schon wieder EGV erhalten, aber keine Reaktion auf meine Post! Was tun?

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besorgte_Mutti

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heute Post bekommen!

Ich habe eine "Einladung zum Beratungsgespräch" bekommen. Ich soll mal wieder eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben!!!

Was soll ich denn jetzt machen???

Der Termin ist dann auch noch so ungünstig, dass ich meine Kinder nicht in Empfang nehmen kann, wenn sie aus der Schule nach Hause kommen...

Jetzt geht das alles wieder von Vorne los!!!!
 

besorgte_Mutti

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ich habe vor einiger Zeit beim Jobcenter nachgefragt, ob ich einen Kurs zur Tagesmutter machen könne. Dieses wurde abgelehnt. Dann wurde ich zur EGV gebeten. Hatte mich geweigert diese zu unterschreiben. Ist dann vors Sozialgericht gegangen und es war Ruhe.

Nun wollte ich gerne eine Ausbildung zur pädagogischen Mitarbeiterin machen und es geht wieder von vorne los. Habe die Mitarbeiter dort dann aufgefordert mir schriftlich mitzuteilen, warum ich das nicht machen darf. Sowie schriftlich darum gebeten, mir mein Profiling darzugelegn, welches sie über mich erstellt haben.

Und was kriege ich heute ins Haus??? Eine "Einladung zum Beratungsgespräch" mit den Worten "[...] Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung [...]"

Hinzu kommt, dass es gar nicht berücksichtigt wird anscheinend, dass ich Kinder habe, denn die Zeit ist total ungünstig, da meine Kinder 30 Minunten nach Beginn des Termins Schulschluss haben und ich dann jawohl zu Hause sein muss.

Wer kann mir sagen, was ich machen kann???? Ehrlich gesagt habe ich nicht einmal Lust zu diesem Termin zu erscheinen, weil die mich nur wieder unter Druck setzen werden!!!

Bitte gebt mir mal einen Rat!!!
 

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Nehme den Termin mit einen Beistand wahr. Höre Dir an was er Dir zu Sagen hat, was in der EGV stehen wird. Bist nicht Einverstanden, einfach Sagen schließe ich nicht ab, und wartest bis den per Verwaltungsakt bekommst. Dann kannst Du Überlegen wie man weiter entscheidet. Das ist das was die hoffen und die meisten Bezieher falsch machen den Termin nicht wahr Nehmen. Sind im übrigen die Meisten Sanktionen.
 

guinan

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AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Hingehen, Mund halten, Eingliederungsvereinbarung mitnehmen ohne zu unterschreiben, hier einstellen, dann weitersehen.
 

couchpotatoe

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AW: raus aus der Statistik, aber möglichst günstig und nicht nach Willen des Arbeitlo

Und vorher schriftlich den Termin verlegen, da deine Kinder sonst alleine zu Hause vor der Tür stehen oder in der Wohnung sind.

Und sie darauf hinweisen das ab sofort Termnine nur noch im Zeitrahmen xx bis zz möglichen sind oder 7 tage im voraus bekannt gegeben werden müssen um Kinderbetreuung zu organisieren und die dafür entstehenden Kosten zu übernehmen wären, Fahrtkosten für Termine jeglicher Art sowieso.

hier Adressen — Tacheles Adressdatenbank


kansnt du in deiner Umgebung nach Leidensgenossinen/en suchen und bekommst auch Unterstützung. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Durchhalten nicht überstürzt irgendwas unterschreiben dann wird das schon.

Feuerwehrmänner und Frauen gehen in ein brennendes Gebäude sie rennen nicht ;)

Schönes Wochenende wünsch ich euch 3.

MfG
 

couchpotatoe

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Habe dir in deinem anderen Thread geantwortet.

Nicht die Flinte ins Korn werfen und einen neuen Termin verlangen mit Begründung Kinderbetreuung und das du deiner Aufsichtsplicht nachkommen mußt.

MfG
 

AEMR

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Hallo besorgte_Mutti,

wie mein Vorredner couchpotatoe sagt: die Aufsichtspflicht ist wichtig und sicherlich ein "wichtiger Grund", den Termin nicht wahrzunehmen; das sollte man wohl schriftlich einreichen (schriftlich absagen mit dieser Begründung) und das müsste dann sanktionslos bleiben.

Richtig, die Termine dienen eigentlich nur dazu, dich zu zermürben und "über den Tisch zu ziehen oder dir Aussagen zu entlocken, die das Jobcenter gegen dich verwenden kann. Was die Sachbearbeiter da treiben ist zwar unmoralisch und trägt zu einer beruflichen Integration nicht bei, bewegt sich aber in einer Grauzone sprich kann nicht als Nötigung oder Erpressung nachgewiesen werden und wird deshalb so gemacht. Ob man Sadist sein muss, um im Jobcenter arbeiten zu können, ist die Frage ...

"Profil" und "Profiling" sind einerseits ganz wichtig, andererseits erst mal ein Zauberwort und anscheinend leider völlig schillernd. Manchmal meinen die SB den Datensatz in der JOBBÖRSE, manchmal nicht, je nachdem ...

Viele Erwerbslose haben ein echtes Profiling offensichtlich niemals gehabt; die aus dem Erstgespräch und irgendwelchen in Folge-Gesprächen erworbenen "Erkenntnisse" sprich Halbwahrheiten werden mit "Beurteilungen" irgendwelcher Maßnahme-Dozenten verquirlt und haben dann Rechtsfolgen ...

Die Maßnahmeträger lauern auf menschliche Beute - wie Kannibalen. Das regionale Angebot ist dabei leider oft (doppelsinnig ...) beschränkt. Oft geht es also darum, dem Leistungsbezieher mit schnellen, listig entlockten "Geständnissen" oder sonstigen Äußerungen einen aktuellen, ganz spazifischen "Bildungsmangel" zu attestieren und in irgendeine (noch so unpassende) Pseudo-Weiterbildung hereinzuschmeißen.

Super, dass du schriftlich nach deinem Profiling gefragt hast, besser geht es nicht, aber nun wird sich jeder JC-Mitarbeiter drehen und winden wie ein Aal.

Vielleicht am besten in Schriftform unter Berufung auf dein Erstes Schreiben (Datum) an den JC-Geschäftsführer persönlich richten (stets Kopie an BfA Nürnberg sowie Regionaldirektion der BfA), den Teamleiter / die Teamleiterin besser gleich übergehen.

Schreiben, die nicht von einem Rechtsanwalt kommen oder die nicht in Kopie jedes Mal an BfA Nürnberg sowie Regionaldirektion der BfA gehen, scheinen bei meinem Jobcenter gar nicht ernst genommen zu werden.

Du hast richtigerweise nach Daten - nach deinen Sozialdaten - gefragt, weshalb du immer zusätzlich Kontakt zum Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Husarenstraße 30, 53117 Bonn aufnehmen solltest. Der antwortet zuverlässig (es kann manchmal ein bisschen dauern) und wird hoffentlich dem JC ein bisschen Druck machen können; rechne aber trotzdem mit monatelanger Hinhalte-Taktik seitens des JC.

Direkt an den Geschäftsführer des Jobcenters schreibe man sowieso, der SB kriegt`s nur noch in Kopie:

nach § 83 Absatz 1 SGB X habe ich Anspruch auf Auskunft über die im Jobcenter XYZ-Stadt über mich gespeicherten Daten.

Und du wirst leider sehr viel Geduld haben müssen, hier probiert es jemand seit Monaten und kommt trotzdem nur im Schneckentempo vorwärts:

15) Was umfasst das Profiling (bitte genau definieren hinsichtlich Umfang und Speicherorten)? Wenn Sie dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit gegenüber erklären, die Inhalte des Profilings seien mir bekannt (das wäre eine Aussage, die ich gar nicht teile), was sind das dann für Inhalte? Bitte legen Sie diese Inhalte vollständig schriftlich nieder auch zu möglicherweise ja vorhandenen „Daten zu den Umständen, die eine berufliche Eingliederung erschweren“.

16) Wieviele und welche „Profilings“ sind seit Sommer 2006 zu meiner Person durchgeführt worden und wann? Gehört Martinshoven* nach Auffassung des Jobcenters zum „Profiling“ bzw. hätte es gehören sollen, wenn es denn heute einen Abschlussbericht geben würde?

Dem Geschäftsführer Frist gesetzt « Schwarze Katze

Es ist also alles ziemlich ermüdend: Wir sitzen am kürzeren Hebel - und müssen uns gleichzeitig noch Mühe geben, die Standards des bewahrenswerten Grundgesetzes einzuhalten, schon um uns nicht ins Unrecht zu setzen und um irgendwann eine erfolgreiche Klage beim Sozialgericht führen zu können.

Wir dürfen nicht in der falschen Maßnahme landen, da wir dann ja auf mehrere Jahre die Fördermittel verspielt hätten für den eigentlichen, sinnvolleren Zweck (irgendwo ja gerecht).

Der JC-Direktor - jeder - wird seine Teamleiter & SB`s "decken" und, bedarfsweise schriftlich, mit Provokationen und Unterstellungen reagieren.

Oft dauert es Wochen, bis man an den Geschäftsführer eines JC überhaupt herankommt, der sich nämlich hinter dem stellvertretenden Geschäftsführer versteckt und, noch vorher, hinter einem Schönredner und Schönfärber vom Dienst, der sich Kundenreaktionsmanager nennt und der einen (gerne ohne Betreffzeile und vor allem ohne Gesprächszweck) zum "Gespräch" mit der Teamleiterin einlädt - wiederum eigentlich nur heiße Luft, Pokerface und drohendes Augenrollen ... zitternde Nerven beim einzuschüchternden Erwerbslosen, der nachher nichts, aber auch gar nichts Schriftliches in der Hand hat, während die JC-Seite ihre "Erkenntnisse" irgendwo verschriftlicht (wo man sie schwerlich einsehen und noch schwerer löschen lassen kann) ...

Wir brauchen keine Illusionen mehr zu haben: die Jobcenter - vom Sachbearbeiter bis zum Geschäftsführer - interessieren sich nicht für die Erwerbslosen und gar nicht für`s Grundgesetz, die wollen nicht arbeitslos werden und bei ihrem täglichen Tun möglichst wenig (juristisch nachweisbare) Spuren hinterlassen.

Die Sozialkassen werden im Laufe des Jahres 2013 noch mehr zusammenbrechen; die prekären, oft sehr schlampig arbeitenden und die Teilnehmer unter Druck setzenden Bildungsträger brauchen menschlichen Nachschub.

Ich habe Kenntnis davon, dass ein Bildungsträger 2012 versuchte, den Teilnehmern (TN) Unterschriften abzuverlangen über Bildungsbausteine bzw. Ausbildungsniveaus, die nie stattgefunden haben - der unschlagbar kostengünstige Träger sichert sich so den Folgeauftrag, der (in panischer Angst vor Arbeitslosigkeit befindliche) Dozent den Job und der SG kann dem Teamleiter "Erfolge" vorweisen. Der TN aber kann anschließend den Lernstoff nie wieder einfordern und wird in Jobs vermittelt, die er nicht packen kann, was ihm als Verweigerungshaltung untergeschoben werden kann.

Der Ton der Brutalität und Asozialität dürfte also leider noch steigen.

Tja - und wir müssen da Struktur ins Chaos bringen und den heftigen Nebelwurf klären.

Du wirst viel Geduld haben müssen.

Wir haben Interesse an deinem Wohlergehen und Erfolg, berichte uns daher bitte auch in den nächsten Wochen über das, was du erreicht hast. Dann nämlich kann dieser Erfolg auch von anderen genutzt werden, denn in deiner Situation sind letztlich sehr viele Menschen.

Mit solidarischen Grüßen,
AEMR
 

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AMER zu diesen Zitat von Dir, gebe ich Dir zu 100 % Recht das ist so was von richtig.

Wir brauchen keine Illusionen mehr zu haben: die Jobcenter - vom Sachbearbeiter bis zum Geschäftsführer - interessieren sich nicht für die Erwerbslosen und gar nicht für`s Grundgesetz, die wollen nicht arbeitslos werden und bei ihrem täglichen Tun möglichst wenig (juristisch nachweisbare) Spuren hinterlassen.

Und genau hier ist die Justitia gefragt, bis hin zu den höchstrichterlichen Entscheidungen dem einen Riegel vor zu Setzen.

Aus einen anderen Beitrag der von hier stammt und ich mir erlaube zu Kopieren gibt es zu dieser Ansicht auch keine Rechtsgrundlage.

Sehr geehrte Damen und Herren ! Sehr geehrte Frau von der Leyen , ich würde gerne von ihnen wissen warum die Sanktionen beim SGB 2 auf 3 Monate festgesetz worden sind ? Der Gesetzgeber kann doch nicht wissen ob man z.B. nach 4 Wochen wieder entlassen wird. ? Oder anschließend wieder ein neues Beschäftigungsverhältnis besteht? Nach welchen Kriterien haben Sie gehandelt ? Wo nach haben Sie sich Orientiert ?

Ich bedanke mich schon im voraus für ihre Antwort .

Mit freundlichen Grüßen
 

AEMR

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Spannende Sache; du schreibst:

Und was kriege ich heute ins Haus??? Eine "Einladung zum Beratungsgespräch" mit den Worten "[...] Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung [...]"

Ist da eine Rechtsfolgebelehrung drangehängt, ich vermute mal: Ja?

Wenn nein, steht es dir doch vermutlich frei, höflich abzusagen und vorzuschlagen, zuerst die bisher vorhandenen Daten im Profil / Profiling zu definieren / zu klären (bzw. bei Bedarf zu löschen) ... damit das Gespräch auch sinnvoll ist und gründlich (faktennah) vorbereitet.

Falls du doch hingehen solltest: EGV einstecken und zur Prüfung ("zehn bis vierzehn Tage; ich mache Ihnen vielleicht einen Gegenvorschlag") mitnehmen.

Hier im Forum sagen viele, dass man zu solchen Terminen mit Beistand hingehen sollte (zumal dann, wenn man sich sehr unsicher fühlt bzw. sehr in die Enge getrieben).

Ist eigentlich klar geschrieben worden, wer das Beratungsgespräch durchführen soll - ist es deine persönliche Sachbearbeiterin bzw. ein sonstiger, namentlich genannter Mensch?

Falls du hingehst: In jedem Fall solltest du das Gespräch abends bzw. am nächsten Tag selbst schriftlich zusammenfassen und dieses Ergebnis dem JC schriftlich einreichen (adressiert an SB, in Kopie an JC-Geschäftsführer, BfA, Regionaldirektion BfA; sich die Kopie gut aufbewahren). Da hast du einen kleinen Vorteil, denn die andere Seite fürchtet nichts so sehr, wie ein Papier mit einer verbindlichen Aussage bedrucken (oder empfangen) zu müssen.

Später kannst du dich auf diesen "Trittstein" berufen - sinngemäß: "Hören Sie mal, wie sieht`s aus, ich habe dieses und jenes beantragt / Interesse bekundet - und Sie sind darüber informiert / haben Kenntnis davon."

Viel Erfolg.
 

AEMR

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Ich finde, die Ämter sollen jedem Erwerbslosen, der aktiv etwas lernen will, dankbar sein.

Gerade für den Fall, dass du einen eindeutig benennbaren Weiterbildungs-Kurs aus KURSNET (mit Nummer) hast, den du belegen willst, könntest du evtl. das Gespräch genau dazu nutzen, dem Jobcenter, schriftlich eingereicht, eine Frist zu setzen.

Wenn das JC diese Frist verstreichen lässt, kannst du nach weiteren sechs Monaten vermutlich Untätigkeitsklage einlegen.

§ 88 SGG Sozialgerichtsgesetz

An deiner Ernsthaftigkeit, dich weiterbilden und beruflich integrieren zu wollen, kann dann nicht gezweifelt werden, noch nicht einmal durch das Jobcenter.
 
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Der Termin ist dann auch noch so ungünstig, dass ich meine Kinder nicht in Empfang nehmen kann, wenn sie aus der Schule nach Hause kommen..

Könnte auch eine Art Test sein,Du willst eine Ausbildung machen und bekommst einen Termin nicht geregelt,da fragt sich der SB wie du die Ausbildung auf die Reihe kriegen willst.:icon_party:

Also warum nicht beim Termin noch mal fragen.
 

besorgte_Mutti

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so, Briefe kopiert für BfA Nürnberg undBundesbeauftragten...

jemand gute Tipps für ein gelungenes Anschreiben???? Sonst würd ich das jetzt einfach so 0/8/15 dahinschreiben... aber das kommt wohl nicht so gut...

und da es hier so viele Profis gibt... :icon_klatsch:
 

besorgte_Mutti

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Und es geht weiter....

Habe heute mit div. Leuten telefoniert um mal Klarheit reinzukriegen hier... aber irgendwie passiert nicht wirklich was!

Jedenfalls meinte die Tante der Arbeitsvermittlung (Teamleiterin) am Telefon, dass ICH ja immer Termine abgesagt hätte und nie die wahrgenommen hätte... aber ich war bei jedem Termin da; lediglich einmal haben DIE den Termin abgesagt. Sie hat mich dann auch gleich gefragt ob ich die EGV wieder nicht unterschreiben werde und ich meinte dann zu ihr, dass ich das sehen werde. Das entscheide ich am Telefon nicht.

Jedenfalls ist es wohl so (und da darf ich mich auch auf sie berufen), dass ich das REcht habe die EGV mitzunehmen.

Habe dann wegen der Terminverlegung mit meinem (vorläufigen) SB telefoniert bzw. um Rückruf gebeten. Er war da total verständnisvoll (im Gegensatz zu meinern eigentlichen SB; freue mich ja schon wenn sie wieder dai ist!). Auch im Bezug auf meine Kinder hat er volles Verständnis dafür, dass sie vernünftig betreut sein müssen. Da er nur als Vertretung da ist muss er mit seiner Kollegin sprechen und meldet sich dann wegen neuem Termin (da ihm mein angebotener Termin nicht passt) in der kommenden Woche. Habe auch gleich k*****stellt, dass es da dann nur MO und DI geht, da meine Kinder ja Ferien haben. Wirklich weiter gekommen bin ich nicht!

Ich denke eher, dass ich mich da noch mehr in irgendwas reingeritten habe!?

Ganz ehrliche Meinung? Ich bin kurz davor aufzugeben!!! :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

 

besorgte_Mutti

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So, heute gabs wieder Post!
Ich hatte ja in den letzten Tagen so viel damit zu tun…
Habe beim SB einen neuen Termin beantragt, da ich den von ihm geschickten zeitlich nicht hinbekomme. Da hatte ich ihm angeboten, dass ich schon am Donnerstag kommen könne. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Habe dann überall erst einmal Sturm geklingelt und ihm die Mailbox vollgequatscht.
Mit dem Resultat, dass er an dem Tag keine Zeit hat. Hat mir aber eine neue „Einladung“ zugeschickt, mit neuer Uhrzeit (also selber Tag, aber eine Stunde früher).
Im Grunde ist es das selbe Schreiben wie das zuvor:
vorher hieß es ja noch:

„der Landkreis xy ist für die Arbeitsvermittlung von Arbeitlosengeld II-Empfängern zuständig. Ich biete Ihnen im Rahmen der Hilfe zur Arbeit eine aktive Beratung udn Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche an.

Hierzu ist das Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung nach dem SGBII vorgeschrieben.

Zu einem persönlichen Gespräch lade ich Sie hiermit ein am:

xyz um xyz
in xyz“

und dann halt das übliche Zeugs incl. Belehrung.


Und jetzt steht da nur noch:
Einladung zu einem Beratungsgespräch (das stand ja vorher auch schon da).

Zu einem persönlichen Gespräch lade ich Sie wie telefonisch besprochen ein am:
Xyz 2013, xyz Uhr
In xyz

Vorhandene Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse sind mitzubringen.

Und die Belehrung.

Den Absatz "Hierzu ist das Abschließen einer Eingliederungsvereinbarung nach dem SGBII vorgeschrieben" ist ganz raus.

Ist das gut oder schlecht???? Könnte ja auch ein Trick sein!


Aufgrund meiner "nicht wahrgenommenen Termine" hatte ich mir mal Gedanken gemacht.

Dachte es wäre vll. gut, dass der SB mir unterschreibt, dass ich da war!? So in der Richtung: "Frau xy ist am ... um.... zum Beratungsgespräch erschienen." Datum...... Unterschrift

Was meint ihr dazu???


Wegen der anderen „Anträge“ hat er gleich abgeblockt. „Das klären wir dann später“.
Ich sollte vll. noch erwähnen, dass ich beim SG nachgefragt hatte wie sich das mit der letzten EGV verhält und daraufhin habe ich gleich ein Schreiben bekommen mit einstweiligem Rechtschutz. Das hat dem Jobcenter wohl gar nicht gepasst! Hatte noch mit der Teamleiterin telefoniert und die war richtig sauer!!! „Sie haben also wieder vor, die EGV nicht zu unterschreiben?“ Sie hat versucht mich schon am Telefon unter Druck zu setzen und hat sich wohl erhofft, dass ich ihr jetzt sage, dass ich sie nicht unterschreiben werde!!!
 

besorgte_Mutti

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und noch einmal Post.


Dieser Schriftsatz ging vom Jobcenter an das Sozialgericht. Ist leider nicht so gut lesbar, da es nur eine Faxkopie ist.


Ich muss nun dazu Stellung nehmen innerhalb einer Woche.


Wer hat Voschläge für mich???
 

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neuhartzi

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....Habe dann überall erst einmal Sturm geklingelt und ihm die Mailbox vollgequatscht.
......
Dachte es wäre vll. gut, dass der SB mir unterschreibt, dass ich da war!? So in der Richtung: "Frau xy ist am ... um.... zum Beratungsgespräch erschienen." Datum...... Unterschrift

Hatte noch mit der Teamleiterin telefoniert und die war richtig sauer!!! „Sie haben also wieder vor, die EGV nicht zu unterschreiben?“ Sie hat versucht mich schon am Telefon unter Druck zu setzen und hat sich wohl erhofft, dass ich ihr jetzt sage, dass ich sie nicht unterschreiben werde!!!

1. Man telefoniert nicht mit dem JC! :icon_evil: Am besten lässt man Kontaktdaten sogar löschen.
2. Man lässt sich wahrgenommene Termine auf der Einladung bestätigen.

Zu den anderen Problemen meldet sich bestimmt noch der ein oder andere "Profi"
 

guinan

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Ich habe das Schreiben ans Sozialgericht bisher so verstanden, dass für ne einstweilige Anordnung kein Grund besteht, da sie dir ja gar keinen Verwaltungsakt aufgebrummt haben. Mit anderen Worten: Sie wollten dich nur einschüchtern, aber keinesfalls mit Rechtsmitteln zwingen.

Ich würde darauf antworten, dass es ja gut sei, wenn man dich nicht zwingen wollte, diesen Käse zu unterschreiben. Im Gespräch höre sich dies aber durchaus anders an. Da wird stimmlich und inhaltlich ein Drohszenario aufgebaut.

Außerdem hättest du noch gerne die von dir eingereichten Vorschläge (Tagemutter, pädagogische Dingensda) positiv beschieden, damit du endlich Kind und Job unter einen Hut bringen kannst.

Die einstweilige Anordnung wird vermutlich abgelehnt. Da kein Verwaltungsakt vorliegt, liegt auch kein Zwang vor und damit auch keine Gefahr.
 

besorgte_Mutti

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so, habe mal angefangen eine Stellungnahme zu fertigen... aber irgendwie...

schaut da mal rüber und sagt eure Meinung dazu:


In dem Rechtsstreit x ./. y
nehme ich hiermit auf das Schreiben des Jobcenters vom xxxx wie folgt Stellung:

Grundsätzlich klingt es ja richtig, wenn man mich nicht zwingen wolle, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen. Jedoch hörte sich dieses in div. Telefonaten mit der Teamleiterin des Jobcenters ganz anders an. Hier wurden inhaltlich und stimmlich Drohungen aufgebaut, die so nicht hinnehmbar sind.

Das Jobcenter fordert „Eigeninitiative“. Jedoch werden sämtliche Unterstützungsbitten meinerseits abgeblockt. Schriftliche Begründungen erhalte ich hierüber nicht. Selbstverständlich habe ich mich über Arbeits- und Anstellungsmöglichkeiten informiert. So habe ich bei einer Grundschule im Stadtgebiet gezielt nach einer Anstellung als pädagogische Mitarbeiterin gefragt; ohne die dafür vorgesehen Ausbildung bringt aber eine Anfrage nicht viel (siehe Anlage). Bezüglich der Tätigkeit als Tagesmutter habe ich mich mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt. Bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass ich dieser Tätigkeit nicht nachkommen kann / darf, da Frau xy bei unserem letzten persönlichen Gespräch mich als zu alt für den Beruf der Tagesmutter eingestuft hat. Das Jugendamt hingegen sah dieses nun anders. Die Kosten dieser Ausbildung würden jedoch vorerst aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Des Weiteren kann ich div. Bewerbungsbemühungen schriftlich belegen. Nur scheinen diese der Sachbearbeiterin nicht zu interessieren, denn ihrer Aussage nach “interessiere sie meine Bewerbungsbemühungen nicht“.


Jemand Tipps zur Verbesserung und Erweiterung???? Muss das ja nun langsam mal fertig machen!!!
 

guinan

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Hi,

mir ist nicht klar, worauf das ne Stellungnahme sei. Wurde dir gedroht, dich wegen zu wenig Eigenbemühung zu sanktionieren?

Ich meine: Setz doch eine eigene Eingliederungsvereinbarung auf. Dort schreibst du rein, welche Vermittlungsvorschläge die dir machen dürfen, aus welchem Bereich und was du für Bewerbungskosten und Fahrten zu Vorstellungsgesprächen haben möchtest.


Edit: Ah nun hab ich den Zusammenhang wieder. Ja kannste schreiben, aber erst wenn sie dir nen Verwaltungsakt schicken und du zu einer EGV gezwungen werden sollst, hat das erfolg. Könntest höchstens einen Antrag einreichen auf Förderung der Tagesmutterausbildung. Wenn der abgelehnt wird Widerspruch. Wenn dieser abgelehnt wird Klage.
 

besorgte_Mutti

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ich muss ja zu dem Schreiben des Jobcenters eine Stellungnahme abgeben innerhalb einer Woche (also bis spätestens Donnerstag?).

Aber was wäre am Sinnvollsten reinzuschreiben?
 

besorgte_Mutti

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ich habe nun versucht (mit Hilfe des Formus) eine Stellungnahme zu fertigen! Danke E.!

Könnt ihr hier mal rüberschauen und mir vll. noch ein paar Tipps geben?

nehme ich hiermit auf das Schreiben des Jobcenters vom xy.xy.xyzz wie folgt Stellung:

Grundsätzlich klingt es ja richtig, wenn man mich nicht zwingen wolle, eine Eingliederungsvereinbarung zu unterzeichnen. Jedoch hörte sich dieses in div. Telefonaten mit der Teamleiterin des Jobcenters ganz anders an. Hier wurden inhaltlich und stimmlich Drohungen aufgebaut, die so nicht hinnehmbar sind.

Das Jobcenter fordert „Eigeninitiative“. Jedoch werden von mir gestellte Unterstützungsanträge sämtlich abgelehnt. Auf schriftliche Bescheide nebst Begründung warte ich bis Dato. Selbstverständlich habe ich mich über Arbeits- und Anstellungsmöglichkeiten informiert. So habe ich bei einer Grundschule im Stadtgebiet gezielt nach einer Anstellung als pädagogische Mitarbeiterin gefragt; ohne die dafür vorgesehen Ausbildung bringt aber eine Anfrage nicht viel (siehe Anlage). Bezüglich der Tätigkeit als Tagesmutter habe ich mich mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt. Bis dahin bin ich davon ausgegangen, dass ich dieser Tätigkeit nicht nachkommen kann / darf, da Frau xy bei unserem letzten persönlichen Gespräch mich als zu alt für den Beruf der Tagesmutter eingestuft hat. Das Jugendamt hingegen sah dieses nun anders. Die Kosten dieser Ausbildung würden jedoch vorerst aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. Des Weiteren kann ich div. Bewerbungsbemühungen schriftlich belegen. Nur scheinen diese der Sachbearbeiterin egal zu sein, denn ihrer Aussage nach “interessiere sie meine Bewerbungsbemühungen nicht“.

Von Seiten des Jobcenters ist leider keine Verhandlungsbereitschaft zu erkennen. Wie wenig man gleichwertiger Vertragspartner ist konnte ich am 07.09.2011 mit der Vorlage einer eigenen EGV selbst erfahren. Ablehnung und Erlass eines Verwaltungsaktes ohne Verhandlung der strittigen Punkte. Dies führt mich zu der Annahme das hier kein gleichwertiges Verhältnis in irgendeiner Form gewünscht wird von Seiten des Jobcenters - vertreten durch Frau xy.


Den Termin am 29.01.2013 musste ich wegen der Aufsichtspflicht meiner Kinder verlegen. Frau xy (sowie auch deren Vertretern) sollte durch meine Akte bekannt sein, dass ich alleinerziehend bin. Um zukünftigen Missverständnissen auszuweichen habe ich sie über meine möglichen Terminzeiten zur Schulzeit mit Schreiben vom 19.01.2013 schriftlich informiert.

Was sagt ihr dazu???? Kann man das so lassen????
 

gelibeh

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Ich sagen dir, dass das alles sinnlos ist,was Du da schreibst, denn es gibt keinen Grund für eine EA. Kannst Dir also das Papier sparen bzw. das kürzer fassen.
 

besorgte_Mutti

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die EGV ist da.

Nun brauche ich eure Hilfe!!! Was soll ich jetzt machen???

Wegen des Profilings werde ich nur von einer Stelle zur nächsten geschickt, weil angeblich keiner wo ich nachfrage eines hat... komisch....
 
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