Schulden beglichen keine Kontofreischaltung

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Knoellchen

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Ich habe bzw. auch die SPK hat einen Pfändungsbeschluß aus dem hervorgeht das die Gesamtsumme 114,28 beträgt und 21,95 Gerichtsvollzieherkosten.
zuzüglich zu den 114,28 Euro ab den 13.Juli 2012 kommen dazu 0,01 Euro Zinsen.

Ich wollte heute den Betrag überweisen und die SPK meinte sie müsse erst den Anwalt anrufen ob die Summe mehr geworden ist . Die Anwaltskanzlei behauptet es wären 191,18 Euro !!!!!

Ich hatte im Dezember 2012 gefragt ob ich Ratenzahlung machen kann und der Anwalt schickte mir ein Schreiben in dem er aufführt das bei einer Ratenzahlung 35,70 Euro eine Einigungsgebühr dazu kommen wenn ich unterschreibe und das Schreiben zurück schicke.
Ich habe das nicht zugestimmt und auch nicht unterschrieben sowie auch nicht zurück geschickt.

In seiner Aufstellung waren auch plötzlich 15 Euro Gerichtskosten die auch nicht im Pfändungsbeschluß stehen !!! sondern nur 14,28 für PFBÜ Antrag aber keine Gerichtskosten .

Ich habe die Kanzlei angerufen und angeblich liegt die Akte bei einer Mitarbeiterin zu Hause und sie wäre nicht da.

Ich habe in der Kanzlei gesagt das die Bank das Konto nicht freischaltet weil sie nicht die konkrete Summe angeben und diese Einigungsgebühr noch dazurechnen und nicht abrechnen.

Sie sagte nur das wird sie ja morgen sehen und ggf. bei der SPK anrufen.

Ist das alles möglich ????? trotz festgesetzter Summe durch den Pfändungs und Überweisungsbeschluß ???

Die SPK hat doch alles da und der Anwalt kann ja sonstwas erzählen was er noch bekommt !!!

Die Schulden waren vom Anwalt direkt ( Gerichtskosten vom Gegner)

Was soll ich denn jetzt machen ??? trotz Bezahlung ???? von 156,18 laut Rechtsanwaltskosten per telefonat ...die 35,20 wurden nicht mitüberwiesen !!!!

Die Begleichung erfolgte heute über die SPK und wartet nun auf ein FAX vom Anwalt ob es erledigt ist und schalten erst dann frei.

Der Anwalt wohnt um die Ecke ,könnte ja notfalls noch hinfahren.
 

rechtspfleger

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Es ist richtig, dass die Bank/Sparkasse, bei der Konto gepfändet wurde, dieses erst freigeben muss, wenn der Gläubiger anzeigt, dass die Forderung bezahlt wurde.

Bei € 114,28 + € 21,95 GV-Kosten frage ich mich allerdings, wie der Gläubigervertreter auf € 156,18 kommt. :confused:

Was die nach Deiner Angabe nicht im PfÜB enthaltenen € 15,00 angeht: € 15,00 sind die Gerichtskosten für einen PfÜB. Wenn der Betrag nicht in der Forderungsaufstellung auftaucht, erscheint er eventuell an anderer Stelle? Das kann - je nach Formular - auch möglich sein. Wenn der Betrag nirgendwo auftaucht, ist er von der Pfändung nicht eingeschlossen, wurde die Aufnahme in die Forderungsaufstellung möglicherweise vergessen. Das ändert aber nichts daran, dass Du die € 15,00 erstatten/zahlen musst.

Ich vermute, bei dem Betrag von € 156,18 hat sich jemand verrechnet oder so und versehentlich die GV-Kosten doppelt berücksichtigt, denn € 114,28 + € 21,95 + € 21,95 ergibt € 158,18. Dann wäre auch die PfÜB-Gebühr bezahlt und Dir noch ein kleiner Rest zu erstatten.

Damit würde ich morgen den Gläubigervertreter konfrontieren und bei Ergebnislosigkeit beim Amtsgericht die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 775 Nr. 5 ZPO beantragen.
 

Knoellchen

Elo-User*in
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guten Morgen , ich komme gerade von der Bank und musste die 35,70 Gebühr für Ratenzahlungsvergleich den ich nicht in Anspruch nahm und nichts unterschrieben und zurück geschickt habe , auch bezahlen .!! ansonsten bleibt das Konto zu .
Der Anwalt möchte also 191,88 Euro !!!!! Der SPK liegt der Pfändungsbeschluß vor aber nach dem richten sie sich nicht sondern das was der Anwalt fordert und deshalb rufen sie dort immer beim Anwalt an und das was er sagt zählt und alles Andere nicht !!!! Ich bin sprachlos was mir am Telefon gesagt wurde.

hier einmal die Kostenaufstellung aus dem Pfändungsbeschluß an der SPK

114,98 zuzüglich

1. Zinsen
2. Zustellkosten des Beschlusses

21,95 Gerichtsvollzieher Zustellung

Gesamtforderung 114,98 Euro per 05.06.2012 zzgl. Tageszinsen 0,01 ab den 05.06.2012

unverzinsliche Kosten 14,28 EUR
verzinsliche Kosten 0,00 EUR
Summe ohne Zinsen 113,92 Euro
Zinsen auf Kosten 0,00 EUR Tageszinsen : 0,00 EUR
Zinsen auf Hauptforderung 1,06 EUR Tageszinsen : 0,01 EUR

Zusammensetzung der vorstehend gebuchten RA - Gebühr für diesen Antrag

Vergütung nach RVG

Gegenstandswert : 100,70 EUR
Verfahrensgebühr §§ 2 ABS 2 , 13 Nr.3309 VV RVG 0,3 10,00 EUR
___________________________________________________
Zwischensumme der Gebührenpos. 10,00 EUR
Post TelekommunikationsEntgelt Nr. 7002 VV RVG 2,00 EUR
___________________________________________________
Zwischensumme Netto 12,00 EUR
19% Mehrwertst. Nr. 7008 VV RVG 2,28 EUR
_________________________________________________________
Gesamtbetrag : 14,28 EUR



Der Rechtsanwalt hat der SPK aber mitgeteilt das 191,88 EURO haben möchte !!

Ich habe im Dezember 2012 ein Schreiben vom Anwalt erhalten in dem ich eine Einverständniserklärung zwecks Ratenzahlung unterschreiben sollte.

Er schickte mir dazu eine Rechnung mit diese lautet dann so ,

99,64 Euro Kostfestungsbeschluß vom 04.05.2012
14,28 EURO PFÜB Antrag
15,00 Euro Gerichtskosten
21,95 Euro Gerichtsvollzieher
35,70 Euro Einigungsgebühr / Ratenzahlungsvergleich

Gesamtforderung : 190,22 zzgl. Tageszinsen 0,001 Euro ab dem 08.12. 2012


Die Bank hat ihm nun 191,88 Euro überwiesen weil er die Summe am Telefon äusserte und sie glauben ihn und müssen das überweisen was der Anwalt sagt.

Ich verstehe das nicht :( ich hoffe das das Konto dann auch frei wird . Die SPK brauch nun ein Fax vom Anwalt das der Betrag den die SPK überwiesen hat eingegangen ist ansonsten bleibt das Konto zu.

Wie kann man auf eine Einigungsgebühr noch laufende Zinsen berechnen ????? ist das rechtens ????
 
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