Schluss mit Hartz (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, GĂ€ste: 1)

wolliohne

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[FONT=&quot]Schluss mit Hartz [/FONT][FONT=&quot]The European[/FONT][FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Schluss mit Hartz ... zu der die Politik erheblich beitragen kann und muss (Stichwort Mindestlohn, Abschaffung von Hartz IV u.v.a.m.), nicht im Grundeinkommen.[/FONT]
 

Clint

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Tolle Idee von dieser Frau. Aber es ist nicht genug Maloche fĂŒr alle da! Gut dann steigern wir die Binnennachfrage. Hilfarbeiter kauft sich neuen Daimler wenn Aschenbecher voll. Und das ist dann der endgĂŒltige Crash mit der Wirklichkeit. Wir haben fĂŒr die Resourcen leider keine 2., 3.,.... n. Erde zur verfĂŒgung.
Ende der lustigen Idee. Das Einzige was bliebe, um in ihrem "schönen" Beispiel zu bleiben wĂ€re, die Automatisierung ab zu schaffen und wieder langlebige GĂŒter wie Anno DĂŒnnemals von Hand zu produzieren, zu einem hohen Preis. Bloß dann ist irgendwann mal der Markt gesĂ€ttigt und was dann? Die Schusterei fĂŒr die nĂ€chsten 15 Jahre schließen bis jemand wieder ein paar Stiefel braucht? Es bleibt also nichts Anderes ĂŒbrig als das bedingungslose Grundeinkommen.
 

Gartenfreund

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T Es bleibt also nichts Anderes ĂŒbrig als das bedingungslose Grundeinkommen.

Ich kenne Leute, die gehen nur deshalb nicht arbeiten, weil es sich absolut nicht lohnt. Nach Abzug aller Kosten fĂŒr die Arbeit (Auto, Kleidung...) bleibt weniger als bei H4. Bei einem BGE wĂ€re das automatisch anders! Deshalb sollten wir das BGE schnell einfĂŒhren!
 
P

Prek

Gast
Na, dann mal bitte funktionsfÀhige Modelle dazu! Bisher hab ich noch keins gesehen ...

Und bei diesen Modellen bitte auch berĂŒcksichtigen, was dasfĂŒr die Inflationsrate bedeutet, was es fĂŒr internationale Folgen hat (eine noch grĂ¶ĂŸere Abschottung nach aussen? Noch mehr "Festung Europa"?) !!

Und bitte auch daran denken, das ein BGE den Kapitalismus mit all seinen KRankheiten und Problemen nochweiter festschreibt, dass wire dann weiterhin fĂŒr die Zukunft den Zwang haben, das die Wirtschaft immer weiter wachsen muss, damit das alles auch nur halbwegs funktioniert! Auf wessen Kosten soll das dann bitte passieren? HGerrscht da die Meinung vor, egal wie es anderen geht, hauptsache in Deutschland kann man gut leben? Viel mehr als heute lĂ€sst sich aber aus den asiatischen und afrikanischen LĂ€ndern nicht herauspressen, nur damit hier die Armut besiegt wird...

BGE ist fĂŒr mich keine Alternative - das ist unausgegorenes populistisches GeschwĂ€tz ohne RĂŒcksicht auf Machbarkeit, auf nationale und internationale Folgen. Es weird gefördert von denen, die umbedingt den Kapitalismus erhalten wollen, von denen, die da das meiste von haben. Und von denen, die wirklich naiverweise glauben, BGE hieße sorgenloses LEben fĂŒr alle. Bitte erst nachdenken!!
 

hartaber4

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Klaro. Und was wir so brauchen, wird im Ausland hergestellt. Und die Klos an der AutobahnraststÀtte putzen sich von alleine. Oder werden von Leuten geputzt, die man mit 5000 Euro im Monat zu dieser Arbeit lockt.

Bitte nicht vergessen, dass im Gegenzug zum BGE ja das nicht gerade billige ĂŒbliche soziale Sicherungssystem abgeschafft werden wĂŒrde....
 
E

ExitUser

Gast
Tolle Idee von dieser Frau. Aber es ist nicht genug Maloche fĂŒr alle da
arbeit ist genug da
bei den kommunen und beim land da ist arbeit satt
nur der bund zieht den lÀndern und den kommunen das Geld weg das die keine Neueinstellungen vornehmen können

wĂŒrde der bund den land und kommunen mehr Geld ĂŒberlassen statt wegzuziehen dann hĂ€tten wir nicht diese grossen Probleme und vorallem saubere stĂ€dte ^^
 
P

Prek

Gast
Das sind ja mehr grundsĂ€tzliche Betrachtungen - philosophisch gesehen geb ich der Dame ja recht. Aber mit der Praxis hat sie es in ihren AusfĂŒhrungen ja nun nicht umbedingt. Gut, sie meint, die Frage der Finanzierung sei gelöst - ist sie das wirklich? Was hat denn so ein Grundeinkommen fĂŒr eine Auswirkung? Nun, die nachfragewirksame Geldmenge wĂŒrde sich erhöhen - das bedeutet aber Inflation - was sind denn dann diese 1000 € noch wert?

Was hat das BGE fĂŒr eine Auswirkung auf derEinnahmeseite des Staates? Daruaf werden ja keine Steuern bezahl - eine 3-Personenfamilie hĂ€tte erstmal 3000 € zur verfĂŒgung. Schön! Da wĂŒrd ich ja nur noch ein bischen was dazuverdienen wollen - also auch nur auf einen kleinen Betrag Steuern entrichten - ergo: das Steueraufkommen wĂŒrde sinken, weniger Einnahmen - woher kommen dann die roundabout 800 Milliarden? Die Steuewreinnnahmen sinken aucxh durch den Abbau der Überproduktion - also weniger WirtschaftsaktivitĂ€ten und somit weniger Steuern von Unternehmen.

Auf die SAchnelle habe ich keine BestĂ€tigung fĂŒr die von ihr genannten Zahlen gefunden - das SchĂ€ublezitat wĂŒrd ich gerne im Original lesen. Aber auch so werfern sich mir da einige Fragen auf:

Der reine Sozialetat ist bedeutend kleiner -also wurden dafĂŒr alle irgendwie sozialgearteten Ausgaben zusammengenommen - kann ich die wirklich alle streichen, wenn es ein BGE gibt? Was ist mit Kinderbetreuung? Jugendarbeit? Bildung? Ausgaben fĂŒr Obdachlose, FlĂŒchtlinge, Randgruppenförderung, Sozialarbeit? Gemeinwesenarbeit? Alles sozialer Bereich - alles auch weiterhin auf der Agenda, wenn es denn ein BGE geben sollte.... Die von der guten Frau genannten Zahlen klingen ja schön - 1000 Milliarden. Aber es sind in meinen Augen keine seriösen Zahlen. Sie sind - und jetzt komme ich zu meinem ersten Posting zurĂŒck - populistisch aber nicht belastbar. Das meinte ich mit "vorher Nachdenken"!

Andere Fragen, die sich stellen:

Wer hat Anspruch auf das BGE? Nur BĂŒrger deutscher NationalitĂ€t? FlĂŒchtlinge (oder gibtes da keine unantastbare _MenschenwĂŒrde?)? Wie machen wir denn dann erst unsere Grenzen dicht? MAuer? Stacheldraht? Was ist mit der internationalen Verantwortung? Sind wir wirklich weiterhin so egoistisch, dass uns nur unser eigenes angebliches Wohlergehen interessiert? Wir leben seit ewigen Zeiten (seit dem Beginn des Kolonialismus) auf Kosten anderer - auf Kosten der Menschen im asiatischen und afrikanischen Raum (inzwischen auch auf Kosten einiger europĂ€ischer Nachbarn -> siehe Eurokrise) - wollen wir das wirkliuch manifestieren und weiter ausbauen?

Und eben - wie schon erwĂ€hnt: wollen wir wirklich den schon so lange so kranken Kapitalismus mit dem Zwang zum steten Wirtschaftswachstum noch weiter fĂŒr die Zukunft festschreiben - denn ur so kann das BGE funktionieren? Ist das wirklich eine Perspektive fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte?


Meines Erachtens hilft uns langfristig nur ein völlig anderes Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell! Also das Ende des Kapitalismus.

Jetzt kommt bestimmt die Frage: was soll es denn werden? Ich hab ne Meinung dazu - beanspruche aber nicht fĂŒr mich, dass ich die Weissheit mit Löffeln gefressen habe. Also muss ich auch nicht umbedingt recht haben - aber wir sollten mal darĂŒber reden. Vorurteilsfrei, auf ganz breiter Ebene, ehrlich und ergebnissoffen. Und allein mit dem Blick auf die Interessen der MEnschen. Die Wirtschaft soll den Menschen dienen - nicht umgekehrt.

Aber eine solche Diskussion findet nicht statt und es gibt auch keine Anzeichen dafĂŒr, dass sie irgendwann gefĂŒhrt werden soll oder könnte. Allerorts nur ideologisches GeschwĂ€tz und das Verfolgen von Einzelinteressen. Und da setzt sich in unserem herrschenden System halt die Kraft mit der meisten realen MAcht durch - das Kapital! Leider!
 

hartaber4

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Naja... ich fand den Vortrag mal wohltuend weit weg von jeglicher Polemik.... es ging ja auch um ein GrundverstÀndnis zum BGE und nicht um "Worum geht es? Keine Ahnung, aber ich bin dagegen!"

Da ich nicht mehr 20 bin..... erscheint mir das Abwarten auf gesellschaftliche VerĂ€nderungen (siehe auch "Orakel/Omerkel" zur anstehenden Bundestagswahl.... UND es sei auch an die vergangene BuTaWa erinnert..... die FDP kam mit ins Boot....mir fiel damals im Garten der Spaten aus der Hand..wĂ€hrend das Radio die "frohe Kunde" ausquĂ€kte...das spricht doch BĂ€nde ĂŒber den WĂ€hlerwillen) als zu risikoreich..... und werde andere Wege beschreiten.....

Es soll LĂ€nder geben, die Deutschland sowohl in sozialen/fiskalischen Fragen als auch in Fragen der Infrastruktur durchaus mehr als das Wasser reichen können.... ohne das fĂŒr den normalen WerktĂ€tigen am Ende seines Berufslebens die Altersarmut zum Regelfall wird.....

Ein wacher Blick auf die gesamte bisherige Familienpolitik Deutschlands lĂ€sst einem schon den Schrecken in die Glieder fahren.... sehr viel Geld... fĂŒr wenig Nutzen!
 
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Prek

Gast
"Worum geht es? Keine Ahnung, aber ich bin dagegen!"

Ich glaube, meine EinwÀndungen zeigen, dass ich mir schon den einen oder anderen Gedanken gemacht habe....

Auch die Einstellung "Keine Ahnung was das ist und wie es funktionieren soll, aber Geld fĂŒr alle - her damit!" ist nicht so recht zielfĂŒhrend - und der begegne ich ehrlich gesagt viel hĂ€ufiger ... Und dann kommtda sowas wie von Götz Werner bei raus, der einfach die #wirtschaft massiv subventionieren will und alle Kosten dem Konsumenten auflĂ€dt ....
 

roterhusar

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Wenn ich das richtig lese, ist gerade nicht Abschottung gefordert. Also Grenzen auf und Löhne hoch. Damit kann ich ĂŒbereinstimmen.

Das BGE kann ja jeder nehmen, der will, wenn gleichzeitig die Sozialsysteme bleiben, also nicht abgeschafft werden. Das irritiert vielleicht die Leserinnen hier etwas, aber Hartz IV bleibt und wird erhöht auf das, was man zum Leben braucht.
 

hartaber4

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Ich glaube, meine EinwÀndungen zeigen, dass ich mir schon den einen oder anderen Gedanken gemacht habe....

Auch die Einstellung "Keine Ahnung was das ist und wie es funktionieren soll, aber Geld fĂŒr alle - her damit!" ist nicht so recht zielfĂŒhrend - und der begegne ich ehrlich gesagt viel hĂ€ufiger ... Und dann kommtda sowas wie von Götz Werner bei raus, der einfach die #wirtschaft massiv subventionieren will und alle Kosten dem Konsumenten auflĂ€dt ....
Das schliesst du bei der derzeitigen Aufstocknummer ĂŒber das SGB II aus ? Hust...Kaffee verschluck....

Mit einem BGE mĂŒsste man sich eben nicht fĂŒr jeden Lohn bĂŒcken...aber anscheinend mag der durchschnittliche Deutsche genau diese Haltung....:icon_wink:
 

hartaber4

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Naja... ich fand den Vortrag mal wohltuend weit weg von jeglicher Polemik.... es ging ja auch um ein GrundverstÀndnis zum BGE und nicht um "Worum geht es? Keine Ahnung, aber ich bin dagegen!"
@Prek:

Wie man sehen kann bezog sich das auf den Vortrag.... und nicht auf dich... wenn das so angekommen ist : Sorry!
 

hartaber4

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Das BGE kann ja jeder nehmen, der will, wenn gleichzeitig die Sozialsysteme bleiben, also nicht abgeschafft werden. Das irritiert vielleicht die Leserinnen hier etwas, aber Hartz IV bleibt und wird erhöht auf das, was man zum Leben braucht.
Beides parallel dĂŒrfte etwas zu teuer werden (doppelt gemoppelt).....

da ein BGE der bisherigen Umverteilung nicht dienlich wÀre..... bleibt es wohl auch in Utopistan....
 

roterhusar

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"Beides parallel dĂŒrfte etwas zu teuer werden (doppelt gemoppelt)....."
"...aber Geld fĂŒr alle - her damit!" ist nicht so..."
hartaber4 und Prek haben mitleid mit den kapitalisten. da der bayer sich lange nicht gemeldet hat, sind sie nur zu zweit. Warum aber glaubst Du noch an eine Umverteilung?

...aber anscheinend mag der durchschnittliche Deutsche genau diese Haltung....

Die deutschen Gerichte haben festgestellt, dass Sanktionen gegen die Verfassung verstoßen. Die "bĂŒrgelichen Grundeinkommens- Versuche hinken hinter der Rechtsprechung her."

Wenn die Inflation auf jeden Fall kommt, macht die Umverteilung am Besten danach.
 
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Prek

Gast
"Beides parallel dĂŒrfte etwas zu teuer werden (doppelt gemoppelt)....."
"...aber Geld fĂŒr alle - her damit!" ist nicht so..."
hartaber4 und Prek haben mitleid mit den kapitalisten.
Also entweder kannste nicht lesen - zumindest nicht sinnentnehmend, oder du willst mich jetzt verarschen!!
 

Roter Drache

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Die Kritik am BGE ist nicht wirklich neu und ich bin mir ĂŒber die tatsĂ€chlichen Folgen nicht ganz sicher. Es ist einfach richtig das damit das fĂŒrchterliche kapitalistische System zur Grundlage gemacht wird und viele Menschen glauben, das es alles so weiter gehen wird. Genau das aber ist jetzt schon zu sehn das es keine Grundlage hat. Wenn das in den Köpfen drin wĂ€r, könnte es in vielen Bereichen ein wesentliche Erleichterung sein. Damit fehlte aber auch der internationale Aspekt. Aber das ist dann auch eine grundlegende Diskussion Revolte oder Reform. Fazit, wenn beides angestrebt wird könnte man damit gut leben. Setzt eine gesellschaftlichen Diskussion voraus wo nicht nur die Experten vertreten sind. Dann hĂ€tten wir aber eine Ă€hnliche Entwicklung genommen wie in einigen LĂ€ndern die in Aufruhr sind. Da sind wir hier leider weit weg von.
 

Realo

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...hmmmmm... also ich will ja nicht in einem aufruhr-land leben..... mal ganz sbgesehen davon, dass die grĂŒende fĂŒr den aufruhr nun doch in einigen lĂ€ndern etwas andere sind als die hier angesprochenen (BGE,etc.) .... und was das fĂŒrchterliche kapitalistische system betrifft... hast Du etwas besseres in petto?
 

Roter Drache

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Ja, eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und UnterdrĂŒckung, ohne Lohnsklaven die von der Gnade von Unternehmern leben mĂŒssen. Wo die Mehrheit (Demokratie) die Entscheidungen fĂ€llt und nicht eine kleine Kaste der MĂ€chtigen. Eine echte soziale-demokratische Gesellschaft.
Genau das ist das Problem in dieser Welt, kaum einer kann sich es noch vorstellen in einer Welt zu leben die anders ist als dieser zerstörerischen Schweinekapitalismus. Deswegen kĂ€mpfen sie auch nicht und passen sich jeder Schweinerei an. Genau so sieht dieses Land auch aus, eine Hammelherde die permanent motzt aber spießig ist und schon gar nicht an den Verursacher ran will. Ergebnis ist dann eine Armutskarriere fĂŒr ein ganzes Leben mit oder ohne Arbeit.
Herzlichen GlĂŒckwunsch fĂŒr diese geballte DĂ€mlichkeit.
Wer nicht kÀmpft hat schon verloren, wer nichts anderes will als diesen Alltagsschrott wird dort auch nie rauskommen, einfache Logik. Wenn Menschen sich keine andere Zukunft mehr vorstellen können, sollten sie ihren Geist beim Pförtner abgeben. Haben das nicht schon viele ?
 

Realo

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gehts auch bisserl konkreter? zerstörerischer schweinekapitalismus ist schön gesagt..... aber ein realistisches anderes Modell konnte mir noch niemand darlegen...
 

Roter Drache

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Bevor man schreibt und redet sollte man sich doch mal sachkundig machen ĂŒber den Zustand der Welt und ihrer Perspektive. Ist in dieser Informationsgesellschaft sehr einfach geworden. Dann normal nachdenken ĂŒber den weiteren Verlauf und wer es dann immer noch nicht kapiert hat, schoppen gehen und wie viele benebelte auf die nĂ€chste Schweinere der MĂ€chtigen warten und im Netz sich wie ĂŒblich abreagieren.
NatĂŒrlich am morgen dann wieder einer seiner elendigen Jobs ausfĂŒhren oder sich mit der grauenvollen BĂŒrokratie rumschlagen.
Tolles Leben, da ist alles drin nur nichts vernĂŒnftiges was ein Mensch braucht.
Verdammt noch mal was waren das fĂŒr Menschen in der Geschichte, die zumindest einige normale Reaktion und AnsprĂŒche hatten. Davor hab ich Respekt und nicht von den MitlĂ€ufern. Meine GefĂŒhle und BedĂŒrfnisse werden in dieser Gesellschaft nicht befriedigt. Die sind nicht besonders exotisch sondern ganz normal menschlich wie frei und unabhĂ€ngig, in einer Welt wo der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht das Kapital.
 

Roter Drache

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Wenn man schon die Tatsachen in dieser Gesellschaft nicht zur Kenntnis nehmen will, dann macht eine Diskussion keinen Sinn.
Kann dir jeder AbhÀngige einen langen Roman aus seinem Alltag erzÀhlen.
 

Roter Drache

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Kapitalismus bedeutet immer alles aus Menschen und Natur zwecks Profit raus zu pressen. ZwangslĂ€ufig fĂŒhrt das zu Überproduktion und folgener Krise.
Dabei gehen ganze Staaten bankrott. Solche Systeme sind zeitweise allen anderen Systemen ĂŒberlegen und es wird versucht sie zu kopieren. Das ist auch einigen LĂ€ndern gelungen, so das sich der Konkurrenzdruck erhöht, was zum großenteil wieder auf die Belegschaft umgelegt wird. Immer weniger Menschen werden diese Anforderungen dann noch gerecht. BegrĂŒndung dann immer, das ist Globalisierung und die Firmen und LĂ€nder mĂŒssen wettbewerbsfĂ€higer werden (Griechenland usw.) Aber alle Entscheidungen werden ĂŒber unsere Köpfe weg entschieden, wir tragen nur die fĂŒrchterlichen Auswirkungen.
Wie lange noch ? Reden verÀndert die Welt nicht zum guten und die MÀchtigen wollen nichts verÀndern. Und wir, die immer die Zeche zahlen stellen sogar unsere eigene Zukunft in Frage. Immer nach dem Motto, geht doch nicht anders.
 
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