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schönheitsarbeiten/Renovierungsarbeiten der mietwohnung

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mirko

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#1
ich wollte fragen ob sie wissen wie das ist mit schönheitsreperaturen /wohnungsrenovierung.ich habe ein Blat des erwerblosenforum da steht lat berliner gerichtsbeschluß 11 Feburuar2006 AZs62AS1311/05 das das amt oder Kummunen die schönheitsreperaturen übernehmen müssen, aber was alles steht nicht drin? und wieviel genau was sie übernehmen? für eine 3 Zimmerwohnung.
wird tappeten farbe und auch Teppich auch übernohmen? können sie mir da fragen beantworten? und helfen? danke ich warte auf antwort mit freundlichen gruß Herr Holfeld
 

Atlantis

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#2
Teppiche alleine fallen übrigens unter die Erstausstattung,
jedoch nicht Laminat oder Linoleum.

Da sie nicht im Regelsatz enthalten sind sind Sie in tatsächlicher Höhe zu
übernehmen.
Dazu gehören auch Materialkosten.



Die Erstattung von Kosten für die Renovierung richtet sich nach den §§ 22, 23 SGB II, insbesondere § 22 Abs. 2:
 

mirko

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#3
ja gut aber wie beantrage ich jetzt richtig,muß ich alles genau auflisten was ich benöhtige für die schönheisreparaturen?:confused:
 

Dopamin

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#4
Teppiche alleine fallen übrigens unter die Erstausstattung,
jedoch nicht Laminat oder Linoleum.

Da sie nicht im Regelsatz enthalten sind sind Sie in tatsächlicher Höhe zu
übernehmen.
Dazu gehören auch Materialkosten.



Die Erstattung von Kosten für die Renovierung richtet sich nach den §§ 22, 23 SGB II, insbesondere § 22 Abs. 2:
Sachmal,

habe ich das Richtig verstanden? Wenn ich Laminat in meiner Wohnung, die ich schon länger bewohne, verlegen möchte, beantrage ich das einfach??? Ist jetzt nicht dein Ernst oder?

Wollte das lieber privat klären, ging aber nicht...

Dopamin
 
E

ExitUser

Gast
#5
Guten Abend mirko,

falls Du nicht in Berlin wohnen solltest, wird Dir dieser Beschluss des SG Berlin wenig nützen.

Jede Kommune legt das SGB II nach eigenem Gutdünken aus (z.B. bei der Bemessung der KdU oder der "Erstaustattung" für Schwangere) und jede/r ALG II -Empfänger/in muß leider selbst im sog. Zuständigkeitsbereich für "Klarheit" sorgen.

Dies heisst dann auch u.a Kontakt zu örtlichen ALO-Initiativen oder Beratungsstellen aufnehmen, denn die kennen die örtlichen Gegebenheiten/Absonderlichkeiten besser.

Schaue hier mal nach:
Adressverzeichnis der Beratungsstellen


Gutes Gelingen.
 

Heiko1961

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#6
Um was handelt es sich, um Erstrenovierung? Wenn Ja, wie konnte der Vormieter die Wohnung renovierungsbedürftig verlassen?
Du solltest uns schon mehr Info geben.
 

mirko

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#7
:icon_kinn: danke, werde da mal nachharken und sehen was wird
 

Atlantis

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#8
Sachmal,

habe ich das Richtig verstanden? Wenn ich Laminat in meiner Wohnung, die ich schon länger bewohne, verlegen möchte, beantrage ich das einfach??? Ist jetzt nicht dein Ernst oder?

Wollte das lieber privat klären, ging aber nicht...

Dopamin
Sachmal wenn ich in eine Wohnung vom Vermieter schon mit Laminat und Linoleum
bekomme und seinen Boden Verhunze diesen zu renovieren ist die Frage.

Nein mit dein Boden darfst du mal Träumen von Laminat keine
Knete gibt es da von der ARGE:
 

Heiko1961

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#9
Sachmal wenn ich in eine Wohnung vom Vermieter schon mit Laminat und Linoleum
bekomme und seinen Boden Verhunze diesen zu renovieren ist die Frage.

Nein mit dein Boden darfst du mal Träumen von Laminat keine
Knete gibt es da von der ARGE:
Sorry, aber das war jetzt ein bisschen undeutsch. Hat mirko was von Laminat geschrieben?
Die Frage- Erstbezug oder nicht?
 
E

ExitUser

Gast
#10
Moin Atlantis,

bei aller Liebe zu Gesetzestexten, wo, aber auch wo steht im SGB II unter § 22 Abs. 2 etwas von "Erstattung von Kosten für die Renovierung"?

(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(2a) 1Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. 2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn
1.der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
3Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. 4Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Hallo Arwen,

das ist schon richtig, nur nützt es einer oder einem Nicht-Berliner leider wenig.
 

mirko

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#13
An Alle

jetzt bin ich aber noch immer nicht schlauer wegen den schönheisreparaturen, gielt das nun auch wenn ich schon zweieinhalb jahre in meiner wohnung lebe, lohnt ein antrag bei der Arge? und zählt das nun zur erst austatung kann mir einer von euch das sagen, gruss
 

Arania

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#14
Bei 2 Jahren ist es etwas schwierig mit Schönheitsreparaturen, da es keine starren Fristen mehr in Mietverträgen geben darf wann neu tapeziert werden muss, sollte die Wohnung schon beim Einzug ziemlich verwohnt gewesen sein, dann könntest Du für alles nötige einen Antrag stellen, sollte es aber nur in Deinen Augen so erscheinen das Du gerne neue Tapeten hättest dann wird das wohl nichts werden.

Zur Not kommt jemand heraus und begutachtet die Wohnung
 

mirko

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#15
ja guter einwand,aber ich hatte die wohnung so übernohmen,un renoviet und sie ist noch genaus so wie ich eingezogen bin,nichts hat sie geendert allso könnte ich es ja versuchen ? veleicht bekomme ich etwas.
 

Heiko1961

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#16
ja guter einwand,aber ich hatte die wohnung so übernohmen,un renoviet und sie ist noch genaus so wie ich eingezogen bin,nichts hat sie geendert allso könnte ich es ja versuchen ? veleicht bekomme ich etwas.
Beim Erstbezug "kannst" du Zuschüsse bekommen. Aber wenn du schon zwei Jahre in deiner Wohnung wohnst, bekommst du nichts.
Und das ist auch richtig so.
Wo kommen wir dahin? Andere kommen vor Hunger nicht in Schlaf, und andere lassen sich alle vier Jahre das Malern der Wohnung finanzieren.
 

gelibeh

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#17
Ich sehe das etwas anders. Wenn ich laut Mietvertrag verpflichtet bin, nach einer angemessenen Zeit meine Wohnung zu renovieren, dann sind das Kosten der Unterkunft. Und die würde ich mir von der ARGE holen.

Dazu müsste man auch in den Mietvertrag schauen, denn, soweit ich weiß, sind starre Fristen zur Renovierung nicht gültig.
 

Arania

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#18
Gibt keine starren Fristen mehr in Mietverträgen zur Renovierung, falls ja, sind sie unwirksam, das wurde bereits vom Gesetzgeber kassiert, und ansonsten siehe meine Antwort oben
 
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