Schülerticket / Fahrkarte und Antrag – Hilfe!!! (1 Betrachter)

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mucky

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Hallo liebe Forumgemeinde,

brauche wieder mal Eure Hilfe. Meine Tochter besucht die 8 Klasse. Bis jetzt brauchte sie eigentlich keine Schülerticket / Fahrkarte, denn wir wohnen von der Schule nicht weit entfernt.

Jetzt soll aber die Schule abgerissen werden, und aufgrund dessen wird die Schule auch verlegt. Der neue Schulweg von meiner Tochter ist von uns ca. 2,5- 3 km leider entfernt. :icon_eek: (habe bis jetzt den Schulweg aber nicht genau gemessen!)

Wo könnte ich hierfür evtl. einen Antrag o. Zuschuss stellen, und wer müsste für die Fahrkartenkosten meiner Tochter jetzt aufkommen, die Schule oder die Eltern? Ich denke mir mal auch, dass die Schule uns hierbei nicht freiwillig entgegen kommen wird. Habe aber bis jetzt in der Schule danach auch nicht gefragt, vielleicht weil ich mich auch ein bisschen schäme. Meine Tochter hat nur einmal den Klassenlehre danach gefragt, und er meinte die Eltern müssten dies bezahlen und nicht die Schule. :eek:

Mein Mann ist Alleinverdiener und wir bekommen auch keine Unterstützung von der ARGE. Wie kann ich jetzt am besten vorgehen?


Ich danke schon mal im Voraus für Eure hilfreichen Antworten.


Herzliche Grüße
Mucky
 
E

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Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Ich kann nur für Thüringen sprechen. Da kannst du es über die Schule laufen lassen. Das geht dann klassenweise zum Amt für Bildung. Bis zur 10. Klasse steht jedem, unabhängig vom Einkommen der Eltern, die Übernahme zu. Ab der 11. Klasse gibts 50 Prozent. Sozialausweisinhaber bekommen weiter 100 Prozent.
Allerdings gibts Geld nur, wenn die Schule zwei Kilometer (Grundschule) bzw. drei Kilometer weg ist. Gemessen wird da sehr genau.
Mein Sohn hat Glück. Die Schule ist 3,0 Kilometer weg. Ansonsten hätte er jeden Tag knapp sechs Kilometer laufen sollen.

Den Sozialausweis schicke ich immer direkt zum Amt. In der Schule muss keiner was über mein Einkommen wissen.
 
E

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Weiss jemand was diesbezüglich von NRW?
Mir wurde gesagt, dass das nur gezahlt wird, anteilmässig, wenn das Kind die zu seinem Wohnort gehörende Schule besucht, ansonsten nicht.
Wo kann ich mich hinwenden?
 

Arania

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Ich habe leider nur das gefunden

Der Bezug von Leistungen nach SGB II („Hartz IV“) führt nicht zu einer Tarifermäßigung. (Grundlage: Schülerfahrkosten-Verordnung NRW)
 
E

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Das kenn ich.
Es ist nur so, dass meiner Tochter von der Schule aus etwas zum Ticket zu bezahlt wurde, weil sie auf den Bus angewiesen war, trotz das sie an dieser Schule nur "Gast" war. Ich hatte sie nach dem Umzug nicht an die zu ihrem Wohngebiet gehörenden Schule angemeldet, sondern musste beantragen, dass sie an der alten Schule bleiben darf, damit sie dort bleiben durfte. Das Ticket wurde weiterhin bezuschusst. Brauchte nur 12€ für das Ticket so bezahlen.

Wollte ich bei meinem Sohn auch so machen, da wurde mir aber gesagt, dass es nicht geht, weil er ursprünglich an eine andere Schule soll. Ich habe zwar argumentiert, dass es freie Schulwahl gibt, war aber nix zu machen. Hier bezahle ich rund 27€ für das Ticket.
 

Arania

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Ich denke der Knackpunkt in Deinem Fall ist das Deine Tochter schon an der betreffenden Schule war, während Dein Sohn erst angemeldet wurde und ich befürchte das die in dem Fall recht haben
 
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Hm, kann sein.
Wenn ich ihn doch in der anderen Schule angemeldet hätte, dann hätt er es bekommen.
Das ist doch doooooof.
 

mucky

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Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten, über dich ich mich auch sehr gefreut habe.

Für NRW habe ich jetzt noch nachhinein erfahren, dass der Schulweg (für Haupt-, Real -und Gesamtschulen, Gymnasien in der Sekundarstufe I) mehr als 3,5 Kilometer betragen muss. Nur wenn der Schulweg tatsächlich über 3,5 Kilometer beträgt, hätte man auch einen Anspruch auf Erstattung bzw. Bezuschussung der Fahrkosten. Die vorgegebene Kilometer Strecke für NRW - ist nach meiner Meinung nach ja der Hammer! :icon_neutral:

Ich habe jetzt mal die neue Schulstrecke im Internet ausgerechnet, also wir kommen leider nicht über 3,5 Kilometer - lediglich beträgt die Strecke (Schulweg) nur 3,1 Kilometer! Was soll ich jetzt machen – soll ich dennoch den Antrag stellen, ob wohl wir knapp unter der Kilometer -Grenze liegen? :confused:

Jetzt meine Frage und Überlegung, wenn die Schule um 8:00 Uhr beginnt, um wie viel Uhr muss meine Tochter morgens früh schon aufstehen und dann zu Fuß von zu Hause aus losgehen? :icon_sad:

Ist doch ein Witz! :icon_party:


Die Seite habe ich noch im Internet über „Schülerfahrkostenerstattung für NRW“ gefunden
hier:Landeshauptstadt Düsseldorf - Schülerfahrkosten


LG Mucky
 
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Es könnte helfen, dass der direkte Weg unzumutbar ist und der zumutbare Weg über 3,5 Kilometer weit. In Frage kommen da unbeleuchtete Straßen, Kriminalitätsschwerpunkt, zu steil, zu glatt, zu abgelegen, zu matschig usw.

In Thüringen gibt es Fälle, da wird nur im Winter gezahlt, weil der direkte Weg wegen der Steile unzumutbar ist.

Den Antrag stellen solltest du auf jeden Fall. Die Ämter berechnen nach Katasterplänen. Die kommen da unter Umständen auf andere Ergebnisse.
 

mucky

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[FONT=Verdana, sans-serif]Hallo Patenbrigade, :icon_smile:[/FONT]


[FONT=Verdana, sans-serif]erstmal herzlichen vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast mir zu antworten. Ich werde den Antrag auf Fahrkostenerstattung auf jededenfall stellen, und werde sicherlich dies auch versuchen zu begründen. Denn tatsächlich liegen bei uns auch die Argumentationen hier vor. Die du schon im Vorfeld uns genannt hast. Drücke mir bitte hierzu die Daumen :icon_daumen: das der Antrag genehmigt wrid. Nochmals Danke und liebe grüße nach Thüringen![/FONT]
 
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