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Schlidbürgerstreich

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Sönke H.

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#1
Hallo Leute...
Vor ca. 6 monaten meldete ich mich Arbeitslos und beantragte ALG2.

Wie erwartet wurde ich bezüglich meiner Kosten der Unterkunft schief angesehn,
war meine Wohnung doch um 37 Euro teurer als in den Kriterien vorgesehn.

Somit wurde ich dann aufgefordert mir eine entsprechend günstigere Wohnung zu suchen.

Dies tat ich auch - erfolglos.

nach wenigen Tagen fand ich zwar eine neue Arbeit - jedoch so schlecht entlohnt, das ich immernoch von Hartz4 abhängig war.

nun sind die 6 Monate rum - und mir wurden die 37 € gestrichen ( da ich gerade eine Erhöhung der Nebenkosten habe fehlen also 40 €)

In dem Schreiben von der Arge wurden aber netterweise die Obergrenzen der KdU meiner und der Nachbarstädte genannt.

Nun kommt der Hammer in den Nachbarstädten - ja teilweise gerade mal einige Meter von mir entfernt - entspricht meine Miete den Kriterien völlig.

So kann ich dort Wohnuraum anmieten der sogar noch um 70 bis 80 € kalt teurer ist als MEINE Wohnung.

Zudem Zahlt die Arge dann die fällige Kaution / Genossenschaftsanteile ( was locker mal 3.500 € und mehr sein kann)...

...den Umzug....die Renovierung...

und !! da ich ja arbeite - die HÖHERE Entfernung zum Arbeitsort...
...was bis zu 240 € mehr im Monat ausmachen kann.

und das alles von dem selben Leistungszentrum das mir jetzt 37 € verwehrt.

ich weiß wirklich nicht ob ich da lachen oder weinen soll...
das ist schon ein Fall für ein Satiremagazin, dem Bundesrechnungshof und was weiß ich wem...

Wie könnte ich denen aber so argumentiert begegnen, das es auch der...äh... Sachbearbeiter irgendwie mal versteht ?

Dankbar für Anregungen
Gruss
Sönke
 

Debra

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#2
Einfach an kleindieters Ratschläge halten. Ein guter Preuße tut, was der SB will. Ob das mehr kostet für die ARGE ist nicht Sache des Untertanen. Teurere Wohnung suchen, beziehen, Umzugs- und Renovierungskosten und höhrere Fahrtkosten geltend machen, alles kopieren und an Struck schicken, damit der weiß, wer die Kostentreiber im Land sind. :icon_hihi: Wir wohnen nun mal alle in Schilda seit HartzIV und den Wahnsinn sollte man wirklich auf die Spitze treiben.
 

Kerstin_K

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#3
Erstmal würde ich von der ARGE eine Wirtschaftlichkeitsberechnung anfordern.


Unangemessener Mietanteil * 24 Monate =

Umzugskosten =

Dann hast Du Argumente gegen den Umzug.
 

Sönke H.

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#4
widerspruch

also ich habe denen jetzt was zu lesen geliefert.

Neben dem Vordruck des Widerspruchs KdU aus dem Forum habe ich auch noch so eine Wirtschaftlichkeitsbericht angefordert...

ich bin echt gespannt was da passiert.. vermutlich muss ich aber dennoch umziehen - ohne Worte XD

aber ich bin gespannt auf die Erklärung der Wirtschaftlichkeit .... lern ich wieder was in mathematik *grins*
 

Sönke H.

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#5
abgelehnt

Hallo Leute...
Vor ca. 6 monaten meldete ich mich Arbeitslos und beantragte ALG2.

Wie erwartet wurde ich bezüglich meiner Kosten der Unterkunft schief angesehn,
war meine Wohnung doch um 37 Euro teurer als in den Kriterien vorgesehn.

Somit wurde ich dann aufgefordert mir eine entsprechend günstigere Wohnung zu suchen.

Dies tat ich auch - erfolglos.

nach wenigen Tagen fand ich zwar eine neue Arbeit - jedoch so schlecht entlohnt, das ich immernoch von Hartz4 abhängig war.

nun sind die 6 Monate rum - und mir wurden die 37 € gestrichen ( da ich gerade eine Erhöhung der Nebenkosten habe fehlen also 40 €)

In dem Schreiben von der Arge wurden aber netterweise die Obergrenzen der KdU meiner und der Nachbarstädte genannt.

Nun kommt der Hammer in den Nachbarstädten - ja teilweise gerade mal einige Meter von mir entfernt - entspricht meine Miete den Kriterien völlig.

So kann ich dort Wohnuraum anmieten der sogar noch um 70 bis 80 € kalt teurer ist als MEINE Wohnung.

Zudem Zahlt die Arge dann die fällige Kaution / Genossenschaftsanteile ( was locker mal 3.500 € und mehr sein kann)...

...den Umzug....die Renovierung...

und !! da ich ja arbeite - die HÖHERE Entfernung zum Arbeitsort...
...was bis zu 240 € mehr im Monat ausmachen kann.

und das alles von dem selben Leistungszentrum das mir jetzt 37 € verwehrt.

ich weiß wirklich nicht ob ich da lachen oder weinen soll...
das ist schon ein Fall für ein Satiremagazin, dem Bundesrechnungshof und was weiß ich wem...

Wie könnte ich denen aber so argumentiert begegnen, das es auch der...äh... Sachbearbeiter irgendwie mal versteht ?

Dankbar für Anregungen
Gruss
Sönke
Sie haben ALLES abgelehnt...
so dumm kann man doch nicht sein ?

jetzt soll ich in eine teurer Wohnung und Kaution und Umzug und alles zahlen.

ich weiss nicht - soll ich lachen oder weinen ?
 

DJL-HH

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#6
Sie haben ALLES abgelehnt...
so dumm kann man doch nicht sein ?
jetzt soll ich in eine teurer Wohnung und Kaution und Umzug und alles zahlen.
ich weiss nicht - soll ich lachen oder weinen ?
Da Du alles versuchst hast, was in Deinen Möglichkeiten stand, und die Arge aber weiterhin auf einen Umzug besteht... seh es mit einem lachenden und einem weinenden Auge:
Weinend:
weil Du entweder den Differenzbetrag aus eigener Tasche abdrücken darfst oder Du Deine altbekannten 4 Wände verlassen musst
Lachend:
weil Du! nun Kosten sparen kannst und eine wohnliche Veränderung hat ja auch was...

Hätte noch schlimmer kommen können... Umzug im Winter z.B. :icon_wink:

LG aus HH

Nachtrag:
Im Grunde mal wieder ein Fall für die Öffentlichkeit... die reinste Steuergelderverschwendung, Inkompetenz und mangelnde Flexibilität seitens der Behörden
 

Arania

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#7
Sie haben ALLES abgelehnt...
so dumm kann man doch nicht sein ?

jetzt soll ich in eine teurer Wohnung und Kaution und Umzug und alles zahlen.

ich weiss nicht - soll ich lachen oder weinen ?
was sagt denn der Wirtschaftlichkeitsbericht der ARGE? Wann lohnt sich der Umzug?:icon_hihi:
 

Sönke H.

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#8
was sagt denn der Wirtschaftlichkeitsbericht der ARGE? Wann lohnt sich der Umzug?:icon_hihi:
Antrag auf Wirtschaftlichkeitsberechnung wurde vom am indierekt abgelehnt - es wurde in einem Satz der Ablehnung erwähnt, ich könne ja ins Dorf ziehen wo mein Arbitgeber wohnt - dann könnt ich das auto verkaufen und so kosten sparen....
weiter gehen die da nicht drauf ein.
 
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