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Schwanger - in eigene Wohnung ziehen

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,

ich (20) bin schwanger, geringfügig beschäftigt und wohne zur Zeit noch zusammen mit meinem Freund (22) in dem Haus seiner Eltern. Haben dort zwei Zimmer für uns, Wohn- und Schlafzimmer. Da es schon seit längerer Zeit mit dem Zusammenleben (mit den anderen Familienmitgliedern) nicht klappt, weiß ich, dass es mit dem Baby erst recht nicht funktionieren wird. Es leben noch seine Oma, sein Vater, seine Stiefmutter und sein Bruder in diesem Haus. Also sind wir seit ein paar Tagen auf Wohnungssuche. Dazu habe ich allerdings ein paar Fragen und ich hoffe hier Antworten zu finden.
Da er in der Ausbildung ist, müsste uns die Wohnung noch 2 Jahre bezahlt werden. Welcher Betrag wird ungefähr übernommen, bzw. wieviel m² groß darf die Wohnung sein? Hätten wir Anspruch auf ein paar Möbel etc., da wir wie gesagt nur ein Wohn- und ein Schlafzimmer besitzen!?
Und eine letzte Frage: Bin im 3. Monat, würde uns eine Wohnung jetzt bezahlt werden, gibt es einen bestimmten Zeitpunkt oder ist das egal? Wäre schön falls auch jemand dabei ist, der in einer ähnlichen Situation ist/war.
Bedanke mich schonmal im Voraus für die Antworten.

Liebe Grüße,
Antje
 
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14 Mai 2007
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#2
Das Amt wird gar nichts bezahlen wollen, da die Streitereien sich ja offenbar auch in Grenzen halten.

Erstmal muss man zum Amt gehen und sich eine sog. Zusicherung für den Umzug holen. Es sei denn Ihr werdet aus dem Haus geworfen.

Nachdem Ihr beim Amt wart müsst ihr wahrscheinlich zum Rechtsanwalt und der wird da wahrscheinlich auch nicht viel machen können.

Irgendwo habe ich glaube gelesen das das Kind 3 Jahre alt sein muss um einen Anspruch auf ein eigenes Kinderzimmer zu haben, bin mir nicht sicher.

Guck Dir das mal an, da steht so ziemlich alles drin:
http://www.harald-thome.de/media/files/Arbeitsmaterialien/SGB_II_Folien_21-10-2007.pdf

Im übrigen sollte man sich bei solchen Fragen stets vertrauensvoll an den jeweiligen zuständigen Mitarbeiter des Jobcenters wenden, dieser wird dann unparteiisch und objektiv über die diesbzgl. Rechte und Pflichten aufklären, so wie es das Gesetz vorsieht.

Kleiner Tipp: Beim Rausgehen bitte nicht vergessen sich zu verbeugen, gleichzeitig bitte Rückwärts das Büro verlassen. Dann fluppt es besser.
 
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