Schulden iHv. €200.000 Wohnsitz im Campingwagen

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arbeitslos in holland

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hallo liebe freunde und mitforisten :icon_smile:

folgender sachverhalt:

person wohnt mit ehepartner und flohzirkus im campingwagen. durch die schulden befürchtet die person den verlust des campingwagens, bzw. den verlust des gespanns(auto plus camper).

vergleichsangebote an den hauptgläubiger (kfw)sind bislang gescheitert.

meines erachtens dürfte die person den wohnwagen nicht weggepfändet bekommen, weil es der wohnsitz ist.
außerdem ist bei einem erlös von vielleicht 10.000-20.000(auto plus camper)kaum die relation gewahrt(schuldenhöhe<->möglicher erlös)

meines erachtens ist der gang in die privatinsolvenz unvermeidlich. person befürchtet dann aber verlust des campers.

wie seht ihr das :icon_smile:

laut aussage der person, ist der schufascore unterirdisch. bei €200.000(bei mehreren gläubigern) funktioniert ein vergleich auch nicht. eine erwerbsarbeit ist kaum machbar, weil diverse einschränkungen. person ist aber noch u35 und deswegen werden die gläubiger freiwillig nicht verzichten.

dann bin ich mal gespannt :icon_smile:
 

Inkasso

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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen der Wohnwagen kann gepfändet werden

Würde er in einer Eigentumswohnung wohnen könnte Diese ja auch gepfändet werden

Ich würde auch über eine PI nachdenken
 

Inkasso

Super-Moderation
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Andererseits bei der Anzahl der GL ist es seltsam das noch keiner auf die Idee gekommen ist den Wohnwagen zu pfänden
Evtl geht das doch nicht so einfach
 

arbeitslos in holland

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na sicher sind die auf die idee gekommen :icon_wink:

den vw bulli(zugfahrzeug)haben die beim abschleppen schwer beschädigt.
der ra hat ihn wieder auslösen können, weil der bulli zur ausübung der tätigkeit notwendig war.

der bulli steht zusammen mit dem wohnwagen einer pi im wege.......
:icon_kinn:
 

rechtspfleger

Technische-Moderation
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Wessen RA hat was ausgelöst? Da komme ich gerade nicht ganz mit.

Wie dem auch sei: bei € 200.000 Schulden wäre ein Gedanke an Insolvenz nicht ganz verkehrt, wenn man das nicht den Rest des Lebens mit sich herumschleppen will. Der Campingwagen in allen Ehren, aber irgendwo ist dann auch mal eine Grenze. Sorry, wenn ich das so deutlich sage, aber wenn einem täglich Insolvenzakten über den Schreibtisch gehen, wird man irgendwann direkt.

Gibt es Hinderungsgründe, sich zeitnah eine Wohnung zu suchen und dann die Insolvenz einzuleiten?
 

arbeitslos in holland

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hallo rechtspfleger :icon_smile:

deinen frust kann ich nachvollziehen. mir ist die rolle von dem zugehörigen "kegel" mehr als suspekt. das mädel arbeitet jeden tag für €7,5 und übernimmt auf dem platz jeden job.

männe sitzt zuhause im kalten(?)camper und doggi macht draussen auf wachhund :biggrin:

mittlerweile weiß ich aus mehreren ecken, dass da nicht alles ganz "hasenrein" ist. mal sagt sie, sie würde den "bulli" wieder gerne fahren, wenn sie sich den sprit leisten kann, am nächsten tag wurden die reifen beim abschleppen beschädigt :icon_laber:

nach meiner meinung ist der camper, weil wohnsitz, nicht pfändbar, verhindert aber auch den(sinnvollen!)gang in die insolvenz.

da scheinen ohnehin mehrere anwälte gut zu verdienen, auch wegen der(krummen?) "geschäfte" bei ebax-kleinanzeigen.

einen offiziellen wohnsitz strebt man wahrscheinlich nicht an-wieso :icon_kinn:
 

rechtspfleger

Technische-Moderation
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nach meiner meinung ist der camper, weil wohnsitz, nicht pfändbar, [...]

Davon bin ich für den Moment nicht wirklich überzeugt. Ein Campingwagen findet sich in § 811 ZPO nicht wirklich wieder. Ferner: Wenn ein Schuldner mit in seinem Eigentum stehender und selbstbewohnter Immobilie in die Insolvenz geht, ist die auch massezugehörig. Warum sollte das bei einem Campingwagen anders sein?

einen offiziellen wohnsitz strebt man wahrscheinlich nicht an-wieso :icon_kinn:

Das meinte ich in dem Kontext, dass der Campingwagen meines Erachtens in der Insolvenz pfändbar ist.
 
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