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Helena

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Thematiker*in
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Hallo,

nachdem ich zwei aufeinander folgende sinnlose 1 Euro Jobs abgelehnt habe (aus gesundheitlichen Gründen), habe ich jetzt den nächsten Vorschlag. Ich soll bei einer gemeinnützigen GmbH in der Küche und Wäscherei folgende Tätigkeiten ausführen:
- Zusätzliche Tätigkeiten in der Wäscherei, im Bürobereich und im Reinigungsbereich. Alles zusätzlich... Ich bin gelernte Bürokauffrau.

Ich bin mir inzwischen sicher, dass es sich ausschliesslich um Schikane seitens des Amtes handelt. Diese Jobs (mit Sicherheit bekomme ich die schlechtesten, denn es gibt auch bei 1 Euro-Jobs solche und solche) bringen mich nicht weiter, schon gar nicht auf den ersten Arbeitsmarkt... Reine Willkür...

Ich kann langsam nicht mehr dagegen ankämpfen, werde immer deprimierter und gebe langsam auf...Was ist das für ein Leben? Panik vor dem Briefkasten, Widersprüche, Anwälte, Beratungsstellen! Wo bleibt da noch Zeit, sich zu bewerben? Ich suche sehr intensiv nach Arbeit, in jedem Bereich, jedoch putzen für 1,50 Euro werde ich ganz sicher nicht...Wut und Trauer wechseln sich gegenseitig ab. Die Behörde betreibt ein ganz mieses Spiel! Ist das wirklich alles, was sie für mich tun können? Die sollen mir endlich helfen, eine Stelle zu finden, damit ich meine Kinder ernähren kann und sie mich ganz schnell los sind. Stattdessen fühle ich mich wie ein gejagtes Tier...Die Frage ist, wie lange soll es so weiter gehen?
Sorry, ich bin so aufgeregt, dass ich Probleme habe irgend etwas Sinnvolles zu produzieren...

Liebe Grüße
Helena
 

Rechtsverdreher

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Verfasse doch einfach einen Standardbrief, wie diesen hier:

Teilen Sie mir unverzüglich mit ...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst. => Teilen Sie mir mit, welche Tätigkeiten unter "usw. bzw. etc." fallen.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen EEJ 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

- , sofern die fristgerechte Beantwortung dieser Fragen nicht eingehalten wird, davon ausgehst den EEJ sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen.

=================================================================================

Du musst denen immer gleich Gegenfeuer geben, dann haben sie keine Lust mir auf Dich.

Und die sollen in Deine Akte eintragen "Querulant". Würde ich drauf bestehen.
 

münchnerkindl

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Mitglied seit
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Hi,

lass Dich erstmal wegen Depressionen und Angstzuständen krankschreiben für eine Weile.

Und dann ab zum Psychiater, wenn Du einen halbwegs guten findest kann er Dir evtl auch ein Attest schreiben daß Dir nicht mehr jeder Ein Euro Job zuzumuten ist, wegen manglender psychischer stabilität. Nur Mut, Berührungsängste mit einem Psychiater sind in dem Fall Fehl am Platz. Und Du musst evtl ein paar durchprobieren bis Du einen findest der Dich unterstützt und ncith bloss ein Antidepressivum aufschreiben möchte.

Du hast Kinder? Wie alt sind die denn udn wie siehts mit deren Betreuung aus?

Liebe Grüsse,

Petra
 

WillkommenImClub

Elo-User/in

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Hallo,

nachdem ich zwei aufeinander folgende sinnlose 1 Euro Jobs abgelehnt habe (aus gesundheitlichen Gründen), habe ich jetzt den nächsten Vorschlag. Ich soll bei einer gemeinnützigen GmbH in der Küche und Wäscherei folgende Tätigkeiten ausführen:
- Zusätzliche Tätigkeiten in der Wäscherei, im Bürobereich und im Reinigungsbereich. Alles zusätzlich... Ich bin gelernte Bürokauffrau.

Ich bin mir inzwischen sicher, dass es sich ausschliesslich um Schikane seitens des Amtes handelt. Diese Jobs (mit Sicherheit bekomme ich die schlechtesten, denn es gibt auch bei 1 Euro-Jobs solche und solche) bringen mich nicht weiter, schon gar nicht auf den ersten Arbeitsmarkt... Reine Willkür...

Ich kann langsam nicht mehr dagegen ankämpfen, werde immer deprimierter und gebe langsam auf...Was ist das für ein Leben? Panik vor dem Briefkasten, Widersprüche, Anwälte, Beratungsstellen! Wo bleibt da noch Zeit, sich zu bewerben? Ich suche sehr intensiv nach Arbeit, in jedem Bereich, jedoch putzen für 1,50 Euro werde ich ganz sicher nicht...Wut und Trauer wechseln sich gegenseitig ab. Die Behörde betreibt ein ganz mieses Spiel! Ist das wirklich alles, was sie für mich tun können? Die sollen mir endlich helfen, eine Stelle zu finden, damit ich meine Kinder ernähren kann und sie mich ganz schnell los sind. Stattdessen fühle ich mich wie ein gejagtes Tier...Die Frage ist, wie lange soll es so weiter gehen?
Sorry, ich bin so aufgeregt, dass ich Probleme habe irgend etwas Sinnvolles zu produzieren...

Liebe Grüße
Helena

Hallo Du,

jo, das ist echt blöd in unserem Staat geregelt.
Diese Ämter sollten sich eher "Sklaventreiberamt" nennen. :icon_mrgreen:


Suche weiter! Ich wünsche Dir viel Glück, dass Du etwas findest, dass Dir gefällt und angemessen bezahlt ist!!!!

LG

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Gast
Zitat, Helena:

Ich soll bei einer gemeinnützigen GmbH in der Küche und Wäscherei folgende Tätigkeiten ausführen: Zusätzliche Tätigkeiten in der Wäscherei, im Bürobereich und im Reinigungsbereich. Alles zusätzlich... Ich bin gelernte Bürokauffrau.

Guten Tag Helena,

zumindest ist in diesem Ein-Euro-Job auch eine Tätigkeit im Bürobereich vorgesehen. Ich würde dies eher als einen kleinen Lichtblick auffassen?

Ich habe in 2005 zwei Ein-Euro-Jobs absolviert. Zum einen in Hauswirtschaft und Altenpflege und zum anderen im Lebensmittelverkauf und Reinigung.

Mit meinen beiden Ausbildungen (Industriekaufmann, Verwaltungsangestellter) hatte dies ebenfalls nichts zu tun.

Mittlerweile arbeite ich in einer Großküche als Hilfskraft.

Das nenne ich berufliche Karriere? :icon_lol:
 
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