Schluss mit billig (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

franzi

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Weg vom Ramsch: Das Ende für Billigprodukte aus Asien? - news.ORF.at

"Durch steigende Löhne und Rohstoffpreise seien die Verteuerungen auch durch eine Verlagerung der Produktion in andere asiatische Länder nicht aufzuhalten, prophezeien Experten."

Das Ende der Fahnenstange scheint langsam erreicht zu sein.
Wenn sich eines Tages die Produktion in ehemaligen Billig-Ländern nicht mehr lohnt, kehren vielleicht einige Hersteller nach good old Germany zurück.

Wenn ich als Kunde in einem Laden die Wahl habe zwischen teuer und teuer, dann wähle ich lieber das heimische Produkt.
 

Feind=Bild

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...
Wenn ich als Kunde in einem Laden die Wahl habe zwischen teuer und teuer, dann wähle ich lieber das heimische Produkt.
Falls Dir mal der Sinn steht nach einem kleinen Zimmer-Trampolin: das kannste haben aus deutscher Produktion, durch die Armutsindustrie* "heim ins Reich" geholt und mit harten Steuer-Euros subventioniert, daher von top-ausgebildeten (Porsche sei Dank) Billig-Löhnern (Neue Arbeit / Diakonie sei Dank) gefertigt! :icon_wink:

In USA gabs vor Jahren mal die Kampagne "Buy American" (oder so ähnlich). Nur doof, wenn der Zielgruppe die harten $$$ fehlen?!

*Siehe gleichnamiger Bericht bei youtube
 
E

ExitUser

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Das Ende der Fahnenstange scheint langsam erreicht zu sein.
Wenn sich eines Tages die Produktion in ehemaligen Billig-Ländern nicht mehr lohnt, kehren vielleicht einige Hersteller nach good old Germany zurück.

dann gehts hier weiter^^
den ersten schritt hat die politik ja schon getahn
was zumindes die lohnkosten angehen würde

dank hartz4
lohndumping nummer 1 ist deutschland geworden ^^
der rest wird auchnoch geregelt werden für die unternehmen
 

franzi

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Falls Dir mal der Sinn steht nach einem kleinen Zimmer-Trampolin: das kannste haben aus deutscher Produktion, durch die Armutsindustrie* "heim ins Reich" geholt und mit harten Steuer-Euros subventioniert, daher von top-ausgebildeten (Porsche sei Dank) Billig-Löhnern (Neue Arbeit / Diakonie sei Dank) gefertigt! :icon_wink:

In USA gabs vor Jahren mal die Kampagne "Buy American" (oder so ähnlich). Nur doof, wenn der Zielgruppe die harten $$$ fehlen?!

*Siehe gleichnamiger Bericht bei youtube
Die Geschichte mit dem Zimmer-Trampolin war mir bereits bekannt. Leider benötige ich derzeit keins :icon_hihi:

Man darf gespannt sein, wie sich die Märkte regeln werden ...
 

pinguin

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Man darf gespannt sein, wie sich die Märkte regeln werden ...
Wieso bist Du da gespannt? Wenn Politik und Bürger eines Landes ihrer Wirtschaft die Freiheit lassen, werden sie erneut abwandern, wenn's woanders wieder billiger wird. (Eine Aussage ohne jede Wertung).
 

regievirginier

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Ist nicht auf meinem Mist gewachsen: Die Arbeitsplätze wandern nach Osten! ist doch prima, dann sind sie eines Tages wieder bei uns ...
 
K

Kelton

Gast
Ist nicht auf meinem Mist gewachsen: Die Arbeitsplätze wandern nach Osten! ist doch prima, dann sind sie eines Tages wieder bei uns ...
Mein T-Shirt wurde in Sri Lanka hergestellt und meine Jeans in Indonesien.

Trotzdem habe ich das Gefühl: "Billig war das nicht!" Es sind Markenklamotten. Es gilt also zu hinterfragen, ob es nicht heimische Produzenten gibt, die zu ähnlichen Preisen liefern können. Das ist die Hauptfrage. Die nächste Frage wäre, warum diese Produzenten - so es sie gibt - nicht für den Massenmarkt arbeiten.
 

Merkur

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Weg vom Ramsch: Das Ende für Billigprodukte aus Asien? - news.ORF.at

"Durch steigende Löhne und Rohstoffpreise seien die Verteuerungen auch durch eine Verlagerung der Produktion in andere asiatische Länder nicht aufzuhalten, prophezeien Experten."

Das Ende der Fahnenstange scheint langsam erreicht zu sein.
Wenn sich eines Tages die Produktion in ehemaligen Billig-Ländern nicht mehr lohnt, kehren vielleicht einige Hersteller nach good old Germany zurück.

Wenn ich als Kunde in einem Laden die Wahl habe zwischen teuer und teuer, dann wähle ich lieber das heimische Produkt.
Klar kommen die wieder ,denn billiger als bei uns kanns nimmer gehen. Wir arbeiten auch ohne Geld :icon_neutral:
 

Donauwelle

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Ich denke dazu immer, dass Transport und damit fossile Brennstoffe einfach zu günstig sind. Ich bin kein Grüner, aber für mich ist es schizophren, wenn z.B. ein T-Shirt eine Weltreise hinter sich hat, bevor es im Laden hierzulande landet. Auch bei Nahrungsmitteln sind es z.B. nicht mehr nur exotische Früchte, die bereits eine lange Reise hinter sich haben, bevor sie irgendwo verbraucht werden. Wo sich für viele kleinen Hersteller, Handwerker und Farmer in Afrika arbeiten sich nicht mehr lohnt, weil die Gebrauchthose aus Deutschland billiger ist als das Genähte und die Hähnchenteile, die man in der BRD nicht so gerne mag, auf den Markt schwemmen.

Irgendwas stimmt da an der Wertigkeit nicht, wenn Rohstoffe, bei denen es sich eigentlich um kostbare Ressourcen handelt, die tausende Jahre zur Entstehung brauchen, momentan einfach nur für Luxus und Kostenminimierung verramscht werden.

Ansonsten bringt es nichts, wenn z.B. in Indien oder Indonesien die Löhne teurer werden - dann zieht man halt weiter ins nächste Entwicklungsland, in dem das noch nicht so ist.
 

Feind=Bild

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Stimme Dir vollumfänglich zu und ergänze noch in Rot:
Ich denke dazu immer, dass Transport und damit fossile Brennstoffe einfach zu günstig sind. Ich bin kein Grüner, aber für mich ist es schizophren, wenn z.B. ein T-Shirt eine Weltreise hinter sich hat, bevor es im Laden hierzulande landet. Auch bei Nahrungsmitteln sind es z.B. nicht mehr nur exotische Früchte, die bereits eine lange Reise hinter sich haben, bevor sie Nirgendwo verbraucht werden. Wo sich für viele kleinen Hersteller, Handwerker und Farmer in Afrika arbeiten sich nicht mehr lohnt, weil die Gebrauchthose aus Deutschland billiger ist als das Genähte und die Hähnchenteile, die man in der BRD nicht so gerne mag, auf den Markt schwemmen... und die Tomaten aus Europa so viiiel billiger sind als die Afrikanischen. Und weil Schlachter im Süden so viel billiger sind, karrt man eben Schlachtvieh tausende von Kilometern durch Europa, statt sie gewissenhaft und nicht akkordmäßig-schlampig in der näheren Umgebung zu töten und zu verarbeiten.

Irgendwas stimmt da an der Wertigkeit nicht, wenn Rohstoffe, bei denen es sich eigentlich um kostbare Ressourcen handelt, die tausende Jahre zur Entstehung brauchen, momentan einfach nur für Luxus und Kostenminimierung verramscht werden.

Ansonsten bringt es nichts, wenn z.B. in Indien oder Indonesien die Löhne teurer werden - dann zieht man halt weiter ins nächste Entwicklungsland, in dem das noch nicht so ist.
Oder man kehrt die Verhältnisse um: Hungerlöhne für einen Großteil der hiesigen Bevölkerung und dadurch zukünftig Massenarbeitslosigkeit in den heutigen Billiglohnländern?!
 

Donauwelle

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Das Lohndumping hierzulande bezieht sich doch seltenster Weise auf die produzierende Industrie, sondern meist auf andere Bereiche - Logistik, Handel, Dienstleistungen, Handwerk und eher auf die Binnenwirtschaft.

Profiteur ist hierbei eher unser Mittelstand, der zwar ggf. bei Sozialbeiträgen und Steuern zu Kasse gebeten wird um Lohnersatzleistungen zu zahlen - andererseits durch niedrige Preise aber von den Niedriglöhnen profitiert, da er für sein Geld so mehr erhält, als wenn man andere gerecht entlohnen würde. Vom billigen Konsum hat der Niedriglöhner wenig, da er sich meist nur Produkte leisten kann, deren Lohnanteil am Warenpreis recht niedrig ist, wie z.B. bei Lebensmittel und Strom.
 

pinguin

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aber für mich ist es schizophren, wenn z.B. ein T-Shirt eine Weltreise hinter sich hat, bevor es im Laden hierzulande landet.
Ökonomisch und ökologisch ist globaler Handel nicht; ich bin auch kein Fan davon, daß Erzeugnisse, die auch hierzulande bei uns hergestellt werden könnten, bis zum Kauf durch den Kunden eine Weltreise erfahren.

Aber hinter alledem könnte auch einfach schlicht höhere Politik stecken, da globaler Handel natürlich weltweit Staaten und Nationen einbindet; was natürlich erst einmal vorraussetzt, daß die was haben, um Handel führen zu können. In einen Wirtschaftskreislauf kommt Geld nur durch Zuführung von außerhalb. Ohne internationalen, globalen Handel steigt die Gefahr von nationalen bis überregionalen militärischen Konflikten, (die gibt es heute zwar auch, aber aus anderen Gründen), da es leider dem menschlichen Charakter entspricht, dem Nachbarn etwas zu mißgönnen, was man sich selbst evtl. nicht leisten kann. (Ob das jetzt materielle Dinge sind, oder einfach bloß die Kunst, sich mit dem zu begnügen, was man hat, ist dabei völlig egal).
 

ela1953

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Ich denke dazu immer, dass Transport und damit fossile Brennstoffe einfach zu günstig sind. Ich bin kein Grüner, aber für mich ist es schizophren, wenn z.B. ein T-Shirt eine Weltreise hinter sich hat, bevor es im Laden hierzulande landet. Auch bei Nahrungsmitteln sind es z.B. nicht mehr nur exotische Früchte, die bereits eine lange Reise hinter sich haben, bevor sie irgendwo verbraucht werden. Wo sich für viele kleinen Hersteller, Handwerker und Farmer in Afrika arbeiten sich nicht mehr lohnt, weil die Gebrauchthose aus Deutschland billiger ist als das Genähte und die Hähnchenteile, die man in der BRD nicht so gerne mag, auf den Markt schwemmen.

Irgendwas stimmt da an der Wertigkeit nicht, wenn Rohstoffe, bei denen es sich eigentlich um kostbare Ressourcen handelt, die tausende Jahre zur Entstehung brauchen, momentan einfach nur für Luxus und Kostenminimierung verramscht werden.

Ansonsten bringt es nichts, wenn z.B. in Indien oder Indonesien die Löhne teurer werden - dann zieht man halt weiter ins nächste Entwicklungsland, in dem das noch nicht so ist.

Da muss ich dir zustimmen. Ich durfte mal mit einem Kraftfahrer nach Spanien fahren, um Erdbeeren zu holen.

Zuerst fuhren wir aber nach Norden, nach Dänemark. Dort wurde der LKW vollgepackt mit Pappe. Die wurde in Spanien abgeladen, um daraus diese Pappschälchen zu bauen.

Dann erst gings weiter Richtung Süden und der LKW wurde vollgepackt mit Erdbeerpaletten.

Ein Teil wurde dann in Holland ausgeladen (wurden die dann umetikettiert?) , der Rest ging nach Deutschland.

Ich habe gesehen, wie in Spanien mit den Erdbeeren umgegangen wurde. Seitdem wundere ich mich nicht mehr über den Zustand einer Beeren hier im Laden.
 

Feind=Bild

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Da muss ich dir zustimmen. Ich durfte mal mit einem Kraftfahrer nach Spanien fahren, um Erdbeeren zu holen.

...

Ich habe gesehen, wie in Spanien mit den Erdbeeren umgegangen wurde. Seitdem wundere ich mich nicht mehr über den Zustand einer Beeren hier im Laden.
Stimmt, die spanischen Erdbeeren, die im Winter hier billiger sind als im Sommer die Deutschen, hab ich in meinem obigen Beitrag ganz vergessen zu erwähnen.
 

Donauwelle

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Ökonomisch und ökologisch ist globaler Handel nicht; ich bin auch kein Fan davon, daß Erzeugnisse, die auch hierzulande bei uns hergestellt werden könnten, bis zum Kauf durch den Kunden eine Weltreise erfahren.

Aber hinter alledem könnte auch einfach schlicht höhere Politik stecken, da globaler Handel natürlich weltweit Staaten und Nationen einbindet; was natürlich erst einmal voraussetzt, daß die was haben, um Handel führen zu können. In einen Wirtschaftskreislauf kommt Geld nur durch Zuführung von außerhalb. Ohne internationalen, globalen Handel steigt die Gefahr von nationalen bis überregionalen militärischen Konflikten, (die gibt es heute zwar auch, aber aus anderen Gründen), da es leider dem menschlichen Charakter entspricht, dem Nachbarn etwas zu mißgönnen, was man sich selbst evtl. nicht leisten kann. (Ob das jetzt materielle Dinge sind, oder einfach bloß die Kunst, sich mit dem zu begnügen, was man hat, ist dabei völlig egal).
Nun - gegen den originäten Gedanken - Ex- und Import von besonderen Waren und Rohstoffen ist ja auch nichts einzuwenden.

Deinen von mir markierten Satz sehe ich eher anders. Siehe Rohstoffe aus den Drittweltländern insbesondere Afrika. Manch einer der Bürgerkriege findet/fand gerade deshalb statt, weil sich Westen und auch Osten aufgrund wirtschaftlicher Interessen dort eingemischt haben.
 

olivera

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Mein T-Shirt wurde in Sri Lanka hergestellt und meine Jeans in Indonesien.

Trotzdem habe ich das Gefühl: "Billig war das nicht!" Es sind Markenklamotten. Es gilt also zu hinterfragen, ob es nicht heimische Produzenten gibt, die zu ähnlichen Preisen liefern können. Das ist die Hauptfrage. Die nächste Frage wäre, warum diese Produzenten - so es sie gibt - nicht für den Massenmarkt arbeiten.
Natürlich könnten heimische Produzenten zu 'Preisen von Markenklamotten' liefern - es fehlt nur an 'Bestellern', an Kunden, an Nachfrage. Die muss nämlich geweckt, gefördert - "stimuliert", also 'gereizt' werden. Trigema ist schließlich i-wie nicht besonders 'sexy' -es hat für die meisten eben nicht den "appeal". Der kommt erst durch marketing zustande : Werbung, Promotion, VerTrieb, die ganze show - das sind idR die 'heimischen Dienstleistungen', die den Mehrpreis (nicht unbedingt -'Wert') der billigst fernöstlich oder sonstwo produzierten Markenklamotten ausmachen. Wer 'auf Marke steht', zahlt den Agenturen / ihren art directors quasi den Koks.
 

Donauwelle

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Natürlich könnten heimische Produzenten zu 'Preisen von Markenklamotten' liefern - es fehlt nur an 'Bestellern', an Kunden, an Nachfrage. Die muss nämlich geweckt, gefördert - "stimuliert", also 'gereizt' werden. Trigema ist schließlich i-wie nicht besonders 'sexy' -es hat für die meisten eben nicht den "appeal". Der kommt erst durch marketing zustande : Werbung, Promotion, VerTrieb, die ganze show - das sind idR die 'heimischen Dienstleistungen', die den Mehrpreis (nicht unbedingt -'Wert') der billigst fernöstlich oder sonstwo produzierten Markenklamotten ausmachen. Wer 'auf Marke steht', zahlt den Agenturen / ihren art directors quasi den Koks.
Wobei Trigema guten Absatz macht - auch ohne große standardmäßige Werbung - mit der Produktion in Deutschland. Das ist aber hier ein Alleinstellungsmerkmal für diese Firma. Gäbe es mehr dieser Sorte, wäre die Werbewirkung nur mit hohen Werbekosten möglich, was wiederum den Preis so erhöhen würde, dass sich das nicht lohnen würde.
 
F

FrankyBoy

Gast
In Kürze haben sich solche Fragen eh erübrigt:

Sie zeigt den Gesamtzustand, ausgedrückt als momentane "Erdbebenstärke" nach Richter/Prechter:
Ab Stärke 6 grössere Schäden, ab 8 massive Zerstörung, ab 10 Totalzerstörung.
Sowie den Zustand einzelner Kategorien im System.

Momentane Stärke des Finanzbebens: 10.0
2011-06-17: letzte Änderung - erhöht von 9.9 auf 10.0 - Terminale Euro-Krise

Hartgeld.com - Collapse-O-Meter
 

olivera

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"Werbewirkung nur mit hohen Werbekosten" - wo ist darin ein Widerspruch zu dem, was ich geschrieben hab?:icon_kinn:

Warum schrieb ich "Trigema nicht besonders 'sexy'? -Weil die kaum werben, vor allem nicht: teuer werben. Die könnten sogar 'geile' Klamotten verkaufen - aber ohne Werbung, die wenigstens teuer aussieht, würde die Marke bei der Zielgruppe, bzw. den sogen. trendsettern, nicht an-erkannt. Ist so, kann ich nix für , nix gegen: die leute sind nun einmal so bekloppt! Mode ist vor allem deshalb Mode, weil - und solange- man sich damit unterscheiden kann, äußerlich jedenfalls. Sobald alle etwas haben, ists nicht mehr besonders, nicht mehr 'über-durchschnittlich'. Muss also wieder "der letzte Schrei" her, das neueste sneaker-Modell, die vintageBuxe, das last-label-hemd, saison für saison... -- und das alles, wie gesagt, für den koks von 'n paar werbern :biggrin:
 

olivera

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In Kürze haben sich solche Fragen eh erübrigt: Momentane Stärke des Finanzbebens: 10.0
Ist alles relativ. Erdbeben: Der deutlich größte Anteil aufgezeichneter Erdbeben ist zu schwach, um von Menschen wahrgenommen zu werden...

Also eigentlich vibriert es ständig, auch in D - nur eben unmerklich. Und wenn es mal stärker ausfällt, und immer und überall, dann gewöhnt mensch sich dran -nennt man an den Finanzmärkten: Volatilität (Geschäftsgrundlage aller Zocker : Zufall, bzw Geschäftsmodell der Manipulateure: gesteuerter 'Zufall':icon_twisted:)

Der € ist platt, €uropa ist pleite -was solls, U$A sind noch 'pleiter' :biggrin:

Ich glaub, das ganze Geschrei dient vor allem einem: den Geschäften derer, die still&heimlich die Strippen ziehen. Die haben soviele verschiedene Eisen im Feuer , dass sie über jeden sich freuen, dem es zu heiß wird - Panik der Herde ist Raubtiers Jagderfolg (und dazu gehören die von Dir verlinkten hartgeld-goldbugs)
 

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Richtig ist die Aussage das es Ökologisch und Ökonomisch chwachsinn ist
ein Produkt quer durch die welt zu fahren weil es dann billiger ist als hier zu produzieren.

Wenn ich als Beispiel GArnat denke

in der Nordsee gefangen
dann gekühlt nach Tunesien gekarrt dort gepult und wieder Retour.
Dann werden die als Frisch am Wagen verkauft:icon_neutral:
Dabei sind die mindestens 1 Woche unterwegs.

Anderes Beispiel KIK
verona bekommt ne schweinekohle für die Werbung aber die Klammotten werden in billiglohnländern billigst zusammengeklöppelt.Ja ich kaufe Kik weil ich mir eben keine 20 Euroshirts leisten kann und will.




Gruss Uwe
 
K

Kelton

Gast
Jede Medaille hat zwei Seiten. Die hier auch.

Von was - bitteschön - sollen denn Menschen in Indonesien oder Sri Lanka oder Haiti leben, wenn nicht durch die Arbeit in einer Klamottenfabrik? Ich mein': Ist sicher nicht angenehm, 12 Stunden am Tag in einer stickigen Bude an einer Nähmaschine zu sitzen. Die Frage ist nur: Was würden die tun, wenn es keine stickigen Buden samt Nähmaschinen mehr gäbe?

Oder die Krabbenpuler in Tunesien. Was würden die tun, wenn sie diesen Job nicht hätten?

Andersrum: Wer würde bei uns freiwillig 12 Stunden in einer stickigen Bude an einer Nähmaschine sitzen wollen und T-Shirts nähen? Oder Krabben pulen?
 

hartz5

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Andersrum: Wer würde bei uns freiwillig 12 Stunden in einer stickigen Bude an einer Nähmaschine sitzen wollen und T-Shirts nähen? Oder Krabben pulen?
Wenn Du Dir mal anchaust, dass Angbeot und Nachfrage schon lange nicht mehr im Einklang stehen und die Überproduktion ein Maß angenommen hat, dass nur noch als krank zu bezeichnen ist, braucht weltweit niemand mehr 12 Stunden in einer stickigen Bude an einer Nähmaschine zu sitzen.
 
K

Kelton

Gast
Wenn Du Dir mal anchaust, dass Angbeot und Nachfrage schon lange nicht mehr im Einklang stehen und die Überproduktion ein Maß angenommen hat, dass nur noch als krank zu bezeichnen ist, braucht weltweit niemand mehr 12 Stunden in einer stickigen Bude an einer Nähmaschine zu sitzen.
Da melde ich Zweifel an!

Es würde nämlich bedeuten, daß jemand die ganzen Waren völlig nutzlos produziert und sie nicht verkauft werden, sondern auf dem Müll landen.
 
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