Schonvermögen / Kauf Wohnung

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Grisou1962

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Hallo Zusammen,
ich bin über ein Jahr arbeitslos, bekomme aber noch kein ALG2, weil ich noch Geld habe.

Ich überlege eine Wohnung zu kaufen, da ich noch Geld habe. Nach dem Kauf, hätte ich aber kein Geld mehr und bräuchte ALG 2. Bekomme ich das dann oder muss ich erst die Wohnung wieder verkaufen ?

Komplizierte Frage, aber vielleicht weiß jemand rat.

danke

Grisou
 

Roter Bock

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Keine komplizierte Frage - genau das habe ich gemacht. Zu den Kaufpreis muss man jedoch noch grob 10 % der Summe für die Nebenkosten des Kaufes rechnen.

Wir haben unser Haus Ende 2010 gekauft - dann stand ich im Februar 2011 beim JobCenter auf der Matte.

Mach es- von den Renten kannst Du keine Miete mehr zahlen. Da wohnst Du nur noch in einer Plastikbox oder auf dem Campingplatz.

Roter Bock
 

Banquo

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Ich überlege eine Wohnung zu kaufen, da ich noch Geld habe. Nach dem Kauf, hätte ich aber kein Geld mehr und bräuchte ALG 2. Bekomme ich das dann oder muss ich erst die Wohnung wieder verkaufen ?

Komplizierte Frage, aber vielleicht weiß jemand rat.

Kommt auf die Wohnung an.^^

Die Wohnung muss beim späteren ALG2-Bezug "angemessen" sein. Das gilt in erster Linie für die Grösse, aber auch für die Nebenkosten.

Bei einer Eigentums-Wohnung fällt "Hausgeld" an. Das muss im Rahmen bleiben. Gut wäre natürlich, wenn du die Wohnung ohne Schulden zu machen bezahlen kannst, denn Schuldendienst wird nicht vom JC übernommen. Wie vom Vorposter schon gesagt, musst du ca. 110% des Kaufpreises finanzieren können. Grunderwerbssteuer, Notargebühren und vielleicht noch Maklergebühren summieren sich dazu.
 

Paolo_Pinkel

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Bei einer Eigentumswohnung sind m.W. bis zu 90qm (für eine Einzelperson) als angemessen zu betrachten. Interessanterweise macht man bei Eigentum eine Ausnahme. Bei einer herkömmlichen Mietwohnung geht man nämlich aktuell von einem Richtwert (Produkttheorie ausgenommen) von 50qm aus. Wenn also Neben- und Heizkosten im Rahmen der Neben- und Heizkostenspiegels liegen, sollte das kein Problem sein.
 

Hananah

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Hm, ich verstehe das leider immer noch nicht. Ob Haus oder ETW ist ja egal.

Dazu: Rechtsprechung
BSG, 19.09.2008 - B 14 AS 54/07 R

Die Angemessenheit des Hausgrundstücks iS des § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II indiziert noch nicht die Angemessenheit der Unterkunftskosten für dieses Haus iS des § 22 SGB II. Die Frage der Angemessenheit der Unterkunftskosten ist vielmehr für Mieter und Hauseigentümer nach einheitlichen Kriterien zu beantworten (vgl Urteil des Senats vom 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R). § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II ist eine rein vermögensrechtliche Schutzvorschrift gegenüber dem Verwertungsbegehren des Grundsicherungsträgers, wirkt sich aber nicht auf die Höhe der nach § 22 SGB II zu übernehmenden Unterkunftskosten aus (vgl BSGE 97, 203 = SozR 4-4200 § 12 Nr 3 jeweils RdNr 24). § 22 Abs 1 SGB II sieht insofern ohne Differenzierung danach, ob der Wohnbedarf durch Eigentum oder Miete gedeckt wird, Leistungen für Unterkunft und Heizung bis zur Grenze der Angemessenheit vor. Aus diesem Grund sind auch nicht die für Hauseigentum, sondern die für Mietwohnungen geltenden Wohnflächengrenzen bei der Angemessenheitsprüfung im Rahmen des § 22 SGB II zu berücksichtigen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beurteilung der angemessenen Heizkosten. Ansonsten ergäbe sich eine im Hinblick auf das Gleichbehandlungsgebot in Art 3 Abs 1 Grundgesetz nicht gerechtfertigte Privilegierung von Haus- und Wohnungseigentümern gegenüber Mietern. Die erforderlichen laufenden Leistungen zur Beibehaltung des räumlichen Lebensmittelpunktes werden aber nach § 22 SGB II Mietern wie Eigentümern nur im Rahmen der Angemessenheit gewährt (vgl hierzu auch Urteile des erkennenden Senats vom 27. Februar 2008 - B 14/7b AS 70/06 R, 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R - und vom 18. Juni 2008 - B 14/11b AS 67/06 R)



Joa geil, kann alles offen bleiben.... c) Es kann indes offen bleiben, nach welcher Quadratmeterzahl danach hier die konkret angemessenen Heizkosten zu ermitteln wären. Ebenso kann dahin stehen, ob eine Pauschalierung der pro Quadratmeter angemessenen Heizkosten (Mrozynski, Grundsicherung und Sozialhilfe, Stand: Mai 2008, II.8 RdNr 61 weist zu Recht darauf hin, dass nicht Quadratmeter, sondern Kubikmeter beheizt werden), wie sie von der Beklagten vorgenommen worden ist, bei der Ermittlung der Leistung nach § 22 Abs 1 SGB II zulässig ist (vgl hierzu BSG SozR 4-4200 § 22 Nr 4 RdNr 8 ff) und ob, wie das LSG meint, die tatsächlichen Heizkosten deshalb zu übernehmen wären, weil der Bedarf der Kläger an Leistungen für Unterkunft und Heizung deutlich die Kosten für eine angemessene Mietwohnung unterschreitet (vgl dazu Lang/Link in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 22 RdNr 46d; Gühlstorf, Ausgewählte Probleme im Bereich der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II, ZfF 2007, 73, 75).


Für den hier streitigen Zeitraum sind jedenfalls die tatsächlichen Heizkosten in entsprechender Anwendung von § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II aF zu übernehmen (vgl Berlit in LPK-SGB II, § 22 RdNr 68; Lang/Link, aaO; Schmidt in Oestreicher, SGB XII, SGB II, Stand: Februar 2008, § 22 SGB II RdNr 64; Berlit, Wohnung und Hartz IV, NDV 2006, 5, 20). Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie danach als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Die Beklagte weist zwar zu Recht darauf hin, dass in der Vorschrift nur von Aufwendungen für die Unterkunft die Rede ist, und der Gesetzgeber auch in Folgeregelungen die Aufwendungen für Heizung nicht ausdrücklich aufgenommen hat. Der Umkehrschluss aus dem Wortlaut der Vorschrift steht aber im Widerspruch zu ihrem Sinn und Zweck. Sie enthält eine Zumutbarkeitsregelung, mit der verhindert werden soll, dass der Leistungsberechtigte sofort bei Eintritt der Hilfebedürftigkeit gezwungen ist, seine bisherige Wohnung aufzugeben (BSGE 97, 231 = SozR 4-4200 § 22 Nr 2 jeweils RdNr 23). Für eine Übergangszeit wird dem Hilfebedürftigen der räumliche Lebensmittelpunkt auch bei unangemessenen Kosten erhalten. Zu dem Grundbedürfnis "Wohnen", das von § 22 SGB II geschützt wird (vgl Lang/Link, aaO, § 22 RdNr 5) gehört aber nicht nur eine bestimmte Räumlichkeit, sondern auch eine angemessene Raumtemperatur. Wenn der Grundsicherungsträger für die "Schonfrist" von sechs Monaten unangemessene Kosten für eine Wohnung tragen muss, folgt hieraus notwendig, dass auch die tatsächlichen Heizkosten für diese Wohnung im Rahmen des für diese Wohnung Angemessenen zu übernehmen sind. Dies gilt aber erst recht, wenn die Kosten der Unterkunft - wie hier - nicht unangemessen sind. Sind allein die tatsächlichen Heizkosten unangemessen, weil sie auf eine unangemessen große Wohnfläche entfallen, sind auch sie nach der Ratio des Gesetzes jedenfalls für einen Übergangszeitraum von sechs Monaten zu übernehmen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Kosten monatlich oder einmalig im Bewilligungszeitraum anfallen. Einschränkungen könnten sich allenfalls aus einem unwirtschaftlichen Heizverhalten ergeben, für das hier aber keine Anhaltspunkte ersichtlich sind.


????
 

Roter Bock

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wobei ich noch anmerken möchte, das man sich den Kauf einer Eigentumswohnung gut überlegen soll. Es ist sehr viel Material aus dem ehemals sozialen Wohnungsbau im Umlauf - meist mit hohen Sanierungsbedarf. Wird dieser per Eigentümerversammlung beschlossen, sieht man alt aus.

Ein Haus ist da immer die bessere Alternative - da hat man auch finanziell in der Hand wie es weitergeht.

Roter Bock
 

Banquo

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Bei einer Eigentumswohnung sind m.W. bis zu 90qm (für eine Einzelperson) als angemessen zu betrachten. Interessanterweise macht man bei Eigentum eine Ausnahme. Bei einer herkömmlichen Mietwohnung geht man nämlich aktuell von einem Richtwert (Produkttheorie ausgenommen) von 50qm aus. Wenn also Neben- und Heizkosten im Rahmen der Neben- und Heizkostenspiegels liegen, sollte das kein Problem sein.

Man muss damit rechnen, dass die Übernahme von Neben- und Heizkosten für eine ETW nur in Höhe einer angemessenen Mietwohnung übernommen wird. Alles darüber wird der Grundsicherungsträger vermutlich nur darlehensweise übernehmen, vor allem, wenn die ersten 6 Monate abgelaufen sind. Das von Hananah angegebene BSG-Urteil spricht ebenfalls davon.
 
E

ExitUser

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Man muss damit rechnen, dass die Übernahme von Neben- und Heizkosten für eine ETW nur in Höhe einer angemessenen Mietwohnung übernommen wird. Alles darüber wird der Grundsicherungsträger vermutlich nur darlehensweise übernehmen, vor allem, wenn die ersten 6 Monate abgelaufen sind. Das von Hananah angegebene BSG-Urteil spricht ebenfalls davon.

Wie kommst Du zu der Ansicht?
@Grisou: wenn Du das eh willst, ja, dann mach das. Du musst nur drauf achten, dass die Wohnung nicht zu groß ist. Wie viele seid Ihr oder biste allein? Für einen Single darf man 80qm haben meines Wissens nach.

@Banquo: wie kommst Du auf sowas? Bei einer ETW zahlt man in dem Sinn keine Neben- und Heizkosten. Man zahlt sie schon, aber man zahlt da ein Hausgeld. Wo alles drin ist, Nebenkosten, Heizung, Wasser, der Verwalter, der so nett ist, das alles zu berechnen, Zahlungen für die Rücklage. Und wenn man mit dem Betrag, den man als Hausgeld zahlt, unter dem liegt, was das JC einem als normale Mietwohnung als Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung bewilligen würde, dann guckt da keiner, ob die Heizkosten vielleicht zu hoch sind. Die zahlen das Hausgeld und fertig.
Die zahlen das Hausgeld ohne Nachfrage so wie von mir angegeben. Da kommt keiner und sagt: ja, sie als Single. Da muss ja viel weniger berechnet werden, obwohl Ihre Wohnung mehr als 50 qm hat. Ob das immer so ist oder nur mein JC so nett, das weiß ich nicht. Aber ich hatte da noch nie Probleme. Aber ich muss auch sagen, mein Hausgeld liegt natürlich unter dem, was ich bekommen könnte als Kaltmiete + Nebenkosten + Heizung, wenn ich zur Miete wohnen würde. Vielleicht bewilligen die darum alles immer so anstandslos, weil ich insgesamt, auch wenn ich bei Nebenkosten und Heizung vielleicht drüber liege, trotzdem weit drunter liege.
 

Banquo

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Wie kommst Du zu der Ansicht? [...] Für einen Single darf man 80qm haben meines Wissens nach.

Ich habe die BSG-Urteile gelesen. Die Frage ist doch eher, wie du auf deine Aussagen kommst. Es hört sich erstmal unglaubwürdig an, wenn ein Jobcenter einem Single ohne mit der Wimper zu zucken eine 80qm oder gar 90qm ETW-Wohnung durchgehen lassen sollte und obendrein auch noch das gesamte Hausgeld zahlen würde.

Also woher hast du das mit den 80qm?

Und wenn man mit dem Betrag, den man als Hausgeld zahlt, unter dem liegt, was das JC einem als normale Mietwohnung als Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung bewilligen würde, dann guckt da keiner, ob die Heizkosten vielleicht zu hoch sind. Die zahlen das Hausgeld und fertig.

Hört sich phantastisch an. Gib doch mal Butter bei die Fische und stelle deinen Bewilligungsbescheid anonymisiert hier rein. Am besten nur die Seite, wo die Unterkunftskosten ausgewiesen werden und die Seite, woraus erkennbar ist, wieviele Personen die BG ausmachen.

Vielleicht bewilligen die darum alles immer so anstandslos, weil ich insgesamt, auch wenn ich bei Nebenkosten und Heizung vielleicht drüber liege, trotzdem weit drunter liege.

Oder die können keine Jahresrechnungen lesen.^^ Glaubhaft wird das erst, wenn wir das sehen können.
 

wommi

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Wie kommst Du zu der Ansicht?
@Grisou: wenn Du das eh willst, ja, dann mach das. Du musst nur drauf achten, dass die Wohnung nicht zu groß ist. Wie viele seid Ihr oder biste allein? Für einen Single darf man 80qm haben meines Wissens nach.

@Banquo: wie kommst Du auf sowas? Bei einer ETW zahlt man in dem Sinn keine Neben- und Heizkosten. Man zahlt sie schon, aber man zahlt da ein Hausgeld. Wo alles drin ist, Nebenkosten, Heizung, Wasser, der Verwalter, der so nett ist, das alles zu berechnen, Zahlungen für die Rücklage. Und wenn man mit dem Betrag, den man als Hausgeld zahlt, unter dem liegt, was das JC einem als normale Mietwohnung als Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung bewilligen würde, dann guckt da keiner, ob die Heizkosten vielleicht zu hoch sind. Die zahlen das Hausgeld und fertig.
Die zahlen das Hausgeld ohne Nachfrage so wie von mir angegeben. Da kommt keiner und sagt: ja, sie als Single. Da muss ja viel weniger berechnet werden, obwohl Ihre Wohnung mehr als 50 qm hat. Ob das immer so ist oder nur mein JC so nett, das weiß ich nicht. Aber ich hatte da noch nie Probleme. Aber ich muss auch sagen, mein Hausgeld liegt natürlich unter dem, was ich bekommen könnte als Kaltmiete + Nebenkosten + Heizung, wenn ich zur Miete wohnen würde. Vielleicht bewilligen die darum alles immer so anstandslos, weil ich insgesamt, auch wenn ich bei Nebenkosten und Heizung vielleicht drüber liege, trotzdem weit drunter liege.

Das würde mich auch mal interessieren, woher Du diesen Unsinn hast !

Wir als Ehepaar mit Wohneigentum dürfen 60qm (!) bewohnen, dann würden alle Kosten übernommen werden !
Da wir aber 90qm bewohnen, wird entsprechend gekürzt (nach 6 Monaten) - man hat uns sogar nahegelegt, das Wohneigentum zu verkaufen (?) !
 

Hananah

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..Bei einer ETW zahlt man in dem Sinn keine Neben- und Heizkosten. Man zahlt sie schon, aber man zahlt da ein Hausgeld. Wo alles drin ist, Nebenkosten, Heizung, Wasser, der Verwalter, der so nett ist, das alles zu berechnen, Zahlungen für die Rücklage. Und wenn man mit dem Betrag, den man als Hausgeld zahlt, unter dem liegt, was das JC einem als normale Mietwohnung als Kaltmiete plus Nebenkosten und Heizung bewilligen würde, dann guckt da keiner, ob die Heizkosten vielleicht zu hoch sind. Die zahlen das Hausgeld und fertig.


:eek: :eek: :eek:

Na nun wird es ja spannend!
Was du schreibst, würde bedeuten, dass es Unterschiede in der Behandlung zwischen den Wohneigentumsformen Haus und ETW gibt :confused:
Der Hauseigentümer muss sich also festnageln lassen auf jede Einzelposition kalte und warme NK, während der ETW- Besitzer ne Pauschale zählt, wo keiner nachfragt :icon_neutral:

DAS ist vom Gesetzgeber mit Sicherheit nicht gewollt und ich kenne auch kein BSG Urteil, wo das nachzulesen wäre.

Carpe, ich gönne es dir von ganzem Herzen, freu mich für dich und "mahne" dich: pscht.... Häng das nicht so an die große Glocke:icon_smile:
 

Kobold1966

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:eek: :eek: :eek:

Na nun wird es ja spannend!
Was du schreibst, würde bedeuten, dass es Unterschiede in der Behandlung zwischen den Wohneigentumsformen Haus und ETW gibt :confused:
Der Hauseigentümer muss sich also festnageln lassen auf jede Einzelposition kalte und warme NK, während der ETW- Besitzer ne Pauschale zählt, wo keiner nachfragt :icon_neutral:

DAS ist vom Gesetzgeber mit Sicherheit nicht gewollt und ich kenne auch kein BSG Urteil, wo das nachzulesen wäre.

Carpe, ich gönne es dir von ganzem Herzen, freu mich für dich und "mahne" dich: pscht.... Häng das nicht so an die große Glocke:icon_smile:

Ja es gibt da Unterschiede! ETW-Besitzer können z.B. den Hausverwalter oder Hausmeister nicht abbestellen und schulden diese Kosten der Eigentümergemeinschaft das gleiche gilt auch für den Kabelanschluss, wenn die Gemeinschaft es ausschließlich so festgelegt hat und nichts anderes zulässt.

Pauschalen gibts schon und zwar für ETW das gleiche als wenn es eine Mietwohnung wär. D.h. 2 Personen in einer ETW 80 m² bekommen eben nicht mehr als 2 Personen in einer Mietwohnung 60 m².

Die Besitzer werden stets zum Verkauf gedrängt, damit geschütztes Vermögen enteignet werden kann. Um das zu beschleunigen, werden absichtlich die Wohnkosten falsch berechnet und zu wenig bezahlt. (zumindest bei mir gibts regelmäßig aus der Luft gegriffene Kürzungen von bis zu 70% sogar unter deren Richtlinie)
 
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