Schuldentilgung durch Einkommen? Ist es dann noch Einkommen?

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Corneregel

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Hallo,

die Überschrift sagt es eigentlich schon. Einkommen ist ja etwas nur wenn es einem zur Verfügung steht.

Was ist denn wenn dieses Einkommen direkt jemand anderes bekommt bzw. zufliesst, da ein Vertrag zur Schuldentilgung vorhanden ist? Da das Geld dann ja theoretisch und praktisch nicht zur Verfügung stand.
Handelt es sich um Einkommen oder als was wird dies ausgelegt?
 

vidar

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Natürlich ist es Einkommen. Die Allgemeinheit ist für die Tilgung der Schulden einer fremden Person nicht zuständig. Die verursachten Schulden sind ein „Privatvergnügen“ des Schuldners.
 

Kerstin_K

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Das einzige was geht, ist, dass eine andere Person für Dich direkt eine Rechnung bezahlt.

Beispeil: Jemand wiell Dir ein Fahrrad schenken. Du suchst das fahrrd aus un dder Schenker überweist direkt an den Verkäufer.
 

Corneregel

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Das mit dem Fahrrad ist einleuchtend, aber handelt es sich dann nicht um Geldwäsche? Man lässt andere Dinge kaufen um dann diese Dinge in Geld wieder umzuwandeln.

Was mich im allgemeinen interessiert. Was genau wird als Einkommen definiert? Denn ein Darlehen ist ja auch ein einmaliges Einkommen, wird aber nicht berücksichtigt, da vertraglich eine Rückzahlungsvereinbarung getroffen wird. Warum gilt eine vertragliche Schuldentilgung, dann nicht ähnlich wie ein Darlehensvertrag.

Dies würde bedeuten: Jemand (hier Sozialhilfeempfänger) geht arbeiten, hat aber einen Vertrag mit dem Gläubiger um die Schulden zu tilgen und der Arbeitgeber überweist das Geld nicht dem Sozialleistungsempfänger sondern dem Gläubiger.
Weder das Geld steht hier dem Sozialleistungsempfänger zur Verfügung und es handelt sich um eine Rückzahkung (ählich eines Darlehens) welches nur der Arbeitgeber dem Gläubiger zuwendet.

Lieben Gruß
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Jemand (hier Sozialhilfeempfänger) geht arbeiten, hat aber einen Vertrag mit dem Gläubiger um die Schulden zu tilgen und der Arbeitgeber überweist das Geld nicht dem Sozialleistungsempfänger sondern dem Gläubiger.

Sowas gibt es nicht.

Der Staat will auch seinen Anteil an der Schaffenskraft des Arbeitnehmers. Abgesehen davon ist es Blödsinn. Wer wirklich einen Haufen Schulden angehäuft hat, sollte eine Privatinsolvenz anstreben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Dies würde bedeuten: Jemand (hier Sozialhilfeempfänger) geht arbeiten, hat aber einen Vertrag mit dem Gläubiger um die Schulden zu tilgen und der Arbeitgeber überweist das Geld nicht dem Sozialleistungsempfänger sondern dem Gläubiger.
Das macht der AG aber nicht von sich aus, sondern auf Bitten des Schuldners, der damit selbst über das Geld verfügt hat = anrechenbares Einkommen.
 
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