Schwerbehinderte mit problemen in der PKV (1 Betrachter)

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hallo zusammen,

ich bräuchte dringend einen sachkundigen Rat:
Das Problem älteres Ehepaar, kinderlos, er shcwerbehindert (100%, sehr schwer eingeschränkt, Pflegestufe II, ist in der PKV versichert, mit zimlich hohem selbstbehalt (400€) monatl. Beiträge 300€.EU Rente beträgt 1411€
Sie, über die Arge pflichtversichert in der AOK. ALG2 wird nur aufgrund der hohen versicherungsbeiträge von ihm gewährt, ca.80€. Hab die Bescheide alle durch , da gibt es nichts mehr, ist alles anerkannt was anzuerkennen ist.
Beide wären Arge unabhängig falls es eine Möglichkeit gäbe zusammen in der gesetzl. versichert zu sein. Ganz zu schweigen von den enorm hohen Vorrausleistungen von Hr.xyz bei Ärzten und Apotheken.

Nur von der Arge bekomme ich nur gesagt, das geht nicht, weil Hr.xyz ja selbst gar keinen anspruch hätte, GruSi amt sagt dasselbe, AOK sagt ebenfalls nein, PKV meint Ihr Problem (chronisch schwerkranke sehen die glaub ich auch nicht so gerne).

Mein Gefühl sagt mir das stimmt so nicht, gesetzliche Regelungen finde ich diesbezüglich auch nicht.

Wie kann man Helfen? ist dringend!

Grüße vom ratlosen Frettchen














hallo zusammen,
 
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hallo,
nochmal nach vorne geholt, ist wichtig!

grüße vom Frettchen
 

ela1953

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Danke Ela,

soweit war ich auch schon.

Hr. xyz (Schlaganfall) hat schon diesen Horrortarif, das ist es ja.
Die beiden stehen diesen monat wieder da mit 127€ selbstbehalt. und dank der vorrauszahlung der Beiden an Apotheke und arzt bleiben bis zur rückerstattung mal wieder gerade 200€ zum lebensunterhalt.

VDK hat ebenfalls keine ahnung. und meinen freund den RA kann ich im moment auch nicht erreichen (Urlaub).

Leider kenne ich mich mit den Versicherungsrechtlichen angelegenheiten der Krankenkassen, gesetzl. oder Privat nicht so gut aus. Ich rechne auf meiner arbeit nur mit denen ab. Da muß doch was gehen mit familienversicherung oder so. Für die Ehefrau ist die (ach meine Lieblingsarge ZW) auch nicht gerade das wahre. Die pflegt und ist selbst zimlich angeschlagen. Da ist keine Zeit für einen minijob oder halbtags, oder noch schlimmer EGV und maßnahmen.

Grüße vom Frettchen
 

Perrybooster

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Hallo, Frettchen,

leider muss ich Dir schreiben, dass es für Mitglieder der PKV seit 01.01.2009 ausgeschlossen ist, in die GKV zurückzukehren. Ich bin selbst betroffen und weiß, dass ich das nicht ändern kann.

Bei mir wäre übrigens der Beitrag für den "Basistarif" mit rund 562,00 € monatlich etwa doppelt so teuer wie der PKV-Tarif, den ich zur Zeit habe. Dafür muss ich jährlich bis zu 1.150,00 € Selbstbehalt schlucken.

Allerdings kann im Falle der Bedürftigkeit der Monatsbeitrag für den Basistarif halbiert werden, das Jobcenter würde diesen halben Betrag hier in Nürnberg auch übernehmen.

Mache ich aber nicht, denn wer weiß, ob ich noch mal eine Anstellung kriege oder ob ich mich gar selbständig machen muss, um von Hartz wegzukommen? In letzterem Fall müsste ich nämlich den vollen Beitrag selber zahlen und das ist mir eindeutig zu viel.

Viele Grüße

Perrybooster
 
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Gelöschtes Mitglied 28373

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Moin,

das ist echt ne blöde Lage.

Es gibt auch heute noch ein Sonderkündigungsrecht der PKV in den ersten drei Monaten nach Feststellung einer Schwerbehinderung unter der Voraussetzung, dass ein direkter Verwandter in den letzten fünf Jahren gesetzlich versichert war.

Dementsprechend greift es hier höchstwahrscheinlich nicht, es sei denn die Schwerbehinderung ist sehr neu...? Evtl. könnte man noch versuchen, damit zu argumentieren, dass man über diese Wechselmöglichkeit nicht aufgeklärt wurde, um einen verspätetetn Wechsel zu erreichen.

Ach ja, die meisten gesetzlichen Kassen haben eine Altersobergrenze dafür, allerdings ist der meines Wissens nach gesetzlich nicht festgesetzt.
 
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hallo ihr beiden,

danke für den einstieg in den tread.

eure infos sind mir nicht neu, weil ich mich schon seit 2008 mit dem thema PKV beschäftige. unter meinem nick sind noch mehr beiträge zu dem thema PKV zu finden :icon_smile:. desweiteren begleite ich derzeit in einem prozess.


ja caye,

von der regelung haben bisher die wenigsten gehört. mir selbst ist sie mit der dreimonatsfrist auch erst seit 2009 bekannt, nachdem die "gesundheitsreform" schon länstens durch war. ergo kamen auch diverse PKVs und GKVs in besagter konstellation, nicht ihrer beratungspflicht nach. ist aber höchstintressant für neufälle.

liebe grüße von barbara
 
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hallo anna.b.

ja den bericht kenne ich schon, den verlinke ich ab und zu selbst.

aber grad bei schwerstbehinderung und PKV, wo die erwerbsfähigkeit komplett wegfällt tun sich allen ernstes abgründe auf. renten, die in der regel ausreichend sind um nicht in die GruSi zu fallen und wenigstens einen bescheidenen lebensstandard bedeuten, und dann in basistarif? nun, ja, mir sind die leistungen einiger versicherungsunternehmen inzwischen hinlänglich bekannt, genauso die selbstbehalte in horrorhöhe.....

bei mir ist es so. ich berate und begleite einige menschen aus dem ÖD (berufssoldaten a. D. wegen behinderung) die vor diesem problem nun stehen. genauso wie einen alten arzt. alle fallen im grunde genommen dank PKV in die GruSi oder in ALGII, mit ihren familien. stehen des öfteren mehr als pleite da, und sind grundsätzlich schlechter gestellt.

vor ca. 2 jahren hab ich allen ernstes einen antrag auf ALGII für einen wachkomapatienten gestellt :cool:. inzwischen Grusi (selbst die arge mußt da was einsehen...) für ihn, ALGII für die ehefrau, trotz recht hoher EM und zusätzlicher berufsunfähigkeitsrente. selbst wenn er jemals richtig aufwacht, wird er nie wieder irgendwas ganz alltägliches tun können, er wird schwerstbehindert bleiben. die ehefrau führt einen 3 fronten krieg, gegen die versicherung, gegen die arge und gegen die bank.

liebe grüße von barbara
 

Anna B.

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Hallo,

ich hab mir in meinem Job den Mund fusselig geredet...bleibt in der GKV...nein, die PKV ist ja so viel besser und viel billiger...und wenn man mal älter wird, dann kann man ja immer noch sehen..

ja, man kann sehen...sehen wo man bleibt...

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich..die meisten wollten in die PKV...und nun haben sie ein Problem...
so schlimm wie es im Einzelfall auch ist...

Gruß
Anna
 
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hallo anna b.

ist leider so, das von mir bezeichnete berufsgruppen schlicht und ergreifend keine wahl haben, sie MÜSSEN sich in der PKV versichern und sind nun die gear****ten. das ist gesetzesgebers wille, dafür sind betreffende nun nicht schuld. leider ist es so das eben grad diese art von berufsgruppen als "bessergestellt" angesehen werden (warum auch immer´, sie sind es nicht!), die problematik von solchen fällen im öffentlichem bewusstsein schlicht nicht wahrgenommen wird

liebe grüße von barbara
 
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hallo justician,

ich werte dein "x" so, das dir die problematik auch schon untergekommen ist?

liebe grüße von barbara
 
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