCHMALS von mir Kontoauszüge gebraucht würden von Oktober bis Dezember. Erst dann könne die Akte versendet werden :icon_kinn: (Ich hatte im Zuge meiner Honorartätigkeit insgesamt 5x dieselben Kontoauszüge vorgelegt). Ich schickte meinen Freund mit den Auszügen und einem Weiterbewilligungsantrag nach Mitte.

Am 1.Februar bekam ich Post von meiner Sachbearbeiterin aus Mitte in der steht, der abgegebene WBA könne nicht als WBA für Dezember fungieren. Ich solle mich hierfür an die Geschäftstelle West wenden :icon_neutral:

Dort hatte man erneut keine Akte.

Heute war ich wieder in der Geschäftstelle West - diesmal, um mich arbeitslos zu melden. Kündigung in Probezeit. Einen Weiterbewilligungsantrag kann ich nicht stellen, da immer noch keine Akte da ist.

Am Donnerstag sollen wir wieder zum Jobcenter Mitte gehen.


Jemand eine Idee, wir wir vorgehen sollen?


Danke fürs Mitlesen bis hier hin!


Valerie
 
M

Minimina

Gast
Wiso solltest Du keinen Weiterbewilligungsantrag stellen können?

Was die mit Deiner Akte machen kann Dir wurscht sein, solange Du die Nachweise (stempel und Unterschrift) hast von den Papieren die Du einreichen musst.

Ausserdem würde ich an Deiner Stelle schriftlich Vorschuss beantragen und mit Beistand hingehen.

Ich frage mich immer warum erwachsene Leute, noch dazu mit Kindern sich so ins Bockshorn jagen lassen. Was wäre denn wenn sie auch nächstes Jahr Deine Akte noch nicht hätten?

LG MM
 

Valerie

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Danke für deine Antwort!

Das Problem ist ja unter anderem, dass ich Stempel und Unterschrift für die Abgabe des WBA ja erst von Januar habe. Ich frage mich, ob es dadurch überhaupt möglich ist, für Dez. die Leistung noch zu erhalten. Ich hatte in der Geschäftstelle West zwar den Termin für die Antragsabgabe, mehr aber auch nicht.
 
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Minimina

Gast
Danke für deine Antwort!

Das Problem ist ja unter anderem, dass ich Stempel und Unterschrift für die Abgabe des WBA ja erst von Januar habe. Ich frage mich, ob es dadurch überhaupt möglich ist, für Dez. die Leistung noch zu erhalten. Ich hatte in der Geschäftstelle West zwar den Termin für die Antragsabgabe, mehr aber auch nicht.

Hast Du irgendwelche Schreiben im Dezember erhalten? Dann könntest Du versuchen zu argumentieren, dass die Dich vertröstet haben. Aber prinzipiell sehe ich schwarz für Dich. Da hast Du einen Fehler gemacht.

Für die Zukunft. Immer sofort schriftliche Antäge stellen mit Nachweis in Kopie. Die Anträge sollen sie ablehnen oder man kann sie auch zurücknehmen, aber man hat sie gestellt.

Ausserdem rate ich dringend von Telefonaten oder e-mails ab, nur in seltenen Fällen würde ich das machen. Immer schriftlich mit Nachweis. Die Zeit die Du glaubst durch Telefonate zu sparen, kann hinterher zur Falle werden, wenn sie Dir einen vom Pferd erzählen und Du allem Mist hinterherlaufen musst.

Vertrau keinem SB des JC :icon_evil:

LG MM
 

wolliohne

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Hm,wenn ich das richtig verstanden habe klingt schon sehr nach Mutwilligkeit.

Ich empfehle ein letztes Schreiben aufzusetzen mit der ultimativen
Zahlungsaufforderung (am Besten an beide JC) innerhalb 7 Tagen.

Sonst mit sämtlichen Unterlagen und letztem Kontoauszug direkt zum SG und eine Einstweilige Verfügung beantragen-oder fachkundiegn RA.
 

SixpackRanger

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Da gab es kein Möglichkeit im Dezember ins Forum zu kommen, bevor das Alles so derart eskaliert ? :icon_neutral:

Beim Wohngeldamt erhielt ich die Info, mein Einkommen sei zu gering, sie wollten dann eine Bewilligung ab Dezember machen, da ich dann ja mehr Stunden machen sollte - man sagte mir, ich brauchte einen Ablehnungsbescheid für Dez. vom Jobcenter, den ließ ich mir dort ausstellen. Des Weiteren teilte ich mit, dass ich ab Dez. mit meinen Kindern mit meinem Freund (berufstätig) zusammenziehen wolle.

Ich bin also am 14.12 neuen Wohnort zum Jobcenter gegangen (Duisburg-West) und habe gesagt dass ich einen Antrag stellen möchte. Hatte am 17.12. den Termin zur Antragsabgabe, wo die SB mir sagte, sie könne gar nichts für mich tun, da ich erst zum alten Jobcenter in Duisburg Mitte müsste, damit dort mein Umzug abgewickelt werden könne, damit man in West auf meine Akte zugreifen könne, erst dann könne ich einen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Wo du deine Anträge stellst ist völlig egal. Das kann bei der AOK, beim Jokecenter München, bei der Gemeindeverwaltung Duisburg oder sonst irgendeinem Beamtenverein sein. Anträge müssen immer an die zuständige Stelle weitergeleitet werden. Du hättest den WBA auf bei deinem vorhergehenden Jokecenter stellen können. Das Vorhandensein der Leistungsakte ist keine Zugangsvoraussetzung zu Leistungen nach dem SGB II.

Wurdest du im Dezember zur Antragsabgabe schriftlich aufgefordert ?

Immerhin hast du einen Ablehnungsbescheid für Dezember. Was wurde denn konkret abgelehnt ?

Sofern du einen Scanner und Drucker dein Eigen nennst, mach dir mal die Mühe und hol dir einen Account bei Fax.de. Man zahlt ein einziges Mal 12 EUR zum Freischalten für das Paket Basic und kann dann Faxe versenden bis das Guthaben aufgebraucht ist. Ist komplett Prepaid. Preis pro Faxseite liegt bei 5 bis 9 Cent. Versand von mehrseitigen PDF Dokumenten generiert automatisch Rabatt. Monatliche Abrechnung, Versandhistorie im Userbereich und eigene Faxrufnummer mit Duisburger Vorwahl inklusive.

Das macht das Ganze wesentlich einfacher zwecks Anträgen und Nachweisen. Anträge runterladen, am PC ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, scannen und per Fax versenden. Das Jokecenter wird sich hüten Faxeingänge zu bestreiten.
 
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