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schlecht bezahlte Arbeit

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Ralf

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Hallo ersteinmal

Hoffe das ich für meine Frage die richtige Rubrik gefunden habe.

Ich habe zeit kurzem wieder Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma...Meine Vermittlerin beim Amt sagte "auf jedenfall annehmen..wir unterstützen sie" Nach allen Abzügen..Miete, Nebenkosten, Versicherung und --250,- Euro Spritkosten pro Monat-- bleiben mir weniger als 60 Euro im Monat zum leben.
Die versprochene Unterstützung vom Amt gibt es nicht da ich ja "nur" 55 km hin und 55 km zurück jeden Tag mit eigenem PKW fahre ..
Die Zeitarbeitsfirma zahlt die versprochenen Fahrkosten pro Tag nicht, da die Firma an die man mich jetzt seit 4 Monaten vermietet hat nicht genug bezahlt und die versprochene Lohnerhöhung zum 01.01 wurde einseitig gekündigt.
Eintrag meiner Fahrkosten auf die Lohnsteuerkarte bringt bei ca. 23,- Euro Lohnsteuer nicht viel.

Ich weiss jetzt nicht mehr weiter...kündigen und wieder ALG II beziehen.... oder Arbeitgeber und Amt verklagen. Hat jemand ein Tipp wie mir nach allen Abzügen noch mind. 250 Euro bleiben
:?:
 

Ralf

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...die Nachfrage beim Amt war telefonisch...und beim Arbeitgeber als ich hin um eine schriftliche Bestätigung gebeten habe...."wenn ich Ihnen das verspreche, dann halte ich mich daran" ALs ich den Arbeitgeber nach 3 Monaten an die Vereinbarung erinnerte..." das galt nur für die eine Firma" bei der war ich aber nur eine Woche beschäftigt....die jetzige, bei der ich seit 4 Monate bin, ist von der ersten ca. 300 m entfernt...."die Firma zahlt nicht so viel wie die andere" so laut Zeitarbeitsfirma
 
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du könntest sofern die Voraussetzungen vorliegen begleitendes ALG II beantragen .. paß mal auf dann wird das fluppen weil dann die Zahlen aufgedeckt werden müssen :kinn:

denn nicht vergesssen ALG II hat nichts mit erwerbslos zu tun sondern nur mit der Bedürftigkeit !!!!!
 
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ExitUser

Gast
Dass du von 60 Euro im Monat leben musst, geht gar nicht. Bei der Berechnung, ob dir noch ALG 2 ergäntzend zusteht, damit du wenigstens auf den Grundsicherungssatz kommst, müssen bei einem Verdienst auch die tatsächlichen Fahrtkosten berücksichtigt werden, dazu zählt neben den Spritkosten auch übrigens monatlich anteilig die KFz- Steuer als gesetzliche Steuer. Wenn deine Ausgaben den Sockelbetrag von 100 Euro überschreiten , muss das auch dahingehend anerkannt werden.

Im übrigen, könnte es sogar sein, dass du sonst einer der seltenen Fälle bist, die bedürftig sind, obwohl sie eigentlich rechnerisch genug verdienen.

§ 27 SGB XII
Notwendiger Lebensunterhalt

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Text ab 01.01.2005

(1) Der notwendige Lebensunterhalt umfasst insbesondere Ernährung, Unterkunft, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Heizung und persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens. Zu den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens gehören in vertretbarem Umfang auch Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben.

(2) Bei Kindern und Jugendlichen umfasst der notwendige Lebensunterhalt auch den besonderen, insbesondere den durch ihre Entwicklung und ihr Heranwachsen bedingten Bedarf.

(3) Hilfe zum Lebensunterhalt kann auch Personen geleistet werden, die ein für den notwendigen Lebensunterhalt ausreichendes Einkommen oder Vermögen haben, jedoch einzelne für ihren Lebensunterhalt erforderliche Tätigkeiten nicht verrichten können. Von den Leistungsberechtigten kann ein angemessener Kostenbeitrag verlangt werden.


Darüber hinaus wäre es möglich, dass du zum Leben erstmal ein Darlehen bekommst, bis dein Arbeitgeber endlich die ausstehenden Zahlungen an dich auszahlt.
 

Ralf

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ALG II selbst wenn man Arbeit hat ??? Ich muss noch 230,- Euro an das Amt zurückzahlen....wer mir nicht glaubt..ich kann den Bescheid gerne hier einfügen. Werde morgen mal das Amt anrufen ...ich glaube hier ist was gewaltigt schief gelaufen
 
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