Schwanger, wann Anspruch auf größere Wohnung? Gewerberaum zählt zur Wohnfläche?

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Trrr0913

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Hallo,

ich habe 2 Fragen:
Erst mal zu meiner Situation, ich bin alleinerziehend, habe einen 3-jährigen Sohn und bin zur Zeit aktuell in der 16ten SSW schwanger. Ich beziehe ALGII. Ich habe ein Nebengewerbe wo ich ca. 100-150Euro im Monat Gewinn habe.

Ich habe vor 2 Jahren in einer 64qm Wohnung gewohnt, die kostete 259kalt. Mir stehen laut KdU 65qm zu eine Höchstmiete von 350kalt zu. Die damalige Wohnung war aber mit kleinem Kind unzumutbar, starker Schimmelbefall und Lärmbelästigung. Habe darauf hin beim Amt nachgefragt ob ich die Wohnung gegenüber (keine Umzugskosten) mit 87qm für 350kalt genehmigt bekomme. Nein habe ich nicht. Klar sie ist zu groß, aber ich hätte ja überschüssige Kosten selbst getragen. Nun gut ich bin trotzdem umgezogen und bin bisher mit der alten Miete zurecht gekommen. Die Differenz von 150 die diese nun mehr kostet habe ich selbst finanziert.

Nun ist diese Wohnung zwar groß genug, allerdings sehr unvorteilhaft aufgeteilt. Riesiges Wohnzimmer, riesige Küche, Bad, Schlaf- und Kinderzimmer sehr klein. Da beide meine Kinder mit im Schlafzimmer schlafen sind die Schlafräume viel zu klein. Zudem bräuchte ich eine Wohnung mit einem Zimmer mehr für mein Nebengewerbe. Zur Zeit miete ich bei meiner Mutter im Haus einen Raum dafür an, recht günstig, allerdings wäre es praktischer wenn es bei mir in der Wohnung wäre.

Nun kann ich zum 01.02 ohne Kündigungsfrist hausintern in eine 106qm Wohnung, 5 Zimmer, 450kalt einziehen. Umzugskosten entfallen wieder. Laut KdU stehen mir mit 2 Kindern 80qm zu und die Miete muss zwischen 5,08 - 5,35 Euro pro qm liegen. Wären also 406-428kalt.
Nun ist die Wohnung ja 26qm zu groß und ca. 25-50Euro zu teuer. Ich nutze ja allerdings einen Raum (ca. 20-25qm) gewerblich. Das wird doch dann nicht zur Wohnfläche mit hinzu gerechnet, oder?
Wie muss ich da vorgehen? Muss ich zwei Mietverträge mit meinem Vermieter abschließen? Und nur den mit der reinen Wohnfläche dem Amt vorlegen? Sprich ca. 80qm mit ca. 360 kalt? Und den gerwerblichen Raum finanziere ich dann wieder selbst.

Die Wohnung wäre optimal für mich, da meine Mutter genau gegenüber wohnt, die natürlich auch mal die Kinder hüten kann wenn ich nebengewerblich tätig bin und ich spare mir Renovierungskosten (da Wohnung renoviert) und Umzugskosten (da ich ja hausintern wohnen bleibe).

Die nächste Frage ist, laut KdU darf man schon in der Schwangerschaft in die nächst größere Wohnung ziehen, sprich ich erwarte im Juli ja ein Kind und wäre schon praktisch wenn ich den Umzug nicht hoch schwanger oder gerade nach Entbindung machen müsste. Aber ab welcher Schwangerschaftswoche?

LG
 

Trrr0913

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Kann mir keiner helfen?

Oder wie wäre es wenn ich in dieser jetzigen 87qm wohnen bleibe? 350kalt 150NK.

Bekomme ich diese hier wenigistens übernommen?
 

gizmo

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Hallo und herzlich Willkommem,
so ganz Unbedarft in der Falle SGBII scheinst du nicht zu sein, scheinst dich zu kümmern.:icon_klatsch:

Also das was da deine Selbstständigkeit angeht kannst du natürlich an dich selber als Firma vermieten. Finde allerdings da solltest du dich mal an einer zb. KVHS erkundigen.

Nun zum Umzug oder auch nicht.

Ersteinmal hat das BSG Festgestellt das es Grundsätzlich keinen Anspruch auf Mehrbedarf m²gibt(10m²). Dieser Mehrbedarf besteht dann wenn du es dir nicht möglich ist für dich einen Wohnraum zu finden der laut KDU Richtlinie hier jetzt 3er BG ein 4 Zimmer Wohnraum zu Mieten, dann sollte die KDU für eine 4rer BG(bzw. 10m²) greifen.

So wie ich das hier sehe scheinst du schon in einer 4 Zimmer Wohnung zu Leben?

Das wird aussedem auch in jeden Land anders gehandharbt.

Mehr Daten wären toll.

Frage bitte aber ersteinmal nach wie das mit Büroraum in der Wohnung als Selbstständige in deinen Bundesland aussieht.
Wenn ihr in einer Sozialwohnung lebt, solltest du die Frage nicht stellen, nicht zulässig, sind nicht dafür geschaffen worden. Jedenfalls mein lester Stand.

Mehr dann zum SGBII
 

Hartzeola

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Nun ist die Wohnung ja 26qm zu groß und ca. 25-50Euro zu teuer. Ich nutze ja allerdings einen Raum (ca. 20-25qm) gewerblich. Das wird doch dann nicht zur Wohnfläche mit hinzu gerechnet, oder?
Wie muss ich da vorgehen? Muss ich zwei Mietverträge mit meinem Vermieter abschließen? Und nur den mit der reinen Wohnfläche dem Amt vorlegen? Sprich ca. 80qm mit ca. 360 kalt? Und den gerwerblichen Raum finanziere ich dann wieder selbst.

Du gibst das in EKS an, Gewerbeflache wird von der gesamten Flache abgezogen:

5. Angaben zu den Betriebsräumen
Wird die Miet-/Eigentumswohnung bzw. das Eigenheim (ggf. auch nur teilweise) für Ihre selbständige
Tätigkeit gewerblich genutzt?

Ja Nein

Wenn ja, geben Sie bitte an, wie viele Quadratmeter auf die gewerblich genutzten Räume entfallen.

Anzahl der gewerblich genutzten Räume mit insgesamt qm
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...e-EKS-Erklaerung-Einkommen-Selbstaendiger.pdf
 

Trrr0913

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Hallo und herzlich Willkommem,
so ganz Unbedarft in der Falle SGBII scheinst du nicht zu sein, scheinst dich zu kümmern.:icon_klatsch:

Also das was da deine Selbstständigkeit angeht kannst du natürlich an dich selber als Firma vermieten. Finde allerdings da solltest du dich mal an einer zb. KVHS erkundigen.

Nun zum Umzug oder auch nicht.

Ersteinmal hat das BSG Festgestellt das es Grundsätzlich keinen Anspruch auf Mehrbedarf m²gibt(10m²). Dieser Mehrbedarf besteht dann wenn du es dir nicht möglich ist für dich einen Wohnraum zu finden der laut KDU Richtlinie hier jetzt 3er BG ein 4 Zimmer Wohnraum zu Mieten, dann sollte die KDU für eine 4rer BG(bzw. 10m²) greifen.

So wie ich das hier sehe scheinst du schon in einer 4 Zimmer Wohnung zu Leben?

Das wird aussedem auch in jeden Land anders gehandharbt.

Mehr Daten wären toll.

Frage bitte aber ersteinmal nach wie das mit Büroraum in der Wohnung als Selbstständige in deinen Bundesland aussieht.
Wenn ihr in einer Sozialwohnung lebt, solltest du die Frage nicht stellen, nicht zulässig, sind nicht dafür geschaffen worden. Jedenfalls mein lester Stand.

Mehr dann zum SGBII

Also ich komme aus dem Kreis Olpe (NRW).

Ich wohne momentan in einem Mehrfamilienhaus mit 9 Parteien. Meine jetzige Wohnung hat 87qm und 3 Zimmer. Mein Nebengewerbe übe ich zur Zeit bei meiner Mutter im Kellerraum aus. Ich zahle dafür 50Euro im Monat.

Jetzt möchte ich gerne hausintern in eine 106qm Wohnung, 5 Zimmer ziehen. Die wäre für (bald) 3 Personen ja zu groß. Daher die Frage ob ich schonmal einen Raum von der Wohnungsfläche abziehen dürfte. Die Kosten für diesen Raum würde ich natürlich selbst tragen.

Es geht mir wirklich nur um den Anspruch, dass ich anteilige 80qm von dem JC übernommen bekomme. Im Moment muss ich 150Euro im Monat noch selbst dazusteuern. Und das klappt ganz gut, wenn ich es in der 106qm Wohnung auch so hätte wäre das passend.

Nur wenn ich jetzt weiterhin nur die damalige 64qm Wohnung übernommen bekomme und wohne bald in der 106qm Wohnung wären das 280 Euro die ich dazu steuern müsste und das ist mir natürlich zu viel.

Daher auch meine Überlegung ob ich mir erst mal meine jetzige Wohnung bewilligen lasse, 87qm, 3 Zimmer, 350kalt 150NK liegen somit außer der qm voll im Rahmen. Ist eine günstige Wohnung. Dann würde ich danach wieder auf Eigenverantwortung umziehen und hätte nur eine Differenz von 100Euro.

Ich hoffe du verstehst wie ich es meine :)

Problem wäre dann nur, dass mein zweites Kind erst im Juli kommt. Und muss ich dann tatsächlich erst noch so lange warten?

Ach es sind keine Sozialwohnungen hier.

Vielen Dank schon mal, ich habe mich schon in paar Foren mit selbiger Frage angemeldet und mir wurden keine sachlichen Antworten gegeben, statt dessen wurde ich beleidigt und sollte mir mal denken dass andere H4-Empfänger zu 5 in einer 20qm wohnen. Hier bekomme ich zum ersten mal hilfreiche Antworten! :icon_daumen:
 
S

silka

Gast
Also ich komme aus dem Kreis Olpe (NRW). Ich wohne momentan in einem Mehrfamilienhaus mit 9 Parteien. Meine jetzige Wohnung hat 87qm und 3 Zimmer. Mein Nebengewerbe übe ich zur Zeit bei meiner Mutter im Kellerraum aus. Ich zahle dafür 50Euro im Monat.
Aha, aus NRW.
Wohnungsgröße:pro Einzel-Person maximal 50 qm+ jede weitere Person maximal 15 qm.
Das bedeutet für dich derzeit: Angemessene Kosten für eine Wohnung von maximal 65 qm werden vom JC anerkannt und gezahlt. Deine jetzige Wohnung ist also größer, und auch noch teurer. Du zahlst 150,- drauf?
Dann braucht man auch nicht auf die anderen Möglichkeiten mit WoGG+10% oder PT abstellen.
Bringt m.E. bei 150,- Differenz nichts.

Wenn du dein 2. Kind bekommst, wäre als angemessen dann max.50+15+15= max. 80qm als angemessen zu erkennen.
Dann ist deine jetzige Wohnung immer noch größer und teurer als das JC anerkennt.
Ob Olpe den Alleinerziehenden Mehrbedarf an WohnFLÄCHE zugesteht, weiß ich nicht. Findest du evtl. hier:
https://www.harald-thome.de/media/files/richtlinien/KdU-Olpe-Kreis---01.03.2012.pdf

Das mit dem *Anspruch* hast du evtl. mißverstanden??
Die qm sind die Höchstwerte. Du hast also Anspruch auf --höchstens--- diese qm. Alles darunter kann auch angemessen sein. Größer kann die Wohnung sein, wenn sie nicht teurer ist.
(Also groß und billig darf sein und wird bezahlt)


Du kannst auf eigene Kosten in diese große Wohnung ziehen, das kann dir keiner verwehren. Das JC zahlt aber weder Kosten für Kaution noch Renovierung (Einzug/Auszug) noch sonstige Umzugskosten, auch keine Kaution.
Und dann nur die KdU, die du jetzt auch bekommst.
Grund:
§ 22 SGB 2, dort Absatz 1,
Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, wird nur der bisherige Bedarf anerkannt.
Das wäre zukünftig also soviel, wie du jetzt auch bekommst.

Ich würde an deiner Stelle in der jetzigen Wohnung bleiben, den Raum bei deiner Mutter weiterhin mieten und die 50,- Miete dort als Betriebsausgabe einkommensmindernd absetzen. Machst du sicher bereits?
Nur wenn ich jetzt weiterhin nur die damalige 64qm Wohnung übernommen bekomme und wohne bald in der 106qm Wohnung wären das 280 Euro die ich dazu steuern müsste und das ist mir natürlich zu viel.
Richtig erkannt!
Daher auch meine Überlegung ob ich mir erst mal meine jetzige Wohnung bewilligen lasse, 87qm, 3 Zimmer, 350kalt 150NK liegen somit außer der qm voll im Rahmen. Ist eine günstige Wohnung. Dann würde ich danach wieder auf Eigenverantwortung umziehen und hätte nur eine Differenz von 100Euro.
<<<Versteh ich leider nicht.>>>:confused:
Ich denke, du zahlst jetzt schon 150,- selbst dazu??Im Moment muss ich 150Euro im Monat noch selbst dazusteuern.
Also zu den 350M+150NK=500---- selbst noch 150 drauf?
Dann kostet deine Wohnung jetzt also 650,- bruttowarm?:confused:

Mehr als 500,- wirst du nicht anerkannt bekommen vom JC.
(Oder ich habe deine Zahlen falsch verstanden.)
 
E

ExitUser

Gast
@silka: ich habe das so verstanden, dass die jetzige Wohnung zwar zu groß ist, aber mit 3 Personen mit insgesamt 500 Euro finanziell im Rahmen liegen würde. Und die 150 Euro Zuzahlung ergeben sich daraus, dass der Auszug aus der vorherigen Wohnung, wo man nur zu zweit lebte, nicht genehmigt war und daher an KdU nur die 350 Euro bezahlt werden, die man vorher auch bekam.
So hab ich das verstanden. Und ich glaub, die Frage der TE ist, ob sie nun nachträglich, wo sie ja bald zu dritt sind, sich die Wohnung genehmigen lassen kann und dann die vollen 500 Euro bezahlt bekommt.
 
S

silka

Gast
@silka: ich habe das so verstanden, dass die jetzige Wohnung zwar zu groß ist, aber mit 3 Personen mit insgesamt 500 Euro finanziell im Rahmen liegen würde. Und die 150 Euro Zuzahlung ergeben sich daraus, dass der Auszug aus der vorherigen Wohnung, wo man nur zu zweit lebte, nicht genehmigt war und daher an KdU nur die 350 Euro bezahlt werden, die man vorher auch bekam.
So hab ich das verstanden. Und ich glaub, die Frage der TE ist, ob sie nun nachträglich, wo sie ja bald zu dritt sind, sich die Wohnung genehmigen lassen kann und dann die vollen 500 Euro bezahlt bekommt.
Ja? Also dann wohl so:
Sie zahlt jetzt 150,- darauf, weil sie vor 2 Jahren ohne Zusicherung in die 87-qm gezogen war.
Sie kriegt bis heute nur die KdU der vorigen Wohnung= 350,-
Sie zahlt an den Vermieter jetzt aber 500,-, legt also 150,- selber drauf.

Wieso sollte das JC jetzt die 87qm als angemessen *genehmigen*?
Das wird das JC nicht tun.
Ich wüßte leider keinen Grund.
 

Purzelina

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Das wird nicht einfach.

Das JC wird auf den ersten Umzug ohne Zustimmung Bezug nehmen. Gab es damals eine schriftliche Bestätigung des JC, dass der Umzug notwendig wäre?
 
E

ExitUser

Gast
Ja? Also dann wohl so:
Sie zahlt jetzt 150,- darauf, weil sie vor 2 Jahren ohne Zusicherung in die 87-qm gezogen war.
Sie kriegt bis heute nur die KdU der vorigen Wohnung= 350,-
Sie zahlt an den Vermieter jetzt aber 500,-, legt also 150,- selber drauf.

Wieso sollte das JC jetzt die 87qm als angemessen *genehmigen*?
Das wird das JC nicht tun.
Ich wüßte leider keinen Grund.


Ich wüsste auch keinen Grund, aber die TE ist offenbar der Ansicht, dass ihr 80qm und das Maximum an Miete, was das JC bewilligt, einfach zustehen.
 
G

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Gast
Die TE ist aktuell schwanger, womit sich die BG von zwei auf drei Personen erhöhen wird. Damit hat sich die Situation grundlegend geändert und ich finde es durchaus logisch, darüber nachzudenken, ob damit die jetzige Wohnung nicht voll übernommen werden müsste, weil sie ja nun angemessen wäre.
Rein vom gesunden Menschenverstand her kann es ja schließlich nicht sein, dass man, weil man - ums mal zu überspitzen - vor 20 Jahren als Single unerlaubt umgezogen ist, heute als BG mit fünf Kindern immer noch nur die Mietkosten der damaligen Single-Wohnung erhält.

Das JC wird da sicher anders denken (wollen), aber ich finde den Gedankengang der TE absolut logisch.
 

Purzelina

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ums mal zu überspitzen - vor 20 Jahren als Single unerlaubt umgezogen ist, heute als BG mit fünf Kindern immer noch nur die Mietkosten der damaligen Single-Wohnung erhält.
Mehr Mitglieder in einer BG müssen natürlich zu einer erneuten Prüfung der Angemessenheit führen.

Wobei die erste Wohnung mit 64 m² von der Größe her eventuell noch angemessen gewesen wäre, grad in den ersten Lebensjahres des 2. Kindes.
 
S

silka

Gast
Die TE ist aktuell schwanger, womit sich die BG von zwei auf drei Personen erhöhen wird. Damit hat sich die Situation grundlegend geändert und ich finde es durchaus logisch, darüber nachzudenken, ob damit die jetzige Wohnung nicht voll übernommen werden müsste, weil sie ja nun angemessen wäre.

Die 3er BG wohnt dann in 87qm zu 500,- bruttowarm.
Ob das nach den RiLi angemessen ist? Das kann die TE selbst prüfen. Sie könnte auch hier mal ihre Wohnkosten aufgeschlüsselt angeben nach:
Nettokaltmiete, kalte BK, Heizkosten, und Art der WWbereitung,
also dann wieviel € jeweils.
Aber ich lese auch, daß wohl bisher noch nie einer Kostensenkungs-aufforderung entgegengetreten wurde. Die TE hat wohl seit 2 jahren brav selbst die 150,- draufgelegt.
Evtl. BK-Nachzahlungen vielleicht auch??

Ob das JC gesunden Menschenverstand besitzt, darüber kann man philosophieren. Ich denke eher nicht, weil ein JC eine Verwaltung mit Verwaltungsvorschriften ist und spart, wo es immer grad geht.
Hier gehts um 150,- mtl., da bleibt nicht viel M-Verständnis;-(

Die hier schon verlinkte Olper RiLi wirds aber zeigen, ob dann für 3 Personen die Wohnung angemessen wäre.

Aber natürlich kommt hier auch wieder der Einwand:
-Kreis Olpe hat kein schlüssiges Konzept
-Heizkosten dürfen nicht gedeckelt werden.
-es muß nach WoGG+10% gezahlt werden.

Ja, ich weiß.
Wie setzt die TE das durch? Wer nimmt sie an die Hand?
 

Gaestin

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sie bekommt ja vom Vater des Kindes
ab sechs Wochen vor der Geburt Betreuungsunterhalt,
das Kind bekommt von ihm ab Geburt Unterhalt.
Das ältere Kind bekommt ja auch Unterhalt.
Viele JCs gewähren einem Kind ab 6 Jahre ein eigenes Zimmer.
 
S

silka

Gast
sie bekommt ja vom Vater des Kindes
ab sechs Wochen vor der Geburt Betreuungsunterhalt, das Kind bekommt von ihm ab Geburt Unterhalt. Das ältere Kind bekommt ja auch Unterhalt. Viele JCs gewähren einem Kind ab 6 Jahre ein eigenes Zimmer.

Nun, wenn das so ist, gut. Das konnte ich hier bisher nicht lesen.
Was hilft das aber bei dem Problem, was die TE hier aufzeigt?

Olpe gewährt Kindern ab 6 Jahren kein eigenes Zimmer. Ich konnte es dort nicht herauslesen. Aber bis zu 15 qm für jede weitere Person, ja, das gibt auch Olpe.
 

Gaestin

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es geht darum, was das JC sagen wird.
Dann soll sie Unterhaltsvorschuss beantragen.
Das sind alles Faktoren, die vom JC angesprochen
werden.
 

Trrr0913

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Sorry war heute Nachmittag nicht da...

Ich erkläre es nochmal genau:

- ich wohnte als ich noch kinderlos war in der 64qm Wohnung, 3 Zimmer, 259 kalt, Nebenkosten weiß ich nicht mehr genau, schätze waren so um die 100Euro, darin waren Heizkosten, Wasser, Kabelanschluss usw. Müllgebühren kamen extra. Warmwasser war über Strom.

- mein Sohn war geboren ich erhielt ab da ALGII und ich bewohnte die Wohnung noch bis er ca. 18 Monate alt war. Ich bekam diese auch genehmigt und im vollen Umfang bezahlt. Die Umstände waren aber schrecklich, immer wieder auftretender Schimmel, Vermieter macht nach 50 Jahren immer noch keine Renovierungen oder Baderneuerungen. Kinderzimmer lag direkt an der Wohnungshaustür und diese war nur eine normale Zimmertür mit Glasscheibe. Mittagsschlaf wurde ständig gestört.

- gegenüber wurde meine jetzige Wohnung frei, 87qm, 3 Zimmer, 350 kalt und 120 Euro NK. Warm Wasser ebenfalls über Strom. Der Antrag für diese Wohnung wurde abgelehnt. Ich zog dann trotzdem einfach um und habe die Differenz zur alten Miete von 150Euro selbst getragen.

- jetzt wohne ich hier 2 Jahre und bin schwanger, im Juli bin ich zu dritt.

Laut Kdu hatte ich mit 2 Personen 65qm Anspruch und Höchstmiete wäre 350 kalt gewesen.

Laut Kdu mit 3 Personen habe ich 80qm Anspruch und Höchstmiete wäre 420 kalt.

Interesse besteht wie gesagt an der 106qm Wohnung, allerdings nur unter der Vorraussetzung dass ich diese anteilig mir zustehend übernommen bekomme und ich eben die Differenz ca. 100 Euro wieder selbst trage.

Umzugskosten, Kaution etc. brauche ich nicht.

Alternative wäre in meiner jetzigen drin bleiben, aber nur unter der Voraussetzung dass ich diese im vollen Umfang übernommen bekomme. Es sind nur 7qm mehr, aber dafür ist sie 70Euro günstiger als die Höchstmiete die mir quasi zustände. Beispiel, ich könnte mir auch eine 70qm Wohnung suchen die 420 kalt kostet, aber das Amt spart mit einer 87qm und 350 kalt etwas mehr.
Hier im Hause lebt auch eine 3 köpfige Familie, die Wohnung hat allerdings 85qm wegen (Balkon), kostet aber das selbe und die wurde denen auch genehmigt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das Amt darauf beruft, dass ich ja damals einfach so umgezogen bin und die 64qm Wohnung ja auch mit 3 Personen reicht.

Was kann ich dann machen? Wieder zu meinen Eltern ziehen in ein Zimmer? Somit hätte ich eine unangemessene Unterkunft und würde dann wieder eine 80qm Wohnung genehmigt bekommen?? Das kann doch irgendwo nicht hinhauen oder? War es wirklich damals ein Fehler in diese günstige 64qm Wohnung zu ziehen und muss jetzt aus diesem Fehler die Konsequenzen ziehen?

Da muss es doch eine andere Lösung geben oder?

Sorry viele Abkürzungen hier sagen mir nichts, so gut kenn ich mich da auch wieder nicht aus... :icon_redface:
 

Trrr0913

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Ach ja ich bekomme vom Vater meines erstens Kindes 225Euro Unterhalt gezahlt. Mit jetzigem bin ich zusammen, aber wir wohnen nicht zusammen, geht leider wegen bestimmter Umstände noch nicht. Soll aber mal so passieren und wenn wir zusammen wirtschaften klappts auch ohne ALGII. Bis dahin wird er dann aber auch Unterhalt zahlen wenn das Baby da ist. Glaube das müssten 200Euro sein fürs erste Jahr.
 

Purzelina

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Laut Kdu hatte ich mit 2 Personen 65qm Anspruch und Höchstmiete wäre 350 kalt gewesen.

Laut Kdu mit 3 Personen habe ich 80qm Anspruch und Höchstmiete wäre 420 kalt.
Diesen "Anspruch" wird man aber nicht immer durchsetzen können, weil es nur eine Höchstgrenze ist.

Hat das Jobcenter damals die Notwendigkeit eines Umzugs anerkannt und war nur die angebotene Wohnung nicht angemessen oder wurde schon von vornherein die Notwendigkeit nicht gesehen?
 

Trrr0913

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Die Notwendigkeit wurde schon nicht anerkannt. Schimmel und Lärm sei kein Grund und die andere Wohnung sei auch zu groß.
Ganz genau weiß ich nicht mehr was in dem Schrieb stand.
 
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