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Schulden nach Eröffnung der Verbr.Insolvenz

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Axel27

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#1
Meine Verbr.Insolvenz wurde bereits eröffnet.

Nun habe ich aber weitere Schulden gemacht (Keine Kredite)Ratschläge . Ich habe zum Beispiel eine Telefonrechnung nicht zahlen können. Und 3 andere Rechnungen aus Internetdienstleistungen (Clickandbuy) Ebay-Verkaufsprovision, Eine Rechnung von Amazon...
Außer der Telefonrechnung sind es "nur" Kläckerbeträge jedoch kann ich einfach das Geld nicht aufbringen so sehr ich es auch möchte. Aus meinem mir zur Verfügung stehenden ALG2-Geld kann ich nicht mal 1Euro abdrücken. Es deckt einfach meine laufenden kosten (Strom, Telefon, Verpflegung)

Da ich nun vor 2Tagen einen Vollstreckungsbescheid bekommen habe, habe ich sehr große Angst. Aus der Angst heraus habe ich den GRatschläge läubiger angerufen und gebeten es irgendwie in Raten abzustottern. Ich habe Angst das wenn mein TH davon erfährt, meine Insolvenz aufgehoben wird, da ich ja keine weitern Schulden machen darf.

Vor c.a. 2 Monaten habe ich mit meinem TH telefoniert da ich mich gern Freiberuflich machen wollte. Mein TH sagte mir das es zur Zeit nicht gehe weil ich mich zur Zeit in einer sogenannten Karrenzzeit befinde in der Gläubiger noch nachmelden können...

Was bedeutet es "nachmelden können"?


Was soll ich nur tun? Soll ich morgen meinen TH anrufen und ihm sagen das ich weitere Forderungen bekommen habe.

Nochmal zur verdeutlichung. Alle hier beschriebenen Forderungen sind erst angefallen nachdem das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Ich wäre für Ratschläge SEHR! dankbar!
 

physicus

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#2
hi,

also das ist so, alles was du vor der eröffnung an schulden gemacht hast gibst du deinem Th an, das wird mit in die liste der gläubiger aufgenommen.


wenn du allerdings erneute schulden machst, welche auflaufen NACHDEM das insolvenzverfahren eröffnet wurde, wird eine sofortige versagung der restschuldbefreiung nach sich ziehen und somit das verfahren hinfällig.

ich muss dich allerdings mal ernsthaft fragen wieso du so einen mist machst?
denn genau das wird dich dein TH fragen, bevor er den kram weiter an den richter melden muss.:icon_eek:

es tut mir leid, aber da kann man echt nur den kopf schütteln.:icon_eek:

ich hoffe dir ist bewusst, das wenn der richter deinen fall nun negativ abschliesst, du die nächsten 10!!! jahre keine priv. insolvenz mehr beantragen kannst/darfst.


Ich habe Angst das wenn mein TH davon erfährt...
auch hier muss ich dir sagen, das er davon erfährt sobald er deine schufa abfragt, eine eröffnung der priv. insolvenz wird dort nämlich eingetragen...

da hast du mal einen richtigen bockmist verzapft, sorry aber das must du dir echt sagen lassen.

wenn du riesengroßes glück hast, dann sind das echt nur peanutsbeträge und die gläubiger lassen sich auf eine ratenzahlung ein, aber sobald die eine schufaprüfung veranlassen, bist du geliefert.
das ist hart aber es ist so, tut mir leid das ich dir in der beziehung nichts positives sagen kann.

mfg physicus
 

Axel27

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#3
Danke Physicus für deine "nett Formulierte" FALSCHaussage. Ich habe gerade selber Erfahren das Neuschulden nicht in die Insolvenz fließen, diese aber auch nicht zur versagung der Restschuldbefreiung führt.

Es heißt:
Der Antrag steller sollte keine neuen Schulden machen und nicht der Antragsteller darf keine neuen Schulden machen.

Wie gesagt wurde mir gerade in einem anderen Forum sehr sachlich erklärt wie es wirklich ist.

P.S Ganz tolle Signatur, da kann man nur den Kopf schütteln
 

physicus

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#4
nun ich glaube du wurdest schön verarscht in dem "anderen" forum, aber mach du mal was du für richtig hältst, ich habe hier eben aus der vor mir liegenden gesetzteslage zitiert...

offensichtlich zimmerst du dir die für dich beste variante zurecht, warten wir doch ab was passiert, es trifft nicht mich sondern dich.
von daher *schulterzuck*

meine signatur ist nicht dafür da zu gefallen, sondern die wahrheit zu sagen!
 

twaini

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#5
@Axel,also mal vorweg mach dir nun kein dicken Kopf,denn mit dem was du aus dem anderen Forum wohl erfahren hast liegst du richtig.

Diese Karenzzeit ist nur eine öffentliche bekanntgabe deiner Schulden,das an gewissen stellen nun aushängt das du in die Insolvenz gehst.

Das ganze hat den tieferein Sinn das sich eventuell noch Gläubiger melden die du vieleicht vergessen hast und dieses sofern sich wer meldet kann gegebenfalls zur Versagung der Insolvenz führen.

Die neu gemachten Rechnugen fallen da nich drunter,allerdings hier an dieser Stelle sei eine Warnung ausgesprochen,kann man dir nachweisen das du Schulden gemacht hast obwohl du wußtest das du es nicht bezahlen kannst fällt das unter dei Kategorie betrug. Auch dann wer dein verfahren gefärdet,mein Rat sie zu egal wie das du diese klecker beträge wie du sie nennts irgendwie abstotterst,gegebenenfalls dir bei Freunden /Familie was leihst dafür.

Das zum Schluss noch,unter die Insolvenz fallen nur Schulden die vor Eröffnung des Verfahrens bekannt waren/sind,jedoch nicht die ,die du eventuell während des verfahrens machst.

Auch hier an dieser stelle sei noch angemerkt ,wenn dein Insolvenzverwalter merkt das du mit deinem Geld nicht vernünftig arbeitest und weiterhin Schulden machst obwohl du es nicht bezahlen kannst,kann auch ebend dies zu einem Abbruch des Verfahrens führen.
 
E

ExitUser

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#6
... mein Rat sie zu egal wie das du diese klecker beträge wie du sie nennts irgendwie abstotterst,gegebenenfalls dir bei Freunden /Familie was leihst dafür.
Unbedingt machen, sonst hast du ein Problem.
 

Silvia V

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#7
http://dejure.org/gesetze/InsO/289.html
§ 290 Versagung der Restschuldbefreiung

(1) In dem Beschluß ist die Restschuldbefreiung zu versagen, wenn dies im Schlußtermin von einem Insolvenzgläubiger beantragt worden ist und wenn 1. der Schuldner wegen einer Straftat nach den §§ 283 bis 283c des Strafgesetzbuchs rechtskräftig verurteilt worden ist,
2. der Schuldner in den letzten drei Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag vorsätzlich oder grob fahrlässig schriftlich unrichtige oder unvollständige Angaben über seine wirtschaftlichen Verhältnisse gemacht hat, um einen Kredit zu erhalten, Leistungen aus öffentlichen Mitteln zu beziehen oder Leistungen an öffentliche Kassen zu vermeiden,
3. in den letzten zehn Jahren vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag dem Schuldner Restschuldbefreiung erteilt oder nach § 296 oder § 297 versagt worden ist,
4. der Schuldner im letzten Jahr vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder nach diesem Antrag vorsätzlich oder grob fahrlässig die Befriedigung der Insolvenzgläubiger dadurch beeinträchtigt hat, daß er unangemessene Verbindlichkeiten begründet oder Vermögen verschwendet oder ohne Aussicht auf eine Besserung seiner wirtschaftlichen Lage die Eröffnung des Insolvenzverfahrens verzögert hat,
5. der Schuldner während des Insolvenzverfahrens Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten nach diesem Gesetz vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat oder
6. der Schuldner in den nach § 305 Abs. 1 Nr. 3 vorzulegenden Verzeichnissen seines Vermögens und seines Einkommens, seiner Gläubiger und der gegen ihn gerichteten Forderungen vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben gemacht hat.

(2) Der Antrag des Gläubigers ist nur zulässig, wenn ein Versagungsgrund glaubhaft gemacht wird.
http://dejure.org/gesetze/InsO/290.html

Die neuen Schulden müssen nicht zwangsläufig zur Versagung der Restschuldbefreiung führen,denn sie werden gesondert behandelt und fallen nicht unter das Vollstreckungsverbot.Jedoch könnte es sein,das der Gläubiger trotzdem lange warten muss,da ja schon während der Inso der pfändbare Betrag abgeführt wird.
Wie schon geschrieben,birgt die Neuverschuldung jedoch auch eine hohe Brisanz in sich.Erfährt einer der Neugläubiger von der Insolvenz,z.B. Amazon(ich vermute,da wurde bestellt und nicht bezahlt),dann wäre eine Anzeige wegen Eingehungsbetruges möglich.
Jedoch müsste dann in diesem Fall ein Insolvenzgläubiger den Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.

http://dejure.org/gesetze/InsO/291.html
 

physicus

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#8
Jedoch müsste dann in diesem Fall ein Insolvenzgläubiger den Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.
und genau das wird er dann auch machen....
weil dies atm seine einzige möglichkeit ist seine rechte zu wahren und überhaupt an geld vom schuldner zu kommen.
da das konto unter gläubigerschutz steht und natürlich auch der schuldner selber, wird sich im verlaufe dessen der gläubiger IMMER an den richter wenden....

damit bist du als unbelehrbarer abgestempelt und ich wette damit das dir dann JEDER richter die meinung geigt.

man sollte sich mal fragen WARUM man denn eine priv. inso angeht, doch wohl, weil man irgend wann mal raus will aus der misslichen lage mit GV etc.
was bringt die aber, wenn man die GV sofort wieder, noch während der 6 jahre, auf der matte stehen hat?
 
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#9
Hallo,



das
Zitat:
Jedoch müsste dann in diesem Fall ein Insolvenzgläubiger den Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen.
und genau das wird er dann auch machen....
wird jeder Gläubiger mit Freuden machen,wenn sich ihm eine Gelegenheit dazu bietet.......
Schließlich ist die Insolvenz des Kleinen Mannes (vor allem von Inkasso-Betrieben) vehement bekämpft worden...schließlich sah man seine
Felle schwimmen......Otto Normalverbaucher ist doch die ideale Melkkuh....im Gegensatz zu Firmen,wo mit der Insolvenz in der Regel dann nichts mehr zu holen ist.....den Kleinen Mann kann man 30 Jahre "melken"...
Lohn,Rente oder ALG.....da ist immer was....und das 30 Jahre lang....

Von daher kann ich über das Verhalten von Axel27 nur mit dem Kopf schütteln....

In der Insolvenz darfst du nichts auf Rechnung oder Raten bestellen....beides wären de facto Kreditverträge,die du als Insolventer aber gar nicht eingehen darfst.....neben der Strafrechtlichen Relevanz,für die sich die Gläubiger aber in der Regel weniger interessieren (Grund: wer im Knast sitzt,kann nichts Zahlen.....:icon_smile: )
haben die aber ein wachsames Auge auf die Schufa......

Die lassen dich schön 6 Jahre zahlen und dann kommt der Hammer.....:icon_biggrin:


Restschuldbefreiung ade.......

Außerdem solltest du mal über Kostenkontrolle nachdenken....
Telefonrechnung zu Hoch ??? ......
Handy....
Prepaid anschaffen und nur zum Anrufen lassen ...ich habe generell kein Guthaben drauf....:)

Festnetz....
Provider wechseln....FLAT-Rate nehmen und Sonder,Auslands-und Handy-Nummern sperren lassen......
so lernst du nebenbei bemerkt auch mal deine wahren Freunde kennen.....


Und das wird nicht nur von ALG-2 Empfängern so gemacht.....hier im Revier hat die Wirtschaftskrise auch sehr viele (bisher) gutverdienende auf Sparkurs gebracht......


mfg
 

Silvia V

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#10
In der Insolvenz darfst du nichts auf Rechnung oder Raten bestellen....beides wären de facto Kreditverträge,die du als Insolventer aber gar nicht eingehen darfst.....neben der Strafrechtlichen Relevanz,für die sich die Gläubiger aber in der Regel weniger interessieren (Grund: wer im Knast sitzt,kann nichts Zahlen.....:icon_smile: )
haben die aber ein wachsames Auge auf die Schufa......
Das ist so nicht ganz richtig,auch in der WVP kannst man Ratenverträge abschließen,man kann auch ein Haus kaufen und das auf Kredit.....wenn sich denn eine Bank findest,die finanziert:icon_kratz:.
Solange das Geld pünktlich zurück gezahlt wird,kräht kein Hahn danach,denn das unpfändbare Einkommen ist frei verwendbar.
Selbst wenn irgendwann die Situation eintritt,das nicht mehr gezahlt werden kann(Arbeitslosigkeit,Krankheit u.a.),dann sind dies neue Schulden und der Tanz geht von vorne los,diese Verbindlichkeiten haben nichts mit der laufenden Insolvenz zu tun.
Böse wird es eben nur,wenn man Verbindlichkeiten nach dem Prinzip Hoffnung eingeht...."vielleicht gewinne ich ja nächste Woche im Lotto.":icon_eek:...dann ist man,wie schon erwähnt ganz schnell wegen Eingehungsbetrug dran.
 

Muzel

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#11
Die Bankrottstrafbarkeit wurde auch auf Privatinsolvenzen ausgeweitet.
 

physicus

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#12
Das ist so nicht ganz richtig,auch in der WVP kannst man Ratenverträge abschließen,man kann auch ein Haus kaufen und das auf Kredit.....wenn sich denn eine Bank findest,die finanziert
sorry aber das ist völliger unfug, du wirst keine bank finden, die dir mit laufendem insolvenzverfahren, auch nur ein brötchen finanziert.
eine eröffnung der insolvenz, wird in der schufa eingetragen....

Solange das Geld pünktlich zurück gezahlt wird,kräht kein Hahn danach,denn das unpfändbare Einkommen ist frei verwendbar.
das ist zwar richtig, aber spätestens wenn du eine sache via ratenzahlung kaufst, diese nicht mehr zahlen kannst, fangen die hähne um so lauter an zu krähen. ^^
da fällt mir noch ein, ein ratenzahlungsvertrag ruft automatisch einen gläubiger auf den plan, denn das ist der an den du zahlst, das könnte unter umständen schon unter bevorteilung von gläubigern fallen, erfährt dies ein inkassobüro zum bsp. dann wird es richtig eng und du kannst dann versuchen das gegenteil zu beweisen. ^^

Selbst wenn irgendwann die Situation eintritt,das nicht mehr gezahlt werden kann(Arbeitslosigkeit,Krankheit u.a.),dann sind dies neue Schulden und der Tanz geht von vorne los,diese Verbindlichkeiten haben nichts mit der laufenden Insolvenz zu tun.
der tanz geht sicher nicht von vorne los, denn nach versagter restschuldbefreiung darfst du erst nach weiteren 10!! jahren eine erneute insolvenz beantragen.

mfg physicus
 

Muzel

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#13
Wenn man sich entgegen dem Insolvenzplan verhält, kann man den Bankrottstrafbestand erfüllen.
 

Silvia V

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#14
sorry aber das ist völliger unfug, du wirst keine bank finden, die dir mit laufendem insolvenzverfahren, auch nur ein brötchen finanziert.
eine eröffnung der insolvenz, wird in der schufa eingetragen....


Nun mal ganz langsam,ich habe nicht geschrieben,das sich die Banken um jemanden reissen,der in der Insolvenz ist.Jedoch ist es trotzdem nicht verboten(theoretisch) einen Kredit aufzunehmen.Denn ich kann mit meinem unpfändbaren Einkommen machen was ich will und da ist dann schon der Knackpunkt,es ist unwahrscheinlich nur 1 € zu bekommen,wenn ich den pfänbaren Teil meines Einkommens abführen muß.



das ist zwar richtig, aber spätestens wenn du eine sache via ratenzahlung kaufst, diese nicht mehr zahlen kannst, fangen die hähne um so lauter an zu krähen. ^^
da fällt mir noch ein, ein ratenzahlungsvertrag ruft automatisch einen gläubiger auf den plan, denn das ist der an den du zahlst, das könnte unter umständen schon unter bevorteilung von gläubigern fallen, erfährt dies ein inkassobüro zum bsp. dann wird es richtig eng und du kannst dann versuchen das gegenteil zu beweisen. ^^

Das ist ein Gerücht,denn solange ich die Raten aus meinem unpfändbaren
Einkommen bediene,kann mir auch kein Inkasso etwas,denn ich begünstige keinen Gläubiger.



der tanz geht sicher nicht von vorne los, denn nach versagter restschuldbefreiung darfst du erst nach weiteren 10!! jahren eine erneute
insolvenz beantragen.

Solange man keinen Eingehungsbetrug beweisen kann,sind dies ganz normale Schulden.

mfg physicus
Ich habe schon etliche Leute in die Insolvenz und auch durch die Insolvenz begleitet,deshalb ist mir gerade die Praxis gut vertraut.Es kursieren immer mal wieder so Halbwahrheiten und dazu gehört auch das Thema "Kredite in der WVP".jedoch hat dieses Thema in der Praxis kaum Relevanz,das haben wir ja schon erörtert.

Und sollte sich jemand neu verschulden,dann sollten wir auch nicht vorschnell urteilen,das Leben spielt oftmals anders als man denkt.


Frdl.Grüße
Silvia
 

Silvia V

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#15
Die Bankrottstrafbarkeit wurde auch auf Privatinsolvenzen ausgeweitet.
Wo steht das denn geschrieben,diese Quelle würde mich interessieren?
Ich kenne nur die Insolvenzordnung und dort ist klar beschrieben,welche Obliegenheiten man in der WVP zu erfüllen hat und unter welchen Umständen die Restschuldbefreiung versagt werden kann
 

Muzel

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#17
Silvia, dass steht beispielsweise in Hellmann/Beckemper, Wirtschaftsstrafrecht, Kohlhammer, 2008, S. 106. Inzwischen kann man sich auch im Internet schlau machen.
 

Silvia V

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#18
Silvia, dass steht beispielsweise in Hellmann/Beckemper, Wirtschaftsstrafrecht, Kohlhammer, 2008, S. 106. Inzwischen kann man sich auch im Internet schlau machen.
Das trifft z.B. zu,wenn man im Vorfeld der Insolvenz eine sogenannte Vollstreckungsvereitelung begangen hat,da gibt es auch noch andere Straftatbestände,jedoch sobald die Verbraucherinsolvenz eröffnet wurde,wird wie gehabt nach dem Insolvenzrecht verfahren.Wenn ich gegen die Obliegenheiten verstosse dann bleibt die RSB auf der Strecke und zusätzlich kann mir auch ein Strafverfahren drohen,aber das war schon immer so und ist nicht neu.
Geldstrafen,Zwangs-und Ordnungsgelder,zinslose Darlehen, die Dritte zur Begleichung der Kosten des Insolvenzverfahrens gewährt haben,sowie
Forderungen aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung,fallen eh nicht unter die RSB.

Unternehmensinsolvenzen(z.B. bei einer GmbH) sind allerdings anders aufgestellt.
 

Muzel

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#19
Nach Einführung der Insolvenzordnung wird der Bankrotttatbestand § 283 StGB öfter angewendet. Bis 1999 wurde auf die alte Konkursordnung nur die Strafnorm § 288 StGB (Zwangsvollstreckungsvereitelung) geprüft, wenn überhaupt.
 
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#20
Hallo,

nicht nur der.....
Nach Einführung der Insolvenzordnung wird der Bankrotttatbestand § 283 StGB öfter angewendet
und

Nun mal ganz langsam,ich habe nicht geschrieben,das sich die Banken um jemanden reissen,der in der Insolvenz ist.Jedoch ist es trotzdem nicht verboten(theoretisch) einen Kredit aufzunehmen.Denn ich kann mit meinem unpfändbaren Einkommen machen was ich will und da ist dann schon der Knackpunkt,es ist unwahrscheinlich nur 1 € zu bekommen,wenn ich den pfänbaren Teil meines Einkommens abführen muß.
Doch...ist es.......
Nien,mit dem Unpfändbärem Einkommen kann man nicht machen,was man will, sondern der Gesetzgeber nennt es:
Die Kosten für Miete ,Energie und allgemeine Lebenshaltung
damit bestreiten.......
Alles was darüber hinaus "übrig" bleibt,ist an die vorhandenen Gläubiger abzuführen........
Das Bestellen auf Raten erfüllt bereits den Tatbestand des Betruges,
da ein Schuldner nicht über die Mittel verfügt,diesen Preis auf einmal zu bezahlen.
Bereits weiter unten hatte ich darauf hingewiesen,das Gläubiger kein
großes Interesse an Strafanzeigen haben,da jemand im Knast schlecht zahlt....:icon_smile:

Man melkt lieber 30 Jahre lang......rechtlich übrigens absolut korrekt ..
siehe § 367 BGB:
367
Anrechnung auf Zinsen und Kosten
(1) Hat der Schuldner außer der Hauptleistung Zinsen und Kosten zu entrichten, so wird eine zur Tilgung der ganzen Schuld nicht ausreichende Leistung zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und zuletzt auf die Hauptleistung angerechnet.
(2) Bestimmt der Schuldner eine andere Anrechnung, so kann der Gläubiger die Annahme der Leistung ablehnen.
so kassiert man für 500 € in 30 Jahren 20.000,- TEURO und mehr......:icon_twisted:
 

Muzel

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#21
Ich wollte nur einen Hinweis geben, damit du nicht unvorbereitet dastehst.
 

Silvia V

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#22
Hallo,

nicht nur der.....und

Doch...ist es.......
Nien,mit dem Unpfändbärem Einkommen kann man nicht machen,was man will, sondern der Gesetzgeber nennt es:
Die Kosten für Miete ,Energie und allgemeine Lebenshaltung
damit bestreiten.......
Alles was darüber hinaus "übrig" bleibt,ist an die vorhandenen Gläubiger abzuführen........
Das Bestellen auf Raten erfüllt bereits den Tatbestand des Betruges,
da ein Schuldner nicht über die Mittel verfügt,diesen Preis auf einmal zu bezahlen.
Bereits weiter unten hatte ich darauf hingewiesen,das Gläubiger kein
großes Interesse an Strafanzeigen haben,da jemand im Knast schlecht zahlt....:icon_smile:

Man melkt lieber 30 Jahre lang......rechtlich übrigens absolut korrekt ..
siehe § 367 BGB:
so kassiert man für 500 € in 30 Jahren 20.000,- TEURO und mehr......:icon_twisted:
Die Pfändungsfreigrenzen dürften bekannt sein und nur alles was über diese Grenzen hinaus an Einkommen da ist,das wird abgeführt(Im Unterhaltsrecht gibt es besondere Regeln).Sollte ich mit dem was mir bleibt besonders sparsam wirtschaften,dann wird mir niemand vorschreiben,wofür ich dieses Geld ausgebe(Begleichung der Miete u.s.w. habe ich allerdindings als gegeben angenommen).
 
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#23
Hallo,

DOCH !!.....:)
Sollte ich mit dem was mir bleibt besonders sparsam wirtschaften,dann wird mir niemand vorschreiben,wofür ich dieses Geld ausgebe(Begleichung der Miete u.s.w. habe ich allerdindings als gegeben angenommen).
Du (und viele Schuldner) begehen hier einen kapitalen Denkfehler !!......

Die Pfändungs-Freigrenzen sind im Gegensatz zu den "Almosen" von
Hartz-IV ja noch halbwegs Real am Leben orientiert.......aber auch mit den
Pfändungsfreien Beträgen der ZPO ist ein Leben nicht wirklich "Toll"....

Das gesamte Schuldrecht des BGB stammt aus dem 19.Jahrhundert....
als es noch keine INKASSO-Unternehmen gab...sondern nur der ehrbare Handwerker.... Maler Müller sich um seine Entlohnung sorgen musste....
Dementsprechend sieht das BGB auch vor,das der Schuldner sich wie
1800-Hundert-TUC verhält und jeden überzähligen Pfennig an
Maler Müller zahlt......
DAS ist die Rechtswirklichkeit im 21.Jahrhundert........:icon_twisted:
 

Silvia V

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#24
Hallo,

DOCH !!.....:)
Du (und viele Schuldner) begehen hier einen kapitalen Denkfehler !!......

Die Pfändungs-Freigrenzen sind im Gegensatz zu den "Almosen" von
Hartz-IV ja noch halbwegs Real am Leben orientiert.......aber auch mit den
Pfändungsfreien Beträgen der ZPO ist ein Leben nicht wirklich "Toll"....

Das gesamte Schuldrecht des BGB stammt aus dem 19.Jahrhundert....
als es noch keine INKASSO-Unternehmen gab...sondern nur der ehrbare Handwerker.... Maler Müller sich um seine Entlohnung sorgen musste....
Dementsprechend sieht das BGB auch vor,das der Schuldner sich wie
1800-Hundert-TUC verhält und jeden überzähligen Pfennig an
Maler Müller zahlt......
DAS ist die Rechtswirklichkeit im 21.Jahrhundert........:icon_twisted:
Erstmal habe ich zum Glück keine Schulden und somit mein Einkommen zur vollen Verfügung und zweitens möchte ich Dich fragen,ob Du Anwalt oder Schuldnerberater bist,wenn dann würde ich nur den Kopf schütteln,über die Halbwahrheiten,welche Du hier verbreitest.
Ich kenne die Praxis sehr gut und deshalb halte ich es für kontraproduktiv,wenn hier eine dartige Panikmache stattfindet.
Niemand ist verpflichtet Beträge abzuführen,die in das pfändungsfreie Einkommen greifen(Ausnahme Schulden beim Kindesunterhalt).Es gibt in der Verbraucher-und auch in der Regelinsolvenz klare Vorgaben,die einzuhalten sind auch eingehalten werden können.Sicher sind Einschnitte vorhanden,aber ich bin in absehbarer Zeit schuldenfrei.Das Prinzip "Wasch mir den Pelz,aber mach mich nicht nass" funktioniert dabei nicht.
Es genügt nicht,wenn man die Insolvenzordnung und das BGB lesen kann,man muss es auch verstehen und praxisrelevant anwenden können.
 
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#25
Hallo Silvia V,

du widersprichst dir doch selber....:cool:....

1.schreibst du:
Erstmal habe ich zum Glück keine Schulden und somit mein Einkommen zur vollen Verfügung
um dann anschließend zu schreiben:

2.
Sicher sind Einschnitte vorhanden,aber ich bin in absehbarer Zeit schuldenfrei
:icon_smile:

Also was denn nun ???............*grinz*......

Ich verbreite hier keine Halbwahrheiten ,sondern weise nur auf die
Unterschiede
zwischen
-Privatrecht (BGB)
und
-Strafrecht StGB
hin........

Fakt ist nun einmal,das mit der Einleitung der Privat-Insolvenz ein Konkursverfahren eröffnet wird......und damit die entsprechenden
Paragraphen des Strafgesetzbuches wirksam werden.....
§ 283 c Gläubiger-Begünstigung
fällt mir dazu spontan ein.......
von daher ist deine Aussage:
Sollte ich mit dem was mir bleibt besonders sparsam wirtschaften,dann wird mir niemand vorschreiben,wofür ich dieses Geld ausgebe(
schlichtweg Falsch.......

Desweiteren hatte ich auch schon vorher in meinem Postings daraufhin
gewiesen,das Gläubiger in der Regel kein Interesse an einer Strafanzeige haben,da eine solche ihre "Erfolgsaussichten" (auf Zwangsvollstreckung) nämlich in der Regel zu nichte machen.....das heisst aber nicht,das Das so
bleibt.....denn 2008 gab es gerade mal 120.000 Privat-Insolvenzen in der BRD......da fällt es den Gläubigern noch leicht, "Geduldig" zu sein.....
Das dürfte sich aber ändern,wenn mehr Leute diese beantragen.........
 
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#26
Hallo Silvia V, du widersprichst dir doch selber.
1. tut sie das mitnichten, 2. war sie in diesem Thread die Einzige, die, an den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten orientiert, völlig korrekte Informationen gegeben hat (aber hier gilt natürlich wie immer: wer lesen kann, ist klar im Vorteil), und 3. was hältst Du davon, nachts um 1/2 4 zu schlafen, dann würdest Du hier nicht solchen hanebüchenen Unsinn von Dir geben.
 

Silvia V

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#27
:rolleyes:
Hallo Silvia V,

du widersprichst dir doch selber....:cool:....

1.schreibst du:
um dann anschließend zu schreiben:

2.
:icon_smile:

Also was denn nun ???............*grinz*......

Ich verbreite hier keine Halbwahrheiten ,sondern weise nur auf die
Unterschiede
zwischen
-Privatrecht (BGB)
und
-Strafrecht StGB
hin........

Fakt ist nun einmal,das mit der Einleitung der Privat-Insolvenz ein Konkursverfahren eröffnet wird......und damit die entsprechenden
Paragraphen des Strafgesetzbuches wirksam werden.....
§ 283 c Gläubiger-Begünstigung
fällt mir dazu spontan ein.......
von daher ist deine Aussage:
schlichtweg Falsch.......

Desweiteren hatte ich auch schon vorher in meinem Postings daraufhin
gewiesen,das Gläubiger in der Regel kein Interesse an einer Strafanzeige haben,da eine solche ihre "Erfolgsaussichten" (auf Zwangsvollstreckung) nämlich in der Regel zu nichte machen.....das heisst aber nicht,das Das so
bleibt.....denn 2008 gab es gerade mal 120.000 Privat-Insolvenzen in der BRD......da fällt es den Gläubigern noch leicht, "Geduldig" zu sein.....
Das dürfte sich aber ändern,wenn mehr Leute diese beantragen.........
Nochmal ganz langsam und zum Mitschreiben,es gibt den klassischen Konkurs nicht mehr und für Verbraucher schon gar nicht.

Und wenn von mir die "Ich"-Form in einigen Postings(speziell zur Verschuldung" genutzt wird,dann nur,um es anschaulicher werden zu lassen.Dies ist durchaus eine legitime Ausdrucksform,die genutzt wird,um Zusammenhänge verständlicher darzustellen.

Also was denn nun ???............*grinz*......
Ich muß leider gestehen,das ich nicht arbeitslos und auch nicht überschuldet bin(was nicht heisst,das mir derartige Situationen erspart bleiben..das geht ruckzuck)...jetzt sinkt mein geringer Sympathiewert im Forum noch um einige Punkte und Dein Grinsen fällt Dir aus dem Gesicht.:rolleyes:
Aber im Prinzip ist es mir auch egal,wichtig wäre mir,das Du endlich aufhörst halbgares Wissen zu verbreiten und verantwortungsvoller recherchierst.
 
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#28
Ich muß leider gestehen,das ich nicht arbeitslos...bin
Also Silvia, ich kenne Dich ja nicht persönlich, aber jetzt enttäuschst Du mich wirklich. Du bist nicht arbeitslos? Und dann traust Du Dich hier zu schreiben? Wahrscheinlich hast Du auch keine Kinder und wagst Dich, eine Meinung über Kinder zu haben? Nee, nee, man kann sich doch auf nix mehr verlassen heutzutage (wo ist jetzt dieser elende Smiley, damit Du nicht glaubst, ich meine das ernst?).
(was nicht heisst,das mir derartige Situationen erspart bleiben..das geht ruckzuck).
Stimmt genau, ich kann über derlei Unwägbarkeiten im Leben mehr als ein Lied singen. Das Insolvenzverfahren habe ich zum Glück seit längerem jetzt hinter mir, erfolgreich (in dem Sinn, dass wirklich alles erledigt ist und die RSB erteilt wurde), und wenn ich dann noch ein bisschen Glück habe (gut zu arbeiten, sichert einem heutzutage ja nicht mehr den Job), dann wird mein Vertrag Ende des Jahres um ein halbes Jahr verlängert.
 
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#29
Hallo Silvia V,

nun....wer verbreitet denn hier Falschmeldungen ???.......:)
Nochmal ganz langsam und zum Mitschreiben,es gibt den klassischen Konkurs nicht mehr und für Verbraucher schon gar nicht.
Nochmal zum Mitschreiben.......-)

1.Konkurs gibt es IMMER noch.....
Siehe dazu die Insolvenz-Ordnung vom 05.Oktober 1994
(zuletzt geändert durch Gesetz vom 23.Oktober 2008
§ 1 und ff.

2. für Verbraucher (also Privatleute als Arbeitnehmer)
ist § 304 der Insolvenz-Ordnung maßgebend....

Von daher sind deine Aussagen also schlichtweg FALSCH.........

Um noch einmal Zahlen zu liefern.........

Der Bundesverband der deutschen Inkassso-Unternehmen geht für 2009
von ca.160.000 Privat-Insolvenzen aus......
das ist aber nur ein Bruchteil der in der KREIDE stehen deutschen Privaten Haushalte.......denn ca. 7 Millionen Personen:icon_exclaim:
sind eigentlich Kanditaten für eine Privat-Insolvenz,da sie ihren finanziellen
Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können....
Mithin sind gerade mal 2 Prozent aller Insolvenz-Kandiaten in 2009 auch wirklich INSOLVENT geworden......da fällt es den Gläubigern leicht,auf
irgendwelche Strafmaßnahmen zu verzichten.....:icon_cool:
 
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