Seit an Seit: Rentenkürzer und DGB-Führung am Leittransparent

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Martin Behrsing

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Empörung über Teilnahme von Müntefering an Demonstration

Berlin - Gut eine Woche nach der großen DGB-Demonstration in Berlin am 16. Mai haben Initiativen von Erwerbslosen und der Sozialen Bewegung massive Kritik an der DGB-Führung geübt. Tatsächlich setzte der DGB am 16. Mai in Berlin noch einen drauf und räumte sowohl Franz Müntefering, SPD-Vorsitzender, als auch Renate Künast, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Grüne, einen Platz am Leittransparent der Großdemonstration ein. Denn schon im Vorfeld dieser großen Demonstration in Berlin hatte das Erwerbslosen Forum Deutschland den DGB-Bundesvorstand scharf kritisiert, weil er mit seinem Positionspapier gemeinsam mit der SPD das Neutralitätsgebot der Gewerkschaft empfindlich verletzt hatte.


weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

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ExitUser

Gast
und ein Schlag ins Gesicht
immer wieder die gleichen Sätze. Deshalb sehen uns die Politiker auch schon als "Watschengesichter"?

Ansonsten fühle ich mich von dieser PM weder richtig angesprochen, noch halte ich etwas von dieser "Zwangssolidarität", nur weil dort "Erwerbslosenforum Deutschland" steht. Eigentlich wurde niemand gefragt, ob er/sie als User auch dazu steht.
 

Mario Nette

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Ein Schlag ins Gesicht ist das nicht unbedingt, ist sowas von derartigen Leuten doch zu vermuten. Die PM lässt den Spielraum offen, dass der DGB ja sonst ganz OK wäre, jetzt aber die Schwächeren (die Elos im Interesse des Elo-Forums) verraten hätte. Aber das stimmt nicht - der DGB war noch nie in Ordnung und auch kein wirklicher Interessenvertreter der Erwerbslosen, sondern Partner der Politik(er) (die Scott McBain in "Der Mastercode" meiner Meinung nach zurecht immer und immer wieder als Lügner brandmarkt und entlarvt).

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
Da sieht man mal wieder das Gewerkschaften nur noch zum Schein da sind.

Genauso Politiker.

Die wahre Macht kommt aus der Wirtschaft. Diese lenkt Politik und Gewerkschaften da Sie in den Schlüsselpositionen ihre Leute haben.

Und daher null Chance für Arbeitnehmer und Erwerbslose:icon_neutral:
 
G

Gnadenlos

Gast
Empörung über Teilnahme von Müntefering an Demonstration

Berlin - Gut eine Woche nach der großen DGB-Demonstration in Berlin am 16. Mai haben Initiativen von Erwerbslosen und der Sozialen Bewegung massive Kritik an der DGB-Führung geübt. Tatsächlich setzte der DGB am 16. Mai in Berlin noch einen drauf und räumte sowohl Franz Müntefering, SPD-Vorsitzender, als auch Renate Künast, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Grüne, einen Platz am Leittransparent der Großdemonstration ein. Denn schon im Vorfeld dieser großen Demonstration in Berlin hatte das Erwerbslosen Forum Deutschland den DGB-Bundesvorstand scharf kritisiert, weil er mit seinem Positionspapier gemeinsam mit der SPD das Neutralitätsgebot der Gewerkschaft empfindlich verletzt hatte.


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Der DGB ist eine Instution von Häuchlern,Verbrechern,Korrupten Funtionären !! die nur ihrer Hände aufhalten,Vorteilnahme ist Programm !!

Und natürlich gehört so ein Verbrecher wie XXXXXXXXXXXX dazu,die das Volk-Wähler verraten und verkauft haben.

Zumal der DGB und ihrer Geldvernichter Parteien von CDU/SPD die Volkswirtschaft zum erliegen gebracht.Und sich Aalen im Sumpf des Verrates am Volk und Land !!
 

Arania

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Ich hoffe Du hast ein gutes finanzielles Polster:cool:
 
F

FrankyBoy

Gast
Ehrlich betrachtet, sind Gewerkschafter doch schon lange nicht mehr für die arbeitenden Menschen tätig denn wie kann es sein, dass seit 20 Jahren und insbesondere in den letzten Jahren solche Tarifabschlüsse zustande kamen?

Es gibt Branchen, in denen man nach Tarif 300 Std./Monat als Single arbeiten muss, um aus Hartz IV heraus zu kommen - das ist doch keine soziale Marktwirtschaft mehr sondern asozial.

Ich frage mich seit langem was die eigentlich tun und ich denke, dass es auch viele andere Arbeitnehmer gibt, die zu dem Entschluß gekommen sind, da nicht mehr hinein zu gehen weil eine Interessenvertretung anders aussieht, wie eine ständig sinkende Lohnquote, immer mehr Zugeständnisse an Großkonzernen die sich verzocken und dann nach Staatsknete fragen etc.

Die Konjunkturpaketeder Bundesregierung ist ein weiterer Beweis dafür, dass es immer asozialer wird und von dem wenigen netto was die Menschen in der Tasche haben, sollen die dann auch noch privat fürs Alter vorsorgen und dann wundern die sich, dass sich niemand mehr ein PKW leisten kann - asozialer geht es nicht mehr.

Im OECD-Vergleich haben wir dazu die niedrigsten Renten, die die Welt gesehen hat
Paris (Frankreich), 21.01.2008 – Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor einer zunehmenden Altersarmut gewarnt. So sagte die OECD-Expertin Monika Queisser in in einem Interview der Frankfurter Rundschau am 18. Januar, das deutsche Rentensystem stehe derzeit zwar auf einer „soliden Basis“, da bereits Reformen durchgeführt worden seien. So liege die Armutsquote unter Rentnern heute bei etwa zwei Prozent. Problematisch werde die Lage für einige derjenigen, die in 30 oder 40 Jahren in Rente gingen und größere Lücken bei ihren Beitragszahlungen in die gesetzlichen Rentenkassen vorwiesen. Deren Rentenansprüche lägen später oft unter der Grundsicherung.
Zur Lösung des Problems schlug Queisser vor, die staatliche Rente zurückzufahren, dafür jedoch zunehmend eine betriebliche Rente zu etablieren und die Bürger zu verpflichten, selber vorzusorgen. Dieses System wird bereits in der Schweiz angewandt. Dies könne jedoch nur über einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren geschehen, da „Sozialsysteme (…) ein starkes Beharrungsvermögen [hätten]“.
Bereits nach Fertigstellung einer Studie im Jahr 2007 hatte die OECD, ebenfalls unter Beteiligung von Queisser, darauf hingewiesen, dass sich durch die lineare Kopplung der Rente an das Einkommen – diese sei in vielen anderen OECD-Ländern nicht üblich – die Rentenerwartung derjenigen, die weniger eingezahlt hätten, immer weiter vom OECD-Durchschnitt entfernen werde. Bereits damals hatte die OECD ein besonderes Augenmerk hierauf angemahnt.

Wann wachen die Deutschen denn endlich auf und tuen etwas dagegen?
 

isabel

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Hallo, FrankyBoy,

Du hast vollkommen Recht.
Wozu existieren die Gewerkschaften eigentlich noch? Weniger für die Arbeitnehmern, mehr für die AG.

Einzige Gewerkschaften, die ich sehr achte: Solidarnosc in Polen. Damals.

Es mag ja witzig klingeln, aber die Gewerkschaft hat sich erfolgreich gegen kommunistische "Arbeiterklasse-Diktatur" gewehrt. Es war damals auch Notstand ausgesprochen worden.
Die zwischenmenschliche Solidarität hat es möglich gemacht, etwas zu ändern.

Mit der DGB wäre das undenkbar.

MfG
Isabell
 

Neo1

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Offener Brief an den DGB-Vorsitzenden Sommer - der Verräter in den eigenen Reihen.

Die völlige Unterwerfung unter die Kapitalseite dokumentieren Deine Sätze: "Die Gewerkschaften verkennen nicht, dass die Politik in vielen Bereichen die Entscheidung getroffen hat, die Sozialsysteme auf eine Grundversorgung zu reduzieren. Das können wir kritisieren, ändern werden wir es nicht mehr (...)". Entschuldigung, Kollege Sommer, aber nichts ist falscher als das: mit dieser Behauptung nimmst Du das Ergebnis gesellschaftlicher Auseinandersetzungen vorweg, Du gibst fahrlässigerweise eigenes argumentatives Territorium auf und hast bereits kapituliert, bevor der politische Kampf überhaupt begonnen hat. Und nicht zuletzt: Du läßt uns, die Betroffenen, im Stich und bemerkst offenkundig nicht einmal, daß Du mit solchen Sätzen nur verlogene Propagandabehauptungen der Gegenseite nachplapperst und sie nunmehr auch Deinerseits in der Öffentlichkeit verbreitest.
Quelle: flegel weiterlesen
 
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