Schikane oder bereits böswillige Unterstellung? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jobwitz

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Ich schildere hier mal einen kürzlich erlebten Fall,als Beobachter.
Ein Kunde kommt in das Jobcenter(der Arbeitsagentur).
Er zeigt sein Ausweis vor und unterbreitet sein Anliegen.Es fallen zwei Sätze,die ich hier darstelle.
Kunde sagt:"ich habe einen Termin bei Frau"....
Die Dame an der Information gibt dem Kunden eine Nummer für den Warteraum.
Der Kunde sagt dann:"er braucht keine Nummer,weil er bereits zu einem gespräch erwartet wird"

Es fallen nur diese beiden Sätze!
Der kunde ist weder laut noch agressiv gewesen oder in irgendeiner anderen Art,ausfällig gewesen.

Dann ist ein Satz von einem der beiden Sicherheitdienst Leute gefallen.
"Seinen sie mal ein bischen freundlicher".Herr....(Sicherheitsdulli kannte auch den Namen des Herren und nannte diesen in diesem Zusammehang ,öffentlich, (Befehlston) (andere Kunden waren anwesend und haben dieses mitbekonmmen):icon_eek:

Der von dem Sicherheitsdienst angepöbelte Mann ist dann zur entsprechenden Teamleitung des Jobcenters gegangen und hat um klärung des Sachverhaltes gebeten.Woraufin der Temleiter zu der Frau an der Information geganen ist und sich hat Bestätigen lassen ,das der Kunde sein Anliegen lediglich Sachlich vorgetragen hat und in keinster Weise gegen die Hausordnung verstossen hat):biggrin:
Die beiden Sicherheits dienste haben übrigens kein Hausrecht und wie wir alle wissen,nur Jedermannrechte.
Sollten sich also möglichst zurückhalten und dann eingreifen wenn es nötig ist.(Beleidigung,Bedrohung,Körperverletzung(oder veruch),Nötigung,Betrug....usw.auch nichteinhaltung der Hausordnung zähle ich dazu.


Meine Frage bezieht sich auf die Überschrift dieses Betreffs!
Oder wie könnte man am besten gegen die SMA (sicherheitsdullis)
vorgehen da dieses so nicht in Ordnung gewesen ist.

danke für mögliche Anworten:icon_daumen:
 

HartzVerdient

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AW: Shikane oder bereits böswillige Unterstellung ?

Die beiden Sicherheitsdienste haben übrigens kein Hausrecht und wie wir alle wissen, nur Jedermannrechte.
Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Der Hausherr (Also Leitung des Amtes) kann dem Sicherheitsdienst gewisse Rechte einräumen, wonach diese auch handeln können.

Jedoch haftet jeder Sicherheitsdienst für Schäden, die dir entstanden sind. Dies müsste jedoch rechtlich mit einem Rechtsanwalt zu klären sein.
 

gerda52

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Ich schildere hier mal einen kürzlich erlebten Fall,als Beobachter.
Ein Kunde kommt in das Jobcenter(der Arbeitsagentur).
Er zeigt sein Ausweis vor und unterbreitet sein Anliegen.Es fallen zwei Sätze,die ich hier darstelle.
Kunde sagt:"ich habe einen Termin bei Frau"....
Die Dame an der Information gibt dem Kunden eine Nummer für den Warteraum.
Der Kunde sagt dann:"er braucht keine Nummer,weil er bereits zu einem gespräch erwartet wird"

Es fallen nur diese beiden Sätze!
Der kunde ist weder laut noch agressiv gewesen oder in irgendeiner anderen Art,ausfällig gewesen.

Dann ist ein Satz von einem der beiden Sicherheitdienst Leute gefallen.
"Seinen sie mal ein bischen freundlicher".Herr....(Sicherheitsdulli kannte auch den Namen des Herren und nannte diesen in diesem Zusammehang ,öffentlich, (Befehlston) (andere Kunden waren anwesend und haben dieses mitbekonmmen):icon_eek:

Der von dem Sicherheitsdienst angepöbelte Mann ist dann zur entsprechenden Teamleitung des Jobcenters gegangen und hat um klärung des Sachverhaltes gebeten.Woraufin der Temleiter zu der Frau an der Information geganen ist und sich hat Bestätigen lassen ,das der Kunde sein Anliegen lediglich Sachlich vorgetragen hat und in keinster Weise gegen die Hausordnung verstossen hat):biggrin:
Die beiden Sicherheits dienste haben übrigens kein Hausrecht und wie wir alle wissen,nur Jedermannrechte.
Sollten sich also möglichst zurückhalten und dann eingreifen wenn es nötig ist.(Beleidigung,Bedrohung,Körperverletzung(oder veruch),Nötigung,Betrug....usw.auch nichteinhaltung der Hausordnung zähle ich dazu.


Meine Frage bezieht sich auf die Überschrift dieses Betreffs!
Oder wie könnte man am besten gegen die SMA (sicherheitsdullis)
vorgehen da dieses so nicht in Ordnung gewesen ist.

danke für mögliche Anworten:icon_daumen:
Meine Antwort auf die Frage lt. Titel 'Schikane oder bereits böswillige Unterstellung' lautet: Weder noch.

Widerworte von HE sind in JC das Corpus delikti schlechthin, schon rollt der gesamte Abwehrmechanismus an. Dazu gehört wohl auch, dass sich der Sicherheitsdienst verbal bemerkbar macht. (Einschüchterung!)

Du kannst noch froh sein, dass die blau-weißen nicht dazu gerufen wurden. :cool:
 

ZynHH

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Ich hätte die Dame am Empfang laut hörbar um den Namen des Schwachkopfes vom Sicherheitsdienst gebten und ihn dann namentlich aufgefordert sich aus der Beratung herauszuhalten und er möge doch aus datenschutzrechtlichen Gründen mehr Abstand halten.
 

Speedport

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@Jobwitz,

in so einem Fall kannst Du doch einfach auf den Herren zugehen und ihm mit lauter Stimme anbieten, jederzeit zu bestätigen, daß die Behauptung des Wachmanns in keiner Weise zutrifft und Deiner Meinung nach einfach eine versuchte Provokation sei.

Auch mal laut in die Runde fragen, ob das auch andere so sehen.

Außerdem kann man sich als Beistand anbieten.

Kann man auch gut mit dem Vorschlag von @ZynHH kombinieren.
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]

Dann ist ein Satz von einem der beiden Sicherheitdienst Leute gefallen.

"Seinen sie mal ein bischen freundlicher".Herr....

(Sicherheitsdulli kannte auch den Namen des Herren und nannte diesen in diesem Zusammehang ,öffentlich, (Befehlston) (andere Kunden waren anwesend und haben dieses mitbekonmmen):icon_eek:
Nun, einer freien Meinungsäußerung steht nichts im Wege, solange sie frei von Beleidigungen & der Gleichen ist.

Die beiden Sicherheits dienste haben übrigens kein Hausrecht und wie wir alle wissen,nur Jedermannrechte.
Wenn die Jungs das Amt oder JC vertreten, bzw. dafür bezahlt werden den Hausfrieden zu wahren, dann haben die auch Hausrechte.

Ähnlich den Sec. in Discos.

Oder wie könnte man am besten gegen die SMA (sicherheitsdullis)
vorgehen da dieses so nicht in Ordnung gewesen ist.
Die einzige Möglichkeit ist & bleibt m.A.n die Beschwerde beim Chef selbst.
Tja, nur das ist m.M.n fürn Fuß, denn die haben ja nur ihren Auftrag wahrgenommen. :icon_party:
 

Speedport

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Nun, einer freien Meinungsäußerung steht nichts im Wege, solange sie frei von Beleidigungen & der Gleichen ist.
Das war keine freie Meinungsäußerung, sondern der Versuch einer Maßregelung, zu der es keinen Anlaß gab.

Also der Versuch Unsicherheit zu erzeugen (sollte damit die Existenzberechtigung des Wachdienstes nachgewiesen werden?
Wenn die Jungs das Amt oder JC vertreten, bzw. dafür bezahlt werden den Hausfrieden zu wahren, dann haben die auch Hausrechte.

Ähnlich den Sec. in Discos.
Auch wenn ihnen das Hausrecht übertragen wurde, muß ein realer Anlaß für solche Aktionen vorliegen. Wenn nicht, ist das nackte Provokation und noch dazu eine plumpe.
Die einzige Möglichkeit ist & bleibt m.A.n die Beschwerde beim Chef selbst.
Tja, nur das ist m.M.n fürn Fuß, denn die haben ja nur ihren Auftrag wahrgenommen. :icon_party:
Genau das haben sie nicht (für Sicherheit zu sorgen) sondern hier wurde ohne Anlaß versucht Rambazamba zu machen.

Der Angepöbelte war ja offensichtlich ein eher besonnener Mensch.

Ein anderer (wie leider auch ich) könnte sich vielleicht nicht verkneifen zu antworten: "Halten Sie sich raus, Sie sind nicht gefragt und hier unterhalten sich Erwachsene". Das wäre auch nicht gerade deeskalierend.
 
E

ExitUser12345

Gast
Das war keine freie Meinungsäußerung, sondern der Versuch einer Maßregelung, zu der es keinen Anlaß gab.
Der Versuch einer Maßregelung ist alleine schon durch den Auftrag gerechtfertigt.

Also der Versuch Unsicherheit zu erzeugen(sollte damit die Existenzberechtigung des Wachdienstes nachgewiesen werden?Auch wenn ihnen das Hausrecht übertragen wurde, muß ein realer Anlaß für solche Aktionen vorliegen. Wenn nicht, ist das nackte Provokation und noch dazu eine plumpe.Genau das haben sie nicht (für Sicherheit zu sorgen) sondern hier wurde ohne Anlaß versucht Rambazamba zu machen.
Nun, höchstwahrscheinlich unterlag der Sec. einem Irrtum, welcher auf der Fehlinterpretation des Gespräches beruht.
Die irrige Annahme den Hausfrieden wahren zu müssen, hat ihn dann zu einer präventiven Handlung veranlasst.
Die Handlung erfolgte weiterhin unter Berücksichtigung der allg. Höflichkeit & war darauf ausgerichtet den Hausfrieden zu wahren. :icon_party:

(Wäre zumindest meine Ausrede):icon_pause:

Anmerkung.:

Wie gesagt...
Das Nachweisen einer vorsätzlichen Provokation wird sehr schwierig werden.


Ein anderer (wie leider auch ich) könnte sich vielleicht nicht verkneifen zu antworten: "Halten Sie sich raus, Sie sind nicht gefragt und hier unterhalten sich Erwachsene". Das wäre auch nicht gerade deeskalierend.
Sicherlich, jedoch hinsichtlich der freien Meinungsäußerung kein Problem, diese Antwort wäre sogar :icon_daumen: :biggrin:
Nur die Reaktion dürfte auch klar sein...

m.M
 

Muzel

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Solange die Geschichte kein übles Nachspiel hat, wäre sie doch erledigt?
 

SixpackRanger

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Nun, einer freien Meinungsäußerung steht nichts im Wege, solange sie frei von Beleidigungen & der Gleichen ist.
Dann solle er seine ungefragte Meinung doch besser für sich behalten.

Der Versuch einer Maßregelung ist alleine schon durch den Auftrag gerechtfertigt.
Klasse, dann sperren wir doch bitte gleich alle Menschen präventiv ins Gefängnis, den dieser Auftrag ist ja auch schon durch die Gesetzgebung gerechtfertigt.
 

guinan

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Ich denke, es liegt eine Datenschutzverletzung vor, da der Name öffentlich genannt wurde.
 
E

ExitUser12345

Gast
Klasse, dann sperren wir doch bitte gleich alle Menschen präventiv ins Gefängnis, den dieser Auftrag ist ja auch schon durch die Gesetzgebung gerechtfertigt.
Klar, 24h. "Präventivgewahrsam" sind kein Problem. :icon_party:
Steht zumindest irgendwo im Polizeirecht. :biggrin:

Ich denke, es liegt eine Datenschutzverletzung vor, da der Name öffentlich genannt wurde.
Klar, demnach ist das Ansprechen von Freunden & Bekannten, in der Öffentlichkeit, ebenso eine Datenschutzverletzung.
:icon_twisted:
 
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