Schottdorf-Affäre: Euro 4000 für zweifelhafte Ermittlungen

KristinaMN

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Schottdorf-Affäre - Ermittlungsverfahren gegen Polizist - Bayern - Süddeutsche.de

Angesichts solcher Aussagen kritisiert Robert Mahler die Personalpolitik der bayerischen Justiz. Denn während der Fall Schottdorf vor Gericht und im Untersuchungsausschuss des Landtags noch aufgearbeitet werden muss, wurde der Münchner Generalstaatsanwalt Christoph Strötz zum künftigen Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg ernannt. Strötz hatte im Mai vor dem Verfassungsausschuss ausgesagt, die Staatsanwaltschaft habe "stets nach Recht und Gesetz" entschieden. Mahler: "Aber jetzt hat das Landgericht München I deutliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verfahren geäußert." Insoweit sei Strötz mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. "Ich habe den Eindruck, hier wird ein Staatsanwalt im Vorfeld des Untersuchungsausschusses versorgt." Die Generalstaatsanwaltschaft wollte die Einschätzung des Landgerichts nicht kommentieren.
 
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ExitUser

Gast
Im Tenor steht noch, der Kriminalbeamte habe dem Vergleichsangebot von 4.000 Euro zugestimmt. Weiter unten findet sich die Aussage, daß er das Fünffache fordere. Ob sich die Süddeutsche mit solchen Schnitzern einen Gefallen tut, muß sie selber wissen.
 
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