Schwierigkeiten auf Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben

Tempest

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Hallo,



2012 wurde ich nach langer psychsicher Krankheit (zu diesen Zeitpunkt war ich 22) durch ein
medizinisches Gutachten, der Bundesagentur für Arbeit voll erwerbsgemindert (täglich weniger als 3 Std) geschrieben.
In einem Zeitraum von 6 Monaten aber nicht auf Dauer.

Trotz der voll erwerbsminderung auf Zeit hat mich die Arge zur Grundsicherung geschickt und ich musste einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Rentenversicherung stellen, die ich natürlich nicht bekommen habe, weil ich erforderlliche Wartezeit nicht erfüllt habe. Ich lebe heute von Grundsicherung

2012 habe ich, bei der RV, Antrag auf Leistung zu Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Die RV schrieb mir darauf, dass Sie nicht für mich zu ständig sein, sondern die Arge und haben daraufhin, die Unterlagen der Arge zu geschickt.

Daraufhin wurde ich 2013 nochmal von der Bundesagentur für Arbeit untersucht und die Erwerbsminderung wurde für eine berufliche Rehamaßnahme aufgehoben, worüber ich mich auch sehr gefreut habe, denn ich möchte eine Ausbildung auf den 1. Arbeitsmarkt machen. Ich habe mich bis dahin unglaublich gut stabilisiert.

Voraussetzung für den Start der Rehamaßnahme war aber, dass ich wieder zurück zur Arge gehen muss!

Und genau da habe ich den Salat!

Mit diesen Informationen bin ich dann zur meiner Sachbearbeiterin bei der Grundsicherunng gegangen und habe ihr davon erzählt. Sie sagte mir, dass dies nicht funktioniere, weil mich die Deutsche Rentenversicherung voraussichtlich bis Oktober 2015 voll erwerbsgemindert geschrieben hat. Sie zeigte es mir sogar schriftlich.


Ich bin darauf zum Sozialgericht gegangen und habe gegen die Rentenversicherung geklagt wegen Aufhebung der vollen Erwerbsminderung.

Die Prozedur dauert bis heute an.

Im Mai hatte ich eine Untersuchung bei einem Gutachter, diesmal vom Sozialgericht angefordert, der Feststellen sollte, dass ich jetzt schon die Rehamaßnahme beginnen kann. Das Gutachten war voll und ganz positiv und er hält mich für Rehafähig und empfiehlt sie mir dringend.

Dieses Gutachten wurde auch auch der Rentenversicherung zu geschickt.

Ende August habe ich eine Antwort von der RV bekommen, dass die Agentur für Arbeit zu ständig ist. Sie schrieben mir auch, dass bei Bezug von Leistungen der Sozialhilferräger wegen voller Erwerbsminderung könnte (ohne Rente) auch dieses gem § 6 SGB IX zu ständig sein.

Die Erwerbsmindrung ist dadurch aber nicht aufgehoben worden. Ich habe meine Sachbearbeiterin bei der GS mit dem Paragraphen konfrontiert und Sie sagte mir, dass die Grundsicherung für so etwas nicht zu ständig ist.
Ich habe es ihr nochmal schriftlich mitgeteilt und um Stellungnahme gebeten.

Vom Sozialgericht bekomme ich noch eine Stellungnahme. Was aber drin stehen wird, weiß ich nicht. Man sagte mir, es könnte zur einer mündlichen Verhandlung kommen.

Das ist der Stand der Dinge.

Nun meine Fragen:
Wer ist im meinem Fall der Kostenträger?

Ich habe vor am Montag zu meiner Sachbearbeiterin bei der Grundsicherung zu gehen und die Sache zu klären.


Wer kann mir weiter helfen bzw. wie kann ich so schnell wie möglich die Rehamaßnahme anfangen?
Was könnte ich evtl noch tun?

Ich weiß, ist lang geworden.

Ich danke euch schon mal im Vorraus!
 

Tempest

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Ich merke gerade, dass ich mein Anliegen ausversehen in das falsche Unterforum gestellt habe.

Wenn möglich bitte verschieben. Danke
 
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Hallo Tempest,

ich habe wunschgemäß Dein Anliegen in das passende Unterforum gepackt.
 
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