Schwacher Euro treibt Benzinpreis auf Rekordhöhe (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kikaka

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Die Benzinpreise entspannen sich.Heute früh an meiner Tankstelle Super E5 1,769, heute abend 1,699.
:icon_party:

Ölpreis aktuell | Öl | Ölkurs | finanzen.net
Schau Dir rechts das Schaubild Ölpreis in Dollar an.
Seit Juli 2012 ein stetiger Anstieg, zur Zeit Kurs 98,25 Dollar,aber im April 2012 stand der schon auf 110 Dollar,der Spritpreis war aber imApril bei ca. 1,50 €......Der trotzdem ansteigende Ölpreis wird aber immer mit dem sinkenden Euro begründet.
Nur die Spritsuppe dümpelt in riesigen Vorratslagern, eingekauft vor Monaten..Ein Wahnsinnsgeschäft für die Spritkonzerne.


Benzinpreise auf Rekordniveau (14442) | börsennews.de
Wo in diesem Fall der Spritpreis steht, zumindest wenn der Ölpreis das aktuelle Kursniveau hält oder sogar weiter steigt, möchte ich nicht wissen - wahrscheinlich über 2 Euro je Liter.

Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche..

es sei denn 1. die Börse crasht ,dann geht auch der Ölpreis in den Keller oder 2. der Euro steigt oder 3. der Gesetzgeber schreitet gegen die Einbunkerungspraxis der Multis zum generieren höherer Marktpreise ein. ( z. Bsp. der Verkaufspreis wird zum Datum der Einlagerung des Sprits fixiert, d.h. die Fixierung des Spritpreises an aktuellen Parametern wie Öl/Europreis wird verboten )
 

arbeitslos in holland

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es ist kaum zu glauben:

die weiter steigenden benzinpreise haben mich dazu gezwungen, meinen relativ spritarmen opel kadett, mit geregeltem 3wegekat, jetzt endgültig stillzulegen.

als ersatz habe ich einen 30 jahre alten rußkessel aus dem hause daimler-benz.

der näxte idiot der mir mit der umweltschädigung meines vehikels kommt, bekommt meine ktonr. genannt. dort kann er für mich 30 mille einzahlen, die ich zweckgebunden für ein elektroauto ausgeben würde und werde

umweltschutz kann ich mir nimmer leisten :icon_evil:
 

Verschwörung

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Und bald heißt es, dass der hohe Benzinpreis am zu starken Euro liegt :biggrin:
 
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es ist kaum zu glauben:

die weiter steigenden benzinpreise haben mich dazu gezwungen, meinen relativ spritarmen opel kadett, mit geregeltem 3wegekat, jetzt endgültig stillzulegen.

als ersatz habe ich einen 30 jahre alten rußkessel aus dem hause daimler-benz.

der näxte idiot der mir mit der umweltschädigung meines vehikels kommt, bekommt meine ktonr. genannt. dort kann er für mich 30 mille einzahlen, die ich zweckgebunden für ein elektroauto ausgeben würde und werde

umweltschutz kann ich mir nimmer leisten :icon_evil:

Ich habe auch einen alten Rußkessel:biggrin:
Allerdings aus dem Hause Ford.
Und ich bin froh, dass ich nur 5 km von der Holländischen Grenze entfernt wohne, so dass ich wenigstens den Diesel billiger tanken kann. Und Kaffee wird dann auch gleich mitgenommen, da er bei Euch ja auch viel billiger ist, was für mich Kaffeesüchtigen wichtig ist:biggrin:
 
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FrankyBoy

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Weder der Dollarkurs noch der Rohölpreis haben den Einfluss auf unsere Benzinpreise, wie es theoretisch sein müsste - die Raffgier der Öl-Konzerne ist hier das wichtigste Element.
 
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Gast
Weder der Dollarkurs noch der Rohölpreis haben den Einfluss auf unsere Benzinpreise, wie es theoretisch sein müsste - die Raffgier der Öl-Konzerne ist hier das wichtigste Element.
Wollte unsere Regierung nicht etwas dagegen unternehmen?
So in der Art wie in Österreich?
Es wurde doch lautstark angekündigt.
Und, wann passiert es endlich?
In 10 Jahren?
Oder dauert es noch länger, etwa so lange, bis man von der Kreisbehörde Bescheid wegen seinen Schwerbehindertenausweis bekommt? (OK, etwas übertrieben, aber nur etwas:biggrin:)
 
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Gast
OK, mal ein Beispiel.
Die Shell Tankstelle bei uns im Städtchen.
Gestern Morgen, der Diesel 1,579 Euro.
Gestern Mittag 1,479 Euro
Heute Morgen 1,579 Euro

Also in meinen Augen Betrug am Verbraucher.
Denn so geht es jeden Tag, 10 Cent rauf und runter.
 

münchnerkindl

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Wenn man die immer wiederkehrende Debatte um den Spritpreis verfolgt, könnte man meinen, es gäbe ein Grundrecht aufs Autofahren. Die Argumentation geht nämlich meist so: Die Bürger sind aus verschiedensten Gründen (Beruf, Kinder, Einkäufe) auf ein Auto angewiesen und werden vom Staat und den Ölmultis durch horrend hohe Preise an den Zapfsäulen in ihrer Fahrfreiheit eingeschränkt.

Diese Argumentation ist aber falsch.

Die Argumentation ist nicht falsch. Die Verfügbarkeit von billigem Treibstoff hat zu einer Gesellschaftsstruktur geführt wo Mobilität zu einer Notwendigkeit geworden ist.

Früher hatten grosse Betriebe zB Betriebswohnungen in Fusswegsdistanz zum Arbeitsplatz oder man wohnte anderweitig in der Nähe der Arbeitsstelle und es gab auch auf dem Land alle Geschäfte für die lebensnotwendigen Güter am Ort. Familien haben auch tendenziell nicht über die ganze Republik verstreut gewohnt, man blieb eher am Ort.

Wenn wir sagen, okay, verunmöglichen wir die ständige Autofahrerei dadurch daß die Spritpreise so steigen daß zB Pendeln sich nicht mehr rechnet, dann muss man aber auch wieder Arbeit und Wohnort am selben Platz haben können, entweder die Arbeit an den Wohnort der Angestellten verlegen oder am Arbeitsplatz Mitarbeiterwohnungen schaffen.


Es ist jedenfalls genauso ein Missstand daß Arbeitmehmer durch die ganze Republik zu ihrer Arbeit gekarrt werden wie es ein Missstand ist daß man Güter über die ganze Welt karrt.
 
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Gast
Die Argumentation ist nicht falsch. Die Verfügbarkeit von billigem Treibstoff hat zu einer Gesellschaftsstruktur geführt wo Mobilität zu einer Notwendigkeit geworden ist.

Früher hatten grosse Betriebe zB Betriebswohnungen in Fusswegsdistanz zum Arbeitsplatz oder man wohnte anderweitig in der Nähe der Arbeitsstelle und es gab auch auf dem Land alle Geschäfte für die lebensnotwendigen Güter am Ort. Familien haben auch tendenziell nicht über die ganze Republik verstreut gewohnt, man blieb eher am Ort.

Wenn wir sagen, okay, verunmöglichen wir die ständige Autofahrerei dadurch daß die Spritpreise so steigen daß zB Pendeln sich nicht mehr rechnet, dann muss man aber auch wieder Arbeit und Wohnort am selben Platz haben können, entweder die Arbeit an den Wohnort der Angestellten verlegen oder am Arbeitsplatz Mitarbeiterwohnungen schaffen.


Es ist jedenfalls genauso ein Missstand daß Arbeitmehmer durch die ganze Republik zu ihrer Arbeit gekarrt werden wie es ein Missstand ist daß man Güter über die ganze Welt karrt.

Dann müssen Zeitarbeitsfirmen aber viele Häuser bauen.
Und man müsste einmal im Monet umziehen.
Oder gibt es heute noch andere Stellen?
 

münchnerkindl

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Oder gibt es heute noch andere Stellen?

Naja, früher hatte man einen Job auch für Jahrzehnte.


Eben. Dieser Zustand konnte sich nur entwickeln weil es eben jahrzehntelang billigen Treibstoff gab und es für einen Arbeitnehmer billig war jeden Monat hunderte Liter Sprit durch den Motor zu jagen nur um an eine weiter entfernte Arbeitsstelle zu kommen.

Den gibt es in absehbarer Zeit eben nicht mehr, also muss sich die Gesellschaftsstruktur wieder umstellen. Ich fürchte vor allem die Leute auf dem Land, wo keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen wird das hart treffen.


Das ganze wird zu mehr Konzentration auf die Städte führen, wo man jeden beliebigen Ort gut mit Öffis erreichen kann. Was natürlich alles andere als gesund ist.
 
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Naja, früher hatte man einen Job auch für Jahrzehnte.


Eben. Dieser Zustand konnte sich nur entwickeln weil es eben jahrzehntelang billigen Treibstoff gab und es für einen Arbeitnehmer billig war jeden Monat hunderte Liter Sprit durch den Motor zu jagen nur um an eine weiter entfernte Arbeitsstelle zu kommen.

Den gibt es in absehbarer Zeit eben nicht mehr, also muss sich die Gesellschaftsstruktur wieder umstellen. Ich fürchte vor allem die Leute auf dem Land, wo keine öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen wird das hart treffen.


Das ganze wird zu mehr Konzentration auf die Städte führen, wo man jeden beliebigen Ort gut mit Öffis erreichen kann. Was natürlich alles andere als gesund ist.
Ja, dass mit den öffentlichen Verkehrsmittel ist echt traurig.
Ich wohne auch auf dem Land.
Und vor etwa 15 jahren gab es hier noch gute Busverbindungen zu den Nachbarstädten.
Aber die wurden alle aus Geldmangel gekappt.
Auch die Ärzte werden hier weniger, so dass viele ältere Menschen gezwungen sind, mit dem Taxi in die nächste Stadt zu fahren.
 

Wausch

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Früher hatten grosse Betriebe zB Betriebswohnungen in Fusswegsdistanz zum Arbeitsplatz oder man wohnte anderweitig in der Nähe der Arbeitsstelle und es gab auch auf dem Land alle Geschäfte für die lebensnotwendigen Güter am Ort. Familien haben auch tendenziell nicht über die ganze Republik verstreut gewohnt, man blieb eher am Ort.
Das will aber niemand mehr. Wer möchte denn direkt neben einer Fabrik wohnen? Niemand! Unternehmen werden seit Jahrzehnten aus Wohngebieten verbannt. Irgendwer fühlt sich wegen irgendwas immer gestört: LKW-Verkehr, Geräusche durch Maschinen usw.

Die Firmen siedeln sich entweder in Industriegebieten an oder ziehen dorthin um. Wie kommt man dahin? Mit dem Auto! Es geht natürlich noch anders: z.B. Ferrero lässt einen Bus über die Dörfer touren und holt Mitarbeiter ab und fährt sie wieder nach Hause. Den Bus habe ich selbst gesehen. Er fährt für das "Mon Cherie"-Werk im hessischen Stadtallendorf.

Nochmal: Wohnen neben einem Industriebetrieb ist nicht erwünscht!
 

münchnerkindl

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Das will aber niemand mehr.

Nochmal: Wohnen neben einem Industriebetrieb ist nicht erwünscht!
Heutzutage sind Industriebetriebe nicht mehr die Dreckschleudern wie vor 40 Jahren. Wenn man nicht gerade an der Zubringerstrasse wohnt wo ständig Material geliefert wird wohnt gibt es überhaupt nichts das dagegen spricht.

Das will niemand mehr? Ich denke es gibt nicht weniger Menschen die liebend gerne in bequemer Fahrraddistanz zu ihrem Arbeitgeber wohnen wollen würden anstatt jeden Tag 50 Kilometer zu pendeln.

Das Problem ist halt daß es sich heutzutage überhaupt nicht mehr lohnt Wohnraum in der Nähe des Arbeitgebers zu besorgen daman ja nicht wissen kann wann dieses Arbeitsverhältnis enden wird.
 

Wausch

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Das will niemand mehr? Ich denke es gibt nicht weniger Menschen die liebend gerne in bequemer Fahrraddistanz zu ihrem Arbeitgeber wohnen wollen würden anstatt jeden Tag 50 Kilometer zu pendeln.
Ansichtssache. Ich wohne ca. 50 Meter von einem kleinen, aber sehr alten Industriebetrieb entfernt. Morgens der LKW-Verkehr ist kein Vergnügen. Direkt gegenüber gibt es ein Appartmenthaus mit ca. 20 Mietparteien. Wenn man die hört, sind sie nur am schimpfen. Es arbeitet übrigens niemand von denen in der Firma.
 
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FrankyBoy

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Die raffgierigen Ölmultis treiben die Benzinpreise auf Rekordhöhe und unsere Volksverräter unterstützen sie nach Kräften dabei - hier ist der Beweis:

Diesel umsonst !!! Dr. Christian Koch Patent

Alphakat bietet eine Alternative zu den heute bekannten Verfahren der Pyrolyse, Verbrennung, Vergasung und biologischer Entsorgung durch eine moderne Kopie der Erdölbildung der Erde. Es handelt sich um ein katalytisches Verfahren, das der Erde auf ihrem Wege von einer... Diesel umsonst !!! Dr. Christian Koch Patent - YouTube
 
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FrankyBoy

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Noch ne Alternative entdeckt - alleine schon der Titel ist Kult:

Fluxkompensator - Müll als Treibstoff Ein ganz interessanten Beitrag über eine neue Erfindung. Den "Fluxkompensator". Benannt nach dem gleichnamigen Gerät aus "Zurück in die Zukunft II". Das Geräte wurde von Peter Eckhoff zusammen mit Jean-Marie Stankovicc-Gansen entwickelt. Das Auto besitzt zusätzlich einen ganz normalen Benzinmotor. Der "Fluxkompensator" liefert nur zusätzlichen Treibstoff für den Motor.

Fluxkompensator - Müll als Treibstoff - YouTube



 

Hartzeola

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TickTack

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Ich war gestern Tanken. Grundsätzlich tanke ich - wenn möglich nur in Österreich (Bregenz). Dort ist der Spritpreis um ca. 30 ct. der Liter günstiger als in Deutschland. Da bei den Hofer-Filialen (wie hier Aldi) immer mehr Tankstellen ohne Personal eröffnet werden, so wurde auch gestern wieder eine 2. Tanke in Vorarlberg (Bregenz) in Betrieb genommen, bei der für eine kurze Zeit Sonderpreise gelten. Für 80 Liter habe ich 95,20 Euro bezahlt - macht einen Literpreis von 1.19 €.
 
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ExitUser

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Warum gibts hier im Board eigentlich fast nur negative Meldungen???


Der Benzinpreis ist mal eben so innerhalb einer Woche richtig gefallen,

E5 von1,769 aus 1,629 an drei Tankstellen in meiner Nähe.
 
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FrankyBoy

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Mensch Leute, die Ölmultis saugen uns aus wie Weihnatsgänse, staatlich protektioniert oder was glaubt ihr, warum wir unsere Gebäudeheizungen und Kraftwerke, wenn überhaupt nur mit Öl und Gas betreiben können und bei den Kraftfahrzeugen dito?

Es existieren doch längst Techniken, die Erdöl und Erdgas einfach überflüssig machen aber daran würde ja die Ölindustrie zugrunde gehen und die schmieren unsere Volksverräter und deshalb können die auch Preise nehmen wie es ihnen gefällt!
 

TickTack

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Geld in die Hand nehmen und diese Techniken vermarkten. Wenn man sich so sicher ist, dann steht man vor einer Goldgrube - oder danach vor dem Ruin.

Wenn diese Techniken ausgereift und somit verfügbar wären, dann würde bereits zig-tausend Investoren am Start stehen und richtig Kasse machen.
 
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