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Schmerztherapie - krankmelden?

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franzi

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#1
Ich hab seit Jahren chronische Schmerzen und möchte deshalb nun eine Schmerztherapie machen, weil alle anderen Behandlungen leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Nun ist es so, dass diese Therapie voraussichtlich längere Zeit dauern wird (mehrere Monate oder sogar Jahre) und auch mehrere Behandlungstermine im Monat anfallen werden.

Da dies sehr zeitaufwändig ist, bin ich in diesem Zeitraum nicht wirklich vermittelbar und ich glaube auch nicht, dass ein Arbeitgeber Interesse an mir hat, wenn ich laufend wegen Arztterminen ausfalle.

Daher überlege ich, ob ich mich für die gesamte Dauer der Behandlung krank schreiben lassen soll.

Mein SB möchte mich demnächst in eine Weiterbildung stecken. Diese wäre auch ganztägig und da könnte ich die Therapie wohl auch nebenbei nicht durchführen.

Ich denke aber, dass meine Gesundheit Vorrang hat.
Hat jemand von euch eine ähnliche Situation und wie habt ihr dieses Problem gelöst? :icon_kinn:
 

Muzel

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#2
Franzi! Willst du die Weiterbildung machen?
 

franzi

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#3
Ich hab nix gegen Weiterbildung, aber ich möchte mich erstmal auf die Wiederherstellung meiner Gesundheit konzentrieren. Weiß nur nicht, wie ich das organisatorisch angehen soll und wie ich das meinem SB mitteile ohne dass es deswegen Ärger gibt.
 

Kerstin_K

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#4
Ich weiss ja nicht, wie Dein SB daruf ist, aber wenn Du ihm klar machst, dass eine Weiterbildung mit Schmerzen bzw. ständigem Fehlen wegen der Therapie nichts bring und dass Du, wenn die Therapie erfolg hat, danach besser vermittelbar sein wirst, vielleicht sieht er das ja sogar ein.

Oder Du läßt Dir vom Arzt eine Art Plan machen, wie oft Du wegen der Therapie fehlen wirst. Dann könnte es sein, dass der SB einsieht, das dieWeiterbildung Geldverschwendung ist.

Wen ein Arzt Dich wegen der Therapie AU schreibt, kann der SB wenig machen. Auch über den medizinischen Dienst wird da nicht viel gehen. Schließlich kann man Dir nicht verbieten, zum Arzt zu gehen, so oft und wann immer Ddu es für nötig hälst.
 

franzi

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#5
Aha.
Also, ich werde zunächst mal ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. Der wird dann einen Therapieplan zusammen stellen. Und dann sehe ich, wie oft pro Woche ich dort hin muss.
Und dann werde ich das Thema Krankmeldung auch gleich ansprechen.
Wenn ich das geklärt habe, werde ich mit dem SB reden. Da ich mit dem bisher doch ganz vernünftig reden konnte und eine freundliches Gesprächsklima herrscht, möchte ich da auch ganz sachlich mit ihm die Lage besprechen.
Und dann seh ich ja, was er dazu meint ...
Eine Weiterbildung um derzeitigen Zustand würde meine Vermittelbarkeit nicht verbessern, da sich ja an der gesundheitlichen Lage nichts verbessert hat.
Aber nach Verbesserung der gesundheitlichen Lage wäre ich dann wieder besser vermittelbar und könnte die Weiterbildung im Anschluss an die Therapie immer noch machen.

Vielen Dank erstmal für die Beiträge! :icon_knutsch:
 

franzi

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#6
So, ich fange nun mit der Schmerztherapie an.
Leider muss ich mir jetzt einen neuen Hausarzt suchen, weil mein alter diese Therapie weder untestützen noch begleiten will.
Naja, was soll´s. Hauptsache ich bekomme jetzt endlich Hilfe (selbst gesucht!).
Das Gespräch mit meinem SB steht noch aus. Vielleicht nächste Woche. Werde dann hier wieder berichten.
 

franzi

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#7
Der aktuelle Stand:
Nach dem Erstgespräch mit dem Therapeuten werde ich wohl noch eine Zweitmeinung einholen (Anfang November).
Mein SB ist bereits informiert. Der hat das erstmal geschluckt (was soll er auch sonst tun).
Danach sehen wir weiter.
 

Muzel

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#8
Hallo Franzi! Den Zweitherapeuten darf ich morgen konsultieren. Ich kann dich gut verstehen.
 

franzi

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#9
Hallo Franzi! Den Zweitherapeuten darf ich morgen konsultieren. Ich kann dich gut verstehen.
Ich möchte eine sinnvolle und effiziente Behandlung, die mir wirklich hilft. Hab schon genug hinter mir, was mir nicht geholfen hat. Damit möchte ich nicht mehr meine Zeit vergeuden.
Aus Erfahrung wird man klug.
Bin nicht mehr so blauäugig, wenn ich zu einem Arztgespräch gehe.
 
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#10
Aha.
Also, ich werde zunächst mal ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. Der wird dann einen Therapieplan zusammen stellen. Und dann sehe ich, wie oft pro Woche ich dort hin muss.
Und dann werde ich das Thema Krankmeldung auch gleich ansprechen.
Also ich denke zumindest für die Arzttermine wirst du wohl eine Krankmeldung bekommen..
 

Muzel

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#11
Münchnerkindel, Man kann sich selbst auch eine Abwesenheitserklärung ausfüllen. Früher durfte beispielsweise der HA für die Schule eine Abwesenheitserklärung wegen eines Arztbesuches unterschreiben. Das geht nicht mehr (die Ärzte bekommen diese Bescheinigung nicht mehr bezahlt). Die Eltern müssen jetzt das Attest für die Schule bezahlen, wenn das Kind zum Arzt muss. Du kannst dir sicher denken, dass ich für die Spirenzchen der Schule nicht so ohne weiteres einstehen werde. Also sollte Franzi zum Arzt müssen, kann sie selbst die Zeit für den Arztbesuch aufschreiben. Wenn irgendjemand weitere Nachweise will, muss er grundsätzlich auch die Kosten dafür tragen.
 
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