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schweigepflichtsentbindung nuetzlich?

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Tonie

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Heute war ich beim Psychiater,weil das Amt zur Klaerung meiner Arbeitsfaehigkeit das gefordert hatte.
Ich werde demnaechst, wenn ein termin frei wird eine Einladung fuer den aerztlichen Dienst der Argentur fuer Arbeit erhalten.

Der Amtsinternist hatte mich auf 3 bis 6 stunden eingestuft vor ein paar wochen.
Nach meiner Meinung zu meinem psychischen zustand kann ich hoechstens 3 stunden in den 1euro job leisten.

Dem Psychiater habe ich heute also meine vielen symptome geschildert ohne von meinem wunsch die 3 stunden zu erreichen ...ich dachte das waere wohl zu abschreckend fuer den.

Ich denke er hat mir geglaubt..soll ich der arge die schweigepflichtsentbindung unterschrieben zukommen lassen,damit mein Arzt ein Gutachten schreibt (sonst muss ich ihn fragen und zahlen,oder?)

Bin etwas unsicher ..vielleicht hat jemand erfahrungen gemacht und kann mir etwas raten?!:confused:
Tonie
 
E

ExitUser

Gast
Verstehe noch nicht ganz ... Der Psychiater ist das Dein Facharzt?

Wenn ja, dann bitte Deinen Psychiater Deinem Hausarzt einen Arztbrief zukommen zu lassen oder Dein Hausarzt soll sich mit dem Psychiater in Verbindung setzen und diesen anfordern. Dadurch hast Du keinerlei Kosten. Den Hausarzt würde ich dann um eine Kopie bitten und um eine evtl. Krankschreibung, falls es Dir nicht möglich ist zu arbeiten.

Die Krankschreibung schickst Du dann umgehend an die ARGE.

Wenn die Einladung zum Ärztlichen Dienst der ARGE bekommst, dann musst Du den Termin wahrnehmen. Dorthin würde ich dann den Arztbrief in Kopie mitnehmen. Das Gutachten des Ärztlichen Dienstes kannst Du im übrigen dann anfordern - auch direkt wenn Du beim Ärztlichen Dienst der ARGE bist.

Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung würde bei der ARGE reichen. Die Schweigepflichtsentbindung würde ich für die ARGE nicht unterschreiben. Denen geht das nämlich gar nichts an was Dir genau fehlt.

LG
 

Muzel

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Was sagt dein Psychiater bezüglich deiner Erwerbsfähigkeit?
 

Arania

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Es muss allerdings die Schweigepflichtsentbindung für den Hausarzt gegenüber dem Amtsarzt unterschrieben werden, sonst kann der nichts machen, bzw. die Unterlagen nicht einsehen
 
E

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Gast
Die Schweigepflichtsentbindung würde ich für die ARGE nicht unterschreiben. Denen geht das nämlich gar nichts an was Dir genau fehlt.

LG
oki, dann also so wie Arania geschrieben hat. (Wusste ich nicht und war nur mein Empfinden)
 

Arania

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Aber nur diese , darauf achten das man keine allgemeine Schweigepflichtsentbindung unterschreibt
 

Tonie

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Hallo und vielen DAnk fuer die wertvollen Hinweise..ja der" Psychiachter" ist der fAcharzt.
Ich hab mit ihm nicht besprochen ob ich Arbeitsfaehig bin, ich wollte vor allem eine Diagnose fuer den Amtsartzt erreichen..wir einigten uns auf Therapie.vielleicht die falsche strategie,ich hatte einfach angst vor ner Abfuhr,dumm gelaufen.dabei war der sogar "nett".
ich gehe morgen zum Hausarzt und hoffe das er mich krank schreibt..wegen erschoepfung..oh mann oh mann.
Viele Gruesse
Tonie
 
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ExitUser

Gast
..... bitte Deinen Psychiater Deinem Hausarzt einen Arztbrief zukommen zu lassen oder Dein Hausarzt soll sich mit dem Psychiater in Verbindung setzen und diesen anfordern. Dadurch hast Du keinerlei Kosten. Den Hausarzt würde ich dann um eine Kopie bitten und um eine evtl. Krankschreibung, falls es Dir nicht möglich ist zu arbeiten.

Die Krankschreibung schickst Du dann umgehend an die ARGE.

Wenn die Einladung zum Ärztlichen Dienst der ARGE bekommst, dann musst Du den Termin wahrnehmen. Dorthin würde ich dann den Arztbrief in Kopie mitnehmen. Das Gutachten des Ärztlichen Dienstes kannst Du im übrigen dann anfordern - auch direkt wenn Du beim Ärztlichen Dienst der ARGE bist.
Siehe oben ..... Und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung umgehend an die ARGE schicken und ansonsten so wie Arania geschrieben hat.
 

Muzel

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Die psychische Diagnose sagt bei bestimmten Krankheitsbildern bezüglich der Erwerbsfähigkeit überhaupt nichts aus. Bei einer Persönlichkeitsstörung kann man zwischen 0 und 100 % erwerbsgemindert sein.
Bevor du diesen Arzt über seine Schweigepflicht entbindest, solltest du dir Klarheit verschaffen, wie dein Psychiater dich einschätzt. Sonst spielst du "Blinde Kuh". Ärzte schreiben nämlich gern von einander ab.
 
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