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Schmerzmittel absetzen?

E

ExitUser

Gast
Hatte ich ursprüglich im verkehrten Unterforum eingestellt:

Mit meinem "Noch-Hausarzt" bin ich so gar nicht mehr einverstanden. Besonders, wenn etwas gesundheitsmäßig anliegt, was jenseits von simplem Schnupfen u. Heiserkeit ist.

Mit meiner Diabetesbehandlung bin ich schon woanders hin gewechselt.

Seit Frühjahr 2012 nehme ich, vom HA verschrieben, morgens u. abends Lyrica-Kapseln ein gegen neuropathische Schmerzen.
Als ich Anfang diesen Jahres im Krankenhaus war, hatte ich auch einen Termin mit dem Neurologen dort. Der meinte, wenn die Schmerzen nur noch zeitweise sind u. erträglich, dann solle ich doch mal die Lyrica absetzen. (Ich selbst hatte den Gedanken auch schon.)

Nur, wie ich wieder aus dem KH raus war u. das erste mal beim HA.......... da schnitt ich das Thema an u. die Reaktion war: "Nein, die müssen sie weiter nehmen."
Nun halte ich ja einen Neurologen (+ Psychiater) in Nervensachen für kompetenter als einen Allgemeinmediziner. Eben weil es sein Fachbereich ist.

Kurzum: Ich möchte die Dinger loswerden. Habe auch schon die Tagesdosis reduziert in der Form, daß ich nur noch morgens 1 Lyrica nehme u. abends keine mehr. Die Beschwerden sind insgesamt nicht schlimmer geworden.

Vielleicht hat von Euch sogar eine(r) Erfahrung mit Lyrica... (?)
 

Anna B.

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Hallo,

mit Lyrica nur insoweit, als das ich 75mg 1 Woche genommen habe und in der Zeit 4,5 kg zugenommen habe...

die Tabletten gingen sofort retour an den Arzt..soll er sich dafür einen anderen patienten suchen.

Zum Absetzen von Tabletten: nur du allein weißt, ob du die Dinger nehmen möchtest oder nicht..

ich habe selber über fast 5 Jahre ein Opiat genommen...zum Schluß waren es 3x 20 mg Targin (Oxigesic-Opiat) täglich.

ich wollte sehen, ob ich auch ohne dieses Medikament (welches doch auch die Lebensqualität, Spontanität, sehr einschränkt)....
im letzten Jahr im Sommer habe ich mit einer langsamen dosierten Reduzierung begonnen...

nicht komplett abgesetzt, aber sehr,sehr langsam...

20 - 20 - 20
20 - 10 - 20
20 - 10 - 10
10 - 10- 10
10 -5 - 10
5 - 5 - 10
5 - 5 - 5
5 - 0 -5
5 - 0 - 0
0 - 0 -5
0 - 0 -0

das über einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten und trotzdem noch Entzugserscheinungen gehabt.

abner nun bin ich runter und bin froh...meine Ärztin weiß nur, dass ich reduziere...sie weiß noch nicht, dass ich komplett aufgehört habe...
aber ich denke, es wird sie freuen...

also..du allein entscheidest..kein anderer...
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Anna,

mit Lyrica nur insoweit, als das ich 75mg 1 Woche genommen habe und in der Zeit 4,5 kg zugenommen habe...

die Tabletten gingen sofort retour an den Arzt..soll er sich dafür einen anderen patienten suchen.
die Tagesdosis für einen Erwachsenen wird ja eigentlich mit 150 mg/Tag angegeben. Hmm...

Mein Gewicht gab ich bis vor kurzem immer mit 90 kg an. Dann war ich bei meiner neuen Diabetologin, stieg auf die Waage u. hatte knapp 100 kg.
Ob's an den Lyrica liegt?

--------------------------------------------------------------------

Im Laufe der Zeit habe ich vom Hausarzt halt immer mehr Tabletten verschrieben bekommen u. angeblich muß ich die alle lebenslang schlucken:

Morgens:

- 10 mg Ramipril

- 100 mg Metoprolol

- 75 mg Lyrica

- 100 mg ASS

Abends:

- 10 mg Ramipril

- 50 mg Metoprolol

- 75 mg Lyrica (bis jetzt)

- 40 mg Simvastatin

Dazu in den letzten Monaten schachtelweise Ibuflam. Ein richtiger Medikamentencocktail!

So geht das m.M.n. nicht weiter. Da wird man ja schleichend vergiftet. :icon_motz:

Zumal ich als Typ 1 auch noch zwei Insuline insgesamt sieben mal am Tag spritze.
Nur, mit dem HA komme ich von dem Trip nicht runter.

:icon_sad:

Spiele mit dem Gedanken, mir einen Internisten als HA zu suchen u. dann mal alles checken zu lassen.
 
E

ExitUser

Gast
P.S.

Ramipril (Blutdrucksenker) soll man laut Hersteller höchstens 10 mg am Tag nehmen.
Der verordnet mir 10 mg morgens u. 10 abends! :icon_motz:
 

Anna B.

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geh tatsächlich mal zu einem Internisten..ob das alles wirklich notwendig ist..

viel Erfolg...

im übrigen habe ich erfolgreich absetzen Können:

Betablocker...

Muskelrelexans (Sirdalud)...

und eben die Schmerzmittel Targin...

und Lyrica nur für 1 Woche...
 

Kaleika

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Ich gehe nur zu ÄrztenInnen, von denen ich mich in meiner Haltung für oder gegen bestimmte Medikamente verstanden und akzeptiert fühle, mit denen ich darüber sprechen kann.
Manchmal dauert die Suche etwas länger, aber ich ich finde, dass es sich lohnt.
Vielleicht fühlst Du Dich ja woanders auch besser beraten und behandelt.



P.S.

Ramipril (Blutdrucksenker) soll man laut Hersteller höchstens 10 mg am Tag nehmen.
Der verordnet mir 10 mg morgens u. 10 abends! :icon_motz:
 

ZynHH

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Lyrica ist ja ein psychopharmaka.

Das baut ein Depot auf.
Da merkst du erst nach Wochen das du es abgesetzt hast...zumindest was die Missempfindungen der nerven angeht.

Ich nutze es auch gegen depris.... Da merkt man schneller etwas, wenn man sie absetzt.

Ich nehme 150 morgens.

Und ja, mit dem Gewicht muss man aufpassen.
Da werden Rezeptoren verbogen.
 

Doppeloma

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Hallo Cerberus,

mit Diabetes kenne ich mich nicht aus, aber ich kann mir gut vorstellen, dass darauf auch die "bunte" Mischung eine gewisse Wirkung mit ausüben könnte ...

Bin mal etwas neugierig, wie dein Hausarzt so darauf kommt, dir all diese Spezialitäten zu verschreiben und zu meinen "dass du die nun lebenslang nehmen sollst /musst" ...

Im Laufe der Zeit habe ich vom Hausarzt halt immer mehr Tabletten verschrieben bekommen u. angeblich muß ich die alle lebenslang schlucken:
Welche gesundheitlichen Grundprobleme hast du denn noch (außer dem Diabetes), die das alles erfordern würden ... ???

Hast du massive Herz-Kreislauf-Probleme (Herzryhtmusstörungen) und/oder hohen Blutdruck, der schlecht zu regulieren ist ... ???
Wurde das vor der Verordnung mit 24-Stunden-Messungen geprüft/festgestellt oder geht der von seinen gelegentlichen "Zufalls-Messungen" aus dabei ???

Dafür wird das verordnet ...

Das ist ein Retard-Medikament (nehme ich jedenfalls auch, allerdings nur Abends 2,5 mg), wo üblicherweise die Tagesdosis auf einmal genommen wird ...
Zur Höhe der Dosierung bei dir wurde ja schon was geschrieben ... absetzen/reduzieren aber bitte auch nur Schrittweise ...

Also wenn dann morgens weniger und Abends noch normal, wenn das gut geht, morgens und Abends weniger usw.

- 100 mg Metoprolol
Greift in die Herz-Elektrik ein (bei Rhytmusstörungen erforderlich, die werden aber auch erst mit 24-Stunden-EKG abgeklärt) und wirkt zusätzlich auch blutdrucksenkend.
Insgesamt also auch 150 mg pro Tag, ist das auch ein Retard-Medikament ... steht auf dem Waschzettel /auf der Packung ... ???

Dann gilt im Prinzip auch einmalige Einnahme (üblicherweise am Morgen die ganze Tagesdosis) ... ich muss teilen, weil 95 mg auf einmal schon zu viel für mich sind.

Notwendigkeit bei mir durch kardiologische Probleme (mechanische Herzklappe mit zeitweisen "Tempo"-Problemen bis zum Vorhofflimmern) kardiologisch geprüft und erwiesen ...

Da ich die Klappe nicht wieder hergeben möchte, werde ich das lebenslang nehmen müssen ... aber in der Dosierung ist das noch erträglich ... mein Bluthochdruck konnte damit aber nicht entscheidend gesenkt werden ... darum Ramipril und Wassertabletten dazu ...

Nein ich habe kein Übergewicht, die Ursache ist unbekannt, denn früher hatte ich immer sehr niedrigen Blutdruck ... :icon_kinn:
Bleibt aber auch unter ständiger (internistischer) Kontrolle, denn so ein Blutdruck kann sich auch mal in die andere Richtung entwickeln oder "grundlos" wieder normalisieren ...

Da kann man (als Hausarzt) nicht einfach davon ausgehen, dass man das lebenslang und in dieser (zu) hohen Dosierung nehmen muss, wenn keinerlei Kontrollen dazu erfolgen, ist das nicht ganz ungefährlich für dich ...

Zusammen also 150 mg, was noch als relativ geringe Dosis angesehen werden kann (nehme ich selber nicht aber mein Männe, wegen chronischer Schmerzkrankheit verordnet von der Schmerztherapeutin !!!), daher kenne ich auch die negativen Auswirkungen auf sein Gewicht ...

Begonnen wurde die Einnahme mal vor Jahren in einer speziellen Schmerzklinik, die Dosis konnte schon etwas reduziert werden aber leider sind es immer noch 200 mg pro Tag (100 Morgens /100 Abends) ... eine Absenkung auf 75 morgens /100 Abends führte direkt zur dauerhaften Schmerzverstärkung ...

Wenn du glaubst mit weniger auskommen zu können, solltest du das einfach mal vorsichtig probieren ... da kann ich @Anna nur voll zustimmen, du bist nicht verpflichtet zu schlucken, was dein Arzt dir aufschreibt, wenn du glaubst es geht mit weniger oder irgendwann ganz ohne solche Medikamente.

Das geht auch in Richtung Herz-/Kreislauf und soll in dieser (minimalen) Dosierung eher vorbeugend wirken (Schlaganfall /Herzinfarkt), wird auch gerne als "Blutverdünner" bezeichnet ... mein Männe nimmt die auch, weil er schon mal einen Infarkt hatte und das (möglichst) einen weiteren verhindern helfen soll ...

Verordnung also ursprünglich auch vom Kardiologen ... aus welchem Grund sollst du die nach Ansicht deines Hausarztes nehmen ???

Wurdest du ausreichend dazu aufgeklärt, dass es auch unerwünschte Wirkungen (verlängerte Blutung von Wunden) geben kann und man die z.B. bei Operationen (auch beim Zahnarzt manchmal) einige Tage vorher absetzen muss ...

Die bilden nämlich auch ein Depot im Körper um diese Wirkung zu erzielen (auf den besseren Blutfluss), das ist nicht sofort abgebaut, wenn man die Pillen einfach nicht mehr nimmt ... aber die könnte man ohne Probleme zu bekommen sofort weg lassen, wenn die Gründe für die Einnahme gar nicht vorhanden sein sollten.

Inzwischen muss man die übrigens (auch auf Rezept) bei der Apotheke wieder voll selber bezahlen, dann kann das ja mit der "Vorbeugung" auch nicht so dolle wichtig sein ... jedenfalls wenn es erforderliche Vorschäden gar nicht geben sollte.

Ein wirkliches "Schmerzmittel" (rezeptpflichtig und "fürs Leben") finde ich da aber nicht, dafür bekommt mein Männe (von der Schmerztherapeutin) inzwischen ein Morphin verordnet ... nur mit Lyrica würde er "die Wände hoch gehen" ... vorher nahm er Tilidin, das war nicht stark genug ...

- 40 mg Simvastatin
Dein Cholesterin-Wert ist also auch nicht so der Beste, denn für was anderes wird das nicht verschrieben, wurden dafür vorher Blutuntersuchungen gemacht, waren die Werte immer schlecht (und wurden schlechter) ... so was sollte man alles nicht schlucken, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist.

Meine Männe nimmt das auch, aber seine Werte werden regelmäßig kontrolliert und noch ist es (leider) nötig) ... aber bisher hat noch kein Arzt gemeint, dass sich daran nichts mehr ändern könnte ... zumindest die Dosierungen sollte jeder Arzt im Auge behalten ...

Du bist Diabetiker schreibst du, ich weiß zumindest, dass man da sowieso sehr auf die Ernährung achten muss, kann ansonsten leider nicht beurteilen ob dieses Medikament wirklich notwendig ist ... die Dosierung ist auch schon ziemlich hoch ...

Mein Wert ist auch immer "im kritischen Grenzbereich", aber ich nehme keine Pillen deswegen ein, denn das ist seit vielen Jahren immer der gleiche "kritische Bereich" und dafür kann es auch genetische Ursachen geben, so wurde mir das von verschiedenen Kardiologen /Internisten schon erklärt, dann sollte man nicht direkt versuchen das "medikamentös" zu bereinigen ... :icon_hihi:

Solange meine Werte also immer in diesem Bereich bleiben, brauche ich keine Statine einzunehmen um das abzusenken ... es wäre gar nicht klar, ob das funktionieren würde ...

Dazu in den letzten Monaten schachtelweise Ibuflam. Ein richtiger Medikamentencocktail!
Kann ich nur raten, ist das ein (rezeptfreies ???) Schmerzmittel (Wirkstoff Ibuprophen???), das reicht bei einer chronischen Schmerzkrankheit ganz sicher nicht aus und "schachtelweise" kannst du dir damit den Magen gut auch noch ruinieren ...

Deine Liste ist (abgesehen von der fragwürdigen Sinnhaftigkeit /Notwendigkeit überhaupt) doch noch "harmlos", mein Männe nimmt inzwischen 9 verschiedene Medis täglich ... und die meisten davon wird er vermutlich lebenslang einnehmen müssen ...

Bei den Lyrica hoffen wir aber auch noch darauf, dass der nächste Reduzierungs-Versuch besser gelingt, denn die Gewichtsprobleme sind auch nicht ohne inzwischen, obwohl er sogar 2 mal die Woche zum "Reha-Sport" geht ... sonst wäre es wohl noch schlimmer ...

Zumindest bekommt er seine Rezepte alle wohl begründet und erklärt von seinen Fach-Ärzten und dazu erfolgen regelmäßige Kontroll-Untersuchungen, ob das auch wirklich auf Dauer so notwendig ist und bleibt ... im Bedarfsfalle schreibt der Hausarzt das natürlich auch auf aber nur, weil er die Berichte von den Fachärzten dazu kennt ...

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
dass man da sowieso sehr auf die Ernährung achten muss...
Als Typ 1 kann ich im Prinzip essen, was ich will. Spritzen muß ich ohnehin mehrfach am Tag. Da kommt es nur auf die richtige BZ-Messung u. Insulin-Dosierung an.

Cholesterin erhöht ist bei mir der Fall.

Metoprolol wurde mal vor Jahren als Ergebnis einer kardiologischen Untersuchung verschrieben. 24-h-EKG hatte ich nie.

Hohen Blutdruck habe ich u. die Tabletten brauche ich echt. Das merke ich auch.

ASS wurde mir nach einer Doppleruntersuchung verordnet. Leichte Sklerose Blutbahn.

Lyrica gab es, weil ich eine diabetische Neuropathie habe. Nur, wenn die Einnahme nix bewirkt, kann ich sie auch fortlassen. Heut morgen hab ich die Letzte geschluckt. Jetzt werden wir sehen........
 

Doppeloma

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Hallo Cerberus,

Cholesterin erhöht ist bei mir der Fall.
Wird das auch regelmäßig überprüft, ob die konkrete Sorte und die Dosierung da was bessern ... denn mit Pillen sollten die Werte ja in den "Normalbereich" kommen können ???

Metoprolol wurde mal vor Jahren als Ergebnis einer kardiologischen Untersuchung verschrieben. 24-h-EKG hatte ich nie.
was wird sonst noch gemacht kardiologisch gesehen, wurde diese Untersuchung mal wiederholt ???
Wenn du magst schreib doch mal grob, welches Problem man da erkannt hat, bei welcher Untersuchung ???

Da bin ich ziemlich gut informiert, wegen meiner Herzklappe ... das wurde auch mal (eher zufällig) entdeckt und Medikamente (Beta-Blocker) brauchte ich erst nehmen, als es dadurch tatsächlich zu Störungen kam.

Die wurden auch zwischenzeitlich wieder reduziert oder ganz ausgeschlichen (Beta-Blocker /Metoprolol gehört dazu, niemals einfach absetzen !!!), es dauerte noch viele Jahre, bis die Klappe dann doch operativ ersetzt werden musste.

24-Stunden-EKG ist eigentlich minimaler Standard, bei solchen Sachen, um Extraschläge/zu schnellen zu langsamen Herzschlag usw. über längere Zeit beurteilen zu können ... ich war dafür mindestens 1 Mal im Jahr beim Kardiologen zur Kontrolle und seit der OP (2007) 2 Mal im Jahr.

Da wird immer ein Echo gemacht, um die Klappe zu kontrollieren ... mehr war bisher zum Glück nicht nötig, aber ich neige seit der OP zu unbegründetem Herzrasen und deswegen der Beta-Blocker, sonst wäre der gar nicht erforderlich, aber da "probiere" ich lieber nicht mehr, ob es auch wieder ohne gehen würde ... :biggrin:

Hohen Blutdruck habe ich u. die Tabletten brauche ich echt. Das merke ich auch.
Trotzdem sind auch hier regelmäßige Kontrollen angebracht, um die Dosierungen im Bedarfsfall anzugleichen, bei sehr warmen Temperaturen sinkt der Blutdruck auch mal unangenehm tief ab ... da musste mein Männe (auf Anraten der Ärzte) schon zeitweise reduzieren ...

Wie "merkst" du das, hast du ein Messgerät und prüfst das mehrfach am Tag oder gehst du dabei "nach Gefühl" ... auch mit viel zu niedrigem Blutdruck kann man sich echt "Sche**e" fühlen, solche Tabletten bilden auch einen Spiegel und müssen Schrittweise reduziert werden ...

Darum dauert es auch oft bis man eine (positive) Wirkung verspürt und viele Patienten nehmen das dann nicht weiter oder zu unregelmäßig ..."weil es ja sowieso nicht hilft" nach wenigen Tagen Einnahme ...

Trotzdem auch hier Kontrollen unerlässlich, bis ich so "eingestellt" war mit dem Ramipril, hatte ich vier Messungen über 24-Stunden durch ... ist zwar ziemlich lästig mit so einem Gerät, aber dann weiß man wenigstens genau, was Sache ist ... und ob die Pillen überhaupt das gewünschte Ergebnis bringen... :icon_daumen:

Jetzt ist unser Doc (Hausarzt) immer sehr zufrieden, mit unserem Blutdruck, den misst er natürlich auch bei jedem Besuch ... wir haben aber auch ein eigenes Gerät zu Hause, wo wir selber nachmessen, wenn es uns mal nicht so gut geht, ob es am Blutdruck liegen könnte.

ASS wurde mir nach einer Doppleruntersuchung verordnet. Leichte Sklerose Blutbahn.
NaJa, wer hat die nicht als normale "Alterserscheinung" irgendwann, wenn es dich beruhigt dann schluck die Dinger weiterhin, viel Schaden können sie auch nicht anrichten ... aber beachte bitte was ich oben dazu geschrieben habe.

Da habe ich ein anderes "Kaliber" und das tatsächlich lebenslang, wegen der mechanischen Herzklappe muss ich Marcumar nehmen, damit wird künstlich meine Blut-Gerinnung verlängert (auf das 2 - 3 Fache der normalen Gerinnungszeit), weil sich sonst Thromben an der Klappe bilden können.

Alles "Gute" ist eben nie beisammen, diese Pillen werden auch vielen Leuten oft sehr schnell verschrieben (um Schlaganfällen/Herzinfarkten) vorzubeugen bei starker Sklerose.

Allerdings werden sie selten ausführlich dazu aufgeklärt, was man da so alles beachten sollte, wenn man die nimmt ... ich habe dafür z.B. einen Gerät (ähnlich Blutzucker-Messgerät) verordnet bekommen, damit ich den Gerinnungswert selber nachprüfen kann.

So reguliere ich auch selber die Tabletten-Dosis (bei Marcumar), um meinen notwendigen Gerinnungswert möglichst stabil einzuhalten ... ansonsten müsste ich regelmäßig zur Blutabnahme beim Arzt, um das prüfen zu lassen ...

Ansonsten kann das nämlich auch ziemlich gefährlich werden, weil es zu viele Störfaktoren gibt, die da die Wirkung beeinträchtigen können u.A. natürlich auch viele andere Medikamente ...

Aber ich komme damit nun seit 7 Jahren sehr gut zurecht und der Hausarzt macht nur mal zwischendurch den Gegenscheck im Labor, wenn er sowieso Blut für andere Untersuchungen abgenommen hat ...

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Cerberus,



Wird das auch regelmäßig überprüft, ob die konkrete Sorte und die Dosierung da was bessern ... denn mit Pillen sollten die Werte ja in den "Normalbereich" kommen können ???
Laut blutbild ist cholesterin seit Jahren im Normbereich, was für den HA wohl bedeutet: Weiter nehmen!



was wird sonst noch gemacht kardiologisch gesehen, wurde diese Untersuchung mal wiederholt ???
Wenn du magst schreib doch mal grob, welches Problem man da erkannt hat, bei welcher Untersuchung ???
Kardiologisch gesehen ist seit Jahren nichts passiert.

Da bin ich ziemlich gut informiert, wegen meiner Herzklappe ... das wurde auch mal (eher zufällig) entdeckt und Medikamente (Beta-Blocker) brauchte ich erst nehmen, als es dadurch tatsächlich zu Störungen kam.

Die wurden auch zwischenzeitlich wieder reduziert oder ganz ausgeschlichen (Beta-Blocker /Metoprolol gehört dazu, niemals einfach absetzen !!!), es dauerte noch viele Jahre, bis die Klappe dann doch operativ ersetzt werden musste.

24-Stunden-EKG ist eigentlich minimaler Standard, bei solchen Sachen, um Extraschläge/zu schnellen zu langsamen Herzschlag usw. über längere Zeit beurteilen zu können ... ich war dafür mindestens 1 Mal im Jahr beim Kardiologen zur Kontrolle und seit der OP (2007) 2 Mal im Jahr.

Da wird immer ein Echo gemacht, um die Klappe zu kontrollieren ... mehr war bisher zum Glück nicht nötig, aber ich neige seit der OP zu unbegründetem Herzrasen und deswegen der Beta-Blocker, sonst wäre der gar nicht erforderlich, aber da "probiere" ich lieber nicht mehr, ob es auch wieder ohne gehen würde ... :biggrin:
Das Herz sollte mit Meto ruhiger arbeiten, so war damals wohl die Ansprache.

Also ich nehm das u. da wird nix kontrolliert.



Trotzdem sind auch hier regelmäßige Kontrollen angebracht, um die Dosierungen im Bedarfsfall anzugleichen, bei sehr warmen Temperaturen sinkt der Blutdruck auch mal unangenehm tief ab ... da musste mein Männe (auf Anraten der Ärzte) schon zeitweise reduzieren ...

Wie "merkst" du das, hast du ein Messgerät und prüfst das mehrfach am Tag oder gehst du dabei "nach Gefühl" ... auch mit viel zu niedrigem Blutdruck kann man sich echt "Sche**e" fühlen, solche Tabletten bilden auch einen Spiegel und müssen Schrittweise reduziert werden ...

Darum dauert es auch oft bis man eine (positive) Wirkung verspürt und viele Patienten nehmen das dann nicht weiter oder zu unregelmäßig ..."weil es ja sowieso nicht hilft" nach wenigen Tagen Einnahme ...

Trotzdem auch hier Kontrollen unerlässlich, bis ich so "eingestellt" war mit dem Ramipril, hatte ich vier Messungen über 24-Stunden durch ... ist zwar ziemlich lästig mit so einem Gerät, aber dann weiß man wenigstens genau, was Sache ist ... und ob die Pillen überhaupt das gewünschte Ergebnis bringen... :icon_daumen:

Jetzt ist unser Doc (Hausarzt) immer sehr zufrieden, mit unserem Blutdruck, den misst er natürlich auch bei jedem Besuch ... wir haben aber auch ein eigenes Gerät zu Hause, wo wir selber nachmessen, wenn es uns mal nicht so gut geht, ob es am Blutdruck liegen könnte.
Mein Blutdruckgerät ist seit einiger Zeit kaputt. Ich weiß, daß es mir bei vergessener Rami schlecht geht.

Mich hat stutzig gemacht, daß der HA mir die doppelte Menge, wie vom Hersteller als Höchstmenge für einen Erwachsenen angegeben, verschreibt.



NaJa, wer hat die nicht als normale "Alterserscheinung" irgendwann, wenn es dich beruhigt dann schluck die Dinger weiterhin, viel Schaden können sie auch nicht anrichten ... aber beachte bitte was ich oben dazu geschrieben habe.

Da habe ich ein anderes "Kaliber" und das tatsächlich lebenslang, wegen der mechanischen Herzklappe muss ich Marcumar nehmen, damit wird künstlich meine Blut-Gerinnung verlängert (auf das 2 - 3 Fache der normalen Gerinnungszeit), weil sich sonst Thromben an der Klappe bilden können.

Alles "Gute" ist eben nie beisammen, diese Pillen werden auch vielen Leuten oft sehr schnell verschrieben (um Schlaganfällen/Herzinfarkten) vorzubeugen bei starker Sklerose.

Allerdings werden sie selten ausführlich dazu aufgeklärt, was man da so alles beachten sollte, wenn man die nimmt ... ich habe dafür z.B. einen Gerät (ähnlich Blutzucker-Messgerät) verordnet bekommen, damit ich den Gerinnungswert selber nachprüfen kann.

So reguliere ich auch selber die Tabletten-Dosis (bei Marcumar), um meinen notwendigen Gerinnungswert möglichst stabil einzuhalten ... ansonsten müsste ich regelmäßig zur Blutabnahme beim Arzt, um das prüfen zu lassen ...

Ansonsten kann das nämlich auch ziemlich gefährlich werden, weil es zu viele Störfaktoren gibt, die da die Wirkung beeinträchtigen können u.A. natürlich auch viele andere Medikamente ...

Aber ich komme damit nun seit 7 Jahren sehr gut zurecht und der Hausarzt macht nur mal zwischendurch den Gegenscheck im Labor, wenn er sowieso Blut für andere Untersuchungen abgenommen hat ...

MfG Doppeloma
Also ich will diese Menge nach Möglichkeit nicht mehr nehmen. Und ich habe die Befürchtung, daß, wenn ich länger bei dem bin, er noch mehr verschreibt, ich dann irgendwann 15 Tabletten morgens u. nochmal am abend schlucke.

ES gibt eine Menge Patienten, die im Krankenhaus entgiftet werden müssen... entwöhnt von diesem ganzen Medi-Schrott, mit dem sie jahrelang leichtfertig bedacht wurden.
 

Snickers

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Ich würde einen Kardiologen aufsuchen und mich einstellen lassen.

Und lese mal etwas über Statine, die hast du nämlich im Simvastatin und solltest du es nicht nehmen müssen, lasse die Finger davon.
 

Anna B.

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Hallo,

diese komischen Tabletten Meto.xxx hab ich absetzen müssen....95mg....war für mich nicht zu ertragen...

bei der kleinsten körperlichen Anstrengung kam ich ins Schwitzen..übermäßig viel schwitzen und ich bekam keine Luft, das Herz schlug mir im Hals, die Lippen wurden dunkelblau...

diese Tabletten waren gar nichts für mich...

hab mich dann an einen Kardiologen gewandt (der HA hatte auch die Metoxxx nach einer 24-Std. Blutddruckmessung verordnet)...

der Kardiologe macht EKG; Belastungs-EKG; noch andere Untersuchunen und stellte fest, dass die Meto..95mg für mich völlig überdosiert waren..

ich sollte am besten ganz raus, aber erst mal nur die Hälfte nehmen...

mit diesem Ergebnis zum HA und da wurde Meto ganz abgesetzt...


jetzt, vor der OP hatte ich wieder hohen Blutdruck und nun bekomme ich:
Candesartan 8mg...die kann man bis 32mg täglich hochdosierne...

und nur die einmalige Einnahme von 8mg täglich, hat meinen Blutdruck seit Donnerstag enorm reduuiert..bin jetzt bei regelmäpßigen Messungen bei 125/80...das ist schon ein toller Wert, nachdem er vorher solche Ausreißer hatte, wie 178/152....

als ich dem HA meine Aufzeichnungen zeigte, wies er auf den eben genannten Blutdruck und meinte: auweia, da hätte ich aber schon den Notarztwagen kommen lassen...

ich sah das gar nicht so schlimm...:icon_mrgreen:

nun bin ich gespannt, ob ich die neuen Medis gut vertrage...

und du solltest tatsächlich sehen, dass du einen Kardiologen aufsuchst und das der die Medikamente einstellt...

viel Erfolg..
 
E

ExitUser

Gast
Tja, so ist das nun in einem Forum. Der /die eine sagt: "Alles weiter nehmen!" und der andere: "Laß es weg.".

Entscheiden kann es wohl letztlich nur ein Arzt.
 

ikarus

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Lieber @cerberus,
was hast du erwartet?

Du bist ein Lebewesen das halt nur einmal existiert!
Die Anderen auch!
Die Mediziner wissen das auch, darum heißt es auch wir müssen sie einstellen!
Hast du ganz besonders "schlaue Ärzte" nehmen sie den "goldenen Schnitt,"
Eines habe ich in meiner Laufbahn als Krankenpfleger in verschiedenen
Abteilungen gelernt und es ist kein Witz: ein Arzt-eine Meinung, mehrere Ärzte- mehrere
Meinungen.
Wenn zB. @ Anna B. schreibt, ich nehme die und die Medis oder habe die und die
Medis abgesetzt, jetzt geht es mir besser oder Schlechter usw., usw.... muss das für
dich kein Maßstab sein!
Sie ist Frau und du bist Mann, da ist schon wg. des Geschlecht ein anderer körperlicher
Metabolismus!
Genauso ist es von Mann zu Mann. Der eine verarbeitet bei der selben Krankheit und
gleicher Medikation die Medis anders!
Dann kommt noch hinzu (es ist kaum zu glauben aber wahr) wo die Ärzte studiert haben
und welche Heilungsprozesse beim Prof. gelehrt wurden!
Ich könnte darüber Bücher schreiben!
Wie oft haben sich Ärzte in der Intensivstation in meinem Beisein auf Deubel komm raus über die richtige Behandlungsart bis aufs Blut gestritten!
Das merkt man als Ottonormalpatient aber gar nicht, da diese Spezies eine andere und mit
vielen Fremdwörtern durchsetzte Streitkultur haben!
Leider hilft dir das nicht weiter, ich weiß!
Letztendlich bist du für deinen Körper selber verantwortlich und musst danach handeln!
Es hilft alles nix, da muss man sich einen ( ggf. mehrere) Arzt des Vertrauens suchen
und schauen ob es bei seiner Behandlungsart besser läuft als bei den anderen!
Ich weiß wirklich wie schwer das ist wenn man krank ist.
Hat man mich mit meinen Rückenbeschwerden und Durchblutungsstörungen, obwohl ich
wie man so sagt an der Quelle saß, falsch behandelt!
Da blieb mir leider nichts anderes übrig das sog. Ärtzehopping zu betreiben, bis ich zwei
Ärzte hatte dir mir weitergeholfen haben.
Das zum Thema: Die/der Eine sagt dies und der/die Eine sagt das!
Ich wünsche dir das du den/die richtigen Ärzte findest und es dir bald wieder besser geht!

Gruß
Ikarus


PS: Meine Schwägerin hatte lange, lange Rückenbescherden, im LWS - Bereich (Lendenwirbel)
Darufhin wurden ihr starke Schmerzmittel verabreicht, es wurde mit Physiotherapie gearbeitet,
es wurde ihr gesagt- abnehmen bitte, sie wurde in eine spezielle Schmerzklinik eingeliefert usw,
usw.....
Was kam zum Schluss raus (nach einem Jahr), da wurde mal der Kopf geröntgt!
Ergebnis: Hirntumor - der auf den Rückennerv drückte.
Lange Rede, kurzer Sinn. ..... Op.....nach einem Monat verstorben!
Das zu unseren unschlagbaren Medizienern!
Ich als Krankenpfleger glaube diesen Leuten schon lange nicht mehr.
Leider ist man bei schlimmen Erkrankungen auf diese (hätte da besondere Ausdrücke auf Lager)
Art von Mensch angewiesen!
Was ich geschrieben habe ist meine Meinung und soll hier keinen verunsichern.
Es gibt auch gute Ärztinnen und Ärzte, leider muss man die mit der Lupe suchen!
 

nightangel

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Ich kenne sowas noch von meiner Mama. Als es bei ihr mit Diabetes (Typ II) anfing kam der Hausarzt auch auf den Trichter das bei 90% aller die Diabetes haben auch der Blutdruck nicht in Ordnung ist (weiß grad nicht ob zu hoch oder zu niedrig). Hat ihr dann einfach noch Blutdrucktabletten aufgeschrieben die sie auch nehmen sollte, das ganze ohne den zu kontrollieren obs überhaupt nötig ist. Die Mehrheit braucht das also sie auch.
Jetzt hat sie vor 2 o. 3 Jahren diese Tabletten einfach abgesetzt und den Blutdruck selber täglich kontrolliert. Siehe da er war die ganze Zeit, ohne die Medis, im völlig normalen Bereich.
Sie hätte die wohl von Anfang an garnicht gebraucht.

Hätte ich das gewusst damals, das sie die einfach nur nehmen sollte weil die meisten mit Diabetes die ja brauchen aber nie wirklich kontrolliert wurde ob sie denn auch zu den meisten gehört, glaub ich hätte sie direkt zu einem anderen Arzt geschleift oder ihr direkt geraten erstmal regelmässig selber zu kontrollieren obs überhaupt nötig ist.

Beim Hals-,Nasen-,Ohrenarzt das gleiche, drei verschiedene Ärzte und drei verschiedene Diagnosen, geholfen hat auch von denen dreien nichts.

Bei meiner Schwester damals auch, sie klagte ständig über Schmerzen in den Knien und Hüften, ist von Arzt zu Arzt und hatte zig Diagnosen. angefangen von Rheuma bis der Arzt kann nix finden. Immer nur Medis verschrieben die aber nichts brachten.
Am Ende stellte sich dann raus sie hatte Lungenkrebs und Metastasen die die Knochen angegriffen haben und schon Metastasen im Kopf. Sie hats leider nicht geschafft und verstarb ein knappes Jahr nachdem es festgestellt wurde.
Wer weiß wie es ausgegangen wäre, hätten sie das früher entdeckt oder zumindest mal genauer untersucht woher die Schmerzen in Knien und Hüften kommen.

Ich selber brauche selten mal einen Arzt, aber wenn dann bleibe ich nur solange bei ein und dem selben wie er sich auch Mühe gibt und helfen kann.
Sagt mir irgendwas nicht mehr zu suche ich mir einen anderen.

Da hilft wohl nur selber soviele Infos sammeln wie nur geht und wenn man unzufrieden ist oder Zweifel hat den Arzt wechseln.
 

ikarus

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Hallo nigthangel,
ja manchmal ist das so, da gebe ich dir Recht, haben wir in unserer Familie auch erlebt!
Nur wollen wir allen die unter verschiedenen Schmerzen leiden nicht gleich einen
Krebs andichten!
Mir liegt das fern!
Ich wollte mit meinem Beitrag nur verdeutlichen das gerade Schmerzpatienten eine
der schlimmsten Krankheitsbilder aufweisen. Auf jeden fall geht's mir so mit meinen
Rückenbeschwerden!
Viele Ärzte kommen einfach nicht dahinter was man hat und stümpern sich einen
zurecht das die Schwarte kracht.
Da einen guten Arzt zu finden ist schon wie ein Sechser im Lotto!
Die schlimmsten Ärzte sind die, die einen dann hinterher noch als Simulanten
oder Hypochonder einstufen. Denen sollte man die Approbation aberkennen.
Alles auf Kosten der Schmezpatienten!
Es ist schon schlimm genug wie Schmerzpatienten leiden!
 

nightangel

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Hallo nigthangel,
ja manchmal ist das so, da gebe ich dir Recht, haben wir in unserer Familie auch erlebt!
Nur wollen wir allen die unter verschiedenen Schmerzen leiden nicht gleich einen
Krebs andichten!
Mir liegt das fern!
Das wollte ich damit auch nicht sagen.
Wollte also auch nicht gleich jedem Schmerzpatienten Krebs andichten, auf keinen Fall.
Ich wollte nur darauf hinaus das viele Ärzte garnicht mehr genau untersuchen, also nicht mehr wirklich auf Ursachenforschung gehen sondern vielfach nur noch Sympthome bekämpfen.
Und das dann evtl. solange bis es halt zu spät ist.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur verdeutlichen das gerade Schmerzpatienten eine
der schlimmsten Krankheitsbilder aufweisen. Auf jeden fall geht's mir so mit meinen
Rückenbeschwerden!
Viele Ärzte kommen einfach nicht dahinter was man hat und stümpern sich einen
zurecht das die Schwarte kracht.
Ja, aber statt dann zuzugeben das sie nicht mehr weiter wissen und einen vll. an einen Spezialisten zu überweisen machen sie einfach so weiter oder der Patient ist halt ein Simulant.

Manche Ärtzte sind auch regelrecht beleidigt wenn man sich vorher schon Infos einholt und das dann anspricht.
Hatte meine Mutter mal, hat beim Arzt dann nagesprochen das sie dies und jendes darüber gelesen hatte und der Arzt meinte dann nur angesäuert "Na, dann brauche ich ja nichts mehr sagen sie wissen ja schon alles"

Andersrum kenne ich das aber auch. Als ich vor zwei Jahren am Auge operiert wurde hatte ich mir auch lange vorher schon Infos im Netz dazu angesehen ob ich das wirklich machen soll und was überhaupt so machbar ist und wie.
Als die Orthoptistin mir dann vor der Op einiges erklärt hat habe ich das auch angesprochen das ich mir da schon Infos geholt hatte und die fand das Klasse. Hat dann auch entweder zugestimmt oder halt aufgeklärt dass etwas wohl richtig ist aber halt auf meinen Fall nicht so ganz zutrifft. Es war also ein Miteinander.
Jedenfalls meinte sie später das sie es gut findet wenn Patienten sich auch anderweitig informieren.
 
E

ExitUser

Gast
geh tatsächlich mal zu einem Internisten..ob das alles wirklich notwendig ist..

viel Erfolg...

im übrigen habe ich erfolgreich absetzen Können:

Betablocker...

Muskelrelexans (Sirdalud)...

und eben die Schmerzmittel Targin...

und Lyrica nur für 1 Woche...
Man sollte, beim Absetzen wissen, wozu das medikament verordnet und welche Dosen nötig sind und ob man die Heilungschancen der entspr. Erkrankung behindert, oder sogar verhindert bevor man absetzt.

Ich gehe mit Dir konform, dass alle Medis nebenwirkungen haben und man selbst in der Pflicht ist, zu entscheiden, ob man eine abhängigkeit riskiert.

Ich habe ein sehe hoch dosiertes Medikament (Targin), innerhalb 6 Monaten schleichend abgesetzt. Das kostet anfangs Überwindung, wegen der Entzugserscheinungen.

Ich kann empfehlen eine 2. Meinung eines Facharztes einzuholen, bevor man sich entschließt diesen Schritt zu gehen!
 

Dark Vampire

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Also ich habe auch schon mehrere stärkere Schmerzmedis über längeren Zeitraum genommen, aber nie Entzugserscheinungen gehabt oder sowas und eben "kalt" abgesetzt, bin wohl in den Fällen ein Naturtalent^^
 

Anna B.

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ich habe Targin in einer Menge von 60mg am Tag genommen und erfolgreich innerhalb von 12 Monaten absetzen können..

Sirdalud war ein Muskelrelanx...das mußte ich nicht mehr nehmen...war aber auch vom Arzt verordnet worden...

den Betablocker hab ich nicht vertragen..da hat der Kardiologe vorgeschlagen, den abzusetzen..

also..wir gehen hier konform, dass man schon genau weiß, weshalb man bestimmte Medis nimmt..und man soweit selbstbestimmt entscheiden kann, ob sie einem helfen oder nicht..und man dann mit seinem Arzt besprechen sollte, inwieweit ein Absetzen nicht schädlich ist..

meine Güte, wir sind doch nicht alles kleine Kinder, wo man jeden Schritt im Bereich Gesundheit vorschreiben muß...

ich denke Cerberus war etwas unsicher und weiß nun aber, wohin die Richtung gehen soll..
 

Muzel

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Wie geht es deinen Schmerzen?
 

Muzel

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Klasse, ich benötige immer noch was gegen die Schmerzen.
 

Muzel

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Da hast du recht, Cerberus.
 

Bambes

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Dein Cholesterin-Wert ist also auch nicht so der Beste, denn für was anderes wird das nicht verschrieben, wurden dafür vorher Blutuntersuchungen gemacht, waren die Werte immer schlecht (und wurden schlechter) ... so was sollte man alles nicht schlucken, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist.

Meine Männe nimmt das auch, aber seine Werte werden regelmäßig kontrolliert und noch ist es (leider) nötig) ... aber bisher hat noch kein Arzt gemeint, dass sich daran nichts mehr ändern könnte ... zumindest die Dosierungen sollte jeder Arzt im Auge behalten ...

MfG Doppeloma
Das stimmt, 40 mg Statine ist der Hammer.

Wenn schon Diabetiker und es können durch diese Krankheit Nerven und Muskelprobleme auftreten, dann sollte man nicht noch so eine hohe Dosis muskelschädigende Statine einnehmen.
Hier wäre der Nutzen vom Risiko zu unterscheiden.
Muskelzersetzung durch Statine oder Gefäßschonung ?
An was nimmt man früher Schaden ?

Ich habe mich nach 3 Versuchen gegen Statine entschieden und es wurde auch in einer Stoffwechselambulanz einer Uniklinik eine Statinunverträglichkeit festgestellt.
Es gibt HA, die kontrollieren gar nicht alle Werte. Z.B. wird gerne mal die Bestimmung der Triglyzeride vergessen.
Was man an der Uni endlich kontrolliert hat, war der Lp(a).

Zitat:
Ein erhöhter Lipoprotein(a)-Spiegel gilt als ein genetisch determinierter zusätzlicher und unabhängiger Risikofaktor für die Entwicklung einer Arteriosklerose, der weder diätisch noch medikamentös zu beeinflussen ist.

Bedeutet, wenn dieser Wert erhöht ist, dann helfen auch keine Medis.

Nicht zu vergessen ist, dass das Herz auch ein Muskel ist und Statine im Ernstfall Muskeln zersetzen können.
Dann sollte man auf regelmäßige Kontrolle achten. Nicht alle 6 oder 12 Monate Blutfette bestimmen und dann den hintern voller Statine.
Blutwerte sind sog. Momentaufnahmen. Deswegen öfters kontrollieren lassen.

Auch niedergelassene Ärzte werden von Pharmaunternehmen gespickt, dass sie recht viel Medis verschreiben. Die Gesundheitsindustrie schreitet voran.
Deswegen selbst aktiv werden und erkundigen, was ist lebensnotwendig und was kann weg.

Mein Paps hat mit über 80 noch 40 mg Statine bekommen trotz schwerer Herzerkrankung und Muskelschwäche. Er hat fast nichts mehr gegessen.
Alle Versuche waren zwecklos, doch wenigstens nach über 20 Jahren mal zu pausieren und dann zu schauen, wie die Blutfette sind.
Er selbst war überzeugt von seinem HA, dass er alles richtig macht.
Ich habe mich dann durchgesetzt, nachdem er vermutlich wegen Muskelschwäche ständig gestürzt ist und die Statine wurden entsorgt.
Auch wenn man kein Arzt ist, kann man durchaus solche Entscheidungen treffen.
 

Muzel

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Mir wären Nebenwirkungen völlig Wurscht, wenn ich starke Schmerzen hättet .Natürlich dürfen die Nebenwirkungen mich völlig neben der Sache stehen lassen, aber bei ganz starken Schmerzen ist einem das auch egal. Hier hat aber der TE ein Mittel bekommen, was ihm nicht gegen die Schmerzen hilft und also hat er es abgesetzt. Was ist dazu sagen sagen? Ich wollte schon wegen der Schmerzen aus dem Fenster springen, mir wurden Schmerzmittel verweigert. Schmerzmittel zu verweigern kann ein Kunstfehler sein.
 
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