Schon wieder Strom Fragen

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delasoul

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Hallo

Wir haben auch ein Problem mit dem Strom. Haben eine Nachzahlung von 260 Euro bekommen. Dazu muss ich sagen, das das Stromgeld jeden Monat von der Arge direkt an meinen Versorger bezahlt wird.

Wir haben ein Darlehen beantragt, das abgelehnt wurde und zwar aufgrund dessen, weil die ENBW nun meine monatlichen Leistungen nicht für den aktuellen Strom nimmt, sondern mit den 260 euro verrechnet.
Die Arge begründet es eben nun so

, das die Abrechnung nicht richtig sei, das sie ja jeden Monat den Abschlag bezahlen.

Leider habe ich die Frist versäumt zum WIderspruch :icon_neutral:

Der Strom hätte nun Ende August gesperrt werden sollen.Haben dann mit dem Versorger telefoniert und um eine kleine Ratenzahlung gebeten....klein ist gut....wollen nun 68 euro mtl. wir leider nicht aufbringen können.

Was soll ich denn nun tun??? Habe 3 Kids .....
Und darf die ENBW laufende Stromzahlungen einfach dazu nehmen, um Stromnachzahlungschulden zu tilgen????
DIe berechnen mir sogar jeden monat 4 euro mahnkosten, obwohl wie gesagt der strom ja bezahlt wird.

Und kann ich nun eigentlich einfach 20 euro oder so überweisen an die ENBW, weil ich bin ja zahlungswillg.....ach mensch , soviel chaos in meinem Kopf, hoffe mir kann jemand helfen.

Grüssle
 

Arania

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Nur mal zum Verständnis, es handelt sich um Stromkosten? Und die trägt die ARGE obwohl sie das sonst nicht tut?
Und die hat also nicht überwiesen?
Oder handelt es sich um Heizkosten und es wird mit Strom geheizt? Dann muss die ARGE das zahlen
 

delasoul

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Also die Arge bezahlt meinen Strom direkt an den Versorger, das geld geht von meinen Leistungen weg.

Das offene Geld, also die 260 Euro ist Strom nachzahlung, also diese von der Endabrechnung.

Die Enbw nimmt nun aber die mtl.Abschlagszahlungen, um die Nachzahlung zu tilgen, somit bin ich also mit den mtl. Zahlungen laut ENBW im Rückstand, obwohl diese ja bezahlt sind. Aus diesem Grund wurde auch mein Darlehen abgelehnt.
 
L

lupe

Gast
Hi delasoul,

sehr ungewöhnlich, dass die ARGE Stromkosten von Deinem Regelsatz direkt an den Stromlieferanten bezahlt. Das machen die ARGEN eigentlich nur bei der Miete und das auch nur höchst widerwillig.

Wir haben auch ein Problem mit dem Strom. Haben eine Nachzahlung von 260 Euro bekommen. Dazu muss ich sagen, das das Stromgeld jeden Monat von der Arge direkt an meinen Versorger bezahlt wird.
In der Regel ist es so, dass man eine Vorrauszahlung leistet, die sich etwa in der Höhe der jährlichen Stromzahlung deckt. Heißt, Dein Verbrauch in K/hw durch 12 geteilt. Der Mehrverbrauch od. Einsparung wird dann entweder als Nachzahlung od. Gutschrift ausgewiesen.

Ich weiß ja nicht, was Du bislang so verbraucht hast, aber wenn Dein Verbrauch bislang immer gleich war, ist eine Nachzahlung von jetzt 260 EU schon starker Tobak.

Der Strom hätte nun Ende August gesperrt werden sollen.Haben dann mit dem Versorger telefoniert und um eine kleine Ratenzahlung gebeten....klein ist gut....wollen nun 68 euro mtl. wir leider nicht aufbringen können.
Spreche mit dem Versorger ab, was Du zahlen kannst. Das läßst Dir dann auch schriftlich geben.

Und darf die ENBW laufende Stromzahlungen einfach dazu nehmen, um Stromnachzahlungschulden zu tilgen????
Weiß ich nicht, meine aber, dass es legal ist, Zahlungen erstmal auf alte Schulden abzurechnen.

DIe berechnen mir sogar jeden monat 4 euro mahnkosten, obwohl wie gesagt der strom ja bezahlt wird.
Deshalb würde ICH mit dem Versorger versuchen, eine Übereinkunft zustandezubringen, mit der "beide" Seiten leben können...

Und kann ich nun eigentlich einfach 20 euro oder so überweisen an die ENBW, weil ich bin ja zahlungswillg.....ach mensch , soviel chaos in meinem Kopf, hoffe mir kann jemand helfen.
Worauf sollen die denn diese Zahlungen verbuchen? Auf Deine Schulen, auf Deine Vorauszahlung???
 

Hartzi09

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Haben sie jetzt aber dauerhaft einen höheren Stromverbrauch, also auch höhere Stromkosten ,handelt es sich eigentlich um dauerhafte Mehrkosten ,die eine Regelsatzerhöhung einfordern. Dies ist aber beim ALG II ausgeschlossen. Bei ALG – II Beziehern ist es aber möglich Ansprüche „ zu erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre.“ ( § 44 SGB II). Hier sollten Sie ihren Fallmanager auffordern den Anspruch zu erlassen.

FAQ Stromschulden[/QUOTE]


SG - Berlin Az.: S 159 AS 4602/08 Gerichtsbescheid vom 12.05.2009
noch nicht rechtskräftig da Berufung noch läuft
 

delasoul

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@garnichtgut
Ja eben das denke ich doch auch. Hätten die das nicht so gemacht, hätte ich auch ein Darlehen von der Arge bekommen.

Soll ich dann die ENBW anrufen bzw.anschreiben und so auf das bestehen????
 
L

lupe

Gast
Du "gar nicht gut",

Die Jahresabrechnung ist ein anderer Posten der für sich getrennt behandelt werden muß - oder muß er nicht?
Die hatten 260 € Nachzahlung...
Das wird dann von "Otto Normalverbraucher" od. Otto "Normalhartzer" vom Konto abgezogen. Weist das Konto nicht die nötige Deckung auf, gibt's Haue. In dem "merkwürdigen" Fall von delasoul müßte das dann ja von der ARGE bezahlt werden. Wird diese aber nicht machen.
Also bleibt delasoul zu Recht auf den Kosten kleben.
 

Hartzi09

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Wann darf gesperrt werden ?

Nach bundeseinheitlichen Allgemeinen Versorgungsbedingungen ( AVBV) kann die Stromlieferung gesperrt werden, wenn

- es eine Zahlungsaufforderung gegeben hat
- frühestens 2 Wochen danach die Zahlung angemahnt wurde
- die Liefersperre angedroht wurde (auch in der Mahnung) und
- die gesetzliche Nachfrist von 14 Tagen nach der Sperrandrohung verstrichen ist

Die Mahngebühren, Inkasso-Gebühren, die Stromsperre selbst und die Wiederaufsperrgebühren kommen zu den reinen Stromschulden hinzu.

Was kann ich jetzt tun ?

Sie können natürlich versuchen eine Ratenzahlung mit dem EVU (=EnergieVersorgungsUnternehmen) zu vereinbaren.Gewöhnlich lassen sich die Versorger aber nicht darauf ein, wenn raus kommt, dass sie HartzIV – Empfänger sind. Sie können auch um eine Stundung der Zahlung bitten und die Zahlung mit einer zukünftigen Einnahme vereinbaren.Zum Beispiel aus einer Steuerrückzahlung.

Wenn es nicht möglich ist in den üblichen 6 Monaten Stromschulden zu begleichen, können Sie ein Darlehen auf Grund eines unabweisbaren Bedarfes, bei ihrem Jobcenter stellen. (§ 23 Abs.1 SGB II).

Sie können, auch eine Sperre verhindern, wenn sie unverhältnismäßig zur Schwere der „Zuwiderhandlung“ ist. Unverhältnismäßig ist eine Sperre z.b. wenn sie das erste mal in Zahlungsverzug sind oder auch wenn Kinder,Kranke,Behinderte,alte Menschen bei Ihnen wohnen und eine Stromabstellung schwerwiegende Folgen hätte. (z.b. drohende Einbúßen von Krankenkost durch Verderb im Kühlschrank)

Sie können in solchen Fällen beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung auf Weiterversorgung beantragen,wenn eine Stromsperre unverhältnismässig ist.Das Amtsgericht kann die Sperre verbieten oder aufheben.

Kann mir der ALG II - Träger helfen ?

Ja, der ALG-Träger kann die Stromschulden als Darlehen übernehmen. Sie sollten mit Ihrer Stromrechnung zum ALG-II Träger gehen und um eine darlehensweise Übernahme bitten. Mitlerweile ist die Rechtssprechung in weiten Teilen Deutschlands sehr eindeutig , dass Stromschulden durch das Jobcenter zu übernehmen sind. Verweisen sie ruhig in diesem Zusammenhang auf entsprechende Urteile. So zum Beispiel hat das SG Köln am 15.11.2005 festgestellt das:

„Die Nichtversorgung mit Energie stellt eine der Obdachlosigkeit vergleichbare Notlage dar.“ Der selben Auffassung haben sich überings schon folgende Landessozialgerichte angeschlossen:

Landessozialgericht Bayern – L 11 B 530/05 SO ER vom 07.12.2005
Landessozialgericht Niedersachsen – Bremen – L 7 AS 182/05 ER vom 19.08.2005
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen - L 7 B 251/07 AS ER vom 02.04.2008
Landessozialgericht Sachsen-Anhalt - L 2 B 242/07 AS ER vom 19.09.2007
Landessozialgericht Berlin-Brandenburg - L 26 B 1321/07 AS ER vom 16.08.2007

Auch sollen Stromschulden übernommen um eine Stromsperre zu beenden (oben genanntes SG Köln).

Haben sie jetzt aber dauerhaft einen höheren Stromverbrauch, also auch höhere Stromkosten ,handelt es sich eigentlich um dauerhafte Mehrkosten ,die eine Regelsatzerhöhung einfordern. Dies ist aber beim ALG II ausgeschlossen. Bei ALG – II Beziehern ist es aber möglich Ansprüche „ zu erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre.“ ( § 44 SGB II). Hier sollten Sie ihren Fallmanager auffordern den Anspruch zu erlassen.

FAQ Stromschulden

Eine ganz linke Tour ist das, obwohl übliche Praxis.
Ich würde auf Trennung der Kosten bestehen und darauf das das monatlich überwiesene Geld nur für die monatlichen Abschlagzahlungen verwendet werden darf. Die Jahresabrechnung ist ein anderer Posten der für sich getrennt behandelt werden muß - oder muß er nicht?

Sofern die Zahlungen erst auf die Abrechnung angerechnet werden bringt dies nichts, da du ja praktisch neue Schulden machst, und sich an der eigentlichen Summe so nichts ändert.
Die Reaktion der ARGe ist nicht nachvollziehbar.

Am besten du stellst nochmals einen Darlehnsantrag und begründest den damit, das dir die Mittel in dieser Höhe nicht zur Verfügung stehen auf einmal, du aber bei Nichtzahlung der Endabrechnung mit einer Sperre durch deinen Versorger rechnen musst.
Dies käme einem Wohnungsverlust gleich.

Beachte aber das die ARGE ein Darlehn mtl. natürlich bis 10 vH. also 36,00 € als Rate mtl. einbehalten kann.
Am besten du unterbreitest der ARGE im Antrag auf Darlehn auch gleich einen Rückzahlungsbetrag.
 
L

lupe

Gast
@ hartzi 09,

ist ja alles schön und gut. Nur, selbst wenn die ARGE diese Schulden übernimmt, dann bürdet sie diese delasoul auf. Er ist leztendlich doch davon nicht befeit!!!

Haben sie jetzt aber dauerhaft einen höheren Stromverbrauch, also auch höhere Stromkosten ,handelt es sich eigentlich um dauerhafte Mehrkosten ,die eine Regelsatzerhöhung einfordern. Dies ist aber beim ALG II ausgeschlossen. Bei ALG – II Beziehern ist es aber möglich Ansprüche „ zu erlassen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre.“ ( § 44 SGB II). Hier sollten Sie ihren Fallmanager auffordern den Anspruch zu erlassen.
Na, den Quatsch mußt mir mal "verdeutschen"...
 

delasoul

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@hartzi09

Ja aber das Problem ist doch, das die Arge mir das abgelehnt hat, weil eben die ENBW meine laufenden Zahlungen nehmen, um die Schulden zu begleichen.

Die ENBW hat sogar noch gesagt, das die vom AMt gerne anrufen kann, dann würde sie ihr alles erklären, die berechnung etc. Aber nicht mal das hat sie getan, sie hat einfach abgelehnt.

Ich war dann nochmals bei der Arge, wegen einer anderen Sachen und habe dann noch den Brief vorgelegt, das die Sperren wollen, dann hiess es nur, das sie sich auf Ihre Ablehnung beruft.

So und nun????

Noch was, mein MAnn ist chronisch krank, muss sich immer spritzen und die spritzen müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Was ist dann ohne Strom?????
 

kleine

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Eventuell könnt ihr eine Einstweilige Verfügung erwirken, dass die Energieversorgung nicht eingestellt werden darf. Habt ihr euch schon an einen Rechtsanwalt gewendet mit der Sache? Das würde ich in eurem Fall dringend raten. :icon_smile:

Ich habe auch Ärger mit dem Stromversorger und mich nun an meinen Anwalt gewendet. Der Kunde erscheint machtlos gegen die Energiekonzerne. Sobald ein Anwalt im Spiel ist lassen die auf einmal mit sich verhandeln.
 
L

lupe

Gast
Euch in Eurer Situation - Kinder, kranker Mann etc - den Strom abzusperren verstößt eindeutig gegen geltendes Recht.
Das ist echt ein Brüller. Gröööhl. Ne, das verstößt gegen kein gültiges Recht...

Aber bei diesen Experten hier...
Ich hatte mir 5 geile Leatherjackes bestellt und einfach nicht gezahlt. Ich bekam Abmahnungen, die ich der ARGE weiterreichte. Die wollen nicht ablöhnen. Hat da mal jemand einen §en für mich, damit ich mein Recht einfordern kann? Helft mir, please...
 

delasoul

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Waren heute auf dem Ámt und wollten nen Beratungsschein für einen Anwalt, ist uns aber auch mal wieder abgelehnt worden, also kann ich nicht zum Anwalt :-(

Wie ist das mit dem SG`? Wir haben hier nur ein Amtsgericht, kann ich da auch hin??? Sorry wenn ich so frage, aber ich kenne mich da gar nicht aus :confused:
 

delasoul

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Klar war ich auf dem Amtsgericht wegen dem Beratungschein :icon_smile: nicht auf der Arge. Aber die hat mir den abgelehnt.

Also wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich hier auf das Amtsgericht gehen und einen Kredit für die Übernahme beantragen????

Oh mann da ist alles so kompliziert.
 

kleine

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Klar war ich auf dem Amtsgericht wegen dem Beratungschein :icon_smile: nicht auf der Arge. Aber die hat mir den abgelehnt.
Aus welchem Grund hat man den Beratungsschein abgelehnt?

Also wenn ich das richtig verstanden habe, kann ich hier auf das Amtsgericht gehen und einen Kredit für die Übernahme beantragen????
Nein. Du kannst beim Sozialgericht eine Einstweilige Anordnung beantragen, dass die ARGE dir ein Darlehen für die Stromrechnung zu gewähren hat. Mache die Dringlichkeit deutlich. Dann solltest du innerhalb von 2 bis 3 Wochen einen Beschluss haben.

Oh mann da ist alles so kompliziert.
Alles halb so schlimm.

Kannst du bitte einmal Schritt für Schritt erklären was du bis jetzt gemacht hast und wie reagiert wurde? Was hast du schriftlich in der Hand?
 

delasoul

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Guten Morgen :icon_smile:

Also ich war auf dem AG und wollte einen Beratungsschein für den Anwalt, erstens wegen der Ablehnung von der Arge und 2. wegen der ENBW, weil die meine laufenden Zahlungen zur Schuldentilgung nehmen.

Abgelehnt wurde es aus den Gründen, weil die Widerspruchszeit von der Arge schon abgelaufen ist und das mit der ENBW müsste man selber klären.

Ich habe eben nun die Ablehnung der Arge in der Hand, dann das Schreiben von der ENBW, das sie den Strom einstellen wollen. Wir haben ja dann mit denen telefoniert u baten um eine kleine Ratenzahlung, dann haben die uns ein schreiben geschickt, das wir mtl.68 euro zahlen sollen, was leider viel zu hoch ist. Mehr habe ich leider nicht.

Wir haben hier kein SG, gibt es da eine Adresse???
 

Hartzi09

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Guten Morgen :icon_smile:

Also ich war auf dem AG und wollte einen Beratungsschein für den Anwalt, erstens wegen der Ablehnung von der Arge und 2. wegen der ENBW, weil die meine laufenden Zahlungen zur Schuldentilgung nehmen.

Abgelehnt wurde es aus den Gründen, weil die Widerspruchszeit von der Arge schon abgelaufen ist und das mit der ENBW müsste man selber klären.

Ich habe eben nun die Ablehnung der Arge in der Hand, dann das Schreiben von der ENBW, das sie den Strom einstellen wollen. Wir haben ja dann mit denen telefoniert u baten um eine kleine Ratenzahlung, dann haben die uns ein schreiben geschickt, das wir mtl.68 euro zahlen sollen, was leider viel zu hoch ist. Mehr habe ich leider nicht.

Wir haben hier kein SG, gibt es da eine Adresse???



Wo kommst du her?
Die genaue Anschrift deines zuständigen SG kann dir auch das Amtsgericht erteilen, die kennen diese auc

Sofern du die Widerspruchsfrist versäumt hast, kannst du einen erneuten Eilantrag auf Darlehnsweise Kostenübernahme bei der ARGE stellen.
 

delasoul

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Ich komme aus Crailsheim, Raum Schwäbisch hall (Baden Württemberg)

Okay dann werde ich mich dann auf den Weg zur Arge machen und einen erneuten Antrag stellen.

Hoffe, das das alles klappt. Kann schon nachts nicht mehr schlafen. Ich wäre so froh, wenn ich von diesen SCH.....nicht mehr abhängig wäre.

Mal schauen ob ich die Adresse auch übers Internet finde, denn die Tusse (entschuldige) vom AG ist so ein aroggantes, überhebliches Teil, die meint grad, sie müsste die Anwaltskosten aus Ihrer Tasche bezahlen.
 

kleine

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Zum Thema Beratungshilfe schaue dir doch mal das Thema an. :icon_mrgreen:
https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/44131-sanktion-wagen-tats%E4chlich.html

Gestern war ich wieder bei demselben Rechtspfleger, um einen neuen Beratungsschein zu holen, und er war wirklich handzahm. Lass' dich nicht unterkriegen! Du bist nicht alleine mit deinem Problem. Das ganze hat System.

Dein zuständiges Sozialgericht kannst du hier rausfinden:

Gericht suchen (zuständige Gerichte) - JUSLINE Deutschland

https://www.sozialgerichtsbarkeit.de/
 
L

lupe

Gast
delasoul,

was genau soll Dir eigentlich ein Beratungschein bringen? Doch nur höchstens, dass Dir die ARGE Kredit gewährt. Wenn Du Glück hast. Nur, schrieb ich Dir auch schon, mußt Du diesen Kredit auch zurückzahlen.

Ich finde es ja toll, wie sich "kleine" da so für Dich in's Zeug wirft. NUR, das hat nichts in Deinem Fall mit "System" zu tun, sondern damit, das Du/Ihr Schulden bzw. eine Nachzahlung angehäuft habt, für die ihr aufkommen müßt.

Stromnachzahlung übernimmt die ARGE halt nicht so mir nichts, dir nichts...

Ein Telefonat mit dem Energieverorger würde ich vergessen. Ich würde das schriftlich machen, und mitteilen, wie ich mir die Tilgung vorstellen würde...

Mußt Du aber selber wissen, bist ja volljährig.
 

Nur_mal_So

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Also so ein bisschen sehe ich das Problem als hausgemachtes Problem!

Du hast bisher einen Abschlag bezahlt, von (geschätzt) ca. 50€, dann hattest du eine Nachzahlung von 260€, daher sollst du jetzt 68€ als Abschlag bezahlen.

Wenn dir das zu hoch ist, und du nicht mehr bezahlen kannst, dann musst du nicht den Abschlag, sondern deinen Verbrauch senken und zwar ganz kräftig!

Dann gäbe es die Möglichkeit den laufenden Abschlag anzupassen.

Wenn du mit der Enbw verhandelst, dann stelle doch ganz klar, wieviel du monatlich zahlen kannst und wenn es eine entsprechende Vereinbarung gibt, dann darf auch nicht mehr gesperrt werden.
Natürlich muss dafür der Zahlbetrag im Monat so hoch sein, dass der laufende Abschlag + eine gewisse Tilgung erreicht wird.

Alternative:
Sofort (bevor die Sperre umgesetzt wird) einen anderen Versorger suchen, mit diesem einen Vertrag abschließen, der eine angemessene (dem Verbrauch, nicht dem was du meinst zahlen zu können) Vorauszahlung vereinbaren und diese auch bezahlen.

Dann bekommst du vom jetzigen Versorger eine Abschlussrechnung und du vereinbarst dort eine akzeptable Ratenzahlung für die Schulden der Endabrechnung.

Dann kannst du in Ruhe die Stromschulden tilgen und brauchst keine Angst mehr vor Sperren haben solange du den neuen Versorger ordnungsgemäß bezahlst.

Natürlich funktioniert das wirklich nur, wenn du auch Abschläge bezahlst, die zu deinem Verbrauch passen, sonst hast du nächstes Jahr wieder das Problem dass das Geld für die Abrechnung fehlt.

Wirklich dauerhaft hilft dagegen nur dass du mehr Geld im Monat für Strom einplanst oder eben den Verbrauch senkst.
(Eine Nachzahlung von 260€ und anschließende Festlegung des Abschlages auf 68€ deutet eher auf eine deutlich zu geringe Vorauszahlung als auf einen zu hohen Stromverbrauch hin)

Gruß

PS: In Zukunft mehrfach im Jahr den Zähler kontrollieren und ggf. den Versorger um Anpassung der Abschläge bitten, dann gibt es keine böse Überraschung am Jahresende!
Bei Strom fehlt mir das Verständnis wie man da von einer Rechnung überrascht werden kann...schließlich kann den Zähler jeder selber anschauen und der Preis ist auch bekannt.
Anders als bei der Heizung wo man diese Kontrollmöglichkeit ja bei Zentralheizung eben nicht hat.
 
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