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Schweigepflichtsentbindung - FÜR WEN???

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Nicht offen für weitere Antworten.

stefanm

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
3 Aug 2009
Beiträge
1
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#1
Hallo,

ich hab mir jetzt mal einiges zum Thema Schweigepflichtsentbindung durchgelesen. Aber komme in einem Punkt nicht weiter.

Folgender Text ist mir klar:
Entbindung von der Schweigepflicht für den behandelnden Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht. Ich bin damit einverstanden, dass Befundunterlagen .... dem Arzt (der Einrichtung / med. Dienst der Einrichtung) zur Verfügung gestellt werden.

damit ist sichergestellt, das z.B. nur der Arzt oder med. Dienst eines Leistungsträgers den Bericht bekommt und die ärztlichen Unterlagen nicht jedem Mitarbeiter zur verfügung stehen.

Ein anderer Text bereitet mir allerdings Kopfzerbrechen:

Hiermit entbinde ich die Ärzte und Psychologen im Berufsförderungswerk ... von ihrer Schweigepflicht gegenüber den Reha-Beratern und Mitarbeitern der Qualifizierung, die mich hier im Hause betreuen, sowie gegenüber dem zuständigen Reha-Träger (Rentenversicherungsträger, Agentur für Arbeit oder Berufsgenossenschaft).
Ich stimme zu, dass die maßnahmerelevanten medizinischen und psychologischen Daten( z.B. Befunde, Diagnosen, Einschränkungen) bei Notwendigkeit mitgeteilt werden dürfen.


Meiner Ansicht nach wird durch Erteilung dieser Schweigepflichtentbindung meinen ärztlichen Unterlagen Tür und Tor geöffnet, um in jedermanns Hand zu gelangen. Auch Mitarbeitern eines Amtes oder Trägers, die keine Ärzte sind, oder etwas mit dem med. Dienst zu tun haben.

Liege ich da richtig oder falsch?
Wie kann man sich verhalten?

Gruß Stefan :cool:
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,

ich hab mir jetzt mal einiges zum Thema Schweigepflichtsentbindung durchgelesen. Aber komme in einem Punkt nicht weiter.

Folgender Text ist mir klar:
Entbindung von der Schweigepflicht für den behandelnden Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht. Ich bin damit einverstanden, dass Befundunterlagen .... dem Arzt (der Einrichtung / med. Dienst der Einrichtung) zur Verfügung gestellt werden.

damit ist sichergestellt, das z.B. nur der Arzt oder med. Dienst eines Leistungsträgers den Bericht bekommt und die ärztlichen Unterlagen nicht jedem Mitarbeiter zur verfügung stehen.

Ein anderer Text bereitet mir allerdings Kopfzerbrechen:

Hiermit entbinde ich die Ärzte und Psychologen im Berufsförderungswerk ... von ihrer Schweigepflicht gegenüber den Reha-Beratern und Mitarbeitern der Qualifizierung, die mich hier im Hause betreuen, sowie gegenüber dem zuständigen Reha-Träger (Rentenversicherungsträger, Agentur für Arbeit oder Berufsgenossenschaft).
Ich stimme zu, dass die maßnahmerelevanten medizinischen und psychologischen Daten( z.B. Befunde, Diagnosen, Einschränkungen) bei Notwendigkeit mitgeteilt werden dürfen.


Meiner Ansicht nach wird durch Erteilung dieser Schweigepflichtentbindung meinen ärztlichen Unterlagen Tür und Tor geöffnet, um in jedermanns Hand zu gelangen. Auch Mitarbeitern eines Amtes oder Trägers, die keine Ärzte sind, oder etwas mit dem med. Dienst zu tun haben.

Liege ich da richtig oder falsch?
Wie kann man sich verhalten?

Gruß Stefan :cool:
jo, liegst Richtig.

Das ist eine Blanko - Ermächtigung ohne nähere Erklärung, warum und für was die Unterlagen gebraucht werden.
 

tuwas

Elo-User/in

Mitglied seit
20 Jun 2009
Beiträge
68
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5
#3
hallo Sancho,

wenn du noch nie eine Generalvollmacht ausgestellt hast, hier tust du es. Du öffnest nicht nur Tür und Tor, damit reisst du Mauern ein.

Der ärztliche Dienst erstellt natürlich einen bericht, den jeder bekommt der mit einer Entscheidung in deinem Fall zutun hat.
 
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