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Schickedanz: Sie steht für viel Gutes

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Die Antwort

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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23 Apr 2009
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#1
Keiner will wirklich herfallen über die Quelle-Erbin, noch nicht einmal die Menschen, die um ihre Arbeitsplätze bangen. Ernst Sindel, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Quelle, tut die Äußerungen von Schickedanz ab: "Wir haben im Moment andere Sorgen. Wir kümmern uns darum, unsere Geschäftsprozesse aufrecht zu erhalten. Es geht uns darum, unsere Kunden zu bedienen, die uns immer noch treu sind. Die Kataloge greifen." Das sei wichtig, anderes nicht. " Die Aussagen von Frau Schickedanz kommentiere ich nicht", sagt der Betriebsratschef.

In der Stadt herrscht immer noch eine Grundsympathie. "Sie werden hier niemand finden, der Schlechtes über sie spricht", sagt Wolfgang Plattmeier, der Erste Bürgermeister. Gerhard Kratzer betreibt einen Biergarten in der Altstadt. Schickedanz sei eine "ganz liebe Frau" und Opfer einer Kampagne. Man wolle das Volk gegen reiche Leute aufhetzen.
Selbst Thomas Beyer, Vizechef der SPD-Landtagsfraktion, betont die starke Verbundenheit von Hersbruck und Schickedanz. "Madeleine Schickedanz ist als großzügige Unterstützerin von sozialen Projekten bekannt. Sie steht hier für viel Gutes", sagt er. Die Hauptschule trägt ihren Namen. "Aber solche Äußerungen, dass sie jetzt von 500 bis 600 Euro leben muss, die werden an ihrem positiven Bild kratzen. Mit dieser Mitleidstour beschreitet sie den falschen Weg. Dass sie nun in persönlicher Armut lebt, das glaubt ihr auch in Franken niemand."
Schickedanz: Angst vor der Armut - ''Sie steht für viel Gutes'' - Arcandor-Spezial - sueddeutsche.de

Mal sehen, wem im Artikel etwas auffällt... :biggrin:

(Tipp: Es steht nicht in diesem Ausschnitt...)
 

Paolo_Pinkel

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#2
Hans-Jürgen Graf ist Chef der Zeitung Der Prekarier, die sich an Arbeitslose wendet. Er kann die Angst vor dem Absturz sogar gut verstehen. "Aber wenn ich selbst Angestellter oder Arbeiter bei Quelle wäre, dann würde ich mir denken: 'Meine Güte, was sollen wir dann machen?'".
Hi,

in der Tat interessant.

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

Gast
#3
Direkt drei Dinge.

Die Grundig-Witwe hatte es seinerzeit abgelehnt, mit ihrem Privatvermögen dem notleidenden Unternehmen zu helfen
...

Selbst Thomas Beyer, Vizechef der SPD-Landtagsfraktion, betont die starke Verbundenheit von Hersbruck und Schickedanz. "Madeleine Schickedanz ist als großzügige Unterstützerin von sozialen Projekten bekannt. Sie steht hier für viel Gutes", sagt er.
...

und last but not least:

Hans-Jürgen Graf ist Chef der Zeitung Der Prekarier, die sich an Arbeitslose wendet. Er kann die Angst vor dem Absturz sogar gut verstehen. "Aber wenn ich selbst Angestellter oder Arbeiter bei Quelle wäre, dann würde ich mir denken: 'Meine Güte, was sollen wir dann machen?'"
 

michel73

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#4
Aber solche Äußerungen, dass sie jetzt von 500 bis 600 Euro leben muss, die werden an ihrem positiven Bild kratzen.

Wehn Juckts :biggrin: und wie ist das dann bei einem Regelsatz ?

Schickedanz sei eine "ganz liebe Frau" und Opfer einer Kampagne. Man wolle das Volk gegen reiche Leute aufhetzen.

Ah so wie bei den HartzIV Empfängern, so ne Sauerei.
 
E

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Gast
#5
Mal sehen, wem im Artikel etwas auffällt... :biggrin:
Mir ist beim ersten Durchgang nur eines aufgefallen, nämlich dass diese Frau die Dreistigkeit besitzt und einen neuen Laden aufmacht. Diesmal nicht unter Quelle sondern unter dem Namen Schickedanz.:icon_kotz:
Die dürfte doch so gar nicht durch die Inso kommen.

Ich bin leiter nicht pleite genug, sonst würde ich es auch so machen.

:icon_neutral:Der Graf, das ist es, der ist auffällig.:icon_neutral:
 

michel73

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#7
Das ist Frau Chickendance



Was war zuerst da? Ganz klar: Der Bauer der alles Bezahlt :icon_twisted:
 

Clint

Elo-User/in

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#8
Ich bin leiter nicht pleite genug, sonst würde ich es auch so machen.

:icon_neutral:Der Graf, das ist es, der ist auffällig.:icon_neutral:
Hey dat isset.
Weiße warum die Reichen so reich sind? Weilse so kniepich sind.


LG

Clint
 
E

ExitUser

Gast
#9
Und was jetzt?
Wenn jemand so krampfhaft bemüht ist, sich jetzt in der Öffentlichkeit als lieber, guter, bescheidener, aufrichtiger, freundlicher, herzensguter Mensch darzustellen, dann ist er im wahren Leben genau das Gegenteil.
Denn bis zur ihrer angeblichen Pleite kann ich mich nicht erinnern, dass Frau Schickedanz sich als Wohltäterin und barmherzige Schwester hervortat.
Ich brauche nur daran denken, dass sie damals nicht bereit war, dem Quelle-Unternehmen mit ihrem Privatvermögen zu helfen.........
Und nun? Jetzt präsentiert sie sich als Sozialhilfeempfängerin der Luxusklasse, die von nur 600,- Euro im Monat leben muss. Na, und. Das müssen ihre Angestellten auch.
Mir kann niemand erzählen, dass sie keinen roten Heller mehr auf dem Konto hat, Leute wie sie glauben nichts mehr zu haben, nur weil ihr Kontoauszug eine Null weniger vor dem Komma ausweist.
Ganz abgesehen davon, dass die Guteste sicherlich ausreichend mit Schmuck, Preziosen, hochwertigen Möbeln, Autos, Bildern, Teppichen, Immobilien, und diskreten Geldreserven in verborgenen Wandsafen ausgestattet ist.
Was möchte sie denn erreichen mit ihrem neuen Bild als notleidende Milliardärin, die sich Sorgen um ihren Konzern und die vielen Menschen die ihr als Konzernchefin anvertraut sind, macht?
Na, das, was alle milliardenschweren Hungerleider vom deutschen Steuerzahler wollen: Sein Geld!
Bleibt nur zu hoffen, dass der Deutsche Michel diese Aktion einfach verpennt, und die Schickedanz ihrer wohlverdienten Luxusarmut überlässt.

LG :icon_smile:
 

Zita

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#10
Die Angst in Richtung Armut zu rutschen, kann ich sehr gut verstehen.

Diese Lebensängste und noch viele mehr haben tausende von Menschen seit 2005.

Wer fragt danach, ob bei den tausenden Menschen nicht sehr viele vorher auch ein wesentlich anderes Leben führen konnten? Ob nicht lang arbeitende ältere Menschen nicht ihre Lebensversicherungen und Gespartes "aufessen" mußten, bevor der Staat hilft.

Und wer fragt, ob das Helfen annähernd eine wirkliche Hilfe ist oder mehr:" Zu viel zum sterben, zu wenig zum leben"?

Außer hier im Elo bestimmt nur wenige!!! Und wie viele der Vermögenden würden freiwillig und ohne Almosen zu verschenken und in der Öffentlichkeit blänzend ein wenig (Steuern f. Vermögen) abgeben?


Mitleid müssen wir mit anderen Menschen haben.

Gruß
Zita
 
E

ExitUser

Gast
#11
hallole zusammen,

ach ja, die armen millionäre und millirdäre. fürnehm geht die welt zugrunde..........:icon_twisted:

wenn ihr restliches vermögen aufgebraucht ist incl. verwertbarem vermögen........., ölschinken, rosenthalgeschirr, meisner vitrinenkitsch, finka auf ballermann, rennstall auflösen, etc. kann sie ja lt. unserem SGBXII GruSi beantragen....., mit angemessenem hausrat, unterkunft (ich glaub 60qm für 2) und montags gibts ermäßigung im kino. das ist doch ein wort!:icon_daumen: (dann kann sie jammern:icon_neutral:)

liebe grüße von barbara
 

physicus

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#12
Bleibt nur zu hoffen, dass der Deutsche Michel diese Aktion einfach verpennt, und die Schickedanz ihrer wohlverdienten Luxusarmut überlässt.
das hätte ich mit den banken schon gemacht, aber das ging nicht weil dort auch die gelder der BT schmarotzer schlummern, dort musste man steuergelder reinpumpen, damit vom eigenen privaten vermögen alles erhalten bleibt!

ist doch ne gute sache, wenn man sieht das die bank wohl pleite geht und man das eigene geld verlieren würde, dann nimmt man halt paar steuermiollionen und pumpt die rein, ist doch alles null problem und schon ist die eigene kohle gesichert....

wieso können die nieten in nadelstreifen eigentlich schon wieder spekulieren an den börsen, ich dachte da hat nun der staat das sagen?

war wohl wieder nur augenwischerei damit die leute/das volk nicht gleich frei drehen bei den geldbeträgen derer man uns wieder mal bemaust hat.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Ihre Klage kann man als Realitätsverlust einer reichen Jammertante geißeln; man kann vielleicht sogar Mitleid entwickeln, denn Menschen, deren Selbst- und Fremdbild so weit auseinander liegen, gehen selten zufrieden durchs Leben. Man könnte das Thema abhaken und erst dann wieder aufgreifen, wenn die Unternehmerin tatsächlich einen Hartz-IV-Antrag bei einem Sozialamt stellt. Also nie.
Quelle: SZ

Der nordrhein-westfälische DGB-Chef Guntram Schneider verurteilt das öffentliche Jammern der Millionärin Madeleine Schickedanz über die Folgen der Arcandor-Pleite für ihr Privatleben als "peinliche Stillosigkeit". [...] "Auf welchem Niveau bewegen sich eigentlich Leute, die in der deutschen Volkswirtschaft maßgeblich Verantwortung haben", wird Schneider zitiert.
Quelle: WAZ
 
E

ExitUser

Gast
#16
hallole,

nochmals zur luxusarmut.
ich denke die arme arme m. schickedanz wird sich auch beim verlust einiger milliönchen auch weiterhin an der luxus "tafel" beim kostfreien buffet zum wiener opernball, oder beim nächsten grellen hüttenschmaus in skt. moritz bei irrgendeiner charity party den teller vollschaufeln können.

j.joopi und k. lagerpelz, kenco und co. oder schicke schuh, und handtäschen von elpampa und bambolo bekommt sie bestimmt auch. kleiderkammer "de luxe":icon_knutsch:

liebe grüße von barbara
 

Debra

Elo-User/in

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#17
Und nun? Jetzt präsentiert sie sich als Sozialhilfeempfängerin der Luxusklasse, die von nur 600,- Euro im Monat leben muss.
Das wird ihr sehr schaden, denke ich... oder das ist Teil einer noch unausgegorenen Kampagne, diejenigen, die mit dem normalen Pöbel vor der Krise nichts mehr zu tun haben wollten, eben diesem auf (noch) ungeschickte Art und Weise wieder einander "anzunähern"... was ist da überzeugender als das Arm und Reich in Discountern kaufen oder Pizza essen?! *gg*

Ganz abgesehen davon, dass die Guteste sicherlich ausreichend mit Schmuck, Preziosen, hochwertigen Möbeln, Autos, Bildern, Teppichen, Immobilien, und diskreten Geldreserven in verborgenen Wandsafen ausgestattet ist.
Wo denkst Du hin? DAS gehört doch alles ihrem Gatten! :biggrin: Wurde doch schon mal vorweg im Interview gesagt...

Was möchte sie denn erreichen mit ihrem neuen Bild als notleidende Milliardärin, die sich Sorgen um ihren Konzern und die vielen Menschen die ihr als Konzernchefin anvertraut sind, macht?
Na, das, was alle milliardenschweren Hungerleider vom deutschen Steuerzahler wollen: Sein Geld!
Aber Steuer-Geld gibt es doch für die nicht, wurde doch abgelehnt. Wär ja auch noch schöner... mir stellt sich die Frage, warum denn keines der Kinder im Management tätig war. Wenn Mutter schon so desinteressiert war und das Erbe nur als Melk-Kuh sah offensichtlich... die Kosten für Middelhoff hätt man sich doch sparen können...
 
E

ExitUser

Gast
#18
hallole,

also die sache mit der GruSi für die schickedanz, beinhaltet noch ein paar tücken: pizza mit alkoholfrei bier und vino ist dann aber nicht mehr drin. ob die botox spritzen als mehrbedarf anerkannt werden, da fehlen mir die praktische erfahrung damit, schon kompresionsstrümpfe sind ein problem. mitfahrservice bei rolls oder porsche kenn ich jetzt auch nicht aussem effeff:icon_evil:, (hier gibts ein alten ford transit, der zum mittagstisch abholt).

hat die sich jemals gedanken gemacht wie sich die ganzen mitarbeiter fühlen die wirklich alles verlieren und ganz real und in echtzeit in die armut abrutschen werden?:icon_neutral: dieses arme unemanzipierte frauchen, das dicke geerbt hat und alles ihren 3 mackern überlassen hat. diese emanzipatorische befreiung des großhirns?

gott was gehen mir so weiber auf den keks, klatten (pimperluder:biggrin:), scheffler ganz real mit conti rettungsreifen:icon_daumen:) und die schickedanz im gemüsebeet.

liebe grüße von barbara
 
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