Sehr hohe Nebenkostennachzahlung erhalten

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romeo1222

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Auf Freude gibt es auch immer wieder was trauriges, anders kann es leider irgendwie nicht sein.

Meine neuen Vermieter, die eine Erbengemeinschaft sind, haben das Haus indem ich eine Wohnung zur Miete besitze, geerbt. Leider sehr unsymphatische Menschen, trotz der Kündigung meinerseits versuchen die mir doch immer wieder eins auszuwischen.

Jetzt geht es um eine Nebenkostennachzahlung von ca. 270€.

Das einfachste wäre wohl, ich würde es beim Jobcenter einreichen, und die würden es irgendwann zahlen, aber wohl nicht in der vorgegebenen Frist.

Was mich an dieser Abrechnung überrascht, sind insbesondere die Vorgartenpflege (Ich glaube dieses steht nicht im Mietvertrag, aber da der bei meiner Anwältin liegt und diese im Urlaub ist, kann ich es nicht sagen) und das Schutzwasserwasser. Was dieses sein soll, keine Ahnung, vielleicht Schmutzwasser?

Ich will erstens natürlich diesen achso tollen Vermietern nur das gönnen, was denen zusteht. Aber: Ich meine mein ehemaliger Vermieter (verstorben) hätte mal ein Schreiben unterschrieben für das JC, worin er mitteilt, dass die Betriebskosten eine Pauschale sind und es somit keine Abrechnungen gibt. Müsste in diesem Falle nicht die Erbengemeinschaft sich darin halten, was der ehemalige Vermieter geschrieben / abgemacht hat?
 

Seepferdchen 2010

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Frage wurde ein neuer Mietvertrag mit den Mietern gemacht?

Meine neuen Vermieter, die eine Erbengemeinschaft sind, haben das Haus indem ich eine Wohnung zur Miete besitze, geerbt.

Ansonsten hat der Erbe es mit allen Verträgen/Pflichten übernommen.

Ich meine mein ehemaliger Vermieter (verstorben) hätte mal ein Schreiben unterschrieben für das JC, worin er mitteilt, dass die Betriebskosten eine Pauschale sind und es somit keine Abrechnungen gibt. Müsste in diesem Falle nicht die Erbengemeinschaft sich darin halten, was der ehemalige Vermieter geschrieben / abgemacht hat?

Hast du dieses Schreiben noch?

:icon_pause:
 

BunnyTammy

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Auf Freude gibt es auch immer wieder was trauriges, anders kann es leider irgendwie nicht sein.

Meine neuen Vermieter, die eine Erbengemeinschaft sind, haben das Haus indem ich eine Wohnung zur Miete besitze, geerbt. Leider sehr unsymphatische Menschen, trotz der Kündigung meinerseits versuchen die mir doch immer wieder eins auszuwischen.

Jetzt geht es um eine Nebenkostennachzahlung von ca. 270€.

Das einfachste wäre wohl, ich würde es beim Jobcenter einreichen, und die würden es irgendwann zahlen, aber wohl nicht in der vorgegebenen Frist.

Was mich an dieser Abrechnung überrascht, sind insbesondere die Vorgartenpflege (Ich glaube dieses steht nicht im Mietvertrag, aber da der bei meiner Anwältin liegt und diese im Urlaub ist, kann ich es nicht sagen) und das Schutzwasserwasser. Was dieses sein soll, keine Ahnung, vielleicht Schmutzwasser?

Ich will erstens natürlich diesen achso tollen Vermietern nur das gönnen, was denen zusteht. Aber: Ich meine mein ehemaliger Vermieter (verstorben) hätte mal ein Schreiben unterschrieben für das JC, worin er mitteilt, dass die Betriebskosten eine Pauschale sind und es somit keine Abrechnungen gibt. Müsste in diesem Falle nicht die Erbengemeinschaft sich darin halten, was der ehemalige Vermieter geschrieben / abgemacht hat?
Hey Romeo,

zu der Nebenkostennachzahlung.
Diese müssen doch eh beim Jobcenter eingereicht werden soweit welche vorhanden sind.
Also ich kenn es so wenn eine Nebenkostenabrechnung ins Haus flattert damit zum Jobcenter oder der ARGE gehen und diese Persönlich dort einreichen.
Wenn du Guthaben hast (ich bekomme immer Verrechnungsschecks von meiner Vermieterin) dann wird dir das im nächsten Monat abgezogen,
wenn eine Nachzahlung gefordert wird dann wird das Jobcenter diese in deinem rahmen zahlen (sprich mon. Nebenkosten für so und so viele Personen oder halt nur dich).
Falls es über diesem Rahmen liegt müsstest du halt noch was dazu zahlen.

Kleiner Tip:
Du kannst auch zu einem Anwalt für Mietrecht gehen.
Hol dir einen Beratungsschein beim Amtsgericht in deinem Ort und lass dich beraten.
Man kann die Nebenkostenabrechnung nämlich auch prüfen lassen.

Und wenn der damalige Vermieter mit dir was schriftlich aufgesetzt hat dann hättest du zumindestens einen neuen Mietvertrag bekommen müssen indem diese Punkte aufgelistet werden.

Hoffe konnte einigermaßen helfen.
LG Tammy
 
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Hey Romeo,


Falls es über diesem Rahmen liegt müsstest du halt noch was dazu zahlen.

LG Tammy

Mach einen Antrag auf Kostenübernahme und gut isses. Alles was du rausklagst bekommst nicht du sondern Jobcenter.
Gegenüber Vermieter Nebenkosten nicht zahlen weil begründete Zweifel. Gezahlt dann Geld futsch. Wiederholen mehr als schwer.
Rechne beim JC mit bis zu 3 Monaten Bearbeitungszeit.
 

romeo1222

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Hast du dieses Schreiben noch?

:icon_pause:

Ich selbst habe leider keine Kopie (Wird mir in Zukunft eine Lehre sein), aber dem JC müsste dieses ja vorliegen. Laut dem Gespräch und der vorsorglichen Antragsabgabe heute, wurde es vermerkt und soll mir zugesendet werden, falls die fündig werden. Es kommt ja auch im speziellen auf den genauen Wortlaut drauf an, wie der genau ist kann ich natürlich nicht mehr sagen, da ich leider nicht mal die Word-Datei mehr habe.
 

romeo1222

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Hey Romeo,

Und wenn der damalige Vermieter mit dir was schriftlich aufgesetzt hat dann hättest du zumindestens einen neuen Mietvertrag bekommen müssen indem diese Punkte aufgelistet werden.

Hoffe konnte einigermaßen helfen.
LG Tammy

Damit erneut zum Anwalt, will ich eigentlich verhindern, insbesondere da es eventuell günstiger geht, dieses "Problem" aus der Welt zu schaffen, als mit nem 10er. Klar, wenn es nicht anders geht, und die ihren tollen Anwalt auch mit dieser Sache begünstigen, muss ich es auch tun.

Bezüglich neuen Mietvertrag oder meinetwegen Ergänzung zum Mietvertrag, das war ja leider schon das Problem bezüglich der abweichenden Miethöhe. Das wurde auch nur in den Mietbescheinigungen schriftlich festgehalten.

Bezüglich Nebenkostenabrechnung, klar, im Mietvertrag steht ja, aber in über 10 Jahren gab es nie eine, weil der Vermieter keine Lust hatte. Urplötzlich nach einigen Jahren wollte das JC die haben, weswegen ja dieses Schreiben von meinem ehemaligen Vermieter unterschrieben wurde, das er sowas nicht macht. JC hatte sich damit zufrieden gegeben.
 

Seepferdchen 2010

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Na dann hoffen, das der SB in den Akten noch was findet!!!!!

Und ja wichtig ist natürlich was genau in diesem Schreiben steht, vorher kann man dazu erstmal nichts sagen.

Das einfachste wäre wohl, ich würde es beim Jobcenter einreichen, und die würden es irgendwann zahlen, aber wohl nicht in der vorgegebenen Frist.

Frage wann will der Vermieter die Nachzahlung haben?

:icon_pause:
 

romeo1222

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Mach einen Antrag auf Kostenübernahme und gut isses. Alles was du rausklagst bekommst nicht du sondern Jobcenter.
Gegenüber Vermieter Nebenkosten nicht zahlen weil begründete Zweifel. Gezahlt dann Geld futsch. Wiederholen mehr als schwer.
Rechne beim JC mit bis zu 3 Monaten Bearbeitungszeit.

Ja, Antrag wurde heute abgegeben. Und mir wurde auch mitgeteilt, dass das JC diesen nicht bis Ende des Monats bearbeiten wird :cool:
Na, da werden die Vermieter sich freuen, und bestimmt gegen feuern.
Und dann muss ich mich natürlich auch wieder mit den Vermietern auseinandersetzen, auch was wieder Portokosten betrifft. Läppert sich natürlich auch zusammen (20€ in 2 Monaten).
 

romeo1222

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Na dann hoffen, das der SB in den Akten noch was findet!!!!!

Und ja wichtig ist natürlich was genau in diesem Schreiben steht, vorher kann man dazu erstmal nichts sagen.



Frage wann will der Vermieter die Nachzahlung haben?

:icon_pause:

Bis 31.03 leider, und bis dahin wird das JC nicht mal den Antrag nur angeschaut haben.
 

lpadoc

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Bis 31.03 leider, und bis dahin wird das JC nicht mal den Antrag nur angeschaut haben.

Dann teile den Vermietern jetzt umgehend mit, das Du die Neben-, bzw. Betriebskostenabrechnung vom ... zur Zeit prüfen lässt. Du wirst Dich melden, sobald das Ergebnis der Prüfung vorliegt.

Die vorgenannte Mitteilung verschafft Dir (rechtlich gesehen) zumindest 3-5 Wochen "Luft zum durchatmen".
 

romeo1222

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Hmm, das ist nicht gesagt!?

Der SB sieht doch wann gezahlt werden muß!

Naja hoffen wir mal.

Sollten Mahnkosten auf dich zukommen, das ganze bitte dann an das JC.

:icon_pause:

Nunja, kann ja auch nur das sagen was die Person am Empfang gesagt hatte. Aber denke auch nicht, dass die es rechtzeitig bearbeiten. Nicht dieses JC, leider.
 

romeo1222

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Dann teile den Vermietern jetzt umgehend mit, das Du die Neben-, bzw. Betriebskostenabrechnung vom ... zur Zeit prüfen lässt. Du wirst Dich melden, sobald das Ergebnis der Prüfung vorliegt.

Die vorgenannte Mitteilung verschafft Dir (rechtlich gesehen) zumindest 3-5 Wochen "Luft zum durchatmen".

Also sollte ich nicht schreiben, dass ich es beim JC eingereicht habe? Das ich vom JC gelebt habe, wissen die komischerweise, woher auch immer. Das ich aktuell noch lebe, können die erahnen.

Und sollte ich auch nicht dieses Schutzwasserwasser bemängeln? Weil ich gar nicht weiß, was das ist. Und Vorgarten wurde auch berechnet, obwohl dieses nicht im Mietvertrag unter Betriebskosten steht.

Und ob dieses Schreiben überhaupt gültig ist? Denn nur eine Person der Erbengemeinschaft hat es unterschrieben. Wobei die sicherlich im nachhinein eine Vollmacht für den anderen ausstellen würden, also für die Vergangenheit...
 

lpadoc

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Also sollte ich nicht schreiben, dass ich es beim JC eingereicht habe? Und sollte ich auch nicht dieses Schutzwasserwasser bemängeln? Weil ich gar nicht weiß, was das ist. Und Vorgarten wurde auch berechnet, obwohl dieses nicht im Mietvertrag unter Betriebskosten steht.

Das Du die NK-Abrechnung zwecks Kostenübernahme beim JC eingereicht hasst, würde ich den Vermietern nicht mitteilen. Hierfür besteht auch keine Veranlassung. Ich persönlich würde, siehe oben, lediglich auf die gegenwärtige Prüfung der Abrechnung verweisen.

Bezüglich der Kostenübernahme über das JC, so sollte eine entsprechende Frist (z. B., 10 Werktage ab Posteingang) gesetzt werden. Bei Nichteinhaltung wäre anschließend der Klageweg offen, welcher zuvor im Wege der gerichtlichen Rechtsberatungshilfe über einen Fachanwalt/Anwältin beratend abgeklärt werden sollte.
 

romeo1222

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Das Du die NK-Abrechnung zwecks Kostenübernahme beim JC eingereicht hasst, würde ich den Vermietern nicht mitteilen. Hierfür besteht auch keine Veranlassung. Ich persönlich würde, siehe oben, lediglich auf die gegenwärtige Prüfung der Abrechnung verweisen.

Bezüglich der Kostenübernahme über das JC, so sollte eine entsprechende Frist (z. B., 10 Werktage ab Posteingang) gesetzt werden. Bei Nichteinhaltung wäre anschließend der Klageweg offen, welcher zuvor im Wege der gerichtlichen Rechtsberatungshilfe über einen Fachanwalt/Anwältin beratend abgeklärt werden sollte.

Danke dir, werde dann einfach nur von Prüfung schreiben, und nichts bezüglich des JC.

Im Anschreiben bezüglich der NK-Abrechnung, was ich beim JC mit eingereicht hatte, schrieb ich folgendes:

Da meine Vermieter mir eine Frist bis zum 31.03.2013 gesetzt haben (Mit diesem Tag soll das Geld auf deren Konto gutgeschrieben worden sein), bitte ich Sie diesen Antrag zeitig zu entscheiden.


Ist dieses zu unbestimmt, mit dem zeitig? Weil ich andernfalls ja nochmal ein Schreiben aufsetzen müsste, bzw. ja erstmal abwarten könnte, wenn es passen würde.
 

lpadoc

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... schrieb ich folgendes: Da meine Vermieter mir eine Frist bis zum 31.03.2013 gesetzt haben (Mit diesem Tag soll das Geld auf deren Konto gutgeschrieben worden sein), bitte ich Sie diesen Antrag zeitig zu entscheiden.

Sende ein Schreiben hinterher mit der Formulierung: ... jedoch spätestens bis zum 22.3.2013 eine Kostenübernahme zu gewährleisten ... .
 

romeo1222

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Sende ein Schreiben hinterher mit der Formulierung: ... jedoch spätestens bis zum 22.3.2013 eine Kostenübernahme zu gewährleisten ... .

In Ordnung, muss ja sowieso in der Woche wieder zum JC um den Mietvertrag einzureichen. Also werde ich dann ein weiteres Schreiben mit exakter Frist dort einreichen.
 

romeo1222

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Jobcenter hat natürlich nicht reagiert und auch nicht die Frist eingehalten, die ich denen gesetzt hatte. Aber langsam ist mir das sowas von egal, um mich hier noch drum zu kümmern habe ich keine Zeit und Kraft. Da gibt es wichtigere Baustellen. Aber immerhin haben die Vermieter noch nichts von sich hören lassen, also haben die wohl dieses Schreiben erstmal so hingenommen bezüglich Prüfung.
 

romeo1222

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Wenn man vom Teufel spricht:

Heute Zahlungserinnerung (Immerhin ohne weitere Kosten) von meinen Vermietern im Briefkasten. Die 4 Wochen Frist zur Prüfung ist auch fast abgelaufen, sodass ich hier leider reagieren muss. Jetzt wollen die das Geld bis Sonntag in einer Woche haben, die gehen auch davon aus das die Prüfung schon lange geklärt ist laut Schreiben.

Also werde ich wohl irgendwas schreiben müssen, von Prüfung dauert noch an, liegt nicht in meinem Ermessen wie lange es noch dauert. Sollte die Frist auch ohne Zahlung verstreichen und das in Rechnung stellen rechtswirksam sein, das ich die Mahnkosten der Prüfstelle in Rechnung stelle, sollten die welche verlangen.

Ansonsten vllt. noch die Schreiben mit Eingangsstempel vom JC zu legen? Natürlich den Eingangsstempel so machen, dass man nicht sieht wo ich es eingereicht habe, also beim JC. Kostet auch wieder Briefmarken und Druckkosten usw. :(

Achso, von dem Schreiben wonach theoretisch je nach Formulierung gar nichts gezahlt werden muss, habe ich meinen Vermietern natürlich nichts geschrieben. Aber wer weiß ob das JC dieses überhaupt findet oder nicht.
 

lpadoc

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Wenn man vom Teufel spricht: Heute Zahlungserinnerung (Immerhin ohne weitere Kosten) von meinen Vermietern im Briefkasten.

Ich hatte Dir angeraten dem JC eine Übernahmefrist zu setzen. Da diese Frist nun abgelaufen ist, steht dem Grunde nach der gerichtliche Weg im Rahmen einer einstweiligen Anordnung offen. Diesen Weg würde ich persönlich auch einschlagen.

Die Rechtfertigung der eA liegt neben dem § 22 SGB nun auch darin begründet, das seitens des Vermieters jetzt damit gerechnet werden muss, das dieser Dich auf Zahlung verklagt. Ein weiteres Abwarten einer JC-Entscheidung bezüglich Übernahme der Nebenkostennachzahlung ist nicht länger hinzunehmen. Diese Situation bildet die Grundlage einer vorläufigen Entscheidung im gerichtlichen Eilverfahren gegen das JC.

Bitte setze dem JC eine kurze und schriftliche Nachfrist (gesicherte Zustellung) zur Übernahme der Nebenkostennachzahlung von 4 Wertagen (!).

In etwa so:

... Ich beziehe mich auf meinen Antrag vom .. zwecks Übernahme eines Betrages in Höhe von ... . Leider haben Sie meine Fristsetzung unbeachtet gelassen. Um eine Inanspruchnahme meines Anwaltes (und ggf. gerichtliche Hilfe) gegen Sie zum jetzigen Zeitpunkt vermeiden zu können, räume ich Ihnen eine abschließende Bearbeitungs-, Kostenübernahme- und Zahlungsfrist bis zum ... ein.

------------------
Unterschrift

Ps: Kein Geldeingang bis Fristdatum - Klage einreichen, wenn möglich über einen Anwalt/Anwältin.
 

romeo1222

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Bitte setze dem JC eine kurze und schriftliche Nachfrist (gesicherte Zustellung) zur Übernahme der Nebenkostennachzahlung von 4 Wertagen (!).

In etwa so:

... Ich beziehe mich auf meinen Antrag vom .. zwecks Übernahme eines Betrages in Höhe von ... . Leider haben Sie meine Fristsetzung unbeachtet gelassen. Um eine Inanspruchnahme meines Anwaltes (und ggf. gerichtliche Hilfe) gegen Sie zum jetzigen Zeitpunkt vermeiden zu können, räume ich Ihnen eine abschließende Bearbeitungs-, Kostenübernahme- und Zahlungsfrist bis zum ... ein.

------------------
Unterschrift

Ps: Kein Geldeingang bis Fristdatum - Klage einreichen, wenn möglich über einen Anwalt/Anwältin.

Kann man denn die 10,00€ die man für den Anwalt bezahlen "muss" (Meistens verlangen die diesen Betrag ja), dem JC in Rechnung stellen?

Die Frage ist ja auch "leider", ob die überhaupt zahlen müssen, wegen dem Schrieb was mein ehemaliger Vermieter mal unterschrieben hatte. Wenn dann müsste ich ja theoretisch auf Bearbeitung klagen oder nicht?

Werde ich denen also nochmal eine Nachfrist setzen.

Übrigens Danke!
 

lpadoc

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... 10,00€ die man für den Anwalt bezahlen "muss" (Meistens verlangen die diesen Betrag ja), dem JC in Rechnung stellen?

Die Frage ist ja auch "leider", ob die überhaupt zahlen müssen, wegen dem Schrieb was mein ehemaliger Vermieter mal unterschrieben hatte. Wenn dann müsste ich ja theoretisch auf Bearbeitung klagen oder nicht?

Erstattung der verauslagten 10,- € beim Anwalt: Ja, diese Kosten können gegenüber dem JC und zur geeigneten Zeit geltend gemacht werden.

Zum Schreiben des verstorbenen Vermieters kann ich nichts sagen, denn dies solltest Du schon selber wissen, in welchem Zusammenhang, bzw. und mit welcher Zielrichung das "Schreiben" formuliert wurde. Oben im Eingangstext bist Du selbst nicht sicher, ob dieses Schreiben überhaupt existiert. Von derartigen Unterlagen, und noch dazu wenn sie (Miet-) Vertragsgrundlage sein können, gehört eine Kopie in Deine Akte - dies erspart möglicherweise unnötigen Schreibaufwand (!) (auch hier im Forum).

Ob Du auf Bearbeitung klagen könntest: Klar - Du kannst klagen bis die Finger dunkelrot anschwellen. Die Frage ist nur, ob dies lediglich aus Langeweile geschieht oder mit ernsthaften Hintergrund einer berechtigten Forderung verbunden ist.
 

romeo1222

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Erstattung der verauslagten 10,- € beim Anwalt: Ja, diese Kosten können gegenüber dem JC und zur geeigneten Zeit geltend gemacht werden.

Zum Schreiben des verstorbenen Vermieters kann ich nichts sagen, denn dies solltest Du schon selber wissen, in welchem Zusammenhang, bzw. und mit welcher Zielrichung das "Schreiben" formuliert wurde. Oben im Eingangstext bist Du selbst nicht sicher, ob dieses Schreiben überhaupt existiert. Von derartigen Unterlagen, und noch dazu wenn sie (Miet-) Vertragsgrundlage sein können, gehört eine Kopie in Deine Akte - dies erspart möglicherweise unnötigen Schreibaufwand (!) (auch hier im Forum).

Ob Du auf Bearbeitung klagen könntest: Klar - Du kannst klagen bis die Finger dunkelrot anschwellen. Die Frage ist nur, ob dies lediglich aus Langeweile geschieht oder mit ernsthaften Hintergrund einer berechtigten Forderung verbunden ist.

Wenn ich diese 10€ dem JC in Rechnung stellen kann, ist es in Ordnung und ich denke ich würde es einem Anwalt übergeben.

Ja, doch, dieses Schreiben gibt es 100% (Oder es gab das, jedenfalls wurde es beim JC eingereicht), den genauen Wortlaut weiß ich ja nicht mehr, aber es ging darum das in der Vergangenheit keine Nebenkostenabrechnungen erstellt wurden, da die Betriebskosten eine Pauschale sind. Ich weiß aber nicht ob wirklichd as Wort Pauschale drinne vorkam, aber ein anderes Wort würde ja nicht passen. Hinzu kommt ja, das Schreiben war mal auf meinem PC (Klar unterschrieben vom Vermieter), aber es ist nicht mehr drauf. Kann mir vorstellen, dass es bei einem Festplattendefekt vernichtet wurde. Den Fehler, das ich solche Sachen nicht für mich kopiert hatte, diesen bereue und bereute ich auch schon die letzten Monate, auch wegen den anderen Geschichten. Diesen Fehler werde ich defintiv nicht mehr machen.
 

lpadoc

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... es ging darum das in der Vergangenheit keine Nebenkostenabrechnungen erstellt wurden, da die Betriebskosten eine Pauschale sind. Ich weiß aber nicht ob wirklichd as Wort Pauschale drinne vorkam

Es gibt nichts blöderes als jemanden Fristen und dergleichen für eine Angelegenheit aufzuerlegen, wenn hinterher sich die Forderungs- und Zahlungsansprüche in Luft auflösen. Insbesondere dann, wenn die vergeblichen Fristsetzungen (JC) gerichtlich weiter verfolgt werden sollten.

Versuche mal den SB zu kontaktieren und frage nach, ob sich in der Akte ein Schreiben des alten Vermieters vom ... befindet. Dieses Originalschreiben benötigst Du für Deine Unterlagen zurück (falls vorhanden). Mehr fällt mir dazu jetzt auch nicht ein.

Falls die zweite und letztmalige Fristsetzung gegenüber dem JC noch nicht raus ist, halte es zurück bis über den SB geklärt ist, ob das Schreiben dort vorhanden ist oder auch nicht. Sollte das Schreiben schon raus sein, so entsteht Dir daraus gegenwärtig kein Nachteil selbst für den Fall, sollte sich dieses Schreiben tatsächlich (und zur Entlastung des JC) in der Akte befinden.

Hasst Du denn wenigstens den Mietvertrag wieder in den Händen, der sich (siehe oben #1) bei der Anwältin befinden soll.
 

romeo1222

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Es gibt nichts blöderes als jemanden Fristen und dergleichen für eine Angelegenheit aufzuerlegen, wenn hinterher sich die Forderungs- und Zahlungsansprüche in Luft auflösen. Insbesondere dann, wenn die vergeblichen Fristsetzungen (JC) gerichtlich weiter verfolgt werden sollten.

Versuche mal den SB zu kontaktieren und frage nach, ob sich in der Akte ein Schreiben des alten Vermieters vom ... befindet. Dieses Originalschreiben benötigst Du für Deine Unterlagen zurück (falls vorhanden). Mehr fällt mir dazu jetzt auch nicht ein.

Falls die zweite und letztmalige Fristsetzung gegenüber dem JC noch nicht raus ist, halte es zurück bis über den SB geklärt ist, ob das Schreiben dort vorhanden ist oder auch nicht. Sollte das Schreiben schon raus sein, so entsteht Dir daraus gegenwärtig kein Nachteil selbst für den Fall, sollte sich dieses Schreiben tatsächlich (und zur Entlastung des JC) in der Akte befinden.

Hasst Du denn wenigstens den Mietvertrag wieder in den Händen, der sich (siehe oben #1) bei der Anwältin befinden soll.

Nunja, ich muss ja irgendwas machen, wie du meintest. Ich kann ja jetzt nicht monatelang warten und nichts machen, bis sich dann vielleicht das JC sich mal in 6 Monaten erbarmt, zu antworten.

Die letzmalige Fristsetzung war noch nicht raus, aber da ja etwas geschehen muss, und auch jetzt schon mit sehr großer Wahrhscheinlichkeit mir eine Antwort nicht bis zum Freitag (Bis dahin wollen meine Vermieter das Geld) vorliegt, habe ich neben der Bezahlung der NK-Nachzahlung ein "oder" mit reingeschrieben, sodass sie mir des Schreibens zusenden können, alternativ mit ich es überprüfen lassen kann. Hätte ich dieses Schreiben, könnte man ja die Forderung zurückweisen, solange es wirklich rechtswirksam ist, auch für die Sache. Sollte diese enge Frist auch verstreichen, werde ich zum Anwalt gehen, wie du mir geraten hast.

Meine Vermieter habe ich jetzt auch nochmal angeschrieben, und ihnen den Sachverhalt mitgeteilt, dass sie fälschlicherweise davon ausgehen, das ich schon längst ein Ergebnis habe. Habe auch hinzugeschrieben das ich der Prüfstelle eine letzmalige Frist gesetzt habe, und danach mit dem Anwalt ran muss.

An einen SB ist nicht ranzukommen, egal welche Uhrzeit oder welchen Wochentag man dort aufschlägt, die sind angeblich nie im Haus. Der Team-Leiter oder ähnliches natürlich sowieso nie. Klar sind das nur Ausreden, aber ich kann ja nicht in jedes Büro dort stürmen, nachher erhalte ich noch Hausverbot (Auch wenn es zugegebenermaßen schlimmeres gibt :rolleyes:).

Und der Mietvertrag und alle anderen Unterlagen liegen auch noch bei der Anwältin. Vermutlich wird sie diese auch noch behalten, bis das Mietverhältnis offiziell beendet ist. Nächstes mal bin ich auch schlauer, und mache mir für meine eigenen Unterlagen jeweils eine Kopie. Musste auch schon mehrmals zu ihr hin, mit mir was kopiertw erden konnte aus den Unterlagen, die sie hat.
 
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