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Schon in der Schule völlig ausgebrannt!

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Ein Bericht der Nürnberger Nachrichten. Liebes Politkonglomerat, wie sollen diese jungen Menschen den Belastungen eines heutigen Arbeitsmarktes gerecht werden, wenn sie denn überhaupt eine Stelle bekommen?

MÜNCHEN - Ausgebrannt, erschöpft, seelisch am Ende - das Burnout-Syndrom betrifft jetzt angeblich verstärkt Gymnasiasten. Lehrer und Eltern warnen vor einem steigenden Burnout-Risiko, seit die Schulzeit bis zum Abitur nur noch zwölf Jahre beträgt.

Burnout, das ist für Paul Sutter (17) kein Fremdwort mehr. Paul ist Schülersprecher der Gymnasien in Schwaben und kennt viele, die mit der Mehrbelastung nicht mehr klarkommen. Er geht in die elfte Jahrgangsstufe und verbringt 35 Stunden in der Woche im Unterricht. Zu viel seiner Meinung nach. Es gebe dichte Klausurtermine, keine Kantine und keine Räume zum Entspannen. Das alles fördere die Frustration. «Viele Schüler schaffen das nicht mehr und gehen ab», meint Paul....
«Die Schüler werden zum Teil an die Grenzen des Belastbaren gedrängt», kann der leitende Schulpsychologe für Nürnberg, Ingo Hertzstell, bestätigen. Roland Storath, Leiter der staatlichen Schulberatungsstelle für Mittelfranken, ergänzt, dass viele Schüler ihren Hobbys nicht mehr so nachgingen wie zuvor. Auch diejenigen, «die eher zu den langsamen Schülern» zählen, wie Storath es ausdrückt, sind zusätzlich gefordert. Storath verlangt, endlich die Lehrpläne zu straffen und neben Inhalten verstärkt den Umgang mit Wissen zu lehren. Außerdem sollten sich noch mehr Gymnasien auf ein Ganztagesangebot stützen, rät der Psychologe...
Anderer Ansicht ist Joachim Leisgang, Ministerialbeauftragter für Gymnasien in Mittelfranken: «Nicht im Mindesten kann ich erhöhte Burnout- Zahlen unter Schülern beobachten.» Diese Behauptungen stützten sich zu einem hohen Grad auf Vermutungen, dementiert er. Da Schulpsychologen einer Schweigepflicht unterlägen, gebe es keinen Beleg dafür, dass mehr Schüler aufgrund des verkürzten Abiturs ausgelaugt sind...
Hier der ganze Artikel: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1103922&kat=27&man=3

Bis an die Grenzen belastete Kinder und Jugendliche, bis über die Grenzen der Belastbarkeit geforderte Arbeitnehmer, mit der ständigen Drohung des Arbeitsplatzverlustes im Nacken. Niedrige bis kaum mehr erkennbare Entlohnung, keine Ruhezeiten mehr bei ruhebedürftigen Erkrankungen, Urlaubsverzicht, Lohnverzicht, steigende Belastung der Arbeitnehmer mit Sozialabgaben. Jeder, der nicht bereits schon die Anmeldung für's Krematorium oder den Waldfriedhof in der Tasche hat, bekommt von denen die ihn angeblich vertreten sollen, keine Rente mehr (von der übrigens nur noch die Wenigstens wirklich leben können). Soziale Strukturen, deren Wert wir überhaupt nie richtig eingeschätzt haben, werden aufgelöst oder bekommen keine Fördergelder mehr (Kindertagesstätten, behindertengerechte Kindergärten usw.).

Hier richten Politschmarotzer und Wirtschaftslakaien ein ganzes Volk zugrunde und der größte Teil dieses Volkes nickt dankbar, schwebend über dem alles verzehrenden Nichts.
 
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