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Schwere Vorwürfe gegen Bremer Hartz IV-Behörde

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yellowgirl

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natürlich henno,

der kleine Kevin hätte für sich selbst sorgen müssen, er hätte Anträge selbst schreiben müssen und sein Schicksal selbst in die Hand nehmen müssen.
Jeder ist seines Glückes Schmied oder ? Es ist nur schade das der kleine Junge mit 2 jahren noch nicht schmieden konnte.

Jeder Mensch der in den Rechtsbereich des Grundgesetzes gelangt oder sich aufhält muß davon ausgehen können das in letzter konsequenz sich der Staat schützend vor ihm stellt und ihm ein Leben nach unseren freiheitlichen grundsätzen garantiert und dieses notfalls auch verteidigt.

Dies gilt besonders für Kinder , schwache und alte, das gilt selbst für
illegale (ob ich sie nun mag oder nicht) oder für Flüchtlinge.
Das mein Freund sind die Grundlagen unseres Gemeinschaftswesens, auch wenn viele diese Grundlagen vergessen haben oder aktiv diese versuchen aufzulösen.
In letzter Konsequenz haben wir als die Starken sogar die Pflicht uns notfalls auch militärisch gegen diese Leute zu wehren die diese Grundlagen abschaffen wollen.

"Für all mein Handeln übernehme ich die Verantwortung" was für eine hartherzige Scheiße ist das einem toten 2 jährigen Jungen gegenüber.
Sagt mann mir schon nach das ich aufgrund meines Lebens ein sehr komischer Mensch sei , so bin ich über die Ansichten der Normalbürger doch immer wieder erstaunt.
 

Linchen0307

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Nachtrag:

Apropo, ich selbst bin Mutter und kein Mensch darf meine Kinder anrühren, dann bekommt derjenige es mit mir zu tun. Und ich würde meine Kinder niemals einem gewaltätigen Partner aussetzen.

Da fängt meine Verantwortung schon an.
Du vergisst, die Kindsmutter war zu dem Zeitpunkt schon tot. Die Behörde hätte den kleinen Jungen überhaupt nicht in die Hände des Ziehvaters (nicht leiblicher Vater) geben dürfen, schon gar nicht, wenn bekannt ist, das der Ziehvater den Jungen schon vorab misshandelt hat. Genau dies war aber der Fall. Obwohl bekannt war, das der Ziehvater den Jungen schon vor der Inobhutnahme misshandelt hatte, gab man ihn zu diesem Mann zurück. Das heißt, nach Heimunterbringung musste der kleine Junge neue Qualen, bis hin zum Tod erleiden, wegen Unfähigkeit von Behörden.
So sieht das aus!
 
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Es war noch perverser.

Der Junge wurde zum Vater gegeben da mann davon ausging das er sich dann wieder fangen würde.

De Kevin hatte einen moralischen und rechtlichen Anspruch das der Staat ihn schützt.
 

Linchen0307

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Es war noch perverser.

Der Junge wurde zum Vater (nicht mal Rechtlich, er war nur der Lebensgefährte von Kevins Mutter) gegeben da mann davon ausging das er sich dann wieder fangen würde.

De Kevin hatte einen moralischen und rechtlichen Anspruch das der Staat ihn schützt.
Solange dieses Recht nicht umgesetzt wird, werden wir wohl noch häufiger mit solchen Fällen zu rechnen haben.
 

Kaleika

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Nach wie vor wird nicht die BAgIS in Bremen dafür angeklagt, dass dem Ziehvater, der damals noch als leiblicher Vater galt, das Geld entzogen wurde, vermutlich genau zu dem Zeitpunkt als Kevin getötet wurde.
Wenn einem Drogenabhängigen das Geld gestrichen wird, dann ist ja kaum anzunehmen, dass er gut mit dem ihm ausgelieferten kleinen Kind ausgeht!
 

Kaleika

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Nach wie vor wird nicht die BAgIS in Bremen dafür angeklagt, dass dem Ziehvater, der damals noch als leiblicher Vater galt, das Geld entzogen wurde, vermutlich genau zu dem Zeitpunkt als Kevin getötet wurde.
Wenn einem Drogenabhängigen das Geld gestrichen wird, dann ist ja kaum anzunehmen, dass er gut mit dem ihm ausgelieferten kleinen Kind ausgeht!
Da liegt für mich die Verantwortung für das Geschehene!
 

Erolena

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Kaleika;636349[B sagte :
Kevin - ein Opfer mit System[/B]

In Bremen steht der Amtsvormund des kleinen Kevin vor Gericht. Ihm waren von der Sozialbehörde 250 Mündel anvertraut - er sollte sich um keines richtig kümmern.(...)

]Sozialpolitik: Kevin - ein Opfer mit System - taz.de
Wäre doch auch zu blöd, wenn ausreichend Menschen da wären, die sich um andere kümmern.
250 Problemfälle betreut man doch wie nebenbei.

Und Geld spielt freilich eine Rolle. Keiner kann doch auf die Idee kommen, dass Armut und Not dazu führen, das Leben besser zu meistern.
Jede soziale Verschlechterung erhöht die Gefahr von sozialen Entgleisungen. Und auch bei uns gibt es eine die Belastbarkeitsgrenze.
 

Kaleika

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Sozialpolitik

Chronischer Missstand im Amt

Im Kevin-Prozess wird der angeklagte Amtsvormund von seinem Chef entlastet. Das Betreuungssystem ist immer noch weit davon entfernt, angemessen zu sein



Es ist dieselbe Frage, immer wieder. "Was ist daraufhin passiert?" Und auch immer dieselbe Antwort: "Nichts."

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Tag 4 des Kevin-Prozesses. Angeklagt ist der frühere Amtsvormund, der heute 67-jährige Bert K. Er muss sich vor dem Landgericht Bremen wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Als Zeuge geladen: Siegfried Essmann, Sozialarbeiter und Leiter des Sozialzentrums Mitte, damals der Vorgesetzte des K.(...)
Sozialpolitik: Chronischer Missstand im Amt - taz.de
 

Kaleika

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Bremer Sozialbehörde spricht von einvernehmlicher Trennung - 11.04.2011 - 1 Kommentar
Fallmanager von Kevin geht

von Bernd Schneider
Bremen. Der frühere Fallmanager des zweijährigen Kevin, der im Jahr 2006 tot im Kühlschrank seiner drogensüchtigen Ziehvaters aufgefunden worden war, wird endgültig aus dem Dienst in der Behörde ausscheiden. Das bestätigte eine Sprecherin des Sozialressorts: "Es gibt eine einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter Berücksichtigung einer sozialen Auslauffrist."
Fallmanager von Kevin geht | WESER-KURIER
(...)
Meiner Meinung kam er viel zu gut weg!
 
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