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Schwerbehindert + Selbstständig?

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amorpho

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#1
Hallo! Bin neu hier und habe versucht, mich hier durchzulesen. Das Material ist sehr vielfältig und ich habe mein Fragestellung (noch) nicht gefunden...
Lage: Habe 1 Jahr auf die Einladung der zuständigen REHA-Abteilung gewartet (und war oft krank in der Zeit), diese auf das Gutachten des MdK. Da steht drin: arbeiten ohne Streß im Sitzen, Laufen, Stehen abwechselnd, nichts über 5 kg heben/tragen, keine Nachtschicht, nicht Autofahren, kein Arbeiten an rotierenden Maschinen und auf Leitern. Es besteht ein komplexes chronisches Krankheitsbild ... häufig wiederkehrende Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, .. eine Erkrankung aus dem psychiatrischen Formenkreis. ... reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit..." Ich bin vollschichtig einzusetzen.

Vor allem diese psychiatrische Aussage hat mich einen Tag total runtergezogen. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Es gab traumatisches Erleben, aber nie haben sich die angelaufenen Ärzte mit dem aktuellen Tatbestand befaßt, immer nur genickt, nichts gesagt, man wird sitzengelassen. Bin gesellschaftlich tätig, soll aber nicht mit Menschen arbeiten. So eine Aussage! Bekannte nannten mich lebensfroh. Es ist nicht zu schaffen, richtig wahrgenommen zu werden.
Nun hat sich die Diagnose Epilepsie nach Erstellung des Gutachtens in Narkolepsie gewandelt - das heißt Schlafkrankheit und man sollte da nichts Monotones tun, da bekommt man unweigerlich große Probleme. Gerade so ein Anmaljob (Erzgebirgsfigürchen) war mir heiß empfohlen worden für 6,-Eu/Std. Und 50km fahren ins Gebirge bei Regen und Schnee.

Meine Fragen sind:
1. wie krieg ich die Arge dazu, die Narkolepsie zu akzeptieren? Hab´s gesagt, keine Reaktion. Da müßte ich auf Arbeit Nickerchen einlegen, weiß, das klingt lächerlich, aber ich kann sonst nur im Halbschlaf automatisch arbeiten. Burn-out vorprogrammiert.
2. Den Neurologen hab ich nach einem Gutachten für´s AA gefragt, die müßten das anfordern. Meinte aber eigentl. ein Attest, brauche irgendwas, wo Narkolepsie draufsteht. Kann der sich weigern?
3. Angesichts der Sachlage bin ich drauf und dran, mir selber ein Betätigungsfeld zu schaffen, sprich selbständig mit 400,- E Job und Rest Dientleistungen. Dann könnte ich mir den Tag besser einteilen. Gerade das hat mir das Amt sowas von abgeraten. Wie ernst ist das zu nehmen? Noch könnte ich Unterstützung beantragen, können die die aufgrund der Sachlage ablehnen?
So ein Geschäftskonzept krieg ich gebacken. Habe schon Anzeigen losgelassen, mal schaun. Das es schlecht aussieht, ist klar. Bei diesen 5 - 6,- Eu Jobs ist die Lage nicht besser.
Mein ALG I geht bis März.
Hat jemand Antwort auf meine Fragen?
Dann Danke dafür
Gruß
amorpho
 
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