Schießerei im Finanzamt

Stuhoy

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Nach Medienberichten kam es heute Vormittag zu einer Schießerei im Finanzamt Rendsburg.

Rendsburg. Die Polizei bestätigt Informationen von KN-Online, dass ein 58 Jahre alter Sachgebietsleiter heute Vormittag gegen 10 Uhr von einem Kunden mit zwei Schüssen getötet worden ist. Der 55-jährige Mann war in das Büro des Mannes gestürmt. Nach einem lautstarken Wortgefecht soll der Täter zur Waffe gegriffen haben. Er wollte sich offenbar über einen überhöhten Steuerbescheid beschweren. Quelle: Tödliche Schüsse im Finanzamt / Rendsburg-Eckernförde / Lokales - KN - Kieler Nachrichten
 

libertad

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Ist heute nicht der Aufmacher der Bild.
Wär das anders, wenns im JC passiert wäre?
 

Dark Vampire

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Bild ist exkremente wird hier immer gesagt, geschielt wird aber immer danach was drin steht, sehr konsequent das ganze.....
 

Stuhoy

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Ich denke das Grundproblem ist ein anderes. Nicht nur auf den Sozialzentren, Arbeitsämtern gibt es Übergriffe sondern auch auf anderen Ämtern wie Führerscheinstelle, Bauamt, Finanzamt und alle anderen.

Was bewegt einen Menschen dazu? Sind die Mühlen der Bürokratie zu extrem auf alle Behörden bezogen? Werden wir in Zukunft nur noch Hochsicherheitsbehörden vorfinden? Wird der Bürger überhaupt noch verstanden seitens der Gesetzgebung bzw ausführende Organ die Behörde? Die Wut der Bürger auf die Politik wird man auf dauer nicht unterdrücken können und das spiegelt solche Taten wieder. Laut Medienberichten war der Täter Kommunalpolitker und Steuerberater siehe Artikel https://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg-Eckernfoerde/Rendsburg-Schiesserei-im-Finanzamt. Was ich noch krass finde ist, dass eine andere Norddeutsche Zeitung den vollen Namen erwähnt.
 

Der aufmüpfige

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Behörden und somit deren Beamte sollen dem Staat dienen, somit also uns Bürgern.

Da aber sowohl Politik als auch Wirtschaft in der letzten Zeit auf dem sozialen Auge blind waren oder diesen Aspekt mehr oder weniger mutwillig ignorier(t)en wird die soziale Ungerechtigkeit potenziert und schlägt nun immer häufiger in Wut und in "Gewaltausbrüchen" aus, das ist so zu sagen die Quittung für das asoziale Handeln von Politik und Wirtschaft.

Wenn auch teilweise durchaus nachvollziehbar bin ich gegen jede Art von Gewalt, sei sie psychisch oder physisch. Vielen Menschen mangelt es aber auch schlichtweg an einer einigermaßen ausgeprägten sozialen Kompetenz.

Fakt ist aber auch das der (Leidens)druck und die Bevormundung der Bürger durch Ämter und Behörden und nicht zuletzt durch die Hartz 4 Fehleinführung erheblich geschürt wurde.

Ein weiteres Problem ist auch das die Hemmschwelle immer weiter sinkt. Über die Rolle "integrative Hintergründe" oder auch nicht und Migrationshintergründe oder nicht kann man sicher streiten und geteilter Meinung sein, ist hier aber nicht das Thema.

Genau so richtig ist es aber auch das, gerade bei jüngeren Bundesbürgern, die zunehmende Perspektivlosigkeit eine immer größer werdende Rolle spielt, auch im Zusammenhang mit aggressivem Verhalten und Gewaltbereitschaft und sinkender Hemmschwelle.

Ich rate dringend da zu das ein zeitnahes und unumgängliches grundsätzliches soziales Umdenken stattfinden muss bevor sich die Welle immer mehr aufschaukelt und schließlich eine nicht mehr zu stoppende Eigendynamik entwickelt.
 
E

ExitUser0090

Gast
Passend zum Thema:
Bild, Dithmarscher Landeszeitung, Hamburger Morgenpost
Darf man das Gesicht eines mutmaßlichen Täters zeigen?

Viele Leser haben uns heute empört auf die Berichterstattung über ein Verbrechen in Norddeutschland hingewiesen. Es geht um diese Geschichte:
Aber: Sie dürfen es. Oder besser gesagt: Sollte der Mann rechtlich gegen die Berichterstattung vorgehen, stünden seine Erfolgschancen nur sehr schlecht.

Das liegt zum einen daran, dass er Politiker ist. Und für die gelten andere Maßstäbe als für Nicht-Politiker, denn: „Personen, die ein öffentliches Amt bekleiden oder eine herausgehobene gesellschaftliche Position innehaben, müssen sich bereits bei geringen Verfehlungen öffentlicher Kritik stellen.“ So schreibt es der Medienrechtler Udo Branahl in seiner Einführung ins Medienrecht — und gibt dazu folgende Beispiele:
Darf man das Gesicht eines mutmaßlichen Täters zeigen? ? BILDblog
 

Bambes

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Behörden und somit deren Beamte sollen dem Staat dienen, somit also uns Bürgern.

Da aber sowohl Politik als auch Wirtschaft in der letzten Zeit auf dem sozialen Auge blind waren oder diesen Aspekt mehr oder weniger mutwillig ignorier(t)en wird die soziale Ungerechtigkeit potenziert und schlägt nun immer häufiger in Wut und in "Gewaltausbrüchen" aus, das ist so zu sagen die Quittung für das asoziale Handeln von Politik und Wirtschaft.

Fakt ist aber auch das der (Leidens)druck und die Bevormundung der Bürger durch Ämter und Behörden und nicht zuletzt durch die Hartz 4 Fehleinführung erheblich geschürt wurde.

....... soziales Umdenken stattfinden muss bevor sich die Welle immer mehr aufschaukelt und schließlich eine nicht mehr zu stoppende Eigendynamik entwickelt.
Der Meinung sind auch frühere Mitarbeiter der Sozialämter, als noch das BSHG gültig war.
Die waren da, um dem Bürger zu helfen.

Norbert Blümchen hat das auch schon oft gepredigt.
 
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