Sehr spezielle Frage zur Obergrenze der Angemessenheit

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Dirk B.

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Hallo in die Runde,

ich habe momentan ein größeres Problem mit meiner Wohnung, da die Hausverwaltung bzw. der Besitzer mich durch eine umfassende Modernisierung aus dieser verdrängen möchte.

Meine Anwältin will dies mit Hilfe der sog. Regelung zu wirtschaftlichen Härtegründen abwenden. In der Verhandlung mit der gegnerischen Seite wurde eine Bescheinigung über die mögliche Obergrenze gefordert. Diese habe ich in der Leistungsabteilung beantragt und auch erhalten. Leider fehlt n der Aufzählung auf dem Bescheid ein weiterer Härtegrund, der nochmals 10 % einbringen würde.

Muss ich bereits gegen diesen formlosen Bescheid Widerspruch erheben oder ist es ausreichend, wenn ich dann der Anpassung an die höhere Miete widerspreche?

Ich bin mir gerade etwas unsicher, deshalb die Frage.

Danke und Grüße.
 

Dirk B.

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Ominös ist der weitere Härtegrund gar nicht. Man bekommt neben einem Modernisierungszuschlag weitere10% Zuschlag, wenn man wie ich länger als 10 Jahre in der Wohnung wohnt.

Sorry, ungenau formuliert. Man kann das nicht beantragen, sondern die Bescheinigung erbeten, als ich im JC was abgeholt habe. Ich habe das im Gespräch erwähnt, aber vielleicht hätte ich meinen Mietvertrag vorlegen sollen/müssen.
 

TazD

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Wenn ich eine Bescheinigung beantrage und will, dass X,Y und Z da drin steht, dann schreibe ich das auch entsprechend. Von daher sehe ich jetzt nicht, dass die Bescheinigung "falsch" ist und somit ein Widerspruch gerechtfertigt wäre. Da wirst du wohl nochmal vorstellig werden müssen und darum bitten, dass man entweder die vorhandene Bescheinigung neu erstellt oder dir eine zusätzliche gibt.
 

Dirk B.

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Meine Ausgangsfrage lautete, ob der im Bescheid genannte Betrag verbindlich ist und quasi für immer gilt oder ob man im Bedarfsfall dem entsprechenden Bescheid nach der Mieterhöhung auch noch zur Geltung bringen kann.

Im Grunde kann es mir egal oder sogar recht sein, denn der aufgeführte Betrag soll den Richtwert für die künftige Mietzahlung bilden. Wenn der Anwalt der Gegenseite das auch nicht peilt, wäre mit den zusätzlichen 10 % bereits die in 3 Jahren zu erwartende Mieterhöhung abgedeckt. Man muss ja nicht immer gleich aus den Vollen schöpfen.
 
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