Sehr deprimiert nach dem unterschreiben eines Arbeitsvertrages, kann man da noch irgendwie zurücktreten? Was könnte man tun?

TeamKassadin

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Hallo,

ich beziehe aktuell 432€ ALGII und wollte jetzt das Arbeiten anfangen und habe sofort eine Zusage erhalten.
10,15€ klingt nicht viel, allerdings dachte ich 1.300€ bis 1.400€ wird schon rumkommen.
Beim Arbeitsvertrag wurde ich stutzig, da es ja auch Monate gibt, wo man weniger Tage arbeitet.
Somit kommt man manchmal auf 140 Std., manchmal auf 147 Std. und manchmal auf 154 Std. .
Das würde netto 1.000€ bis 1.200€ betragen.
Ich bin nun so demotiviert dort zu arbeiten, da dieses Gehalt echt wenig ist.
Man arbeitet, nur um zu überleben, da 450€ Miete, 400€ zum Leben, 150€ Benzin kostet.
Man hat im Endeffekt kein Geld über um überhaupt seine Schulden zu decken.

Die Sachbearbeiterin meinte, dass sie mit dem Chef bereits in Verhandlungen sind und es nach einem halben Jahr bestimmt Ergebnisse gibt.
Das die Mitarbeiter noch 0,75 Cent weniger bekommen.
Dann redete sie noch was von Freundin und ob ich ledig sei und das Kinder dann bei denen angemeldet werden müssten.
Ich hab mich nur gefragt, wie sie drauf kommt, bei so einem Gehalt nach Freundin, Heirat, geschweige denn Kinder zu fragen?

Ich weiß nicht was ich da machen soll. Von einer anderen Leiharbeit war das Angebot 11€, was jetzt auch kein großer Unterschied ist.
In größeren Städten, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man dort von größeren Firmen, viel besser bezahlt wird.
Bei mir in der Umgebung, zahlt eine Firma zwar gut, es ist aber fast unmöglich da reinzukommen und eine andere zahlt gut, ist dafür aber eine Knochenmühle.

Rückblickend hätte ich jedoch weiter Harz4 bezogen, weil man alleine schon mit einem zusätzlichen Minijob auf das Gehalt kommt und sich nicht krumm machen muss, jeden Tag aufzustehen.

Die Kündigungsfrist in den ersten 4 Wochen beträgt übrigens 2 Tage, allerdings glaube ich, dass es da Konsequenzen Seitens des Jobcenters gäbe.

Könnte ich theoretisch noch irgendwie zurücktreten?
Geht es auch, wenn ich mich parallel bei anderen Firmen bewerben und dann einfach kündige und wo anders anfange, wenn ich was besseres gefunden habe? <- Würde sich das sehr negativ auf meinen Lebenslauf auswirken?
 

Kerstin_K

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Deine Optionen sind gekündigt werden (Dazu reicht in der Probezeit oft schon eine Krankenschein.) oder was anderes finden und dann selber wechseln.

Klar sollte man das nicht zu oft machen, aber wenn man einen Wechsel befründen dann, zum Beispiel besseres Gehalt, dann sollte as keine negativen Auswirkungen haben.
 

Woodruff

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Hallo TeamKassadin,

Könnte ich theoretisch noch irgendwie zurücktreten?

Ja, Du kannst vor Arbeitsantritt den Vertrag kündigen unter Einhaltung der vereinbarten, oder – in Ermangelung dessen – unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25.3.2004 - 2 AZR 324/03).

Quelle: Kann das Arbeitsverhältnis vor Arbeitsantritt bereits gekündigt werden?

Allerdings weiß ich ich nicht, ob Du evtl. mit dem Jobcenter Probleme bekommen kannst!
 

TeamKassadin

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Allerdings weiß ich ich nicht, ob Du evtl. mit dem Jobcenter Probleme bekommen kannst!

Theoretisch kann man sich ja immer noch nicht fit genug fühlen bzw. krank.

Aber die zweite Option, mich nach einer besseren Stelle umzuschauen, wäre mir lieber.
 
G

Gelöschtes Mitglied 69837

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Was soll denn das für ein Job sein?

Ich kenne persönlich eine Bedienung in einem Restaurant, die hat gerade für 16 Euro plus Trinkgeld angeheuert. Drunter hätte sie es auch nicht gemacht.
 

abcabc

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War das ein VV vom JC oder hast du das JC informiert, dass du dich dort beworben hast oder das JC sogar schon darüber informiert, dass du einen Arbeitsvertrag hast?
Wenn das JC noch nichts weiß und es kein VV war, kannst du den Job ohne Konsequenzen jetzt schon wieder Kündigen, bevor er überhaupt anfängt. Und natürlich nichts dem JC sagen.... ;)

Falls das JC Bescheid weiß, hast du keine andere Wahl als den Job anzufangen und gekündigt zu werden, falls schlimm dort ist. Bei Eigenkündigung oder Nichtantritt droht sogar die 100%ige Leistungseinstellung wegen vorsätzlicher Herbeiführung der Hilfsbedürftigkeit...
 

Nena

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nicht hauen:
Willst Du wirklich hinschmeißen, bevor Du es versucht hast? Hast Du nicht die Hoffnung, dass daraus "mehr" werden könnte? Ist "nichts tun" echt besser?
Bitte nicht vor mir erklären, nur vor Dir selber. Ich hätte gerne die Chance, wenigstens irgendwas machen zu können.
 

TeamKassadin

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Was soll denn das für ein Job sein?
Produktionshelfer. Allerdings hab ich auch da bisher viel bessere Erfahrungen gemacht, da war 12€ gerade mal das Einstiegsgehalt und ging bis 19€ hoch. Die Sachbearbeiterin meinte allerdings, dass man als Produktionshelfer leider nicht viel mehr Gehalt bekommt. Was halt schon wieder Quatsch ist.

War das ein VV vom JC oder hast du das JC informiert, dass du dich dort beworben hast oder das JC sogar schon darüber informiert, dass du einen Arbeitsvertrag hast?
Wenn das JC noch nichts weiß und es kein VV war, kannst du den Job ohne Konsequenzen jetzt schon wieder Kündigen, bevor er überhaupt anfängt. Und natürlich nichts dem JC sagen.... ;)

Falls das JC Bescheid weiß, hast du keine andere Wahl als den Job anzufangen und gekündigt zu werden, falls schlimm dort ist. Bei Eigenkündigung oder Nichtantritt droht sogar die 100%ige Leistungseinstellung wegen vorsätzlicher Herbeiführung der Hilfsbedürftigkeit...
Nein, das war kein Vermittlungsvorschlag vom Jobcenter und das Jobcenter weiß auch noch gar nichts darüber.
Aber kann ja vielleicht sein, dass das Jobcenter davon irgendwie erfährt. Naja wohl besser nicht riskieren.
Vielleicht könnte ja das JC theoretisch durch die Krankenkasse an diese Information kommen, obwohl, wenn ich ja nicht antrete und vorher Kündige, es am aktuellen Stand der Krankenkasse gar nichts ändert. Ich war halt bei der Krankenkasse und die haben mir eine Mitgliedsbescheinigung für ab nächster Woche ausgedruckt, aber wenn ich eh kündige. Wird man da vielleicht gar nichts machen.
 

Elgaucho

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Mach doch erstmal den Job und schau ob das was ist für länger. Wenn es nichts langfristig erstrebenswertes ist ...dann nicht.
Die wirtschaftliche Lage ist zur Zeit nicht besonders rosig und ich glaube auch nicht das das in nächster Zeit viel rosiger wird.
Ich fange jetzt auch wieder an zu arbeiten für 13,00 Euro die Stunde. Aber um an viel mehr ranzukommen mußt du hier schon
Fachkraft sein. Und ich habe ne abgeschlossene Ausbildung und arbeite in der passenden Branche. Aber 18 bis 20 Euro als
ungelernter ...das sind für mich schon recht ambitionierte Lohnvorstellungen.
 

TeamKassadin

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Naja vielleicht informiert eine Sachbearbeiterin der Leihbude das Jobcenter

Mach doch erstmal den Job und schau ob das was ist für länger. Wenn es nichts langfristig erstrebenswertes ist ...dann nicht.
Die wirtschaftliche Lage ist zur Zeit nicht besonders rosig und ich glaube auch nicht das das in nächster Zeit viel rosiger wird.
Ich fange jetzt auch wieder an zu arbeiten für 13,00 Euro die Stunde. Aber um an viel mehr ranzukommen mußt du hier schon
Fachkraft sein. Und ich habe ne abgeschlossene Ausbildung und arbeite in der passenden Branche. Aber 18 bis 20 Euro als
ungelernter ...das sind für mich schon recht ambitionierte Lohnvorstellungen.
Es gibt Unternehmen, wo man klein anfängt und das Gehalt monatlich steigt, da man Erfahrung sammelt. Ich hab in der Produktion schon mit allen möglichen Leuten gearbeitet. Teilsweise mussten wir ganze Produktionsketten einstellen. Und wie gut da jemand war hat so gut wie gar nicht mit unseren Qualifikationen korreliert. Da gab es studiert mit Ausbildung und die haben ein 5000€ Roboter innerhalb von 2 Sekunden geschrotet.
Dieses Untenehmen hat 2,5 Sterne und ein sehr schlechtes Betriebsklima. Ich glaube kaum, dass das mit dem Gehalt noch viel besser und erstrebenswerter wird.
Aber das mit der Wirtschaft stimmt schon. Im Endeffekt wissen wir nicht, wann es wieder bergauf geht.
 
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Gelöschtes Mitglied 63552

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Wenn das ganze nicht übers Jobcenter vermittelt wurde ist die Chance, dass die etwas davon mitbekommen ziemlich gering.
Von sich aus darf das Unternehmen gar keine Infos ohne Aufforderung des Jobcenters weitergeben wegen Datenschutz.

In den meisten Arbeitsverträgen steht auch oft so etwas drin:
"Erscheint der Arbeitnehmer am ersten Tag nicht zur Arbeit so gilt der Vertrag als nicht zustande gekommen".

An deiner Stelle würde ich den Arbeitgeber von einem öffentlichen Telefon bzw. einem Anschluss der nicht zu dir verfolgbar ist anrufen und dem Arbeitgeber zerknirscht mitteilen dass du leider aus persönlichen Gründen über die du lieber nicht sprechen willst die vereinbarte Arbeit nicht antreten kannst. Und natürlich bist du sehr enttäuscht darüber und es tut dir unendlich Leid, aber aufgrund der derzeitigen schwierigen Situation geht es einfach nicht.
Viele fragen dann gar nicht mehr großartig nach sondern schicken ein höfliches Schreiben das alles regelt mit allem guten für die Zukunft.

Als Alternative ginge auchnoch die Krankmeldung, aber da besteht die Gefahr dass der Arbeitgeber sagt: "Nagut dann verschieben wir den Arbeitsbeginn einfach.
Je nachdem um welche Firma es sich handelt führt sowas in der Probezeit aber oft zur Kündigung.

Dann kann es natürlich sein dass die Arbeit nicht zumutbar ist, z.b. Aufgrund persönlicher Einschränkungen. Vielleicht bist du ja körperlich und/oder psychisch gar nicht in der Lage dazu. Das dann dem Arbeitgeber mitteilen und gut ists.

Wenn du zum Mindestlohn arbeiten sollst besteht weiterhin die Möglichkeit die Arbeit zu tun, aber eben nur auf Mindestlohnqualität. Also weder schnell noch gründlich, sondern eben nur das absolute eben erforderliche Minimum. Einfach möglichst dämlich anstellen. Wenn du mit der Arbeit nicht hinterherkommst, bist nicht du zu langsam sondern das Fließband oder die kollegen liefern die Sachen zu schnell an. Und wenn du nicht gründlich arbeitest liegt das daran dass du ungelernt bist und halt etwas länger brauchst um das alles zu verstehen. Und Fehler können gerade am Anfang passieren, weil das ja alles neu für dich ist. Wenn was kaputtgeht war es keine Absicht von dir. Und natürlich ist die ungewohnte Arbeit anstrengend, ist doch völlig normal dass du schneller Müde wirst und daher noch langsamer und unkonzentrierter arbeitest.
Letztlich wirst du pro Stunde bezahlt, völlig egal wieviel du in der Zeit an Arbeit schaffst. Alles oben aufgezählte ist nicht dein Problem, sondern das des Arbeitgebers. Wenn der Arbeitgeber will dass vernünftig gearbeitet wird soll er jemanden einstellen der das gelernt hat.
Ich sehe es so, dass, wer meint den lächerlich geringen Mindestlohn zahlen zu müssen, dafür eben auch nur das absolute Minimum an Arbeitnehmerleistung bekommt frei nach dem Motto: "Wer mit Bananen bezahlt bekommt dafür auch nur Affen". Und das kann man auch ruhig die Kollegen wissen lassen, allerdings ist es wichtig dass weder Vorgesetzter noch Chef das direkt von dir hören. Bei Zeitarbeitsunternehmen auch gerne mal erwähnen dass du im Grund nur eine Hure für deinen Zuhälterchef bei der Zeitarbeitsfirma bist. Irgendwer trägt sowas immer weiter um sich beim Chef beliebt zu machen. Und ist die Message einmal beim Chef angekommen hat sich das mit dem Job schnell erledigt.

Und rein aus Prinzip würde ich sowieso keinen Job annehmen bei dem nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben und Kosten um zur Arbeit hin und zurück zu kommen nicht deutlich mehr Geld bei rum kommt als wenn man ALG2 bekommt.

Bei der Bezahlung, die du oben erwähnt hast, hast du mit ALG2 + Minijob sogar mehr Geld als mit Vollzeit zum Mindestlohn arbeiten.
 

TeamKassadin

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Das Gehalt steigt monatlich? Mega, da bewerbe ich mich heute noch! Welches Unternehmen ist das (wenn du das schreiben magst)?

Da musst du halt einfach Zeitarbeitsfirmen suchen, die etablierte Unternehmen als Kunden haben. Etablierte Unternehmen sind meistens bekannt, z.B. solche wie Bosch, BMW. Die Zeitarbeitsfirmen sind ja in jeder Stadt anders und man weiß es nicht wirklich, ohne da nachzufragen oder sich zu bewerben.

Das JC hat sich gemeldet und gemeint, dass die eine Rückmeldung vom Arbeitgeber bekommen haben.
Anscheinend so.
 

TeamKassadin

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Edit: Es war wohl ein Angebot welches vermittelt wurde.
 

Zermürbt38

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Naja vielleicht informiert eine Sachbearbeiterin der Leihbude das Jobcenter
Wie soll das gehen wenn die nicht wissen das du Hartz4 bekommst und überhaupt bei welchem JC geschweige Arbeitsvermittler du bist? Ich sage davon nie was bei meinen Vorstellungsgesprächen. Interessierte bisher auch keinen.

Das JC hat sich gemeldet und gemeint, dass die eine Rückmeldung vom Arbeitgeber bekommen haben.

Kann ich mir kaum vorstellen, dass das JC eine Rückmeldung vom AG bekommen hat. Es sei denn du hast doch ausgeplaudert oder war es doch ein Vermittlungsvorschlag? Sonst kommt die Leihfirma garnicht an die Daten deines JC. Aber sagtest du nicht das du es selber gesucht hattest? Was denn nun?

Die Sache ist die, falls das JC nichts weiß, kann man ohne deren Wissen komplikationslos kündigen. Mit deren Wissen leider nicht.
 
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TeamKassadin

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Kann ich mir kaum vorstellen, dass das JC eine Rückmeldung vom AG bekommen hat. Es sei denn du hast doch ausgeplaudert oder war es doch ein Vermittlungsvorschlag? Sonst kommt die Leihfirma garnicht an die Daten deines JC. Aber sagtest du nicht das du es selber gesucht hattest? Was denn nun?
Ich hatte von der Arbeitsagentur einen Vermittlungsvorschlag von dieser Leihbude, das war allerdings vor einem Jahr, deswegen dachte ich nicht wirklich, dass das noch irgendwie Gültigkeit hat. Aber anscheinend wohl schon.

Irgendwas ist hier sowoeso seltsam.

Montag wusste der TE noc gar nicht, was er noch machen kann,Keine (Nacht)schichtarbeit, weil psychische Erkrankung - Lohnt es sich auf Angebote des Jobcenters zu warten?
Jetzt hat er schon einen Vertrag unterschrieben und das Jobcenter weiss auch schon Bescheid und hat sich gemeldet.
Verstehe nicht was hier seltsam ist? Hab ja am Montag nur gefragt, ob ich auf die Ärzte warten soll oder mir gleich etwas selbst suchen sollte (nur halt ohne Nachtschicht). Und ob es sich lohnt auf das Jobcenter zu warten, weil die vielleicht viel bessere Angebote haben als die Leihbuden. Aber die Ärzte würden sowieso einfach nur keine Nachtschicht empfehlen und beim JC auf ein gutes Angebot zu stoßen, soll ja auch eher Glück sein.
 

abcabc

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Das JC hat sich gemeldet und gemeint, dass die eine Rückmeldung vom Arbeitgeber bekommen haben.
Und wie hat das JC sich gemeldet Anruf/Brief/Rauchzeichen/..... und was genau hat das JC mitgeteilt?

Edit: Es war wohl ein Angebot welches vermittelt wurde.
Dann hättest du einen VV bekommen...

Ich hatte von der Arbeitsagentur einen Vermittlungsvorschlag von dieser Leihbude, das war allerdings vor einem Jahr, deswegen dachte ich nicht wirklich, dass das noch irgendwie Gültigkeit hat. Aber anscheinend wohl schon.
Dann spielt das jetzt KEINE Rolle mehr. Was vor 1 Jahr war, ist egal.

Da du kein großes Interesse am Job hast, könntest du jetzt beim Sklaventreiber mal eine vollständige Auskunft gemäß DSGVO verlangen, inklusive der Angabe ob/wann/wie/welche persönlichen Daten an wen weitergegeben wurden und auf welcher rechtlichen Grundlage. Bestätigt dir die ZAF, dass sie das JC informiert hat (ohne VV vom JC): Landesdatenshutzbeauftragten einschalten das gibt mit etwas Glück viel Stress für die ZAF...
 

Holler2008

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Was genau ist denn hier so ungewöhnlich? Ich kenne das so, dass sich der AG direkt nach Vertrag ans Amt wendet, weil er die leckeren Zuschüsse will. Dafür rufen die beim Jobcenter in meinem Wohnort an und lassen sich durchstellen. Warum sollten die nicht direkt das richtige Jobcenter finden?
Dass einer ALG 2 bekommt sehen die an der Dauer der Arbeitslosigkeit im Lebenslauf.

Als Lösung für den TE hätte ich die Krankschreibung gewählt.
 
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Kerstin_K

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Aus der Dauer der Arbeitslosigkeit laesst sich nicht zwingend ALG II Bezug ableiten. Und von vielen Zuschüssen sind ZAFen ausgeschlossen.
 

TeamKassadin

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ALG II lässt sich bestimmt aus dem Lebenslauf ableiten.
 

TeamKassadin

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Was genau ist denn hier so ungewöhnlich? Ich kenne das so, dass sich der AG direkt nach Vertrag ans Amt wendet, weil er die leckeren Zuschüsse will. Dafür rufen die beim Jobcenter in meinem Wohnort an und lassen sich durchstellen. Warum sollten die nicht direkt das richtige Jobcenter finden?
Dass einer ALG 2 bekommt sehen die an der Dauer der Arbeitslosigkeit im Lebenslauf.

Als Lösung für den TE hätte ich die Krankschreibung gewählt.

Was ist wenn in so einem Fall der Arbeitnehmer hingeht und in der laufenden Woche plötzlich merkt, dass er nicht ganz fit ist, sich krankmeldet und womöglich gekündigt wird?
Müsste er nicht dann einen neuen Antrag beim JC stellen, welcher wieder lange Zeit zur Bearbeitung in Anspruch nimmt?
Das wäre ja ganz schlecht, wenn der AN plötzlich kein Überbrückungsgeld hätte um auf das Arbeitslosengeld zu warten.
 
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