Schon lange durchgehend arbeitsunfähig, habe ich nun einen Termin zu Infomesse zwecks Arbeitsaufnahme erhalten. Mein Sachbearbeiter will jetzt ein Attest

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Benz61

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Hallo liebes Forum


In der Überschrift steht ja eigentlich schon alles.


In der Rechtsfolgebelehrung steht : Das auf verlangen ein Attest vorgelegt werden muss. Ist das eine WUB ?

Da es bisher auch nicht relevant war, weiss SB auch nichts von meiner AU, diese geht bereits seit letztem Jahr


Kann SB für diesen einen Tag zusätzlich dieses Attest verlangen ?

Falls es sich um eine WUB handeln sollte, wie soll vom Arzt eine WUB bekommen wenn ich Wegeunfähig bin und kein Arzt Hausbesuche macht ???
 

HermineL

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Damit ist die erst einmal die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gemeint. Eine Aufforderung für eine WUB könnte später noch folgen.
 

Benz61

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ja genau SB weiß nichts von meiner AU ich habe angst das dass JC mich dann erst recht quält und gängelt.
 

HermineL

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Okay dann musst du die AU auch nicht zwingend vorlegen damit das JC weiß das du AU bist (§ 56 SGB II). Wenn du allerdings jetzt den Termin umgehen willst bleibt dir nichts anderes übrig als diese vorzulegen.
 

Benz61

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in der Rechtsvolgebelehrung steht auch drin das eine AU kein Grund ist einen Termin nicht wahrzunehmen auf verlangen kann das JC ein Attest verlangen ?!
 

vidar

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Okay dann musst du die AU auch nicht zwingend vorlegen
Wenn man den § 311 SGB III betrachtet, vielleicht doch:
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) § 311 Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Wer Arbeitslosengeld oder Übergangsgeld beantragt hat oder bezieht, ist verpflichtet, der Agentur für Arbeit

1. eine eingetretene Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich anzuzeigen
und
2. spätestens vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung über die
Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer vorzulegen.

Die Agentur für Arbeit ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Agentur für Arbeit eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Bescheinigungen müssen einen Vermerk der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes darüber enthalten, daß dem Träger der Krankenversicherung unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.

Quelle: § 311 SGB 3 - Einzelnorm
 

vidar

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OK, dann ist es also anscheinend so, dass hier der § 311 SGB III nicht relevant für den SGB II - Rechtskreis ist.
 
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