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Schon ein Foto bei Facebook kann den Job kosten

Hartzeola

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#1
Eine Dummheit hatte die Krankenschwester sicherlich begangen, als sie ohne Einwilligung der Mutter ein Foto eines ihr anvertrauten Kindes auf ihrem Facebook-Profil veröffentlicht hatte. Doch auch wenn sie damit die Persönlichkeitsrechte des Kindes verletzt und zudem gegen ihre Schweigepflicht verstoßen hatte – die Kündigung, die ihr das Krankenhaus daraufhin ausgesprochen hatte, kassierte das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg ein (Aktenzeichen: 17 Sa 2200/13).

Zwar sei die Veröffentlichung der Bilder durchaus ein wichtiger Grund, der eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen könne, so die Richter. Doch in diesem Fall reiche eine Abmahnung aus. Schließlich sei das Kind durch die Veröffentlichung nicht bloßgestellt worden und letztlich auch nicht identifizierbar gewesen. Und außerdem habe die Krankenschwester die Bilder sofort gelöscht, nachdem ihr Arbeitgeber sie darauf hingewiesen habe.
Karriere : Schon ein Foto bei Facebook kann den Job kosten - Nachrichten Geld - Verbraucher - DIE WELT
 
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