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Schwarz-Gelb plant Geldsegen für Familien [aber nicht für die Ärmsten]

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Mario Nette

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#1
08.10.2009
Koalitionsverhandlung
Schwarz-Gelb plant Geldsegen für Familien [aber nicht für die Ärmsten]

Union und FDP setzen bei der Familienpolitik auf Finanzhilfen: In den Koalitionsverhandlungen haben sich die Parteien auf ein Plus beim Kindergeld verständigt. Allerdings könnte die prekäre Haushaltslage das Vorhaben noch torpedieren. Am Donnerstag will Schwarz-Gelb eine erste Bilanz der Gespräche ziehen.

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Tolle Rolle: Da soll das Kindergeld also erhöht werden und wird dann beim ALG II gleich wieder abgezogen. Hatten wir ja schon einmal.

Mario Nette
 

Kaleika

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#2
Toll, eine Erhöhung des Kindergeldes wird den ALG-II-Beziehern wieder zu Hundert Prozent abgezogen werden!

Kaleika
 

Arania

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#3
Ist aber nachvollziehbar, das es abgezogen werden muss, nicht?
 

Kaleika

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#4
Ist aber nachvollziehbar, das es abgezogen werden muss, nicht?
Nein, menschlich gesehen ist es absurd, ein Paradoxon, dass ausgerechnet die ärmsten der Familien vollkommen leer ausgehen werden!!!
Eben wahrlich christlich , frei uns so überaus sozial!


Kaleika
 

Arania

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#5
Es geht nicht anders, wir können uns gerne mal darüber unterhalten, hier im Forum hat das aber keinen Zweck
 

Eka

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#6
Es geht nicht anders, wir können uns gerne mal darüber unterhalten, hier im Forum hat das aber keinen Zweck
Doch es geht anders. Wieso sollte man sich hier im Forum nicht darüber unterhalten? Weil manche politisch anders orientiert sind?
Schreib es doch einfach bitte öffentlich und nicht immer hinter verschlossenen 'Türen'.
Ich frage mich seit geraumer Zeit schon, ob manche tatsächlich für die Erwerbslosen was ändern möchten.....

Gruß
Eka
 

Mario Nette

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#7
Ist aber nachvollziehbar, das es abgezogen werden muss, nicht?
Insoweit du auf die bestehenden Gesetzestexte hinauswillst: Stimmt, es muss angerechnet werden.

Mario Nette
 

Hilfskraft

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#8
Nein, menschlich gesehen ist es absurd, ein Paradoxon, dass ausgerechnet die ärmsten der Familien vollkommen leer ausgehen werden!!!
Eben wahrlich christlich , frei uns so überaus sozial!


Kaleika
Aber das haben sie doch vorher schon angesagt, also keine Überraschung.
Die Leistungsträger müssen entlastet werden, nicht die, die keine Leistung bringen.
Also nur für die Kinder der Leistungsträger!
 

Kaleika

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#9
Wieso bringen arme Menschen keine Leistung?
Auch sie leben, versorgen ihre Kinder, sind im Elternbeirat, pflegen den Opa, kaufen für die kranke Nachbarin ein, singen im Chor, sind in der Gewerkschaft, und, und.....
Wie war das noch mit der Verdoppelung der Kinderarmut, Chancengleichheit...
Ob ich als alleinerziehende ALG-II-Bezieherin nicht mehr leistete als so mancher Bankmanager?

Kaleika
 
E

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#10
Ob ich als alleinerziehende ALG-II-Bezieherin nicht mehr leistete als so mancher Bankmanager?
Kaleika
Die Mangelleistung begründet sich darin, dass ein Elo keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, und somit keine Lohnsteuern zahlt, deren Zahlung die Menschen in diesem Land erst zu vollwertigen Mitgliedern in dieser Gesellschaft macht. :icon_kotz:

LG :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
#12
Wieso bringen arme Menschen keine Leistung?
Auch sie leben, versorgen ihre Kinder, sind im Elternbeirat, pflegen den Opa, kaufen für die kranke Nachbarin ein, singen im Chor, sind in der Gewerkschaft, und, und.....
Wie war das noch mit der Verdoppelung der Kinderarmut, Chancengleichheit...
Ob ich als alleinerziehende ALG-II-Bezieherin nicht mehr leistete als so mancher Bankmanager?

Kaleika
Zum ALG 2 gibt es pro Kind einen Satz für die Kinder, würde das KG nicht angerechnet, wäre der RS für die Kinder höher als das der Erwachsenen.

Ein AN bekommt aber nur KG und wie willst Du es denen dann klar machen?
 
E

ExitUser

Gast
#13
Vollmundige Ankündigungen provozieren Wünsche. Doch die angespannte Haushaltslage lässt immer mehr Entlastungsträume von Schwarz-Gelb platzen. Womöglich das erste Opfer: höheres Kindergeld.



Kurz vor entscheidenden Arbeitsgruppen-Sitzungen von Union und FDP zur Bildung einer neuen Regierungskoalition ließen auch die Liberalen erkennen, dass sie rasche Steuersenkungen im großen Umfang nicht für möglich halten. Die angekündigten Erleichterungen für Familien dürften ebenfalls länger als geplant auf sich warten lassen. Beide Seiten wollen in der kommenden Woche die Weichen für Milliarden-Entlastungen stellen.


Die FDP hat die Bildung einer schwarz-gelben Koalition von der Einigung auf Steuerentlastungen abhängig gemacht. Dazu will die Union nach Spiegel-Informationen auf die FDP zugehen. Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU) habe den Liberalen angeboten, dass bis 2013 für niedrige Steuern und Zukunftsinvestitionen 20 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bereitgestellt werden könnten, schreibt das Magazin. Zwei Drittel davon sollten genutzt werden, um die Steuern zu senken; das übrige Drittel könnte nach den Vorstellungen der Union zum Beispiel für Bildung investiert werden.


Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schlug laut Spiegel vor, schon im Jahr 2011 eine Sonderklausel der neuen Schuldenbremse in Anspruch zu nehmen. Diese erlaube, in "außergewöhnlichen Notsituationen“ mehr Schulden aufzunehmen. Dem trat die FDP entgegen. Neue Schulden zur Finanzierung von Steuersenkungen seien kategorisch ausgeschlossen, betonte der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms in der Welt am Sonntag.
Schwarz-Gelb - Bröckelnde Versprechen - Politik - sueddeutsche.de

war abzusehen, das die "Versprechungen" nicht umzusetzen sind, was ja auch vorher bekannt war.

Falls Schwarz-gelb auf die Idee kommen sollten, zur Finanzierung der Steuererleichterungen die MwSt anzuheben, sollte das "Volk" endlich mal anfangen, zu denken, denn "das Volk" also eher die Mittelschicht und die "Unterschicht" wird wie immer bei Steuersenkungen kaum bis garnichts haben, aber zum bezahlen sind sie anscheinend immer gut, "die murren ja auch kaum, weil es ja (angeblich) um Arbeitsplätze geht"

Durch keine Steuersenkung sind bisher Arbeitsplätze entstanden oder gehalten worden.
 

Merkur

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#14
Höheres Kindergeld erst einmal vom Tisch

Bereits zwei Wochen nach der Wahl stehen offenbar schon die ersten Wahlversprechen zur Disposition: Beim Kindergeld sei wegen der dramatischen Finanzlage nichts zu machen, heißt es in Koalitionskreisen.
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1488259.html
So ist das mit dem Wahlen hinterher bricht man seine Versprechen und gut ist :icon_party:
 
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