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Schulden tilgen durch den Verkauf von Möbeln ?

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E

ExitUser

Gast
Kann ich zur Tilgung von Schulden, die durch Leistungskürzung bei ALGII, oder einen kinderreichen Haushalt einfach auftreten, eingetreten sind, Möbel oder anderes aus meinem Haushalt verkaufen.

Jeder Schlaue wird sagen, daß ich das ja niemandem sagen muss, wenn ich was verkaufe.

Nur, bei dem was sich da entwickelt, kann ich fast zu 100% davon ausgehen, daß mich das Amt fragt, woher ich z. B. das Geld zum Ausgleich meiner Mietdifferenz habe.

Muss ich also Beträge damit als Einnahmen angeben und mindernd anrechnen lassen?

Hab ich ausser dem Betrag, der mir gewährt wird, keinen anderen Spielraum Schulden zu tilgen? (durch abhungern)

Oder muss ich ein Darlehen beantragen, das mir nicht gewährt wird?


* Das ist wie im Knast ... ein Leben nach Vorschriften
 
E

ExitUser

Gast
Zunächst einmal die Frage, welche Leistungen sind dir in welcher Höhe gekürzt worden?

Denn zunächst einmal müßten die KdU doch weitergezahlt werden.

Aber um deine Frage nach dem Möbelverkauf ganz konkret zubeantworten:

Du kannst deine Möbel verkaufen.
Einnahmen aus dem Verkauf von Hausrat, persönlichen Gegenständen, Kleidung usw. stellen kein anrechenbares Einkommen dar. Dies ergibt sich u.a. aus der Definition von Vermögen nach § 12 SGB II (identisch mit § 19 SGB XII). Für dich interessant ist allerdings nicht, was nun im Einzelnen als Vermögen gilt, sondern vielmehr, was als nicht anrechenbares Vermögen angesehen wird (§ 12 III SGB II).

Dazu zählt insbesondere:
Angemessener Hausrat (§ 12 III Nr. 1 SGB II)
Angemessenes Kraftfahrzeug für jedes erwerbsfähige Mitglied der Bedarfsgemeinschaft (§ 12 III Nr. 2 SGB II)
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Barney,

die Leistungenskürzung ist bei KDU (siehe altern. Thread ) 7 Personen mit echten 782,66 und bewilligten 570 als " angemessen"!
(Widerspruch etc. läuft) Es werden nur 570 gezahlt.
Antrag auf Beratungshilfe wurde verwehrt, ebenso auch Prozessbeihilfe zu diesem Bescheid. ( siehe altern. Thread, Martin hat eine Kopie) ... ?

Es sind vier Grundschulkinder im Haushalt und ein Volljähriger.

Wie da trotz aller Bemühungen Rückstände auflaufen, bedarf wenig Erklärung, alleine der Aufwand für Schulbücher etc.

Also betreib ich das bis zum Ausverkauf ... ?
 
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