Schlechter mit Tarifvertrag? Wie per Tarfvertrag die sozialen Standards unterlaufen werden (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Texter50

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
1 März 2012
Beiträge
7.685
Bewertungen
8.827
Gut gemeint, nicht nachgedacht und geht wieder mal nach hinten los.
Nahles möchte mehr Firmen den Tarifvertrag schmackhaft machen.
Die Mittel wieder hebeln bisherige Gesetze aus:
Sendung Kontraste, der letzte Beitrag:
Betrogene Arbeitnehmer: Tarifverträge hebeln gesetzliche Schutzbestimmungen aus
Kontraste - Das Erste | programm.ARD.de


Weiter dazu unter diesem Link:
Schlechter mit Tarifvertrag? Wie die Bundesregierung die Tarifpolitik auf den Kopf stellt und Gewerkschaften systematisch schwächt
Gewerkschaften bringen es mit ihrem Slogan »Besser mit Tarif« auf den Punkt: Tarifverträge verbessern die Arbeits- und Lebensbedingungen aller Beschäftigten, die unter ihrem Schutz arbeiten.
Schlechter mit Tarifvertrag? Wie die Bundesregierung die Tarifpolitik auf den Kopf stellt und Gewerkschaften systematisch schwacht - Jutta Krellmann MdB

Was auch immer das Nahles anpackt, es wird zu ... :censored:
Das gabs
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.287
Bewertungen
1.175
Ich "glaube" nicht, dass es gut gemeint war. Es war eher hinterhältig gedacht. Kennt man ja von der SPD.
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
17.093
Bewertungen
21.213
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
 

Der Auflehnende

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
27 September 2014
Beiträge
690
Bewertungen
1.015
SPD = Sozial Piraten Deutschands :icon_kotz2:

Die SPD ist seit der Ära Schröder eine neoliberale Partei und wird dies auch weiterhin bleiben. Schröder sagte am 28.1.2005 in Davos: "Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt."

Da Frankreich mit seiner Arbeitsmarktreform nachlegt hat, wird in Deutschland entsprechend reagiert. Das Sprachrohr der SPD, die Gewerkschaften, machen, wie bei der Agenda 2010, fleißig mit.

Arbeitslosigkeit und Niedriglohnsektor eine Folge der Globalisierung?:
Nochmals: Anne Will, Scholz. Arbeitslosigkeit und Niedriglohnsektor eine Folge der Globalisierung? | NachDenkSeiten – Die kritische Website
 

Gehatzter

Elo-User*in
Mitglied seit
11 Januar 2010
Beiträge
202
Bewertungen
44
Die letzten Zuckungen, um das Kapital und die Industrie zu besänftigen. Als letzte Steigerung bleibt nur noch die Sklaverei bis hin zu KZs übrig, aber eins ist auch klar, wenn die Industrie und das Kapital wegziehen bleibt in diesem System für rohstofflos und völlig übervölkert Germanien nur noch verbrannte Erde übrig. Gut, für viele andere Nationen auch, da wird man irgendwann um die Grundsatzfrage und den Judgement Day nicht drumherum kommen, wenn man nicht kampflos verrecken will.
 

Kolumbus1492

Elo-User*in
Mitglied seit
29 August 2017
Beiträge
10
Bewertungen
2
Wenn man bedenkt, welche Vorwürfe Frau Nahles in 2013 Frau von der Leyen in 2013 gemacht hatte....und einiges davon hat sie selbst bis heute nicht umgesetzt.
 

Kaleika

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
20 August 2006
Beiträge
4.132
Bewertungen
367
Wie Arbeitnehmer durch einen Tarifvertrag schlechter gestellt werden

Wie Arbeitnehmer durch einen Tarifvertrag schlechter gestellt werden

Als ich mir vergangene Woche die Sendung „Kon*tras*te“ ansah, da glaubte ich, nicht richtig zu hören und dass zu wenig Leute von diesen Verdrehungen und Machenschaften, ja von diesem Verrat, ausgerechnet von Spezialdemokraten und Gewerkschaften an den Arbeitnehmern, jetzt vor der Wahl wissen und wo sie ihr Kreuzchen lieber nicht hinsetzen sollten. Lange galt: Wer nach Tarif bezahlt wird, bekomme eine gut gefüllte Lohntüte mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld – anders als bei den Betrieben, die sich dem Tarif verweigern. Doch der gut bezahlte Tarifvertrag wird plötzlich von Arbeitgebern dazu genutzt, um gesetzliche Mindeststandards zum Schutz der Arbeitnehmer zu unterlaufen, und die Gewerkschaften machen dabei sogar mit. Als Beschäftigte im Einzelhandel bundesweit auf die Straße gehen, liegt die Masse bei der Bezahlung aufgrund ihrer geringen Stundenzahl bei unter tausend Euro, wovon niemand leben könne, weswegen viele einen Zweit- oder Drittjob annehmen müssen.
Doch der Streit um mehr Geld ist nur das Eine. Kaum einer wisse, dass es hinter den Kulissen ans Eingemachte gehe. Viele Arbeitgeber stellen inzwischen traditionelle Regeln der Arbeitswelt grundsätzlich in Frage. Zum Beispiel sei das Festhalten am Achtstundentag im digitalen Zeitalter kein Zukunftsmodell. Entgelte und Arbeitszeiten sollen flexibel auf der Betriebsebene gestaltet werden. Inzwischen ist nur noch eine Minderheit von gerade einmal 30 Prozent der Beschäftigten im Einzelhandel tarifgebunden.
(...)
630. Bremer Montagsdemonstration am 04. 09. 2017

DIE LINKE in Bremen: 630. Bremer Montagsdemo am 4.9.2017
 
Oben Unten