Sechsmonatige Maßnahme mit unsinniger Gesundheitsorientierung

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dettweilertj

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Hallo liebe Elo-Forum User,

ich habe ein Problem und 2 Fragen dazu.
Ich habe vor ca 2 Wochen eine neue EGV unterschrieben, meine SB sagte mir das sie in die EGV eine Maßnahme mit reinschreiben würde, zwecks Bewerbungstraining.
Ich ging davon aus , das es sich um eine, dieser 2-4 Wochen dauernden Trainings handelt und habe mir leider den neuen Part der Maßnahme in der EGV nicht ganz genau durchgelesen, Ja ich weiß, das war ziemlich dumm von mir!

Gestern bekam ich dann die Einladung für die Maßnahme, die am 20.2.2019 beginnt. Mir ist die Kinnlade ziemlich weit nach unten gerutscht, als mir klar wurde das es sich um eine 6 Monatige Maßnahme handelt.
Beim genaueren durchlesen der Einladung, kam mir ein Teil der Maßnahmeinhalte etwas komisch vor, ich soll dort mit Leuten über meine Ernährung, Fitness, Stress und Bewegung reden, was ich schon ziemlich anmaßend finde.
Ich habe zwar ein leichtes Übergewicht, aber ich lasse mich doch nicht von einem Maßnahmeträger beurteilen, ich empfinde das schon irgendwie als eine Frechheit!

Jetzt meine 2 Fragen!
Macht es Sinn trotz unterschriebener EGV Widerspruch einzulegen, oder muss ich diesen unsinn mit meiner Ernährung und Co, dort über mich ergehen lassen!

Frage 2. Ein Bekannter hat mir daraufhin heute morgen 2 Jobs vorgeschlagen, falls ein Widerspruch keinen Sinn hat, die Jobs haben zwar nichts mit meiner eigentlichen beruflichen Orientierung zutun und sind auch sehr kurz befristet, aber ich könnte damit die Maßnahme umgehen.
Job 1, wäre ein Minijob als Schwangerschaftvertretung in einer Reinigungsfirma, ca 320 Euro monatlich, die Vertretung wäre so cirka 4-5 Monate.
Job 2, wäre Teilzeit 20-22 Stunden die Woche, als Winterdiensthelfer, mehr als 2 max 3 Monate wären nicht drin.

Meine problem ist jetzt, reicht ein Minijob um der Maßnahme zu entgehen, oder muss ich den Sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob nehmen, beim teilzeitjob würde ich aus Hartz4 rausfallen für die 2-3 Monate, dananch müsste ich den ganzen Neuantragswahnsinn noch einmal durchlaufen inkl. der ganzen Bearbeitungszeiten.

Ich bedanke mich schon einmal für jedes Feedback und Unterstützung
 

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dettweilertj

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Oh, das habe ich völlig verplant, danke für den Hinweis!
 

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erwerbsuchend

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@dettweilertj, durch deine Unterschrift unter diese EGV, die auch die Teilnahme an dieser Maßnahme beinhaltet, bist du leider an diese Maßnahme gebunden. Du könntest zwar einen Widerspruch schreiben und die Anordnung der aW beim SG beantragen, aber auch dann bist du bis zur Anordnung der aW daran gebunden. Leider handelt es sich hierbei um eine TZ-Maßnahme, bei der die Teilnahmezeiten auch individuell geklärt werden können. Daher könnte es schwierig werden, diese Maßnahme über die Aufnahme eines Mini- oder TZ-Jobs abzuwehren. Wenn du allerdings mit einem TZ-Job aus dem Bezug von ALG 2 herauskommen kannst, dann solltest du dies in Erwägung ziehen. Wenn du keine Leistungen vom JC erhältst, dann bist du auch nicht deren Weisungen untergeben.
 

quarant

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Ich hab die EGV überflogen, die Fahrkosten sind dort anscheinend nicht geregelt. Bei der Zuweisung steht nur das die Fahrkosten erstattet werden können, solang dir das JC die Fahrkosten nicht zusichert, am besten im Vorraus kannst du nicht zum Träger kommen. Außer du brauchst nur 5-10 min. zu Fuß dahin?

In der Zuweisung steht, das dem Träger ein selektiver Zugriff auf dein Bewerberprofil eingeräumt wird, da fällt mir nur Datenschutz ein, davon steht nix in der EGV?!

Am einfachsten wäre es natürlich, du hast für paar Monate den Teilzeitjob, dann wärst du nur Aufstocker und die Maßnahme los.

Allerdings kann es auch immer mal wieder passieren das man kurz vor der Maßnahme AU wird, für ein paar Monate.
 

dettweilertj

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Erst einmal Danke für eure Antworten.

@erwerbsuchend
Ja die Sache mit der EGV, da ärgere ich mich selbst, das ich die nicht mitgenommen habe und es genau durchgelsen habe.
Es geht mir aber viel mehr um die Inhalte der Maßnahme, wie z.B. die Sache mit der Ernährung,Stress und ähnliches.
Es kann doch nicht rechtens sein, das fremde Menschen die wahrscheinlich nichteinmal Ernährungswissenschaften studiert haben, über meine Ernärhung urteilen!
Und selbst wenn sie Fachkräfte wären, was hat so etwas in einer Maßnahme zu suchen!
Dann wäre ja noch die Sache mit dem Stress, ich breite doch nicht mein Privat/Familienleben vor wildfremden Menschen aus!

@quarant
Danke für den hinweis mit den Fahrkosten, das mit dem Datenschutz kam mir auch schon merkwürdig vor!
Meine Frage ist aber , was kann ich dagegen tun.
Soll ich einen Widerspruch gegen die EGV fertig machen, oder gegen die Zuweisung zur Maßnahme, oder gegen beides!
Und wenn ich den Widerspruch fertig mache, kann ich dann bis zur Klärung, der Maßnahme fern bleiben, immerhin müsste ich ohne zugesichertes Fahrgeld, ca 25min. laufen!

Und was die AU betrifft, ich habe zwar ein netten Arzt, aber wie bitte soll man es anstellen, das man über mehrere Monate AU ist!😕
 

Nena

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wie bitte soll man es anstellen, das man über mehrere Monate AU ist
Ganz ehrlich, das wünschen sich die wenigsten.

Es kann doch nicht rechtens sein, das fremde Menschen die wahrscheinlich nichteinmal Ernährungswissenschaften studiert haben, über meine Ernärhung urteilen!
Hm. Rechtens. Du hast Dich damit einverstanden erklärt. Und, ja, alle können über alle sagen, dass sie sich schlecht ernähren. Denn das tun in der Tat ALLE. Viele wissen es oft. Aber manche sind sich eben nicht bewusst, dass gelieferte Pizza zum Beispiel weder gut noch günstig ist. Zum Beispiel. Dass eingelegte Ananas nicht so richtig viel mit Vitaminen zu tun hat. Was der Unterschied zwischen Brot aus der McBack-Theke und "richtig" gebackenenem Brot ist. Was "schlecht" ist an Fertiggerichten. Dass selber kochen meistens günstiger ist. Wo überall eingekauft werden kann. Für viele ist eine Maßnahme mit solchen Inhalten sinnvoll. (Allerdings bezweifle ich, dass DIESE Maßnahme wirklich diese Inhalte hat.)

Dann wäre ja noch die Sache mit dem Stress, ich breite doch nicht mein Privat/Familienleben vor wildfremden Menschen aus!
Du hast Dich damit einverstanden erklärt...
Dann lass es. Auch bei Deiner Therapeutin und bei Deiner Hausärztin entscheidest nur Du allein, was Du sagst.
 

HermineL

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Du hast Dich damit einverstanden erklärt...
TE hat sich mit der Unterschrift nur zur Teilnahme bereit erklärt nicht zur Mitwirkung oder zu einem
Einverständnis des Inhalts. Zumal selbiger in der EGV gar nicht aufgeführt ist.
Beim genaueren durchlesen der Einladung, kam mir ein Teil der Maßnahmeinhalte etwas komisch vor, ich soll dort mit Leuten über meine Ernährung, Fitness, Stress und Bewegung reden, was ich schon ziemlich anmaßend finde.
Das ist das Wunschdenken des JC und Maßnahmeträgers aber Fakt ist das du nur teilnehmen musst. Zur
Mitwirkung Auskunft über persönlichen Dinge wie deine Ernährung, deine Bewegung und sonstigem zu
geben kann dich niemand zwingen. Dies ist freiwillig und einzig und alleine deine Entscheidung.
Es kann dann zwar sein das man versucht dir eine wie auch immer geartete Sanktion reinzudrücken aber wenn
du taff genug bist und mit Hilfe der vielen Helferlein hier dürfte dies schnell zu kippen sein.
 

quarant

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Naja es gibt viele Möglichkeiten, die du einschlagen kannst, viele Wege führen nach Rom. Es kommt nur darauf an, welche dir am besten zusagt und welche am stressfreiesten ist bzw. wie viel Energie du darin rein stecken willst.

Und was die AU betrifft, ich habe zwar ein netten Arzt, aber wie bitte soll man es anstellen, das man über mehrere Monate AU ist!

Ein Hausarzt nützt da nicht viel, die machen da meist nur 2 Wochen am Stück. Ein Facharzt ist da immer gut z. B. für Psychiatrie & Neurologie, die stellen eine AU für 2-3 Monate auf einmal aus.

Soll ich einen Widerspruch gegen die EGV fertig machen, oder gegen die Zuweisung zur Maßnahme, oder gegen beides!
Und wenn ich den Widerspruch fertig mache, kann ich dann bis zur Klärung, der Maßnahme fern bleiben, immerhin müsste ich ohne zugesichertes Fahrgeld, ca 25min. laufen!

Ich finde es immer schwierig anderen zu raten welcher der beste Weg ist. Gegen eine unterschriebene EGV bin ich noch nie angegangen, da ich keine unterschrieben hatte und dann kamen sie als VA.
Fakt ist, deine SB hat Trick 17 angewendet, hat in der EGV die Maßnahme nur kurz erwähnt wann sie startet, aber nichts genaues dazu geschrieben, diese Praxis ist eigentlich sehr unüblich, aber ok ich habe noch nicht hunderte EGVs gesehen.
Problem ist, die Zuweisung hat keine Rfb, deshalb kann man eigentlich nicht dagegen in Widerspruch gehen, tut man dies wird der WS vom JC in der Regel als unzulässig verworfen o. ä., auf der anderen Seite werden dem Leistungsbezieher darin Pflichten aufgebürdet gegen die er sich nicht wehren kann, die Rechtslage ist meines Wissens da noch nicht vollständig geklärt. Problem ist, das die Maßnahme schon sehr bald anfängt. :eek:
Gegen die unterschriebene EGV kannst du meines Wissens keinen WS einreichen. Auch wenn du gegen alles WS einreichst, bist du trotzdem an der Maßnahme gebunden und musst trotzdem hin um eine Sanktion zu vermeiden, bzw. wird dir dann erst mal eine aufgebrummt, wie es dann am ende ausgeht - ob die am ende vom Gericht kassiert oder ob sie vom JC zurück genommen wird ist dann die andere Frage, 30% sind ja nicht gerade wenig.

Was ich machen würde:
Wegen der Zuweisung ein Schreiben aufsetzen, so hatte ich es gemacht und die SB hatte die Maßnahme storniert (kommt aber wohl eher selten vor)

Ihr Schreiben vom xx.xx.2019 - Angebot einer Maßnahme

Sehr geehrte Frau / Herr,

in Ihrem Schreiben bieten Sie eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger an.
Da hier kein Rechtsbehelf beigefügt ist, ist dies nicht als Verwaltungsakt anzusehen und somit für den Leistungsempfänger nicht bindend und wird deshalb lediglich als Informationsschreiben angesehen.

Beachten Sie bitte folgende Regelungen aus dem SGB X:
Gemäß § 36 SGB X muss bei Erlass eines schriftlichen Verwaltungsaktes – der hier anscheinend nicht vorliegt - der Beschwerte per Rechtsbehelf belehrt werden, der nicht aufgeführt wurde.

Desweiteren untersage ich Ihnen eine Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten wird eine umgehende Sperrung gefordert (§ 6 ABs. 2, § 28 ABs. 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung, als Frist notiere ich mir den 25.02.2019.

Sollten Sie der Aufforderung nicht nachkommen, ist eine Eingabe beim zuständigen Datenschutzbeauftragten unabdinglich.
Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter (wie z. B. Maßnahmeträger) kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten (§ 4a BDSG).

dazu würde ich die EGV, die du unterschrieben hast Kündigen, mit der Begründung das wesentliche Änderungen eingetreten sind
  • die Maßnahme wurde mit dir nicht ordentlich besprochen, deshalb ist die EGV zu unbestimmt
  • Die Fahrkostenübernahme für die Maßnahme wird in der EGV weder zugesagt noch erwähnt, deshalb ist eine Teilnahme nicht möglich.

Gut wäre es, wenn es mit dem Teilzeitjob klappt wenigstens für ein paar Wochen, dann wärst du erst mal von der Maßnahme verschont und später, nach dem ausscheiden müsste eh eine neue EGV abgeschlossen werden.

Du kannst ja zu der Maßnahme hin gehen, betonen man wolle daran teilnehmen, dort nichts unterschreiben und sagen du musst alles zur Prüfung mitnehmen, schon allein wegen dem Datenschutz etc.
Das vergnügen hatte ich allerdings noch nicht, daher kann es gut sein das das JC dann mit einer Sanktion kommt und erst mal 30% kürzt, dann muss man gegen die Sanktion vorgehen, WS, aufsch. Wirkung beim SG, Klage.

Mehr fällt mir derzeit nicht ein, vllt. haben die anderen noch Ideen und Hinweise.
 

quarant

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Wenn du den SB noch etwas ärgern willst, kannst du ja zusätzlich die Verbis Dokumentation(en) schriftlich anfordern

mein Text war
Auskunftersuchen und Aufforderung zur Akteneinsicht - VerBIS Dokumentation


Sehr geehrte Frau / Herr,


mit diesem Schreiben wird ein Auskunftsersuchen gestellt, Sie werden aufgefordert alle bisher bei Ihnen gespeicherten VerBIS Dokumentation zu übermitteln. Auf § 83 SGB X Abs. 1 und § 67 Abs. 1 SGB X wird hier verwiesen, hilfsweise auch § 34 Absatz 1 BDSG.

Da dieses Auskunftsersuchen lediglich simple Ausdrucke erfordert, erlaube ich mir eine Fristsetzung bis zum 25.02.2019.

Sollten Sie bis zur Fristsetzung dem Auskunftsersuchen nicht nachkommen, ist eine Eingabe bei der zuständigen Landesdatenschutzbehörde unabdingbar.

Vielen Dank das Sie meinem Anliegen folge leisten.
 

erwerbsuchend

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Am einfachsten wäre es natürlich, du hast für paar Monate den Teilzeitjob, dann wärst du nur Aufstocker und die Maßnahme los.

Da es sich hier um eine TZ-Maßnahme handelt, bei der die Teilnahmezeiten individuell abgesprochen werden können, wäre TE nur dann diese Maßnahme los, wenn er keine Leistungen mehr vom JC beziehen würde. Als Aufstocker, auch mit einem TZ-Job, wäre er immernoch dieser Maßnahme unterworfen.
 

quarant

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Ach das hatte ich gar nicht bedacht, aber wenn er 20h die Woche arbeitet, kann er doch keine 24h Maßnahme machen, dann müsste die wöchentliche Stundenzahl der Maßnahme runter. Mh, aber dann wird die SB nur eine neue Zuweisung schicken, nehme ich an? :eek:
 

dettweilertj

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Danke an alle für eure Hilfe!

@quarant

Danke für die Mühe, aber ist das unten auf Seite 2 und Seite 3 keine Rechtsfolgenbelehrung?
Odergibt es zwischen Behelf und Folgenbelehrung einen Unterschied?
 

Kerstin_K

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Das auf Seite 3 ist eine Rechtsfolgebelehrung. Da steht drin, was passiert, wenn Du gegen die EGV verstösst.

Eine Rechtsbehelfsbelehrung wirst Du nur unter einem VA finden. Da steht dann zum Beispiel, dass Du 4 Wochen Zeit hast, Widerspruch einzulegen.
 

dettweilertj

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Vielen Dank @Kerstin_K !
Ich habe mir jetzt mal das von quarant geschriebene ausgedruckt und auch eine Kündigungsschreiben der EGV fertig gemacht, ich werde es dann morgen per Fax. zum JC schicken!
 

erwerbsuchend

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Ach das hatte ich gar nicht bedacht, aber wenn er 20h die Woche arbeitet, kann er doch keine 24h Maßnahme machen, dann müsste die wöchentliche Stundenzahl der Maßnahme runter. Mh, aber dann wird die SB nur eine neue Zuweisung schicken, nehme ich an?

Das kommt darauf an, was das JC als maximale Wochenarbeitszeit ansieht. Wenn das JC von 8 h/Tag und einer 6-Tage-Woche ausgehen sollte, wären dies 48 h/Woche. Damit wäre dann diese Maßnahme ohne weiteres vom Zeitaufwand machbar. Allerdings könnte das JC auch die bisherige Zuweisung zurückrufen und TE eine neue Zuweisung mit einer geringeren Stundenzahl schicken, sofern TE tatsächlich einen TZ-Job annimmt.

eine Kündigungsschreiben der EGV fertig gemacht

Warum und mit welcher Begründung möchtest du die EGV kündigen? Solltest du die EGV nur wegen der Maßnahme kündigen, dann solltest du bedenken, dass das JC dich auch ohne EGV einer Maßnahme zuweisen kann. Du kannst dieser Maßnahme nur dann entkommen, wenn du nicht mehr von Leistungen des JC abhängig bist.
 

quarant

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Solltest du die EGV nur wegen der Maßnahme kündigen, dann solltest du bedenken, dass das JC dich auch ohne EGV einer Maßnahme zuweisen kann.

Ja das ist richtig, deshalb muss er ja gegen die EGV und gegen die Zuweisung angehen.
Ob die gemachten Schritte zum Erfolg führen, ist natürlich fraglich aber probieren kann man es.
Deshalb auch mein Tipp, zu der Maßnahme zu erscheinen, sagen man will natürlich teilnehmen, aber dort nichts unterschreiben und alle Dokumente zur Prüfung mit nach Hause nehmen.
Hinweis dazu, das JC wird dann höchst wahrscheinlich einen Sanktionsbescheid erlassen, vorher eine Anhörung - weil du dich angeblich der Maßnahme verweigert hast, deshalb wäre es auch gut sich vom Maßnahmeträger eine schriftliche Bestätigung geben zu lassen, das man doch an der Maßnahme teilnehmen will; aber es kann gut sein, dass die so etwas nicht ausstellen, aber fragen kostet ja nichts.

Wenn das JC nach dem Schreiben die Zuweisung nicht zurück nimmt bzw. die Maßnahme oder nach der Frist nicht reagiert hat, würde ich gegen die Zuweisung WS einreichen und beim SG die aufschiebende Wirkung beantragen, schon allein weil man die Rechtslage geklärt haben möchte.
Danke an alle für eure Hilfe!

Odergibt es zwischen Behelf und Folgenbelehrung einen Unterschied?


Ja, bei einer Zuweisung wird kein Rechtsbehelf angefügt, genau deshalb damit derjenige nicht in Widerspruch gehen kann, deshalb ist die Rechtslage bisher nicht eindeutig, wie mit einer Zuweisung umzugehen ist bzw. wie man dagegen vorgehen kann um sie zu kippen, Trick 17 wieder mal.

Ich selbst hatte noch nicht das vergnügen gegen eine Zuweisung gerichtlich anzugehen, die letzte wurde dank meines Schreibens storniert.
 

dettweilertj

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Hallo ihr Lieben,

die Situation momentan sieht wie folgt aus.
Den TZ-Job konnte ich nicht annehmen, da man aufgrund der momentanen Wettersituation wohl keinen Winterhelfer mehr braucht!
Ich hatte versucht am 20.2.2019 an der Maßnahme teilzunehmen, als ich aber die Masse an Teillnehmern gesehen habe und wir dann auch noch in einen kleinen Raum zum Vorstellungsgespräch geladen wurden, hatte ich eine Panikattacke und bin erstmal zum Arzt gegangen.
Ich bin momentan AU und Versuche auf anraten meines Arztes einen Termin bei einem Psychologen zubekommen, laut seiner Aussage könnte hier eine Klaustrophobie oder Agoraphobie vorliegen, das müsste aber erst ein Psychologe beurteilen!

Ansonsten habe ich das gemacht was @quarant mir empfohlen hat, nur bmit der Ausnahme das ich die EGV nicht gekündigt habe!
An das Jobcenter habe ich das hier geschickt!

Ihr Schreiben vom xx.xx.2019 - Angebot einer Maßnahme

Sehr geehrte Frau / Herr,

in Ihrem Schreiben bieten Sie eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger an.
Da hier kein Rechtsbehelf beigefügt ist, ist dies nicht als Verwaltungsakt anzusehen und somit für den Leistungsempfänger nicht bindend und wird deshalb lediglich als Informationsschreiben angesehen.

Beachten Sie bitte folgende Regelungen aus dem SGB X:
Gemäß § 36 SGB X muss bei Erlass eines schriftlichen Verwaltungsaktes – der hier anscheinend nicht vorliegt - der Beschwerte per Rechtsbehelf belehrt werden, der nicht aufgeführt wurde.

Desweiteren untersage ich Ihnen eine Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten wird eine umgehende Sperrung gefordert (§ 6 ABs. 2, § 28 ABs. 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung, als Frist notiere ich mir den 25.02.2019.

Sollten Sie der Aufforderung nicht nachkommen, ist eine Eingabe beim zuständigen Datenschutzbeauftragten unabdinglich.
Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter (wie z. B. Maßnahmeträger) kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten (§ 4a BDSG).




Als Antwort habe ich gestern das im "Anhang", von meiner SB bekommen!

Macht es hier noch Sinn schriftlich mit meiner SB zu kommunizieren und sie darauf hinzuweisen das es diesbezüglich schon ein Urteil vom Bundessozialgericht aus 2012 gibt, oder soll ich das direkt einem Anwalt für Sozialrecht übergeben, weil es meine Kompetenzen, in Sachen Rechtswissen übersteigt?
 

Merse

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Desweiteren untersage ich Ihnen eine Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen? Das JC darf deine Daten jederzeit an Dritte weitergeben, z.B. für Vermittlungsvorschläge oder um deine Krankenversicherung zu zahlen. Das ist zur Erfüllung der Aufgaben unerlässlich. Mit deinem Schreiben teilst du mit, dass du das nicht mehr möchtest, heißt also für das JC, du möchtest keine Leistungen mehr beziehen.
 

gila

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Nimm bitte erstmal das Schreiben wieder raus und ANONYMISIERE das mal gescheit!
Orte raus, Namen UND auch Unterschriften - ansonsten hast du leicht mal die Rechtsabteilung an der Backe!


Nachsatz: mir ist nicht wirklich klar, wieso man einerseits eine AU einreicht und eigentlich eine Therapie anstreben sollte ... und andererseits
dann "förmlich" gegen die Maßnahme vorgeht.
Der Text dazu passt ja nicht unbedingt auf DIESEN Fall. Denn hier sind die Konsequenzen ja in der EGV vereinbart worden und diese
hat eine RfB.

Problem ist, die Zuweisung hat keine Rfb,

Ich weiß auch nicht, wie hier darauf gekommen ist, es gäbe KEINE RfB - denn bereits in Post #1 hat TE ja die ZUWEISUNG/EINLADUNG zur
Maßnahme eingestellt, die sehr ausführlich ist und eine RfB HAT.

Erst ist Post #3 wurde die EGV eingestellt.

Insofern sollte man halt mal ALLES, was ein Fragender einstellt etwas GENAUER lesen, bevor man mit fein formulierten, aber hier völlig
unpassenden Briefchen nun nur eines erreicht hat: der SB wurde aufgeschreckt und TE hat nun den Ärger an der Backe!
Dafür hat sich der SB jedoch noch recht "nett" verhalten ....

Fakt ist, deine SB hat Trick 17 angewendet, hat in der EGV die Maßnahme nur kurz erwähnt wann sie startet, aber nichts genaues dazu geschrieben, diese Praxis ist eigentlich sehr unüblich, aber ok ich habe noch nicht hunderte EGVs gesehen.

Nun - da wäre es von Vorteil gewesen, man hätte HIER schon "hunderte EGVs" gesehen ...


@quarant

Danke für die Mühe, aber ist das unten auf Seite 2 und Seite 3 keine Rechtsfolgenbelehrung?
Odergibt es zwischen Behelf und Folgenbelehrung einen Unterschied?

Ja sind es - Die Frage war auch KONKRET an den User gerichtet - nur: es wurde nicht KONKRET hierauf eingegangen!

und @dettweilertj: nur WORAUF ... auf welchen der Posts beziehst du dich hier mit deiner Frage????
Ich weiß, ich bin hier schon "bekannt" als "Erbsenzähler" - hat aber den Vorteil, dass ich in 12 Jahren noch NIE jemanden in
eine ungute Situation hinein geritten habe und daher lieber alles mehrfach lese!

HIER wäre es mal gut gewesen (kleiner Vorwurf auch an @dettweilertj !) - seine "Erbsen" auch mal selbst ein wenig zu ordnen und
einfach PRÄZISER zu sein. Geht ja um "Rechtsangelegenheiten" hier!
Auch nicht immer VORSCHNELL vermeintlich schlaue Schreiben an das JC schießen, sondern mal nen Tag abwarten und ERST hier
einstellen und von eher erfahrenen Usern lesen lassen!

Im Grunde müsste sich TE nun entschuldigen (???) - oder herausreden, ihm sei die Zuweisung samt ANLAGEN nicht zugegangen - das dürfte jedoch schwierig
sein ... oder er erzählt einen vom Pferd, Durcheinander, Krankheit, dass er was falsch verstanden hätte ... weil er DACHTE, er MÜSSE sich hier TROTZ AU und
noch länger zu erwartenden Problemen SO äußern ... da darf man nun auf weitere "Hilfen" gespannt sein:mad:


Auch dieser Punkt hier ... "Daten an Dritte" weitergeben, wird hier im Forum oft einfach als STANDARD gewertet, ohne zu berücksichtigen,
dass es durchaus Verfahrensweisen gibt - besonders bei Maßnahmen - die ERLAUBT sind und ohne die man nicht arbeiten könnte.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen? Das JC darf deine Daten jederzeit an Dritte weitergeben, z.B. für Vermittlungsvorschläge oder um deine Krankenversicherung zu zahlen. Das ist zur Erfüllung der Aufgaben unerlässlich. Mit deinem Schreiben teilst du mit, dass du das nicht mehr möchtest, heißt also für das JC, du möchtest keine Leistungen mehr beziehen.

So isses - gibt es hier im Forum auch alles korrekt nachzulesen!
 
Zuletzt bearbeitet:

Seepferdchen 2010

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Hallo dettweilertj


Ich habe deinen Anhang entfernt ggf. kannst du ihn bitte hier neu einstellen,vorher aber folgende Angaben unkenntlich machen:

  • Ortsbezeichnungen, Straßen
  • Namen (Deinen wie auch der der Sachbearbeiter)
  • Barcodes bzw. QR-Codes (das sind diese viereckigen Barcodes)
  • Telefonnummern
  • Emailadressen

Ich wünsche weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum
 

gila

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Ich hatte versucht am 20.2.2019 an der Maßnahme teilzunehmen, als ich aber die Masse an Teillnehmern gesehen habe und wir dann auch noch in einen kleinen Raum zum Vorstellungsgespräch geladen wurden, hatte ich eine Panikattacke und bin erstmal zum Arzt gegangen.
Ich bin momentan AU und Versuche auf anraten meines Arztes einen Termin bei einem Psychologen zubekommen, laut seiner Aussage könnte hier eine Klaustrophobie oder Agoraphobie vorliegen, das müsste aber erst ein Psychologe beurteilen!

Hallo @dettweilertj - ich habe gesehen, du warst Samstag Mittag online - und hast da sicher meinen Post gelesen, dass hier wohl etwas falsch gelaufen ist.
Bisher kam leider keine Hilfe und Idee, wie man nun aus dem Schlamassel raus kommt.

Ich habe die Antwort deiner SB noch in etwa im Kopf, bevor Seepferdchen das Teil hier rausgenommen hat, da noch Namen sichtbar waren.
Ich würde dich bitte, das Ding entsprechend zu schwärzen und nochmal hier einzustellen, damit man die Argumentation der SB genau lesen kann.


So viel ich in Erinnerung habe, war das NOCH ganz "nett" und sachlich - der Widerspruch ging in die Hose, da SEHR WOHL bei der Zuweisung eine RfB
anbei war.

Ich hab mir das Hirn zermartert, wie man hier weitermachen kann ... mir fällt momentan nur ein, dass du ja EH jetzt AU bist, nachdem du den VERSUCH gemacht hast, an der Maßnahme teilzunehmen.

Heißt: man könnte das ein wenig mit deinen derzeitigen gesundheitlichen Einschränkungen "entschuldigen", dass du zunächst mal "Probleme" hattest mit der plötzlichen Maßnahme und der Zuweisung und hier der IRRTÜMLICHEN Meinung warst, es fehle dir an der RfB.
Daher, und weil du "Befürchtungen" hattest, der Maßnahme nicht gewachsen zu sein, wäre dieser Widerspruch parallel ergangen.
Du warst "überfordert" mit der Situation und hast da was übersehen ... einen Fehler gemacht.
Du nimmst den Widerspruch hiermit zurück und "bedankst" dich bei der SB für das "Verständnis" ...

Du hättest den EHRLICHEN VERSUCH gemacht, an der Maßnahme teilzunehmen, aber dies sei dir nicht gelungen und du musstest UNMITTELBAR den Arzt aufsuchen.

Dieser hat dir nun die AU ausgestellt und dir geraten, dich umgehend um einen Facharzt zu bemühen - der dir hier weiterhelfen soll.
Momentan versuchst du ALLES, um einen zeitnahen Termin zu erhalten, jedoch hast du schon bemerkt, dass es erhebliche Wartezeiten gibt.
Du würdest aber auch deine Krankenkasse einschalten, die behilflich sein soll, einen baldigen Termin zu erhalten.
Sobald sich hier weiter etwas ergibt, würdest du dich bei ihr melden.

-----------------------------------------------------------------------------------------
Das wäre jetzt das einzige, was mir einfiele, um noch irgendwas gerade zu biegen! Und damit die SB nun, nachdem du Widerspruch eingereicht hast UND dennoch dort warst - dann mit einer AU gekontert hast, nicht denkt, du machst das absichtlich!

SCHWIERIG ist es natürlich,"glaubwürdig" zu argumentieren und gleichzeitig KEINE Diagnosen oder Krankheitsbilder zu beschreiben ...

FRAGE: Hat jemand in der Maßnahme etwas von deiner Panikattacke mitbekommen?

Solltest du hier reinschauen und sollte mein Vorschlag, die Situation nochmal zu "händeln" für dich PASSEN und sich "glaubwürdig" anfühlen (ich kenne dich ja nicht und dein Verhältnis zur SB ...) - dann gib Bescheid, ob du das entsprechend formuliert haben möchtest.
Sollte jemand was Besseres oder Ergänzendes einfallen: bitte her damit, damit ihm/ihr geholfen werden kann!

Alles wird gut ;) ...
 

gila

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Also der TE hat sich nach Samstag nicht mehr eingeloggt... und offensichtlich zeigt sich auch für die ungute Situation, die für ihn entstanden ist, keiner wirklich zu interessieren ... ich kann nur leise hoffen, er liest hier mit oder loggt sich die Tage noch ein oder hat selbst einen Weg gefunden um aus dem Ganzen wieder einigermaßen herauszukommen.
😏
 

quarant

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Ich hatte mich bei der Rfb und dem Rbh vertan, ja es gibt eine Rfb = Rechtsfolgenbelehrung; aber keinen Rbh = Rechtsbehelf.
Wegen dem fehlenden Rbh kann man eigtl. nicht in Widerspruch gehen, deshalb war es ein Versuch gegen die Datenweitergabe ein Schreiben an die zu schicken und zu schauen was passiert, wenn dabei nichts herum kommt, reicht man einen WS = Widerspruch ein.

Falls noch nicht gesehen, sollte dettweilertj umgehend Widerspruch gegen die Zuweisung einlegen, die Frist läuft bald ab, da die Zuweisung vom 11.02. ist + Postlaufzeit (üblich 3 Tage)

Da er derzeit eh AU ist, könnte es gut sein, dass er um die Maßnahme herum kommt, ich würde mich noch ein paar Wochen länger AU schreiben lassen, diesem JC nachweislich zusenden, vorab per Fax. Mit dem Maßnahmeträger würde ich gar nicht kommunizieren.
Ich denke, wenn er ca. 1 Monat oder länger AU war, wäre es die schlaueste Idee, sich beim JC zu melden das man erst einmal gesund ist. Kann das JC ihm dann einfach mitteilen das er am nächsten Tag zur Maßnahme gehen soll oder schicken die dann eine neue Zuweisung raus, mit einem neuen Startdatum für die Maßnahme?

Nun - da wäre es von Vorteil gewesen, man hätte HIER schon "hunderte EGVs" gesehen

Ich hab hier auch schon viele EGVs gesehen, aber ich hab nicht so viele Erfahrungen wie andere Leute hier, die mit dem Thema viele Jahre Erfahrung haben. Außerdem, kann ich nur empfehlen wie ich es machen würde, jeder macht es anders, meine Methode ist das JC mit Schreiben zuzuscheißen, damit die schön Arbeit haben; das mögen aber andere anders handhaben.
 

gila

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O Mann, das strotzt leider alles vor Fehlern!
Zum einen kann man SEHR Wohl bei fehlender RechtsBEHELFSbelehrung Widerspruch einreichen. Sofern etwas überhaupt einen VA darstellt!

Die Frist verlängert sich dabei sogar bis zu einem Jahr.

Gegen die Zuweisung war gerade kein Widerspruch statthaft. Das war aus dem angehängten Schreiben des TE ersichtlich, was er von JC auf den Brief hin bekam, den er nach deinem Muster machte!
Da nicht alles geschwärzt war, musste das Schreiben entnommen... Es ist alles in übrigen 10 Tage her....

Also wieso rätst du jetzt zu einem Widerspruch, der nicht statthaft ist?

Über deine "Strategie" wegen Datenweitergabe an Dritte wurde schon ausreichend geschrieben.

Ich hab hier auch schon viele EGVs gesehen, aber ich hab nicht so viele Erfahrungen wie andere Leute hier, die mit dem Thema viele Jahre Erfahrung haben. Außerdem, kann ich nur empfehlen wie ich es machen würde, jeder macht es anders, meine Methode ist das JC mit Schreiben zuzuscheißen, damit die schön Arbeit haben; das mögen aber andere anders handhaben.

Tja... Sehen und wissen ist halt zweierlei.
Allerdings sollte man nicht nur Briefe "scheissen", sondern sich auch mit Rechtsmittel auskennen um hier die richtigen Strategien anzuraten.
Hier sind nicht persönliche "Methoden" gefragt, mit denen man möglichst "megakompetent" rüber kommt, sondern auch rechtlich möglichst korrekte und hilfreiche Strategien.
Andere Menschen hier in Not verlassen sich mitunter darauf...

Der TE hat sich hier seit 2.3. nicht mehr eingeloggt. Man kann nur hoffen, dass er aus der Bedrouille gut raus kommt....
 
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