Schreiben vom Vermieter erhalten angeblich keine Treppenhausreinigung

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Wurtzbichler

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Hallo Forumsgemeinde,

hatte heute einen Schrieb meiner Vermieterin im Kasten. Ohne Briefumschlag!!

Sie war letztens bei uns im Haus und sah sich den Zustand der Treppenhäuser usw an, hatte mit ihr kurz gesprochen und sie hat auch gesehen das mein Flur sauber ist, sie weiß auch das dieser regelmäßig, alle 14 Tage von mir geputzt wird.

Andere Mieter putzen eher selten bis gar nicht, das stimmt schon.

Wir bezahlen auch einen Hausmeister, dieser bekommt 100,- im Monat von der Hausgemeinschaft, abgerechnet über die Betriebskosten. Gemacht wird allerdings nichts von ihm.

Befürchte nun das bei der Treppenhausreinigung auch nur kassiert wird und nichts gemacht wird.

Anbei das Schreiben.


Gruß
Wurtzbichler
 

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Porks

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hi
Erst mal siehe in deinem Mietvertrag was dort steht .
Wenn dort nix von Vergabe Einzel-der Posten (Reinigung steht) Wiedersprechen weil du ja deine Vertraglich geschuldete Arbeit leistest.
Dann ist das nicht dein Problem wie die anderen es machen Wenn sie halt dran sind und nicht Reinigen muss halt der Vermieter denen das in Rechnung stellen weil sie ja ihren Pflichten nicht nachkommen.

Und zum Hausmeister . Was sind den seine aufgaben (schriftlich anfordern) und dann halt abgleichen ob das auch gemacht wird . wenn nicht auch Abmahnen genauso wie es de Vermieter macht kannst du es genauso machen weil dann Schuldet er ja seine Arbeitsleistung die du bezahlst.

Und wenn das nicht hilft halt Kürzen.Klar gibt das dann Stress .Aber da muss man halt selbst entscheiden was man will und sich gefallen lässt .
Sonst auch mal zum Mieterverein und beraten lassen.
 

Kampfmops

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Ganz unten steht ja, das man schriftlich Stellung nehmen kann.
Das könntest du ja tun, dazu schreiben, das du regelmäßig Putzt und es auch weiterhin tun wirst. Evtl. auch dazu schreiben, das die Vermieterin dich auch beim Putzen gesehen hat.

Möglicherweise wird es so gehandhabt, das die Mieter, die selten oder nie putzen, den größeren Anteil zahlen müssen.

Bei uns war es damals übringens auch so, das nur wenige im Haus den Flur reinigten. Nach einem ähnlichen Schreiben, wie du ihn bekommen hast, ging es aber plötzlich. Möglich, das sich bei dir nun auch etwas tut :)
 

Kerstin_K

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Bei uns war das Problem auch nicht in den Griff zu bekommen bei 64 Mietparteien. Sauberer ist es durch die Fremdvergabe nicht wirklich geworden. Eher wird der Dreck gleichmaeßig verteilt. Beschwerden sind sinnlos, wir haben schon mehrmals die Reinigungsfirma gewechselt, das macht kaum Unterschied. Die Frau, die das jetzt macht, wohnt selber hier im Haus und spricht kaum deutsch. Wenn mal jemand was sagt, kommt gleich ihr Mann an und droht mit Anzeige.

Hier im Haus wohnen aber auch viele Alte Leute, die nicht mehr selber putzen koennen.
 

Solanus

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.....r haben schon mehrmals die Reinigungsfirma gewechselt, das macht kaum Unterschied. Die Frau, die das jetzt macht, wohnt selber hier im Haus und spricht kaum deutsch. Wenn mal jemand was sagt, kommt gleich ihr Mann an und droht mit Anzeige.

.....

..und das lasst Ihr Euch gefallen? Was will der Mensch denn anzeigen?
 

Kerstin_K

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Keine Ahnung. Manche Hausbewohner denken wohl auch, dass die Frau besser versteht, wenn sie etwas lauter werden. Vielleicht fuehlt sie sich dann bedroht.

Ich hatte da noch keine Probleme. Hab ihr nur mal gesagt, dass es nicht gut fuer den Aufzug ist, wenn sie jeglichen Dreck in die Fuehrungsrille der Tuer fegt. Da war ihr Sohn dabei, ca 14 und sehr freundlich und hilfsbereit, der hat uebersetzt und Seitdem laeuft das.
 
G

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Gast
Die Übertragung der Pflichten auf jemanden, der im Hause wohnt ist eine schlechte Lösung. Wenn Du Zeit hast und Lust, dann kannst Du gegen die nächste Betriebskostenabrechnung wg. der Putzkosten vorgehen. Ein Vermieter braucht schon Nachweise für die Weigerung die jew. Putzpflichten einzuhalten und muss auch die Mieter abmahnen und die Folgen bei weiterer Weigerung, mit Preis, nennen um dann einen für die Mieter kostenpflichtigen Dritten zu beauftragen. Hier dürfte der Vermieter die Treppenreinigung wohl selbst bezahlen müssen. Ob später mal ein Gericht meiner Auffassung folgt, bleibt abzuwarten. Vor Gericht kann man "Überraschungen" erleben.
 

Porks

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hso einfach auf alle Umlegen geht so nicht weil ja jeder einen Mietvertrag hat wo genau beschrieben ist was jeder ür Pflichten hat . Und wenn dort steht jede Mietpartei hat im Wechsel Reinigungsarbeiten zu machen und halt einer das nicht macht muss dann halt erst Abgemahnt werden. Und wenn das nix bringt muss halt genau geschrieben werden was es kostet wenn die es wieder nicht machen und dann müssten die es Theoretisch zahlen aber wie soll der Mieter an das Geld kommen . er müsste die Person verklagen und das jedes mal neu weil es ja jedes mal ein neuer Tatbestand wäre .
Und darauf hat kein Vermieter Bock also müssen alle zahlen auch wenn das nicht statthaft wäre aber die meisten wollen halt keinen Stress haben und zahlen.

Und wenn das vor Gericht geht ist das Urteil immer offen . Einmal geht es ja um die Sicherheit/Hygiene im Hause und halt um Werterhaltung. Anderseits um Kosten die nicht Vertraglich geregelt sind . Und da kommt es auf den Richter dann an.
 

Kerstin_K

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Das ist schon alles okay so. Die Frau ist bei der Firma angestellt, die derzeit beauftragt ist. Die putzen den ganzen Wohnblock. Dass sie hier im Haus wohnt ist Zufall bzw. hat sie sich wohl beworben, als die Personal fuer den Auftrag suchten.

Dass wir hier selbst geputzt haben, war zuletzt Anfang der Achtziger oder so.
 

Kerstin_K

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hso einfach auf alle Umlegen geht so nicht weil ja jeder einen Mietvertrag hat wo genau beschrieben ist was jeder ür Pflichten hat . Und wenn dort steht jede Mietpartei hat im Wechsel Reinigungsarbeiten zu machen und halt einer das nicht macht muss dann halt erst Abgemahnt werden. Und wenn das nix bringt muss halt genau geschrieben werden was es kostet wenn die es wieder nicht machen und dann müssten die es Theoretisch zahlen aber wie soll der Mieter an das Geld kommen . er müsste die Person verklagen und das jedes mal neu weil es ja jedes mal ein neuer Tatbestand wäre .
Und darauf hat kein Vermieter Bock also müssen alle zahlen auch wenn das nicht statthaft wäre aber die meisten wollen halt keinen Stress haben und zahlen.

Und wenn das vor Gericht geht ist das Urteil immer offen . Einmal geht es ja um die Sicherheit/Hygiene im Hause und halt um Werterhaltung. Anderseits um Kosten die nicht Vertraglich geregelt sind . Und da kommt es auf den Richter dann an.
Das ganze ist noch viel komplizierter. Treppenhaus ging ja noch bei uns aber die Kellerräume .... Die sollten einmal in der Woche gefegt werden, bei 64 Parteien kannst Du Dir ausrechnen, wann jeder mal dran ist. Dann ist es ganz schwer auszumachen, wer nicht gefegt hat. Und dann gab es auch immer wieder so Sachen wie: Den trockenraum konnte man nicht fegen, weil da seit Wochen Waesche hing usw. Hinzu kam, dass wir zeitweise eine Horde Jugendlicher hatten, die nachts im Keller Party machte, die Haeuser sind ueber die Kellergaenge miteinander verbunden. Die hinterliessen nicht nur Muell, sondern gerne auch mal Faekalien.

Aktuell haben wir das Problem mit Hundehaufen im Keller. Bei so vielen Leuten und wo auch immer irgendwo Mieter ein- oder ausziehen ist das alles nicht so einfach.
 

Wurtzbichler

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Moin,

Interessant was ihr so schreibt.

Habe erstmal einen schriftlichen Widerspruch abgeschickt.
Meine Nachbarn sind alle ganz Ok, aber jene, die wie Graf Koks über die Strasse gehen
bei denen ist der Flur am dreckigsten.


Gruß
Wurtzbichler
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
64 Mietparteien? Wie amn da als Vermieter nicht sofort die Fremdvergabe der Reinigungsobliegenheiten vereinbart, verstehe ich nicht. Aber vor der nachträglichen Fremdvergabe braucht ein Vermieter Nachweise über Vernachlässigung der Pflichten oder die Zustimmung aller Mieter. Zahlt der Vermieter den Putzservice selbst, dann darf er sofort putzen lassen. Bei der nächsten Mietanpassung kann ein solcher Service in die Miethöhe eingerechnet werden.
 

Kerstin_K

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64 nur in diesem Haus, ist ein ganzer Block.

Den Vermieter (ZVK) versteht keiner, aber mir gefaellt es hier, wohne hier seit 1972.

Gegen die Vergabe der Treppenhausreinigung hat sich hier niemand gewehrt, die meisten koennen oder wollen es Halt nicht selber machen und durch das Auftragsvolumen ist das fuer den Einzelnen nicht teuer. Hab Grad mal nachgesehen: mein Anteil sind 144 EUR im Jahr. Wenn man da selber jemanden beauftragt wird das viel teurer.
 
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