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Schlecker schwächelt ...

franzi

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#1

Roter Bock

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#2
Weg mit dem Dreck, pleitegehen soll er ist nicht der einzige.

Wie war das damals mit "Wiener Wald"

Roter Bock
 

physicus

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#3
Weg mit dem Dreck, pleitegehen soll er ist nicht der einzige.
dem kann ich nur zustimmen, die arbeitszustände sind unter aller sau.
 

franzi

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#4
Ich denke, das ist ein schleichender Prozess. Selbst wenn in vereinzelten renovierten Filialen der Umsatz gesteigert werden kann, kann es die Schließungen nicht wett machen. Und an alte Größe kommt es ohnehin nicht mehr heran.
Für mich wirkten die Filialen immer schon weniger attraktiv als jene der Konkurrenten. Irgendwie unprofessionell. Das fängt schon beim Logo an: starr und wenig ansprechend, phantasielos.
Gerade Frauen kaufen gerne in Drogeriemärkten ein und da vermisst man die Optik, die angenehm wirkt.
Auch das Sortiment, die engen Regalgänge, da wurde an falscher Stelle gespart.
Und jetzt ist der Zug abgefahren ...
 

Trixi2011

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#5
Logo, man könnte jammern "Die armen, armen Mitarbeiter, die jetzt ihre Arbeit verlieren...!

Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lust und Leidenschaft für die Arbeit bei vielen Leuten groß gewesen ist, ebenso wie der Verdienst.

Wenn ich an Schlecker denke, dann sehe ich immer nur die Läden mit einer Mitarbeiterin vor mir, die versucht alles gleichzeitig auf die Reihe zu bekommen - Kein schönes Bild!
 
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#6
Mich wunderts nicht.
Wenn ich mir mal den kleinen Laden in der Nähe anschaue, da stehste erst mal 10 Minuten an der Kasse, bis sich mal die Kassiererin vom Kabuff nach vorne wagt :icon_mad:
Verstehen tut man sie auch nicht und weg ist sie wieder.

Selbiges mit der neuen Aufmachung ihrer Internetseite zum Onlineeinkauf. Schrecklich.
Karg, man findet nix, es gibt keine gescheiten Rubriken mehr usw usw.
Auch wenn es da Angebote gibt, aber ich hab da ziemlich schnell auf Rossmann gewechselt, da ist es wesentlicher angenehmer zum bestellen.
Früher war das wirklich anders, aber seit die 2 Kinder vom Schlecker das übernommen haben, einfach nur schrecklich.
For you vor Ort *owei*
 

arbeitslos in holland

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#8
For you vor Ort *owei*
ich dachte eigentlich, dass man mit open viewing und bodybag schon die unterste skala an nicht-kenntnis der englischen sprache erreicht hätte.

ohne kohle von vaddern, hätte es für die schleckers nur zur sonderschule gereicht.

peinlich, peinlich..........

kauft nicht bei den doofen :tongue:
 
E

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Gast
#9
Vor allem ist nie das da, was man braucht. Und nachbestellt wird auch nicht, wenns knapp wird. Man kommt sich wie bei einem Ausverkauf vor.
 

Lilastern

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#10
ich dachte eigentlich, dass man mit open viewing und bodybag schon die unterste skala an nicht-kenntnis der englischen sprache erreicht hätte.

ohne kohle von vaddern, hätte es für die schleckers nur zur sonderschule gereicht.

peinlich, peinlich..........

kauft nicht bei den doofen :tongue:
___________________________________________________-
 

GlobalPlayer

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#11
Kaufe meistens bei dm, finde die Schlecker Läden sind eh schlecht aufgemacht, meistens ist nur eine Kassiererin da, die unfreundlich und schlecht gelaunt ist, dm gefällt mir da besser hat auch bessere Auswahl
 

Lilastern

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#12
Kaufe meistens bei dm, finde die Schlecker Läden sind eh schlecht aufgemacht, meistens ist nur eine Kassiererin da, die unfreundlich und schlecht gelaunt ist, dm gefällt mir da besser hat auch bessere Auswahl

Müller und DM haben eine recht große und gute Auswahl. Haben auch viele zusätzliche Artikel im Sortiment, wodurch einem dann der Gang in einen anderen Laden erspart wird.
 

arbeitslos in holland

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#13
gerade beim googlen entdeckt :biggrin:

Meike Schlecker: Was wird das hier eigentlich? Eine Beleidigung? Wir sind hier die Chefs!
mal gucken, wem nach der pleite, der schwarze peter zugeschoben wird

Lars Schlecker: Jeder hat seine Stärken: Meike ist sehr gut bei Finanzen, Controlling, Einkauf. Ich bin besser bei Marketing, Kommunikation, auch Immobilien. Und auch unser Vater ist natürlich involviert. Wir drei sind strategisch unterwegs. Und unsere Mutter kümmert sich um das Operative.
ich dachte schon, dass man eine externe marketingagentur mit klopapier bezahlt hätte, damit die einem so eine scheiBe liefern.

wer da sein geld angelegt hat, der hat mut oder dem ist sowieso alles egal
http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:interview-mit-schlecker-kindern-manchmal-geht-es-nicht-anders/60065601.html
 

Klosterbier

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#14
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lust und Leidenschaft für die Arbeit bei vielen Leuten groß gewesen ist, ebenso wie der Verdienst.
Sicherlich werden die Ex-Schlecker-Mitarbeiter bald viel glücklicher sein, wenn sie ALG2 bekommen. :icon_daumen:
 

Roter Bock

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#15
Wo ist da der Unterschied - bei dem bescheidenen Gehalt? Solche Jobs braucht kein Mensch.

Da kommen nur "Aufstocker" bei raus.

Roter Bock
 

physicus

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#17
Wo ist da der Unterschied - bei dem bescheidenen Gehalt? Solche Jobs braucht kein Mensch.
so schauts aus...

Meike Schlecker: Was wird das hier eigentlich? Eine Beleidigung? Wir sind hier die Chefs!
:icon_lol:

heul doch, lange machts die bude glaube nimmer, dann gehst wie frau schickedanz zum SB....
ein wirklicher chef muss dies nicht betonen, man achtet ihn weil er fähig ist, das sollte bei eurem familienclan wohl geschichte sein? :icon_mued:

gruß physicus
 

Rounddancer

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#18
Nö, Schlecker hat halt sehr lange, zu lange, Mist gebaut. Hat sein wichtigstes Kapital, seine Mitarbeiter, vernachlässigt und ausgebeutet.
Dazu wollte er alle Läden, die irgendwo leer herumstanden, belegen. Wollte den Mitbewerbern keinen Raum lassen. Der alte Wunsch, Platzhirsch sein zu wollen, halt.

Was dann dazu führte, daß nicht selten in einer längeren Einkaufsstraße zwei, drei Schleckerläden waren.

Dabei war er, Eigenmarke-Produkte und Sonderangebote mal nicht betrachtet, im Normalsortiment oft teurer als die Mitbewerber.
Das merken Kunden. Und sie bekamen durch die Aktionen von ver.di und Fernsehberichte im seriösen Fernsehen auch mit, daß auch bei Schlecker als Arbeitgeber vieles schieflief. Zogen ihre Schlüsse daraus, und ihren Umsatz trugen sie vermehrt zu dm. dm ist im Normalsortiment günstiger, bildet aus, läßt den Mitarbeitern viel Freiheit, zahlt ordentlich und schüttet Erfolgsprämien aus, über die die Mitarbeiter selbst entscheiden dürfen.

Schlecker sah die Mitarbeiter als Feinde, als faule, diebische Gesellen an, und zwang seine Bezirksleiter auch mal, sich frühmorgens mit nem Urineimer in ein Regal einbauen zu lassen, um Mitarbeiter zu beobachten ...

Was die Werbung angeht: Ja, dieser eklige Denglisch-Mix ist auch schon vom Verein Deutsche Sprache e.V. als unmöglich gebrandmarkt worden. Aber vielleicht wird so eine andere Werbeagentur wach und legt ein alternatives Konzept vor?
 

Hartzarus

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#19
Sicherlich werden die Ex-Schlecker-Mitarbeiter bald viel glücklicher sein, wenn sie ALG2 bekommen. :icon_daumen:
Und wie üblich müssen die Schleckerbosse für ihre Filialenschliesung nicht haften, oder verpflichtet Eigentum plötzlich, so, wie es im GG gefordert wird?

Nö, natürlich nicht.
 

Imaginaer

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#20
Schlecker hat sich doch wirklich selbst ins Bein geschossen als die alte Mitarbeiter rausschmissen und über ne selbst geführte Zeitarbeitsfirma neues billigeres Personal einstellten.

Image Schaden. Selbst schuld.

Aber die Mitarbeiter haben wieder das nachsehen.
 

Klosterbier

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#21
Schlecker hat sich doch wirklich selbst ins Bein geschossen als die alte Mitarbeiter rausschmissen und über ne selbst geführte Zeitarbeitsfirma neues billigeres Personal einstellten.

Image Schaden. Selbst schuld.
Und der mündige Konsument, der dieses Sozialverhalten anprangert, hat daher entschieden: "Ich kaufe nicht mehr beim Anton!" Woraufhin Anton & Family jetzt mal ein paar hundert Filialen dicht machen müssen? Das ist jetzt aber ein schmaler Grad, auf dem Du wandelst.
 

dellir

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#22
Schlecker hat sich doch wirklich selbst ins Bein geschossen als die alte Mitarbeiter rausschmissen und über ne selbst geführte Zeitarbeitsfirma neues billigeres Personal einstellten.
Und was hatte Schlecker davon? Nichts, denn die sind immer teurer als die anderen geblieben. Ich kann mir kein Schlecker leisten, andere offenbar auch...:cool:
 
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ExitUser

Gast
#23
Und was hatte Schlecker davon? Nichts, denn die sind immer teurer als die anderen geblieben. Ich kann mir kein Schlecker leisten, andere offenbar auch...:cool:

in meiner Gegend im Schleckerladen hat einer vor den Augen der Angestellte geklaut.Ich hab sie gefragt danach und sie sagte :
Meinst du ich lass mir ein Messer in den Bauch rammen für so eine Scheisse hier.Und die Kunden wissen eh das ich immer hier alleine bin.:icon_klatsch: :icon_daumen:
Ich kann sie vestehen
 

nightangel

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#24
Wir hatten hier im Ort bisher zwei Schlecker Läden, der grössere von beiden wurde schon vor einigen Monaten geschlossen. Dort waren meist zwei Angestellte drin die aber auch oft draussen standen und rauchten. In beiden Läden ist/war seit Jahren schon ständig gähnende Leere, habe mich oft gefragt wie die sich überhaupt noch halten können wenn sich nur verieinzelt mal Kunden dorthin verirren.
Der Kleinere existiert noch, dort ist immer nur eine Angestellte allein anzutreffen. Aber auch dort oft gähnende Leere und selten mal ein Kunde drin.

Allerdings waren die Angestellten hier immer freundlich und bemüht, wenn sich denn mal ein Kunde rein verirrt hat.
 

Rounddancer

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#25
In beiden Läden ist/war seit Jahren schon ständig gähnende Leere, habe mich oft gefragt wie die sich überhaupt noch halten können wenn sich nur verieinzelt mal Kunden dorthin verirren.
Wie schon mal erwähnt, der alte Schlecker war Großhandelskollege meines Vaters. Und seit damals seine Kinder Lars und Meike entführt wurden, wurde Schlecker senior samt seiner Frau verbittert, sah im Menschen bloß noch Schlechtes.
In den Mitbewerbern sowieso. Und wen er von denen nicht aufkaufen konnte, den wollte er halt in der Ausbreitung verhindern.
Koste es, was es wolle.
So wurden bergeweise unrentable Läden gehalten.
Mittlerweile können Lars und Meike aber viele doppelt oder gar dreifach vorhandene Läden aufgeben, denn alle, die in den von Schlecker abgedeckten Sortimentsbereichen früher mal so kleine Ladenflächen weggeschnappt hätten, sind tot, von Schlecker aufgekauft. Oder sie haben eingesehen, daß in dem Bereich unter 400qm Ladenfläche kein Blumentopf mehr zu holen ist.

Der Kleinere existiert noch, dort ist immer nur eine Angestellte allein anzutreffen. Aber auch dort oft gähnende Leere und selten mal ein Kunde drin.
dann wird auch der bald zu sein, denke ich.
Lars und Meike Schlecker müssen noch viel umkrempeln und ausmisten. Immerhin haben sie den Schlecker-Laden, ein ehemaliges Bistro, in der Stuttgarter Klettpassage schon auf "Ihr Platz" umgestellt. Mit Glück können sie so dort eine etwas höhere Preisschiene fahren. (Allerdings ist oben, grademal hundert Meter weiter, ein sehr gut laufender "dm" ...)

Doch es bleibt noch vieles zu tun, so kam z.B. meine aktuelle Bestellung (Bestellwert netto, nach 3 Euro Rabatt, 13,60 Euro) kamen in zwei großen und einer mittleren Schleckerschachtel in drei Lieferungen...

Allerdings waren die Angestellten hier immer freundlich und bemüht, wenn sich denn mal ein Kunde rein verirrt hat.
Das hat zwei Gründe: 1. Ein grimmiges Gesicht kostet genausoviel Energie, wie ein freundliches, aber beim freundlichen Gesicht ist auch das Feedback des Kunden meist freundlicher (selbst den grimmigen Kunden kann man dann immer noch, wie es meine jüngste Tochter während ihrer Phase bei Schlecker ausdrückte, "totlächeln").

2. die Frau Schlecker senior (die ja kaum jemand der Mitarbeiter kennt) war (und vermutlich ist) dafür berüchtigt, daß sie unangemeldet Testbesuche macht. Trifft sie eine Mitarbeiterin, die nicht freundlich ist, dann stellt sie sich vor, schmeißt die Mitarbeiterin sofort raus, ruft den Bezirksleiter an, damit der eine Springerin organisiert. Und bis die kommt, sitzt dann Frau Schlecker senior selbst an die Kasse.
 

Lilastern

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#26
Wie schon mal erwähnt, der alte Schlecker war Großhandelskollege meines Vaters. Und seit damals seine Kinder Lars und Meike entführt wurden, wurde Schlecker senior samt seiner Frau verbittert, sah im Menschen bloß noch Schlechtes.
In den Mitbewerbern sowieso. Und wen er von denen nicht aufkaufen konnte, den wollte er halt in der Ausbreitung verhindern.
Koste es, was es wolle.
So wurden bergeweise unrentable Läden gehalten.
Mittlerweile können Lars und Meike aber viele doppelt oder gar dreifach vorhandene Läden aufgeben, denn alle, die in den von Schlecker abgedeckten Sortimentsbereichen früher mal so kleine Ladenflächen weggeschnappt hätten, sind tot, von Schlecker aufgekauft. Oder sie haben eingesehen, daß in dem Bereich unter 400qm Ladenfläche kein Blumentopf mehr zu holen ist.

dann wird auch der bald zu sein, denke ich.
Lars und Meike Schlecker müssen noch viel umkrempeln und ausmisten. Immerhin haben sie den Schlecker-Laden, ein ehemaliges Bistro, in der Stuttgarter Klettpassage schon auf "Ihr Platz" umgestellt. Mit Glück können sie so dort eine etwas höhere Preisschiene fahren. (Allerdings ist oben, grademal hundert Meter weiter, ein sehr gut laufender "dm" ...)

Doch es bleibt noch vieles zu tun, so kam z.B. meine aktuelle Bestellung (Bestellwert netto, nach 3 Euro Rabatt, 13,60 Euro) kamen in zwei großen und einer mittleren Schleckerschachtel in drei Lieferungen...

Das hat zwei Gründe: 1. Ein grimmiges Gesicht kostet genausoviel Energie, wie ein freundliches, aber beim freundlichen Gesicht ist auch das Feedback des Kunden meist freundlicher (selbst den grimmigen Kunden kann man dann immer noch, wie es meine jüngste Tochter während ihrer Phase bei Schlecker ausdrückte, "totlächeln").

2. die Frau Schlecker senior (die ja kaum jemand der Mitarbeiter kennt) war (und vermutlich ist) dafür berüchtigt, daß sie unangemeldet Testbesuche macht. Trifft sie eine Mitarbeiterin, die nicht freundlich ist, dann stellt sie sich vor, schmeißt die Mitarbeiterin sofort raus, ruft den Bezirksleiter an, damit der eine Springerin organisiert. Und bis die kommt, sitzt dann Frau Schlecker senior selbst an die Kasse.
Ja und heute kommt in der Tageszeitung dass die Arbeitsplätze eines Auslieferungslagers von Schlecker nicht gefährdet sind. Aber dies ist doch pure Verarschung wenn das Lager geschlossen wird und die Mitarbeiter keine andere Versetzungsalternative haben. Auch die Kinder von dem Seniorchef wollen alles nur vertuschen und nichts da mit sozialer Behandlung.
 

Imaginaer

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#27
Und der mündige Konsument, der dieses Sozialverhalten anprangert, hat daher entschieden: "Ich kaufe nicht mehr beim Anton!" Woraufhin Anton & Family jetzt mal ein paar hundert Filialen dicht machen müssen? Das ist jetzt aber ein schmaler Grad, auf dem Du wandelst.
Warum? Nur weil ich solches Verhalten an seinen Mitarbeiter nicht gut finde? Besser arbeitslos statt bei Schlecker für nen Hungerlohn zu arbeiten.
 

Rounddancer

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#28
Das ist nun kein Hungerlohn mehr, sondern ganz normaler Tariflohn. Unter dem hätte ver.di ja gar nicht Ruhe gegeben.
 

arbeitslos in holland

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#29
wenn es in dem saftladen weiter nach dem motto geht "mach' du finanzieren, ich mach das marketing" ist der laden ziemlich schnell pleite !

in dem von mir verlinkten ftd-artikel steht ja drinnen, dass man die nächsten drei-vier jahre nichts aber wirklich gar nichts ändern wird :icon_neutral:

klein-aih kennt schlecker aus der kindheit als reine drogerie. womöglich konnte senior gut handeln mit hipp und anderen herstellern. sonst wäre mutter-aih nicht kilometerweit gekommen um für klein-aih ua. das gläschenfutter nur bei schlecker zu kaufen. und die strumpfhosen waren in den 80ern auch nirgends billiger.

wenn ich mir heute ansehe, was in der drogerie alles verhökert wird. da passt das eine nicht zum anderen. den fehler haben doch anderen schon vorgemacht. :icon_neutral:

ich hoffe das der laden in zwei jahren komplett verschwunden ist
 

Lilastern

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#30
Das ist nun kein Hungerlohn mehr, sondern ganz normaler Tariflohn. Unter dem hätte ver.di ja gar nicht Ruhe gegeben.
Wieso behaupten Sie dann in den Medien es ständen keine Arbeitsplätze von einem dieser Schleckerauslieferungslager das aufgegeben wird, auf dem Spiel. Kaufland ist daran nicht interessiert. Und dieses Lager wird abgestoßen.

Ach komm, die wollen doch nur wieder ihre Mitarbeiter für dumm verkaufen.

Scheinheilig tun, das kann jeder. Aber die Realität sieht doch ganz anders aus.
 
E

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#31
hallo ihr lieben,

so jetzt ist auch der letzte schlecker markt in ZW weg. der verlust hält sich in grenzen, lediglich 3 schlechtbezahlte teilzeitstellen weg....

liebe grüße von barbara
 

Imaginaer

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#33
Das ist nun kein Hungerlohn mehr, sondern ganz normaler Tariflohn. Unter dem hätte ver.di ja gar nicht Ruhe gegeben.
Nur weils ne Gewerkschaft so ausgehandelt hat muss es längst nicht richtig sein.

Das die Gewerkschaften unterlaufen sind ist längst bekannt. Jeder Lohn unter 10 Euro die Stunde ist ein Hungerlohn.
 

Al Bandy

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48
#34
600 Filialen sind für die Schleckers nichts.
Die Schleckers agieren Europaweit.
Schleckerhauptsitz ist Ehingen.
Etwas weiter zurück in Blaubeuren war der Sitz von Adolf Merkle,ehemals Besitzer von Ratiopharm,der sich vor den Zug geschmissen hat,weil er sich an der Börse verzockt hatte.
Nun die Schleckers werden sich niemals vor den Zug schmeissen.
Ich kenn die Schleckers schon lange,als sie noch eine kleine Metzgerei hatten.
Da gibt es noch so einen Drogenhändler in meinem Umkreis,der nennt sich Drogeriemarkt Müller.
Ehemals ein kleiner Friseur der mir früher die Haare noch selbst geschnitten hatte.
Das nennt man mal richtige Erfolgsstorys,vom kleinen Mann zum Ausbeuter.
Da sagt mal einer,Geld würde den Charakter nicht verderben.
 
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