Schimmel im Gäste WC, weil keine Heizung vorhanden ist. Muss der Vermieter Heizung einbauen?

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spyro

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Hallo,
habe im Gäste WC überall Schimmel, weil dort keine Heizung vorhanden ist. Habe dort auch ein Feuchtigkeitsmesser reingestellt.
Es liegt wirklich daran, weil dort keine Heizung ist.
Muss ich mir jetzt eine kleine elektronische Heizung kaufen oder muss der Vermieter eine Heizung einbauen lassen?
 

Flodder

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Hat das Gäste-WC kein Fenster bzw. eine Entlüftung? Auch in einem nicht beheizten Raum kann es nicht schimmeln, wenn regelmäßig der Raum gelüftet wird. Und regelmäßiges Lüften ist auch gerade in beheizten Räumen wichtig!
 

spyro

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Es ist ein kleines Gäste WC und hat ein kleines Fenster was sogar neu eingebaut wurde doppel Verglasung. Der Raum ist eiskalt und lüften hat auch nicht geholfen. Erst als ich den Raum mit einer Elktro Heizung gewärmt habe, hat sich was getan. Die Feuchtigkeit war optimal, aber nach nur kurzer Zeit, als ich die Heizung aus gemacht habe, ist die Temperatur wieder gesunken und die Feuchtigkeit ist wieder gestiegen auf 80%. Die Heizung schluckt aber Strom ohne Ende, deshalb möchte ich erstmal vorher wissen, ob der Vermieter da vlt. Ne Heizung einbauen muss.
 

Die7Zwerge

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In meinem Bad gab es 8 Jahre lang keine Heizung. Und obwohl ich dort sogar geduscht habe hatte ich nie Schimmel.

Wieso lässt du die Tür vom Gäste-WC nicht einfach auf? Dann kommt doch Wärme rein.
 

spyro

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Es ist direkt am Eingang. Links das kleine WC und rechts eine Tür die das Wohnzimmer abtrennt. Also quasi ein kleiner Flur mit drei Türen. Wohnungs Tür, WC Tür und Wohnzimmer Tür. Wohne im Dachgeschoss, vermutlich ist das da undicht.
 

Flodder

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Wenn das Dach undicht sein sollte, dann musst du dem Vermieter das auch mitteilen, damit er für Abhilfe sorgen kann. Dazu bist du sogar nach allgemeinen Mietrecht verpflichtet.
 

Caramell

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spyro, ich würde erst mal den Vermieter über den Schimmel informieren. Den nur wenn er davon weiß, kann er auch etwas unternehmen.
 

Katzenstube

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Hallo Spyro,
ich habe das Problem auch - mein Bad befindet sich außerhalb meines Wohnbereiches in der anderen -unbeheizten- Haushälfte und ist direkt im Erdreich. Ein Haus aus den 40ern. Da hilft weder lüften noch heizen weil aus dem Erdreich die Feuchte ins Mauerwerk zieht. Davon mal abgesehen ist dort - weil unbeheizt - keine Wärme und im Schnitt 5 Grad.

Auch ich bin mir nicht klar, was ich machen soll - zumal der Vermieter ein Alkoholiker ist und somit ein sachliches Gespräch nicht möglich ist.

Wollte nur ausdrücken, wie ich Dein Problem kenne!

Gruß von Katzenstube
 

erwerbsuchend

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Wenn Lüften und Heizen nicht ausreicht, dann kann man auch Luftentfeuchter auf Granulatbasis in den Raum stellen.
 

doppelhexe

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Wenn Lüften und Heizen nicht ausreicht, dann kann man auch Luftentfeuchter auf Granulatbasis in den Raum stellen.

wenn lüften nicht ausreicht, dann ist der vermieter gefordert...

man ist nicht verpflichtet, der schimmelbildung auf eigne kosten entgegenzutreten, hier zb. mit einem generator (die unmengen strom/geld) fressen ... oder auch nur mit einem selbst bezahlten luftentfeuchter mit granulat (das ständig ausgetauscht werden muss und auch nicht grade billig ist)

der vermieter hat die vermietete sache in ordnungsgemäßem zustand zu übergeben und wenn pures lüften nicht ausreicht, weil eine heizung fehlt, dann ist das nicht mieterleins problem...

über den schimmel ist der vermieter umgehend zu informieren (auch um folgeschäden an seinem eigentum zu verhindern), er muss die ursache herausfinden (lassen) und für abhilfe sorgen.

unterbleibt die benachrichtigung kann der vermieter sogar schadenersatz fordern, wenn durch rechtzeitige anzeige ein größerer schaden hätte vermieden werden können.
 

MissRuhrpott

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über den schimmel ist der vermieter umgehend zu informieren (auch um folgeschäden an seinem eigentum zu verhindern), er muss die ursache herausfinden (lassen) und für abhilfe sorgen.
So ist es.Wie der Vermieter für abhilfe sorgt,bleibt aber ihm überlassen.
Eine Pflicht zum Einbau einer Heizung kann erst dann abgeleitet werden,
wenn nach Begutachtung des Schadens feststeht,daß allein diese Maßnahme greift.
 

ZynHH

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Ohne die mietverträge ist das alles sinnlos.... gesundheisbeeinträchtigungen kann man einklagen....
 

Claus.

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Eine Pflicht zum Einbau einer Heizung kann erst dann abgeleitet werden, wenn nach Begutachtung des Schadens feststeht,daß allein diese Maßnahme greift.
Warum sollte ein Heizkörper für Abhilfe sorgen können?
Daß die Luftfeuchteanzeige auf dem Hygrometer "im grünen Bereich" ist sobald es in dem Raum wärmer ist, ist doch klar. Das Hygrometer misst die relative Luftfeuchte, nicht die absolute. Man könnte auch sagen, es misst Mist.

Warme Luft hat ein höheres Wasserspeichervermögen wie kalte; die Menge an Wasser bleibt exakt gleich, nur der Sättigungsgrad der Luft nimmt ab.

Aus dem Grund lüftet man einen Keller auch besser nur bei Nacht bzw. im Winter; dann kommt weniger feuchtegeschwängerte Luft von außen herein.

Bei dem ganzen spielt natürlich auch noch der Taupunkt eine Rolle. Es gab schon Bauten, bei denen ein Architekt aus versehen /durch nicht nachdenken den Taupunkt auf satte +15°C gebracht hat ...

Hier ist doch als erstes die Frage angebracht, wo das Wasser überhaupt herkommt. "Gäste-WC" lässt eigtl. vermuten, daß der Raum nur etwa 1x pro Tag benutzt wird. Von der Toilette kommt die Feuchtigkeit nicht. Wird das Gäste-WC auch für die Körperpflege benutzt? Steht da etwa eine Waschmaschine drin? Oder ist evtl. doch das Dach undicht?

Vermutlich passt aufgrund des mickrigen Fensters auch die Luftwechselrate nicht. Die sollte genaugenommen beim 5 -fachen des Raumvolumens liegen, pro Stunde.

Eine erste Abhilfe wäre, der Luft da drin Beine zu machen. Fenster im Gäste-WC komplett auf, Türe nur so wenig weit auf daß sich ein Spalt von 100-150 cm3 ergibt (keine Abluft ohne entsprechende Zuluftöffnung), und im Gäste-WC drinnen einen stinknormalen "Sommer-" Ventilator in Richtung der Ecken pusten lassen.
Ohne Wassereinbruch von außen könnte das bei wenigstens 1h pro Tag binnen einer Woche eine deutliche Verbesserung zeigen. Meine Meinung.
 

MissRuhrpott

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...... im Gäste-WC drinnen einen stinknormalen "Sommer-" Ventilator in Richtung der Ecken pusten lassen.
Und den erhöhten Stromverbrauch dadurch zahlt wer?
Man....die/der TE wohnt zur Miete,und als Mieter habe ich Rechte,sowie selbstverständlich auch Pflichten.

Nicht nur um Schaden von mir selbst abzuwenden,auch unter dem von doppelhexe eingeworfenen Aspekt sind Schäden unverzüglich dem Vermieter zu melden:

unterbleibt die benachrichtigung kann der vermieter sogar schadenersatz fordern, wenn durch rechtzeitige anzeige ein größerer schaden hätte vermieden werden können.
Die von Dir eingeworfenen Fragen sind durch den Vermieter zu klären,und somit kann er entscheiden wie der Schaden zu beheben ist.
Das ist nicht Mietersache...

Warum sollte ein Heizkörper für Abhilfe sorgen können?
Das hast Du falsch verstanden.Die Ausgangsfrage war einzig die nach der Pflicht des Vermieters,allein darauf zielte meine Antwort.
Der Begriff 'Heizung' kann beliebig ausgetauscht werden,ohne die Kernaussage zu tangieren.
 

ZynHH

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Kinnings, wartet doch erstmal ab, ob te sich nochmal meldet und willens ist, seine Rechte durchzusetzen.
 

Zerberus X

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Schon mal an einen Wasserrohrbruch gedacht,in der Wand wenn es klein anfängt?
 

spyro

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Bin beim DMB aber ausser fristen setzen machen die auch nichts. Der Vermieter weiß Bescheid, aber der bewegt sich nicht. Ständig schickt der mit jemanden vorbei der nur begutachtet und mir mitteilt, dass das Schimmel entfernt werden muss und das wahrscheinlich am Dach was ist. Der Mieterbund ist echt für die Katz. Der hat meinem Vermieter bestimmt schon 100 fristen gesetzt.
 

doppelhexe

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dann hilft eben nur miete mindern und sich schon mal nach einem guten anwalt umschauen...
 

erwerbsuchend

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man ist nicht verpflichtet, der schimmelbildung auf eigne kosten entgegenzutreten, hier zb. mit einem generator (die unmengen strom/geld) fressen ... oder auch nur mit einem selbst bezahlten luftentfeuchter mit granulat (das ständig ausgetauscht werden muss und auch nicht grade billig ist)
Und den erhöhten Stromverbrauch dadurch zahlt wer?
Es versteht sich doch von selbst, dass der Vermieter über den Schimmelschaden zu informieren ist.

Was spricht dagegen, wenn der Mieter in der Zwischenzeit versucht, den Schaden nach eigenen Möglichkeiten zu reduzieren? Sofern dabei Kosten anfallen, kann man diese nachher dem Vermieter in Rechnung stellen. Sofern sich der Vermieter dabei nicht komplett stur stellt, sollte dies unter normal umgänglichen Menschen möglich sein. Alternativ bleibt dann nur der Rechtsweg.

Um mal zu den Kosten der 2 Methoden zu kommen. Luftentfeuchter auf Granulatbasis gibt es meistens im Herbst zu Aktionspreisen. Diese kosten je nach Granulatmenge um die 5-10,00 EUR.

Ein haushaltsüblicher Ventilator hat eine Leistung von ca. 40 bis 60 Watt.
Man kann sich nun ausrechnen, wie lange dieser Ventilator laufen müsste, bis er 1kWh verbraucht hat. Welchen Strompreis hat TE für 1 kWh?
 

doppelhexe

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was willst du denn mit nem ventilator?

du brauchst entweder nen heizlüfter oder einen e-radiator.
die brauchen 2000 watt...

und wenn die buchte ohne heizung ist brauchts mindestens 2 x am tag lüften + 2 x am tag heizen.

da kommen locker 30-40€ stromkosten im monat zusammen...
bevor ich mir so ein gerät kaufe und auf den kosten + stromkosten sitzenbleibe ist der vermieter gefordert. hinterher wird mal wohl garnichts einfordern können...

bist du beim jobcenter wegen fahr-/bewerbungskosten auch so nett und bezahlst, bevor du das einforderst? :doh:

nachtrag: achso, dieses granulat haben wir auch im bad (ohne fenster) und nur mit (teurer) heizsonne gehabt, pro woche ein beutel a 1,50€ ... da kommt dann schon was zusammen... zum glück haben wir jetzt bad mit fenster UND heizung...
 
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erwerbsuchend

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was willst du denn mit nem ventilator?
Ich bezog mich dabei auf die Post # 14 und 15.

bist du beim jobcenter wegen fahr-/bewerbungskosten auch so nett und bezahlst, bevor du das einforderst? :doh:
Wenn du unbedingt einen Vergleich zu den Bewerbungskosten ziehen willst, dann den, dass man die Kostenübernahme vorher klären muss. Was spricht dagegen, dies vorab mit dem Vermieter telefonisch zu klären? Gerade bei Schimmel sollte man schnellstmöglich den Vermieter informieren. Der schnellste Weg wäre daher dies vorab telefonisch zu klären und gleichzeitig noch per Fax und oder E-Mail.

nachtrag: achso, dieses granulat haben wir auch im bad (ohne fenster) und nur mit (teurer) heizsonne gehabt, pro woche ein beutel a 1,50€ ... da kommt dann schon was zusammen... zum glück haben wir jetzt bad mit fenster UND heizung...
Dann reden wir hier über 6,00 EUR pro Monat für das Granulat.

Wenn dein Bad vorher keine Heizung gehabt hat, wie hast du den Heizstrom verrechnet? Zahlte den das JC?
 

doppelhexe

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... Dann reden wir hier über 6,00 EUR pro Monat für das Granulat.
was ne ganze menge ist, wenn man es ohne not bezahlen muss... jedenfalls ohne das man der verursacher ist.

Wenn dein Bad vorher keine Heizung gehabt hat, wie hast du den Heizstrom verrechnet? Zahlte den das JC?
heizsonne, das ist so eine el. halbkugel aus metall, die an der decke angebracht war... und ganz schön strom frass, jedenfalls wenn man den zähler im betrieb mal beobachtete...
und nein, diesen strom bekamen wir vom JC auch nicht wieder... hatten ja keinen extra zähler...
 

Claus.

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jedenfalls ohne das man der verursacher ist
Wir sind hier doch in einem Rechtsthemen-Forum :biggrin:; an einem Stammtisch ist selbstverständlich immer der andere schuld ... in der freien Wildbahn ist das dagegen selten so derart eindeutig.

dieses granulat haben wir auch im bad (ohne fenster) und nur mit (teurer) heizsonne gehabt
Bei einem fensterlosen Bad würde ich allerdings schwer einen Abluftventilator vermuten. War der da, hätte man nur mal den /die Filter auswaschen und ihn regelmäßig etwas länger laufen lassen müssen (und ja, mir sind auch schwachsinnige Schaltungen bekannt vonwegen ´Lüfterbetrieb nur bei eingeschalteten Deckenlicht´.
War tatsächlich kein Abluftventilator vorhanden, könnte man evtl. von einem Baumangel sprechen - ergo Vermieterschuld, aber genauso könnte ein Richter auf die Idee kommen daß der Mieter doch diesen baulichen Umstand vor Abschluß des Mietvertrages hätte sehen können /sehen müssen - ergo Mieter selber schuld.
So oder so - die Eigenschaften von Granulat sind ´teuer´ und ´untauglich´. Untauglich deshalb, weil es nur aus jener Luft die Feuchtigkeit etwas rausziehen kann, die völlig zufällig an dem Zeug vorbeiströmt; die restlichen 90% bleiben "unbehandelt".

Ein Bad ist nun auch noch etwas anderes wie ein Gäste-WC. Und dem hörensagen nach habe früher ein -unbeheiztes- Gäste-WC eben gerade nicht mit zum Wohnraum dazugezählt; Mehrwert bei null Mehrkosten war da wohl früher eine gängige Überlegung. Das könnte evtl. auch sogar immer noch gelten; denn wäre dieses Brrrr-WC einem Abstellraum gleichzustellen, dann dürfte es m.M.n. auch nicht in der qm-Berechnung auftauchen.
Bei einem "richtigen" Badezimmer ist dagegen ganz klar Wärme erforderlich (allerdings aus einem "anderen" Grund). Und mir dünkelt, als wären elektrische Badheizkörper schon mal von einem SG im Verbrauch geschätzt und dem JC kostenmäßig aufs Auge gedrückt worden.

(Nur) wegen der Feuchtigkeit braucht es eben keinen Heizkörper. Man denke da z.B. einfach an die Schlafzimmer der in unseren Breitengraden so heiß und innig geliebten Automobile ... in wohl den allerwenigsten Garagen ist eine Heizung drin, und trotzdem schimmeln die i.a. nicht wie blöd, und das trotz dem daß immer wieder Regenwasser und riesige Mengen an Schnee mit reingekarrt werden.
 

doppelhexe

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... Bei einem fensterlosen Bad würde ich allerdings schwer einen Abluftventilator vermuten. War der da, hätte man nur mal den /die Filter auswaschen und ihn regelmäßig etwas länger laufen lassen müssen (und ja, mir sind auch schwachsinnige Schaltungen bekannt vonwegen ´Lüfterbetrieb nur bei eingeschalteten Deckenlicht´.
War tatsächlich kein Abluftventilator vorhanden, könnte man evtl. von einem Baumangel sprechen - ergo Vermieterschuld, aber genauso könnte ein Richter auf die Idee kommen daß der Mieter doch diesen baulichen Umstand vor Abschluß des Mietvertrages hätte sehen können /sehen müssen - ergo Mieter selber schuld.
....
klar, mieter selber schuld, weil er ja wissen musste... gibt/gab hier aber nur 3 arten beton-klotz-wohnungen, von denen 2 bäder innenliegend haben. und was weiss ich, wie die früher mit der lüftung da umgegenagen sind.

DDR-bauten, ohne fenster. oben in der ecke nen quadratisches loch mit einem fest eingemauerten gitter vor. da ging wohl iwie ein schacht an allen wohnungen/bädern vorbei.
das da was "lüftet" hab ich immer dann gemerkt, wenn madame von unten ihren "sitzungen" mit kippe machte, mein ganzen bad stank nach qualm. aber die feuchtigkeit ging da nicht raus.
und da war auch nix mit selber anschalten oder nicht, ich denke, das war einfach sowas ähnliches wie ein rauchabzug

und von den granulatboxen standen 3 im bad und die haben auch gut wasser gesammelt, konnte täglich wasser aus den boxen entlassen. handtücher oder gar wäsche trocknen ging im bad aber überhaupt nicht...

baumangel? nee, war wohl damals so üblich und wurde/wird im zuge der rekonstruktionen wohl iwie abgeändert. frag mich nicht wie, ich bin vor der REKO raus. fenster einbauen geht aber nicht, da innenliegend.

also es lag NICHT an mir, das da vor meinem boxen-aufstellen schimmel drin war. bzw. konnte ich nichts daran ändern, ausser eben meine boxen und wenn ich allein war öfter mal die bad-tür auflassen.
für mich ist klar, nie wieder ne wohnung, in der ein zimmer kein fenster hat, erst recht nicht des bad.
 
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