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Schriftverkehr per E-Mail

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,
ist der Schriftverkehr der ARGE per E-Mail mit Hinweise auf die Mitwirkungspflicht blabla und zeitnaher (hier 2 Tage) Anforderung von Unterlagen überhaupt zulässig?
:?:


Gruß
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Wie ? Anforderung von Papieren via Email? Leute, warum get ihr denen die Emailadresse und / oder Telefonnummern immer?

Mach das mal : http://www.erwerbslosenforum.de/widerspruch/w_loeschung_Daten.doc

Da man wohl kaum davon ausgehen kann, dass jemand täglich am PC sitzt, kann man wohl auch schon alleine deshalb nicht verlangen innerhalb von 2 Tagen Papiere vorzulegen. Alleine der Postweg, um die hinzuschicken dauert so lange.
Erstmal muss man prüfen, ob die überhaupt das Recht haben diese Papiere zu verlangen, ob die "erforderlich" sind.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Lillybelle sagte :
Wie ? Anforderung von Papieren via Email? Leute, warum get ihr denen die Emailadresse und / oder Telefonnummern immer?
Hallo, Lillybelle!

Hängt immer vom SB ab... ich find das per Email prima, so spar ich mir Zeit und Geld. Und ich krieg sorfort ne Eingangsbestätigung bzw Antwort auf meine Fragen.

Spar mir sogar die Telefonkosten, wenn ich mal: bitte anrufen! maile.

ER hat zum Beispiel grad angefragt...wegen Folgeantrag und weil meine Tochter im nächsten Zeitraum 18 wird... wollt nur die Bestätigung, daß ich das Kindergeld weiter leite. Nun wirds mir nicht mehr angerechnet...hab ich auch schon schriftlich.

So konnte er meinen Folgeantrag sofort bearbeiten... die Nachzahlungen sind auch schon da usw...
für mich ideal, denn als ich den Antrag abgegeben hab, persönlich, war er auf ner Fortbildung.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#4
Telefon und E-Mail

Die habe ich ihm beim letzten "Besuch" mit Begleitung auch gegeben.
Wenn der Ar... aber dann diese nutzt um ständig Unterlagen anzufordern dann nervt das aber ganz schön.
Ich IDIOT :| hab dem diese Daten gegeben weil ich vergeblich hoffte das er mir endlich einen Job vermittelt.
Aber Pustekuchen.:cry:

Dank ISDN habe ich die Rufnummer gelöscht und eine andere genommen. Somit kann er auf diesem Wege schonmal nicht mehr nerven!

Gruß
zabadooo
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
... ich find das per Email prima, so spar ich mir Zeit und Geld. ........ war er auf ner Fortbildung.


:klatsch: Toll - wecke uns, wenn du den Tag verfluchst, an dem du deinem SB im Haus ein Bett aufgestellt hast. ;)
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Janchen sagte :
... ich find das per Email prima, so spar ich mir Zeit und Geld. ........ war er auf ner Fortbildung.


:klatsch: Toll - wecke uns, wenn du den Tag verfluchst, an dem du deinem SB im Haus ein Bett aufgestellt hast. ;)
Schlecht geschlafen?

Muß man doch auch mal sagen dürfen, wenn was gut klappt!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Atlantis

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
18 Jun 2005
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2.620
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127
#7
Ja nur Sklaven müssen immer erreichbar sein,
die Schriftform ist mir Lieber mit ein Blatt Papier
in der Hand kann man sich besser Wehren,
Erschein mal mit einer E-Mail vor Gericht. Telefon
Gespräche werden in Zukunft mitgeschnitten,
falls Sie wie auch immer an die Festnetznummer kommen.
 

meles

Elo-User/in

Mitglied seit
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#8
Hallo,

kann mir nicht vorstellen, dass eine Anforderung von Daten per EMail gerichtlich verwertbar ist.
Den Briefkasten kontrollieren, das muss man, aber täglich sein EMail - Account überprüfen, ob was angekommen sein könnte???
Sowas ist meiner Meinung nach Blödsinn :p

Wenn dann der SB noch nicht einmal ne Lesebestätigung angefordert hat, dann wirds schwer für ihn, dir nachzuweisen, wann du die Mail bekommen hast.
Internet ist ja auch im Gegensatz zum Gang an den Briefkasten, nicht kostenlos. Da wir ja alle schauen müssen wie wir mit unseren Kröten zurechtkommen.....

Glaube nicht dass dies ein Problem (nach bisheriger Rechtslage) werden könnte :)


FG,
 

narssner

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#9
siehe Rechtsprechung zu Faxgeräten

nach Einführung von Faxgeräten gab es im Zivilrecht immer wieder Urteile, daß die nachweisliche Absendung eines Faxes selbst mit Faxprotokoll ein rechtlicher Beweis dafür ist, daß der Empfänger dieses Fax tatsächlich erhalten hat.
Und darauf würde ich mich bei e-mail berufen. Falls es da nicht schon aus dem Zivilrecht Urteile gibt, die hier herangezogen werden können.
Grundsätzlich meine ich aber auch, nicht jeder sollte von jemand Telefon- oder e-mail-Nummern bekommen.
Jeder Kläger fällt auch vor jedem Gericht auf den Buch, wenn er etwas per Fax an das Gericht schickt, es kommt nicht an oder der Eingang läßt sich nicht feststellen und dadurch wird eine Frist versäumt.
Somit sehe ich zumindest nicht, wie ein Arbeitsamt sich hier Sonderrechte schaffen darf.
Eine e-mail muß auch gar nicht geöffnet werden, sondern kann vorher gelöscht werden. Auch in dieser Hinsicht kann das Arbeitsamt auch gar keinen Beweis führen.
einen freundlichen Gruß
narssner
 
E

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  Th.Starter/in  
#10
Atlantis sagte :
Telefon
Gespräche werden in Zukunft mitgeschnitten,
falls Sie wie auch immer an die Festnetznummer kommen.
Wie kommst denn darauf?


Selbst wenn: dann gleiches Recht für alle... dann kann man seinen SB wenigstens auf dem festnageln,was er an Blödsinn von sich gibt! :)

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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  Th.Starter/in  
#11
Re: siehe Rechtsprechung zu Faxgeräten

narssner sagte :
nach Einführung von Faxgeräten gab es im Zivilrecht immer wieder Urteile, daß die nachweisliche Absendung eines Faxes selbst mit Faxprotokoll ein rechtlicher Beweis dafür ist, daß der Empfänger dieses Fax tatsächlich erhalten hat.
Und darauf würde ich mich bei e-mail berufen. Falls es da nicht schon aus dem Zivilrecht Urteile gibt, die hier herangezogen werden können.
Grundsätzlich meine ich aber auch, nicht jeder sollte von jemand Telefon- oder e-mail-Nummern bekommen.
Jeder Kläger fällt auch vor jedem Gericht auf den Buch, wenn er etwas per Fax an das Gericht schickt, es kommt nicht an oder der Eingang läßt sich nicht feststellen und dadurch wird eine Frist versäumt.
Somit sehe ich zumindest nicht, wie ein Arbeitsamt sich hier Sonderrechte schaffen darf.
Eine e-mail muß auch gar nicht geöffnet werden, sondern kann vorher gelöscht werden. Auch in dieser Hinsicht kann das Arbeitsamt auch gar keinen Beweis führen.
einen freundlichen Gruß
narssner
ich mach das so: wennich das nächste Mal hingeh,laß ich mir per Unterschrift bestätige, daß er die email erhalten hat- wenn es bis dahin nicht erledigt ist.

Wo is da ne Gefahr,daß das vor Gericht nicht anerkkannt wird?

Und wenn ich schon den Bescheid hab, gehts ja sowieso nicht mehr vor Gericht... also Kosten gespart.

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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  Th.Starter/in  
#12
Wenn du sowieso hin musst, um dir die Email bestätigen zu lassen, kannst du es gleich schriftlich abgeben.
 
E

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  Th.Starter/in  
#13
Lillybelle sagte :
Wenn du sowieso hin musst, um dir die Email bestätigen zu lassen, kannst du es gleich schriftlich abgeben.
Nein, wenn ich sowieso hin muß, sag ich lieber nur "danke für die schnelle Erledigung" und hab mir die ganze Schreiberei gespart! Und vor allem hab ich mir eine mündliche Auseinandersetzung erspart... und manchen Gefühlsausbruch und unbedachte Worte!


Denn bevor ich auf dem Amt bin, hab ich bei Mailerledigung schon Bescheid und Geld... und wenn ich hingeh, kann ich dann schon einen Widerspruch abgeben...
denn oft ist wieder beim Änderungsbescheid irgendwas anderes nicht ok... und nen allgemeinen Widerspruch zum Regelsatz gibts immer!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

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#14
Mitteilungen via e-mail sind rechtlich als zugestellt anerkannt, und zwar ab dem Moment, in dem die Taste "senden" angeklickt wird. Erhaltene und versandte mails bitte immer ausdrucken- falls die Festplatte mal nicht mehr will. :cry:

Ich regel auch manches via e-mail und empfinde dies als zeit- und arbeitssparend. Wenn ich eine mail versende, bitte ich die SB gleichzeitig um Eingangs-Bestätigung, welche ich auch stets erhalte und dann ausdrucke. Reiche ich persönlich etwas ein, wird mir eine Eingangsbestätigung verweigert, Einschreiben sind recht teuer.Es klappt prima und ich habe zudem eine anerkannte Bestätigung.
Ich finde das gut.
 

narssner

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#15
send-Taste ist gleich Beweis?

das wage ich angesichts der Rechtsprechung zu Einwurfeinschreiben und Faxen einmal dezent zu bezweifeln. Würde mich schon etwas genauer interessieren.
Im übrigen ist ein Arbeitsloser auch selbst der Depp, wenn er aufgrund einer e-mail einen Anspruch geltend machen will. Dann hei´ßt es nämlich genau andersherum.
einen freundlichen Gruß
narssner
 
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  Th.Starter/in  
#16
Re: send-Taste ist gleich Beweis?

narssner sagte :
Im übrigen ist ein Arbeitsloser auch selbst der Depp, wenn er aufgrund einer e-mail einen Anspruch geltend machen will. Dann hei´ßt es nämlich genau andersherum.
einen freundlichen Gruß
narssner
Ob ich einen Antrag heut abgeb oder erst nächste Woche ist doch selten wichtig... (malvon der Weihnachtsbeihilfe abgesehen :))

Morgen geh ich zum Amt: was ichzwischenzeitlich per email erledigen konnte... und ich meine erledigt...habich also schon VOR meinem Besuch...

wärs zwischenzeitlich nicht erledigt, könnt ich die eMail morhgen unterschrieben abgeben...und mir auch gleich einen Annahmevermerk drauf setzen lassen:

wo siehst du eigentlich das Problem?

Es spart so manchmal Geld, Zeit und Nerven...

natürlich nur, wenn der SB die Email umgehend eantwortet und der Bescheid schriftlich folgt.

Klappt das nicht, wird mans schnell aufgeben...

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

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  Th.Starter/in  
#17
zabadooo sagte :
Hallo,
ist der Schriftverkehr der ARGE per E-Mail mit Hinweise auf die Mitwirkungspflicht blabla und zeitnaher (hier 2 Tage) Anforderung von Unterlagen überhaupt zulässig?
:?:


Gruß
Weißich nicht... sowas bekomm ich von meinem SB auch nicht!

Er schickt dann brav seine schriftlichen Bescheide...

von ihm kam zuletzt z.B. per mail eine Anfrage, ob ich das Kindergeld weiterleite...
hab ihm per Mail geantwortet: ja.... und er antwortete per mail , dann wird mir nix mehr vom Kidergeld zugerechnet ab ihrem Geburtstag...

was wichtig ist: im Februar muß dann der Bescheid kommen: dagegen könntich immer noch schriftlich Widerspruch einlegen, falls er es sich anders überlegt... und dann könnt ich mich auf die Mail berufen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Irisanna

Elo-User/in

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#18
Re: send-Taste ist gleich Beweis?

narssner sagte :
das wage ich angesichts der Rechtsprechung zu Einwurfeinschreiben und Faxen einmal dezent zu bezweifeln. Würde mich schon etwas genauer interessieren.
Im übrigen ist ein Arbeitsloser auch selbst der Depp, wenn er aufgrund einer e-mail einen Anspruch geltend machen will. Dann hei´ßt es nämlich genau andersherum.
einen freundlichen Gruß
narssner
Beim Papier-Fax setzt der Zugang den Ausdruck der Erklärung beim Empfänger voraus. Ist der Zugang streitig, erbringt der "OK"-Vermerk im Sendebericht keinen Beweis für den Zugang.

Bei e-mails sieht es anders aus, gier gilt: Bei geschäftlicher Nutzung, also bspw. durch eine Behörde, gelten e-mails als während der Geschäftszeiten zugegangen, spätestens aber mit Geschäftsschluss.
Bei privater Nutzung, also wir, kann vom Zugang erst am nächsten Tag ausgegangen werden.
Wer also via e-mail mit den Behörden korrespondiert, ist auch verpflichtet, täglich seine mails zu checken- wie man eben auch verpflichtet ist, täglich seine "Empfangsvorrichtung", sprich:Briefkasten", zu leeren.

Wichtig ist eben, sich alles bestätigen zu lassen und alles auszudrucken. Damit hat man genau das gleiche in der Hand, wie einen Brief der Behörde. Bei Einwurfeinschreiben ist es hingegen immer wieder mal strittig, weil man nicht bestätigen kann, was sich in dem Umschlag befand. Das kann bei den e-mails nicht passieren.
 
E

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  Th.Starter/in  
#19
Da bin ich aber mal gespannt, wie man einem Amt beweisen möchte, dass man wichtige Emails wegen PC- Absturz oder Serverfehler nicht abrufen konnte und deswegen eine Sperre bekommt.
 

Irisanna

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#20
Herje, mein Haus kann auch abbrennen, dann kann ich keine Post mehr empfangen.

Natürlich liegt es in der Verantwortung des Empfängers, dass Korrespondenz auch empfangen werden kann. Was machst du denn, wenn ein Brief der Behörde schlichtweg nicht ankommt? Wie willst du das beweisen? Die Behörde muss keinen Nachweis erbringen, dass ein Brief an dich ehrausgegangen ist. Bei einer mail schon, da diese von der Behörde ausgedruckt werden muss.

Wer einen Computerabsturz haben sollte, wird hoffentlich so clever sein und dies der Behörde irgendwie mitteilen. Serverfehler, die so drastisch sind, dass mails nicht mehr weitergeleitet werden, sind mir nicht bekannt.
Es gibt bei emails genau wie auf dem Postweg immer ein Risiko. Der Vorteil beim Computerabsturz/drastischen Serverfehler ist aber, dass mir dies bewusst ist- eine verlorengegangene Briefpost bleibt für mich als Empfänger unbekannt. Da ist das Risiko doch viel höher, dass ich nicht reagiere und eine Sperre oder was auch immer bekomme.
 

Martin Behrsing

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#21
ich würde alles was mit @arbeitsagentur.de versehen ist, dann halt als Spam konfigurieren. Dann landen die mails niemals bei dir und sind weg.

Lege dir bitte eine andere e-mail-adresse zu und stelle die andere auf unerreichbar und wieder zurück an den Absender.
 
E

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  Th.Starter/in  
#22
Bei uns im Kreis lehnt das Amt e-Mail-Nachrichten ab.

Als Arbeitslosengeld-Empfänger habe ich auch per e-Mail mit dem damaligen SB (anderes Land) verkehrt. Ging prima. Kurze Wege, sofortige Bearbeitung.

Zweitägige Fristen halte ich - egal mit welchem Medium versendet - für unzulässig.
 
E

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  Th.Starter/in  
#23
"Natürlich liegt es in der Verantwortung des Empfängers, dass Korrespondenz auch empfangen werden kann. Was machst du denn, wenn ein Brief der Behörde schlichtweg nicht ankommt? Wie willst du das beweisen? Die Behörde muss keinen Nachweis erbringen, dass ein Brief an dich ehrausgegangen ist. Bei einer mail schon, da diese von der Behörde ausgedruckt werden muss."

Tja, .. und genau das ist der Punkt : Die Behörde muss nichts beweisen und ausdrucken.. bei mir sind sogar Papiere nicht in der Akte, die ich per Einschreiben hingeschickt habe. ( Hinter den Schreibtisch gefallen?)DU musst beweisen, u. U. , dass du einen Schrieb nicht bekommen hast. Deren Schriebe gelten- unabhängig , ob sie bei der Post verloren gehen am 3. Tag als zugestellt , meine ich.
Die Gefahr eine Email wirklich zu übersehen ist immer gegeben, da PC- Abstürze, falsche Spam- einrichtung oder dergleichen auch glaubwürdiger sind, als Hausbrände. ( Die sich unzweifelhaft hinterher auch nachweisen lassen lol)

Bequemlichkeit im Umgang mit Ämtern hat sich noch nie ausgezahlt und ich kann davor nur warnen.
 

Irisanna

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#24
Lillybelle sagte :
Tja, .. und genau das ist der Punkt : Die Behörde muss nichts beweisen und ausdrucken.. bei mir sind sogar Papiere nicht in der Akte, die ich per Einschreiben hingeschickt habe. ( Hinter den Schreibtisch gefallen?)DU musst beweisen, u. U. , dass du einen Schrieb nicht bekommen hast. Deren Schriebe gelten- unabhängig , ob sie bei der Post verloren gehen am 3. Tag als zugestellt , meine ich.
Die Gefahr eine Email wirklich zu übersehen ist immer gegeben, da PC- Abstürze, falsche Spam- einrichtung oder dergleichen auch glaubwürdiger sind, als Hausbrände. ( Die sich unzweifelhaft hinterher auch nachweisen lassen lol)

Bequemlichkeit im Umgang mit Ämtern hat sich noch nie ausgezahlt und ich kann davor nur warnen.

Na siehst du, du hast Sachen via Einschreiben geschickt. Wie kannst du beweisen, dass du GENAU DAS VERLORENE geschickt hast?
Kannst du nicht! Via email kannst du das, durch deinen Ausdruck!

Ich würde ganz bestimmt nicht alles via email machen, aber einiges doch. Vielleicht ist hier der Mittelweg das richtige.

:)
 
E

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  Th.Starter/in  
#25
Ich habe leider Zeugen für meine Schreiben und Rückscheine. Soweit ist die Behörde noch nicht gegangen, dass sie behaupten leere Blätter zugeschickt bekommen zu haben, lol.
Mach es , wie du meinst. Aber sei dir bewusst, dass du andersherum genauso verfügbar bist für die Ämter. Bei mir stapeln sich die Fälle, wo man Leute auffordert innerhalb von 2 Tagen diverse Papiere beizubringen oder vorgestern schon zu Gesprächen bitten möchte.- Analog zu den Fällen, wo Schreiben auch rückdatiert sind. Das geht bei Email zwar nicht, aber gerade wegen der Schnelligkeit muss man sich darauf gefasst machen, das gerade dann etwas eintrudelt, wenn man am wenigsten damit rechnet.
Ich hatte einen Termin zur EV 3 Wochen vor der Geburt als ich im Krankenhaus war. - am Tag vor meinem 40 .sten Geburtstag. Bis dato hatte ich von dem Jobcenter noch ie gehört. noch Fragen ?
Wer Lust hat täglich ( auch zu unmöglichen Zeiten )mit Email- Forderungen der ARGE zu rechnen demnächst, kann ich diese Art der Kontaktaufahme empfehlen.
 

narssner

Elo-User/in

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#26
dann dauerts halt länger

Wenn ich Papiere nicht binnen zwei Tagen beibringen kann, bringe ich sie halt bei, wo wie es aus tatsächlichen Gründen nötig ist. Und ich bringe nur die Papiere bei, auf die eine Behörde einen Anspruch hat.
Und wenn zwei Tage nicht reichen, teile ich der Behörde schriftlich mit, die Beschaffung dauert voraussichtlich so und so lange.
Die Mitteilung einer e-mail-Adresse macht nur bei einem Sachbearbeiter Sinn, der mir wohlwollend ist und mir wirklich schnell Arbeitsstellen, Praktika, Kurse und Weiterbildung zukommen lassen will. Damit ich überhaupt eine Chance habe, diesölben zu bekommen
einen freundlichen Gruß
narssner
 

hummellinge

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#27
Hallo,

ich würde gern einiges per Mail versuchen zu klären...

Aber die Mitarbeiter hier geben diese nicht raus, weil man da ja erwarten müssten, das die mal den Stift für einen selber bewegen.

Fragen auf Brief kann man nicht mal telefonisch klären - nur eine ewig lange 0180-Nummer wo man ewig warten muss bis man weiterverbunden wird ins Callcenter - Rückrufanwünsche werden wohl zwar weitergeleitet, aber von dem jeweiligen SB einfach "übersehen".

Fazit: Man selber muss springen die anderen nicht, sondern es wird noch vorrausgesetzt das man fragt wir hoch man springen soll.....

des war pure Selbstironie sorry
 
E

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  Th.Starter/in  
#28
Irisanna sagte :
Lillybelle sagte :
Tja, .. und genau das ist der Punkt : Die Behörde muss nichts beweisen und ausdrucken.. bei mir sind sogar Papiere nicht in der Akte, die ich per Einschreiben hingeschickt habe. ( Hinter den Schreibtisch gefallen?)DU musst beweisen, u. U. , dass du einen Schrieb nicht bekommen hast. Deren Schriebe gelten- unabhängig , ob sie bei der Post verloren gehen am 3. Tag als zugestellt , meine ich.
Die Gefahr eine Email wirklich zu übersehen ist immer gegeben, da PC- Abstürze, falsche Spam- einrichtung oder dergleichen auch glaubwürdiger sind, als Hausbrände. ( Die sich unzweifelhaft hinterher auch nachweisen lassen lol)

Bequemlichkeit im Umgang mit Ämtern hat sich noch nie ausgezahlt und ich kann davor nur warnen.

Na siehst du, du hast Sachen via Einschreiben geschickt. Wie kannst du beweisen, dass du GENAU DAS VERLORENE geschickt hast?
Kannst du nicht! Via email kannst du das, durch deinen Ausdruck!

Ich würde ganz bestimmt nicht alles via email machen, aber einiges doch. Vielleicht ist hier der Mittelweg das richtige.

:)
Wer sicher gehen will: man kann auch email schcken und danach ein Schreiben... dopppelt hält besser, hab ich mal gehört :)

Gruß aus Ludwigsburg
 
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