Schikane, Unwissenheit oder Dummheit

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Symbiose

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Hallo und eine guten Tag wünsche ich euch.


Ich hatte ja schon lange keinen Brief über irgendwelche Nachfragen über Kontoauszüge, Zinserträge über vergangene Zeiten, Einkünfte wegen Kapitalerträge usw.
Da sich dies eigentlich in einem Widerspuchsverfahren zwischen Rechtsanwalt und Arge geklärt hat, dass die Arge einen Aufhebungbescheid erteilt und die Kosten für den RA und Auslagen meinerseits auch bezahlt, kam nun der
gleiche Brief mit der gleichen Forderung über Auskunft von Kapitalerträgen für das Jahr 2005 (in der ich keine Alg II Einkfünfte hatte).
So weit, so gut.
Aber hat sich in der Zwischenzeit nichts getan oder gändert.
Nichts an Erträge bekommen.

Also eigentlich Stand der Dinge wie von der Arge selbst beschlossen und anerkannt.

Die gleiche Fragen, das gleiche Thema.

".... Datenabgleich hat ergeben, dass Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen.... für das Jahr 2005 hatten.

Na klar ergibt der Datenabgleich auch jetzt immer noch das Gleich wie vor 4 Monaten.

Kann denn die Mitarbeiterin nicht mal in die Akten schauen und sich über den Stand der Dinge informieren?

Könnt Ihr mir echte Hinweise geben, da es mir mittlerweile reicht.
Die Mitarbeiterin hat mehren Dinge, welche sie schriftlich vorgelegt bekommen hat, Auskünfte schon erhalten hat, selbtst schriftliche Bestätigungen von Arbeitgeber der Nebenbeschäftigung usw.

Trotz dieser bei der Arge vorhandenen Daten und Informationen fragt sie immer wieder das Gleiche. Natürlich unter Androhung von Sanktionen (Sprerre des Alg II) wenn nicht innerhalb einer Frist dazu Auskunkft gegeben wird.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht mehr von der Mitabreiterin anhören, entschuldigen Sie, da hab ich was Falsches geschrieben.

Ich habe keine Lust mir ständig solche Briefe durchzulesen, zu beantworten, dann zu hören ich soll Auskunft geben, Androhung einer Sperre, eingereichter Widerspruch und dann Anerkennung des Widerspuchs in vollem Umfang.

Leider nicht nur ein mal.

Selbst nach den Kosten für RA und Auslagen von über 370 Euro lässt die Mitarbeiterin von ihren Verdächtigungen und Forderungen nach (bereits bekannten) Auskünften, nicht nach.

Ich sehe das als reine Schikane. Oder ist die Mitarbeiterin doch überlastet?

Ist es möglich gegen diese Mitarbeiterin persönlich wegen ihres Verhaltens Anzeige zu erstatten.

Es kann doch nicht sein, dass sich Mitarbeiter sich hinter dem Denkmantel der Arge verstecken und sich solche Dinge auf Dauer leisten.

Wer kann mir Tipps geben, wie ich dagegen wirksam rechtliche Schritte gegen solche "Arbeitsweise" vorgehen kann.


Vielen Dank


Torsten
 

vagabund

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Um gegen eine/n SB Beschwerde einzulegen, gibts die Dienstaufsichtsbeschwerde - aber ob die tatsächliche eine Verbesserung der Situation für dich bringt, bezweifle ich :kinn:
 

Müllemann

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Symbiose schrieb:
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht mehr von der Mitabreiterin anhören, entschuldigen Sie, da hab ich was Falsches geschrieben.

Ich habe keine Lust mir ständig solche Briefe durchzulesen, zu beantworten, dann zu hören ich soll Auskunft geben, Androhung einer Sperre, eingereichter Widerspruch und dann Anerkennung des Widerspuchs in vollem Umfang.

Leider nicht nur ein mal.

An unsinnige Schreiben und unfähig Mitarbeiter wirst du dich gewöhnen müssen;

ich musste in diesem Jahr innerhalb von 9 Monaten wegen Willkürmaßnahmen 3x das Sozialgericht bemühen (3x obsiegt)

2 Dienstaufsichtsbeschwerden landeten im Papierkorb, der GF der ARGE fand das rechtswidrige Vorgehen seines unfähigen Mitarbeiters völlig in Ordnung

4. Klage wegen rechtswidrige Senkung d. KdU ist in Bearbeitung :kotz: :kotz: :kotz:

man ist nicht mehr mit Arbeitssuche beschäftigt, sondern fast ausschließlich damit, sich gegen unfähige Mitarbeiter zu wehren :cry: :cry: :cry:
 
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ExitUser

Gast
Geh mit der ganzen Sache wieder zum RA.Vielleicht kapieren die es ja erst dann,wenn sie erneut seine Kostennote bezahlen müssen.
 

Symbiose

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Vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe es leider geahnt. Ich bin nicht der Einzigste, dem es so ergeht.

Leider ist meine Vorahnung auch richtig. Jeden einzelnen Vorfall von neuem auf die altbekannte Weise abarbeiten.
Und, dass man leider immer wieder von vorne anfangen muss und sich die Argen einfach auf stur schalten.
Anscheinend lohnt sich das Vorgehen doch, da zu wenig gegen solche Machenschaften was unternehmen.

Ich frag mich nur, wann die ersten Sachbearbeiter Angst bekommen zur Arbeit zu fahren oder wenn sie ihr Haus verlassen um zur Arbeit zu fahren. Bei manchen Schikanen kommt es mir so vor, dass das eine persönliche Voraussetzung ist, um dort arbeiten zu dürfen.
Ich rede hier nicht um Arbeit in den Argen, sondern den persönlich heraushängend lassenden Charakterzug. Alles hinter dem Schutz der Arge.
Oh man, wo sind wir schon gelandet.
Ich denk, das kann doch nicht auf Dauer gut gehen.
Wenn nach den neuen Gesetzten bald eine Vielzahl von Alg II Empfängern ihr Häusschen mit 100 qm räumen müssen, da sie nur 80 qm (zwei Personen) haben dürfen, da wird noch einiges passieren.
Jahrenlang für die Altersvorsorge gearbeitet und dann wegen ein paar qm zu viel alles verschleudern müssen.
Egal wie die Einstellung dazu ist, aber so manch einer wird da die Nerven verlieren, was anderes hat er dann ja auch nicht mehr zu verlieren.
Schafft dann wenigstens Arbeitsplätze in der Justiz, RA und Bewährungshelfern.

Aber nochmals vielen Dank

Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Wer noch seine Erfahrungen damit gemacht hat, interessiert mich wie ihr damit umgeganen seid und was ihr gegen so was unternommen habt.

Torsten
 

Der weisse Riese

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Hallo *,

also alles über den RA abwickeln zu lassen ist doch bullshit. da freut sich letztendlich nur der RA.
wenn ich ein Problem habe, wende ich mich immer gleich mit einem schreiben an die geschäftsführung der ARGe. oder ich spreche persönlich dort vor. hat bisher immer geholfen. Die Gechäftsführung weis nämlich oftmals nicht was so in ihrer arge abgeht und sind dankbar für jeden hinweis.
also, mein tipp, versuch es mal auf die diplomatische art. vielleicht klappt das ja. zum anwalt kannst du immer noch.
wünsche dir viel erfolg
 

Symbiose

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Der weisse Riese meinte:
Hallo *,

also alles über den RA abwickeln zu lassen ist doch bullshit. da freut sich letztendlich nur der RA.

Ja, das denke ich auch. Nur stößt man bei meiner Arge auf taube Ohren.
Und wie würdest du reagieren, wenn dir unberechtigter Weise deine Leistungen zu 100% eingestellt werden.
Da hilft nur ein Gang zum RA. Gefällt mir überhaupt nicht, da ich immer vorher in Kontakt getreten bin. Ergebnislos, musste mir nur dumme Kommentare anhören. Zum Beispiel wurde der Zuschlag nach dem Bezug von Alg I für den ersten Monat nicht gewährt.
Telefonische Auskunft der Mitarbeiterin. "Im ersten Monat von Bezug von Alg II gibts immer diesen (Gewöhn-Dich-An-Armut-Zuschlag) befr. Zuschlag nicht.
Die Mitarbeiterin forderte mich auf, Unterlagen zur Einsicht vorzulegen, ich
erschien dort, wollte zu der Mitarbeiterin, man ließ mich nicht zu ihr. (Nur mit "Vorladung" zum bestimmten Termin)
Da sie die Unterlagen nicht zur Einsicht bekam, Sperre.
Das konnte dann mit, und nur mit Hilfe des RA und Androhung einer einstweiligen Verfügung gegen die Arge wieder richten.
Ich kann solche Verfügungen leider nicht aus dem Ärmel schütteln.

Ich muss mich jetzt gerade daran erinnern, das ein Politiker mal gesagt hat, den Antrag auf ALG II füllt er in ein paar Minuten aus.
Glaub ich.
Denn er muss ja auch nicht mit den Konsequenzen rechnen, mit dem was er ausfüllt.
Und darum ging und geht es ja leider immer.


Das mit der Beschwerde bei der GF der Arge kümmert bei meiner Arge keinen.
Ich hab nicht mal eine Antwort auf meine Beschwerde bekommen.
Falsch zugestellte, oder offene Briefe (bei dem noch nicht mal die Flügel des Briefes umgeklappt waren) zugestellt.
Unterlagen die ich von der Arge erhielt, enthielt persönliche Dokumente eines anderen Alg II Empfängers, der gerade zum gleichen Zeitpunkt da war als ich.
Seine Unterlagen wurden auf und zwischen meinen gelegt und so kam eins aufs andere.

Wie gesagt, leider gibt es Argen, die eben schon von vornherein auf Konfrontation sind.
Und das darf man vermuten, wenn ein und dieselben Mitarbeiter bereits zig verlorene Verfahren und Entscheidungen des Sozialgerichtes ignorieren und trotzdem anders entscheiden als sie müssen.

In meiner Arge ignoriert man immer noch die Vorlage von geforderten Unterlagen wie Kontoauszügen etc. Man will in jedem Fall von allen Dingen die man bekommen kann, Kopien.
Sicherlich kann man in dem einen oder anderen Fall das als notwendig anerkennen, aber nicht von jedem, wie auch Kopien vom Fahrzeugschein oder sogar von dem Personalausweis.
Dies ist doch nun hinlänglich als nicht zulässig bestimmt worden.

So und nun muss ich wahrscheinlich wieder kämpfen.
Aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Gruß Torsten
 

Der weisse Riese

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das hört sich ja echt nach schikane an! in so einem fall würde ich mich an deiner Stelle mal direkt an den Bürgerbeauftragten deines Bundeslandes wenden. die können oftmals einiges erreichen. Du wirst sehen, dass die GF der ARGe auf ein Schreiben des Bürgerbeauftragten 100prozentig antworten wird.

also, weiter kämpfen

wünsche dir viel Erfolg
 
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Der weisse Riese meinte:
Hallo *,

also alles über den RA abwickeln zu lassen ist doch bullshit. da freut sich letztendlich nur der RA.
wenn ich ein Problem habe, wende ich mich immer gleich mit einem schreiben an die geschäftsführung der ARGe. oder ich spreche persönlich dort vor. hat bisher immer geholfen. Die Gechäftsführung weis nämlich oftmals nicht was so in ihrer arge abgeht und sind dankbar für jeden hinweis.
also, mein tipp, versuch es mal auf die diplomatische art. vielleicht klappt das ja. zum anwalt kannst du immer noch.
wünsche dir viel erfolg
Die Geschäftsführung,ob Recht oder Unrecht,steht immer hinter ihren Mitarbeitern.
Die verstehen nur eine Sprache: Klage!
 

Arania

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:evil:

Ich habe durchaus positive Erfahrung mit Mitarbeitern und Geschäftsführung!

Nicht immer verallgemeinern
 
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Müllemann meinte:
man ist nicht mehr mit Arbeitssuche beschäftigt, sondern fast ausschließlich damit, sich gegen unfähige Mitarbeiter zu wehren :cry: :cry: :cry:
Genau das hab ich auf der ARGE am Donnerstag mal laut gesagt :)

Ich will jetzt endlich alles aus 2005 erledigt haben... und dann aus 2006, bevor das Jahr zu Ende ist!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Müllemann

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dann sind wir schon zwei, die noch auf Erledigungen aus dem Jahre 2005 warten

viele Mitarbeiten leiden offenbar an Alzheimer ..... :mrgreen:

aber wehe, wenn Arbeitssuchende etwas vergessen, da laufen die an Alzheimer leidenden Mitarbeiter zur Höchstform auf
 
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Müllemann meinte:
dann sind wir schon zwei, die noch auf Erledigungen aus dem Jahre 2005 warten

viele Mitarbeiten leiden offenbar an Alzheimer ..... :mrgreen:

aber wehe, wenn Arbeitssuchende etwas vergessen, da laufen die an Alzheimer leidenden Mitarbeiter zur Höchstform auf
Nö, an Alzheiner leidet mein SB ganz sicher nicht... der ist einfach überlastet... wenn man - auf seinen Wunsch :p - richtig nervt, dann klappts endlich...

um Eiliges kümmert er sich immer schnell, insofern bin ich sehr zufrieden.

"Kleinigkeiten" oder Ablehnungen oder die Bescheide zu bereits überwiesenen Zahlungen vergißt er schon mal... in der Hoffnung, daß man es auch vergißt?


Was die Unzugsaufforderung betrifft, mußt ich ja nach meinem Besuch bei ihm nochmal schreiben, damit er in der Akte (bzw in den 2 Akten inzwischen) nicht meine alten Schreiben suchen muß... das war Donnerstag, dann kam ne Mail, daß er noch nicht mit seiner Vorgesetzten sprechen konnte, und heut kam ne Mail, ich hab nu Ruh, muß keine Suche mehr nachweisen...und der ablehnende Bescheid zum Antrag auf Weihachtsbeihilfe von 2005 ist auch gekommen... und eine klare Aussage, daß ich mich wegen Versicherungspauschale an die Widerspruchsstelle - mit Namen und Durchwahlnummer - wenden soll... da könne er so nichts tun.

Geht doch! :mrgreen:

Schaun wir mal, was die Widerspruchsstelle nun dazu sagt, daß sie mir letztens gesagt haben, das müsse mein SB nun alles bescheiden... die Akte hätte er zurück bekommen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Müllemann

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Glückwunsch, wenn es bei dir so abläuft


zu meinem Vermittler - wer den hat, braucht keine Feinde mehr :lol: :lol: :lol:
 
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Müllemann meinte:
Glückwunsch, wenn es bei dir so abläuft


zu meinem Vermittler - wer den hat, braucht keine Feinde mehr :lol: :lol: :lol:
Glückwunsch ist unangebracht...

den SB hab ich mir nicht ausgesucht... das war einfach Glück, einen zu bekommen, mit dem man irgendwie klar kommen kann!

Und es ist auch nicht mein Verdienst, daß ich bin, wie ich bin und keine Ruhe geb, wenn mir was sehr wichtig ist :)

Das hab ich von meine Mama :)

Gruß aus Ludwigsburg
 

alpha

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Also "meine" Arge macht ordentliche Arbeit....ist noch nix weggekommen, Stellenangebote bekomme ich von Zeit zu Zeit, Geld wurde bisher pünktlich überwiesen, Schreiben immer tadellos in Ordung. Allerdings gibt es auch andere Fälle wie ich mitbekam. Denke sowas kommt oftmals auf die jeweiligen SBs an und wie man selber diesen gegenüber auftritt. D.h. die Sache mit den Kontoauszügen läuft hier auch falsch, ebenso ist wenig Infomaterial vorhanden.....(mehr in die Tiefe gehend als diese schmalen Heftchen die man bekommt, zB. über Rechte bzgl. Datenschutz etc. gibt es hier überhaupt nix - aber vermutlich haben ALOs auch keine Rechte mehr)

Zwar bekomme ich nur wenig Geld, aber ich will mich mit denen auch nicht um ein paar € zanken, da es wie gesagt bei denen rel. konform abgeht. Dass ich jetzt in Konflikt komme wg. dem Vermögen über Grenze, dafür können die bei der Arge ja nichts, das ist ja die Politik in Schuld.
 
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