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Schlupfloch für den Umzug gefunden ??

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Zwergenmama

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#1
Wie Ihr meinen anderen Themen entnehmen könnt, bin ich momentan auf der Suche nach einer Möglichkeit, um aus meiner 800 €-Wohnung rauszukommen. Hatte heute ein sehr interessantes Gespräch mit der Alleinerziehenden-Beratung. Mir wurde geraten, einen Antrag für ein zinsloses Darlehen in Höhe der zu erwartenden Umzugskosten, doppeltden Miete, Kaution/ Genossenschaftsanteile, usw. zu stellen. Es gibt da wohl die Möglichkeit, daß ich darauf pochen kann, daß mir als Alleinerziehnder geholfen werden "muß" (so von hinten durch's Auge :mrgreen: ). Ich kann die ARGE wohl auffordern, mir zu helfen, aus einer unwirtschaftlichen Wohnung auszuziehen, um größeren Schaden (Mietschulden, Schufa & CO.) zu verhindern. Werde den entsprechenden Antrag dann mit Hilfe eines Behördenlotzen abgeben. Dieser Lotze erklärt denen dann noch einmal ganz genau, daß es sinnvoller und billiger ist, mir ein Darlehen zu gewähren. Denn wenn ich erst einmal nicht mehr zahlen kann, dann kommen auf die Arge folgende Kosten zu:
- Miete für 2 Wohnungen in der Kündigungsfrist ca. 3849 €
- Umzug durch ein Umzugsunternehmen ( 5.Stk OHNE Fahrstuhl und ohne private Hilfskräfte, die mir helfen könnten) ca. 1200 €
- Kaution der neuen Wohnung- ca. 1200
- Renovierungskosten für 2 Wohnungen ca. 1000 €

Macht dann zusammen ca. 7249 €, die sie zahlen müssen. Dies ist übrigends auch die Summe die ich aufbringen müsste, um hier ohne Hilfe auszuziehen. :cry:

Es geht also darum denen begreiflich zu machen, daß ich mit finanzieller Unterstützung schnell & günstig umziehen kann ohne, daß die ARGE auf ihrem Geld sitzen bleibt.

Nun meine Frage:
Wo finde ich einen Antrag zur Übernahme der Umzugskosten/ Miete für 1 Wohnung/ Umzugsunternehmen/ Kaution. Wie schreibe ich einen Antrag für ein zinsloses Dahrlehen( würde sicher nicht genehmigt werden). Selbst wenn ich nach meinem Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einen erneuten Widerspruch erhalte, kann ich auf Hilfsorganisationen hoffen, die Alleinerziehenden in Notsituationen helfen. Aber dafür brauche ich dann eben den entsprechenden Ablehnungsbescheid um vorweisen zu können, daß ich alles versucht habe und niemand bereit ist, mir aus der anstehenden Katastrophe heraus zu helfen.

Wird 'ne Menge Arbeit, aber jetzt bin ich in Kampfstimmung :twisted:
 

vagabund

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#2
Hallo Zwergenmama,
ein Formular gibts dafür nicht; beantrage alles formlos und liste die einzelnen Positionen auf.

Viel Glück!
vagabund
 

Arco

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#3
Hi Zwergenmama,

hm hm hm .... ich würde dir wirklich gerne helfen wollen wenn ich könnte, aber ich bin der Meinung wir drehen uns im Kreise.

Deine ganzen Aufstellungen und das was du möchtest ist alles nachvollziehbar und ist entspricht auch gewisser Logik ...... allerdings jetzt sind wir wieder bei den alten Problemen ! !

Für das Amt bist du nicht hilfebedürftig und deshalb könntest du keinen Antrag stellen weil die sich nicht für zuständig halten ....

Kann dir denn nicht dieser Alleinerziehenden-Berater weiter helfen, auch mit der Aufstellung eines Antrage so wie du es alle richtig aufgeführt hast ? ?

Oder gibt es denn bei euch keine Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände wie AWO oder soooo ? ? ?

Von hier aus ist es sehr schwer und Rechtsberatung ist sowieso hier nicht möglich ....

Gut, ich würde es auch mal versuchen einen formlosen Antrag mit den Ausführungen von dir wie oben zu stellen in der Hoffnung einen rechtsgültigen Bescheid zu bekommen. Aber :kinn: :kinn:

Tut mir leid, aber bin evtl. auch zu negativ eingestellt und sehe die Sachlage falsch ..... du mußt irgendwie in das Alg2 hinein - aber wie ? ? ?
 

Quirie

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#4
Arco,

sie ist bei einer Beratungsstelle gewesen, die ähnlich Probleme sicher auch schon öfters gesehen hat.

Ich finde, die Idee ist einen Versuch wert.

:daumen: :daumen: :daumen:
 

Arco

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#5
Quirie sagte :
Arco,

sie ist bei einer Beratungsstelle gewesen, die ähnlich Probleme sicher auch schon öfters gesehen hat.

Ich finde, die Idee ist einen Versuch wert.

:daumen: :daumen: :daumen:
Quirie

.... ich finde die Idee ja auch nicht schlecht und es selbstverständlich einen oder zwei Versuche wert :daumen: :daumen:

aber sie fragte auch an wer ihr dabei helfen könnte - und auch deswegen meine Ausführungen - OK ? ?

Und langsam müßtest du mich doch kennen, ich drehe und wende sehr oft ein Thema und ich bin keiner der was sagt wenn ich selber "Bauchschmerzen" haben . ;) ;)
 

Zwergenmama

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#6
Es gab hier in Hamburg wohl schon mehrere Alleinerziehende, die über diesen Umweg umziehen konnten. Nennt sich "Vermeidung von abwendbarem Schaden". Ich bekomme den Behördenlotzen, die Alleinerziehendenberatung samt Anwalt an meine Seite. Wenn es nicht klappt, kann ich mich an Wohlfahrtsverbände wenden, die ausschließlich AE's helfen. Aber die wollen erst entsprechenden Ablehnungsbescheid sehen.

Ein Licht am Ende eines langen Tunnels. Wenn das dann auch nicht klappt, suche ich mir' ne Wohnung, zahle meine jetzige Miete nicht mehr. Mit meinem Vermieter oder aber im schlimmsten Fall mit dem Gerichtsvollzieher werde ich mich dann auf Ratenzahlungen zur Stundung der Mietschulden einigen. Sch.. Weg, aber geht dann eben nicht anders. Zumindest habe ich dann endlich eine bezahlbare Wohnung. Eben so von Hinten durch's Auge. :pfeiff:

Gruß Zwergenmama
 

Arco

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#7
:daumen: :daumen: genau so würde ich es machen .....

und mit dem letzten Teil :pfeiff: :pfeiff: soweit waren wir doch schon ;) ;) gelllll :hug: :hug:
 
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